NLA HA Nds. 240 Göttingen

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Staatshochbauamt Göttingen (nach 1945)

Laufzeit

1913-1995

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Staatshochbauverwaltung". Zur Vorgeschichte des Staatshochbauamtes Göttingen vor 1945 siehe das Vorwort zum Bestand Hann. 100 Göttingen.

Das Staatshochbauamt Göttingen war nach der Gründung des Landes Niedersachsen 1946 wie bisher für die Betreuung der baulichen Anlagen und Bearbeitung der Baumaßnahmen des Landes in der Stadt Göttingen sowie in den Landkreisen Göttingen und Münden (1974 in den Landkreis Göttingen eingegliedert) zuständig. Mit der Auflösung des Staatshochbauamts Northeim 1989 wurde der Amtsbezirk um den Landkreis Northeim erweitert, für den eine Außenstelle eingerichtet wurde (Nds. MBl. 32/1989, S. 996).

Aufsichtsführende Behörde war zunächst wie vor 1945 der Regierungspräsident in Hildesheim und von 1978-1989 die Bezirksregierung Braunschweig.

Hinsichtlich des sachlichen Zuständigkeitsbereichs des Staatshochbauamts Göttingen ergaben sich im Laufe der Zeit folgende Veränderungen:

- 1947 Übernahme der Betreuung einiger Liegenschaften der ehemaligen Provinzialbauverwaltung;
- 1951 Übernahme der Betreuung der im Amtsbezirk gelegenen zivilen Bundesliegenschaften und Liegenschaften der Landessteuerverwaltung;
- 1962 Abtrennung der Neubauämter Göttingen I und II für den Ausbau der Universität Göttingen;
- 1973 Eingliederung der Baudienststelle Göttingen als gesonderte Baugruppe für den Hochschulausbau;
- 1978 Neuregelung der Zuständigkeiten für den Hochschulausbau zwischen dem Staatshochbauamt und der Hochschulbaugesellschaft;
- 1987 Übernahme der alleinigen Zuständigkeit für den Hochschulausbau nach der Auflösung der Hochschulbaugesellschaft;
- 1991 Übernahme einer Patenschaft für das Staatshochbauamt Merseburg (Sachsen-Anhalt) nach der Wiedervereinigung.

2001 wurde das Staatshochbauamt Göttingen in Staatliches Baumanagement (SB) Göttingen umbenannt und Teil des Staatlichen Baumanagements Niedersachsen (SBN). Im Januar 2005 wurden die bisherigen SB Göttingen, Harz und Hildesheim zum SB Südniedersachsen mit Sitz in Clausthal-Zellerfeld sowie einer Außenstelle in Göttingen zusammengeschlossen (Nds. MBl. 14/2005, S. 273). Der Amtsbezirk umfasst seitdem die Landkreise Goslar, Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Osterode am Harz und Northeim.

Stand: Oktober 2015

Bestandsgeschichte

In den vorliegenden Bestand Nds. 240 Göttingen sind bislang fünf Ablieferungen des Staatshochbauamtes Göttingen eingegangen. Davon wurden die Akzessionen Acc. 78/82, Acc. 83/98 und Acc.112/98 (Nr. 19, Nr. 26, Nr. 33) mit der Ablieferung Acc. 2009/054 zusammengeführt. Der noch verbliebene Teil der Acc. 112/98 befindet sich mit Laufzeiten bis 1945 im Bestand Hann. 100 Göttingen.

Die mit einzelnen Ablieferungen übernommenen Baupläne und Karten befinden sich in der Kartenabteilung und werden über das sogenannte Mappenfindbuch erschlossen (Karten-Mappen).

Das Hauptstaatsarchiv in Hannover ist zuständig für Schriftgut des Staatshochbauamtes Göttingen, das bis 1978 entstanden ist; jüngere Ablieferungen werden im Staatsarchiv in Wolfenbüttel archiviert.

Stand: April 2009

Enthält

Bauakten, u.a. Domäne Niedeck

Literatur

Siehe Gruppenvorwort

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Hann. 100 Göttingen Acc. 112/98
Nds. 240 Südniedersachsen (Staatliches Baumanagement Südniedersachsen, ab 2005)

Zur Überlieferung zwischen 1978 und 2005 vgl. NLA WO, 1006 C Nds.

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M.

0,7

Bearbeiter

Christiane Drewes (2009)

Dr. Christian Helbich (2015)

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

teilweise verzeichnet

Abgeschlossen: Nein