NLA HA Nds. 950 Göttingen

  • Zugeordnete Objekte zeigen
  • Drucken
  • Mit Strg+C oder Rechtsklick kopieren.
    Verlinken
  • Versenden
  • Verbessern

Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Landkreis Göttingen (nach 1945)

Laufzeit 

1946-1976

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Kreise und der Kommunalverfassung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Kreise".

Der Kreis Göttingen wurde zum 1. April 1885 aus den Ämtern Göttingen und Reinhausen gebildet und gehörte bis 1978 zum Regierungsbezirk Hildesheim. 1964 fand die Eingliederung der Stadt Göttingen in den Landkreis statt, wenngleich sie weiterhin zusätzlich als kreisfreie Stadt gilt.
In seiner heutigen Ausdehnung entstand der Landkreis Göttingen im Rahmen der kommunalen Gebietsreform durch das „Gesetz zur Neuordnung der Gemeinden im Raum Göttingen“ vom 1. Januar 1973. Die bis dahin selbstständigen Landkreise Duderstadt und Münden wurden aufgelöst und mit dem alten preußischen Kreis Göttingen zum heutigen Landkreis Göttingen zusammengelegt (Nds GVBl 1972 S. 476). Dadurch entstand ein Großkreis mit einer zentralen Verwaltung im Oberzentrum Göttingen, der 1978 zum Regierungsbezirk Braunschweig gelangte. Seit 2005 ist der Landkreis zudem Teil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.

Derzeit gehören zum Landkreis Göttingen die drei Städte Göttingen, Hann. Münden und Duderstadt. Außerdem die Samtgemeinden Dransfeld, Gieboldehausen, Radolfshausen sowie die Gemeinden Friedland, Gleichen, Rosdorf, Staufenberg und die Flecken Adelebsen und Bovenden.

Als Ergebnis bereits seit 2012 bestehender Pläne und Verhandlungen zwischen dem Landkreis Göttingen, Osterode am Harz und Northeim, ist die Auflösung des bisherigen Landkreises Göttingen zum 1. November 2016 mit einem Gebietsänderungsvertrag zwischen dem Landkreis Göttingen und dem Landkreis Osterode am Harz am 1. Februar 2014 beschlossen worden. Ab dem 31. Oktober 2016 soll stattdessen ein neuer, gleichnamiger Landkreis entstehen, der sich aus den gegenwärtigen Landkreisen Göttingen und Osterorde am Harz bildet. Kreisstadt soll weiterhin Göttingen bleiben, unter Beibehaltung ihres Sonderstatus‘ nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz. Als Gründe für den Zusammenschluss werden die Entschuldungshilfen (sogenannte „Fusionsprämien“) benannt, die von der niedersächsischen Landesregierung für den neugebildeten Kreis in Aussicht gestellt werden, und der erwarteter Bevölkerungsrückgang im Kreisgebiet.

Stand: 2. Juli 2015

Bestandsgeschichte 

Im September 1992 übergab der Landkreis Northeim dem Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv mehr als 12 laufende Meter Schriftgut zur "Verwaltung im Rahmen der für die niedersächsischen Staatsarchive geltenden Rechtsvorschriften". Dabei wurden auch einige nach 1945 entstandene Akten des Landkreises Göttingen übernommen. Diese wurden zur Akzession 135/92 zusammengefaßt und dem Bestand Nds. 950 Göttingen zugewiesen.

Der Bestand bildet verschiedene Bereiche der Kreisverwaltung ab, wobei sich ein größerer Teil der Akten auf Angelegenheiten einzelner Gemeinden bezieht.

Stand: April 1993

Enthält 

Finanz-, Haushalts- und Kassenangelegenheiten, Gemeindeangelegenheiten, Wegebau

Literatur 

Fahlbusch, Otto: Der Landkreis Göttingen in seiner geschichtlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Göttingen 1960.

Ronge, Rudi: Der Landkreis Göttingen. Geschichte, Landschaft, Wirtschaft. Oldenburg 1974.

Wagener, Frido: Kreisneugliederung im Raum Göttingen/ Northeim. Speyer 1975.

Der Landkreis Göttingen : Jubiläumsausgabe aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des Landkreises Göttingen. Hrsg. v. Alexander Engelhardt und Horst Henze. Oldenburg 1985.

Steinmetz, Erwin: Geschichte des Landkreises Göttingen von 1807 bis zur Gegenwart im Überblick, in: Göttinger Jahrbuch 34 (1986), S. 145-182.

Landkreis Göttingen. Hrsg. in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. Red.: Landkreis Göttingen. 4., völlig neue Ausg. Oldenburg 1999.

Landkreis Göttingen. Mensch und Natur, Forschung und Wissenschaft, Wirtschaft und Innovation. Hrsg. in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. 5., völlig neue Ausg. Oldenburg 2006.

10 Jahre aufsuchende Jugendarbeit im Landkreis Göttingen. Eine Dokumentation 1997-2007. Göttingen 2007.

Regionales Raumordnungsprogramm 2000 für den Landkreis Göttingen. Göttingen 2000ff.

Homepage des Landkreises Göttingen

Siehe

Korrespondierende Archivalien 

NLA HA, Hann. 174 Göttingen (Landkreis/Landratsamt Göttingen)

Im Kreisarchiv des Landkreises Göttingen befinden sich v.a. die Akten-Überlieferung der ehemaligen Kreise Duderstadt, Göttingen und Münden (ohne Stadt Göttingen) sowie des seit 1973 bestehenden Großkreises Göttingen (www.goettingerland.de/lkgoe/dynamic/show_poi.php?id=1285)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

0,4

Bearbeiter 

Regina Schleuning (2015)

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Kreis Göttingen

Zeit von 

1964

Zeit bis 

1973

Objekt_ID 

1

Ebenen_ID 

1420

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Landkreis Göttingen

Zeit von 

1885

Zeit bis 

1964

Objekt_ID 

3231744

Ebenen_ID 

20

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Kreis Göttingen

Zeit von 

1973

Zeit bis 

2000

Objekt_ID 

3

Ebenen_ID 

120