NLA HA Nds. 660 Uslar

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Staatliches Forstamt Uslar

Laufzeit

1927-1980

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter im ehemaligen Regierungsbezirk Hildesheim". Zur Vorgeschichte des Forstamtes Uslar vor 1945 siehe das Vorwort zum Bestand Hann. 182 Uslar.

Im Jahr 1968 wurde zunächst das Forstamt Nienover aufgelöst; die zugehörigen Revierförstereien Nienover, Bodenfelde, Schönhagen kamen zum Forstamt Uslar, wobei die Revierförsterei Bodenfelde in Revierförsterei Polier umbenannt wurde (Polier hatte zuvor im Forstamt Nienover existiert und war aufgelöst worden) (s. Nds. MBl. 1968 S. 1271). Damit gehörten zum Forstamt Uslar, das zur Forstinspektion IV Hildesheim-Solling bzw. Solling zählte, die Revierförstereien Delliehausen, Nienover, Polier, Schönhagen, Schoningen und Verliehausen.

Im Jahr 1991 ist das Forstamt Uslar in Nienover (Flecken Bodenfelde) zunächst aufgelöst worden (Nds. MBl. Nr. 4/1991 S. 122). Durch die Reform der Forstverwaltung im Jahr 1997 wurden die Forstämter Hardegsen und Knobben aufgehoben und (überwiegend) zu einem neuen Forstamt Uslar vereinigt (vgl. Nds. MBl. 27/1997 S. 1026-1027). Zu diesem gehörten die zehn Revierförstereien Burckhardt, Delliehausen, Eschershausen, Fredelsloh, Goseplack, Grimmerfeld, Leisenrode, Schoningen, Vahle und Verliehausen.

Das Forstamt Uslar wurde dann im Jahr 2004 aufgehoben, die Reviere (zuletzt: Delliehausen, Eschershausen, Fredelsloh, Goseplack, Hardegsen, Vahle und Verliehausen) gehörten dann zunächst zu den Forstämtern Winnefeld und Münden (vgl. Nds. GVBl. Nr. 42/2004 S. 616 ff.; Nds. MBl. Nr. 26/2005 S. 563), bis schließlich zum 1. Januar 2011 auch das Forstamt Winnefeld geschlossen und dessen Reviere auf die Forstämter Neuhaus und Dassel aufgeteilt wurden (vgl. die Homepage der nds. Landesforsten).

Stand: Dezember 2015

Bestandsgeschichte

Der vorliegende Bestand Nds. 660 Uslar beinhaltet die Akten des Staatlichen Forstamtes Uslar nach 1945 und schließt damit an den Bestand Hann.182 Uslar an. Zudem enthält der Bestand auch die Akten der vormaligen Forstämter Nienover, Knobben und Hardegsen, für die aufgrund der wenigen vorhandenen Akten kein eigener Bestand für die Zeit ab 1945 eingerichtet wurde.

Nach der Verwaltungs- und Gebietsreform der Jahre 1977/1978 sind die Archivsprengel der Staatsarchive im Niedersächsischen Landesarchiv neu aufgeteilt worden, so dass das Hauptstaatsarchiv Hannover ab 1978 seine Zuständigkeit für den Kreis Northeim und damit auch für die Forstämter Uslar, Hardegsen und Knobben verliert. Akten mit einer Lauftzeit ab dem Stichjahr 1978 sind somit grundsätzlich im NLA-Staatsarchiv Wolfenbüttel zu suchen, allerdings ist dort bisher noch kein Zugang erfolgt.

Die zur Acc. 2005/083 gehörenden Karten befinden sich in der Kartenabteilung unter der Signatur Mappe 1714.

Stand: Januar 2011

Enthält

Bestandeslagerbücher, Kartierungen

Literatur

Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990.

Sollingverein Uslar e. V. (Hrsg.): Das Sollingische Forstbereitungsprotokoll für die Ämter Uslar, Niennover, Lauenförde, Hardegsen und Erichsburg : 1735 - 1736 ; mit einem Auszug aus der Fleischmannschen Forstchronik/ Transkription der Handschriften: Gerhard Brodhage; Holzminden: Mitzkat, 1999 - 192 S.

Karl Fricke: Schoningen : Heimatchronik eines Dorfes im Solling, Göttingen: Druckhaus Göttinger Tageblatt, 2006 - 292 S (Seiten 45-54 über Forst Schoningen).

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Hann. 182 Uslar (Oberförsterei Uslar, vor 1945)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M.

0,4

Bearbeiter

Christiane Drewes (2011)

Dr. Christian Helbich (2015)