NLA HA Hann. 100 Goslar

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Staatshochbauamt Goslar vor 1945

Laufzeit

1791-1951

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Vorgängereinrichtungen sowie ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Staatshochbauämter".

Nachdem der Bereich des späteren Staatshochbauamts Goslar ab 1813 von Hildesheim aus betreut worden war (vgl. u.a. die Bauausgabeabrechnungen von 1814 bis 1848: Hann. 100 Goslar Nr. 34 bis 36/1), wurde 1844 im Zuge einer ersten Reform der Bauverwaltung im Königreich Hannover (Aufteilung der bisher 12 auf 16 Landbaudistrikte) der Landbaudistrikt Goslar eingerichtet. Zu dessen Amtsbezirk gehörten die Stadt Goslar, die Ämter Bilderlahe, Elbingerode, Liebenburg, Wöltingerode und Wohldenberg sowie die Klosterrezepturen Bilderlahe und Wöltingerode, außerdem kommissarisch die Ämter Alfeld und Gronau-Poppenburg sowie die Klosterrezeptur Gronau-Poppenburg.

1858 wurde der Landbaudistrikt Goslar in Landbauinspektion Goslar umbenannt und um wesentliche Teile des Amtsbezirks des bisherigen Landbaudistrikts Bockenem erweitert, sodass der Zuständigkeitsbereich nunmehr die Stadt Goslar und die Ämter Bockenem, Elbingerode, Liebenburg und Wöltingerode sowie das Klosteramt Wöltingerode umfasste (in diesem Teil liegt auch der überwiegende Teil der Gebäude, dessen Bauakten alphabetisch nach Orten aufgeführt sich im zweiten Teil des Bestandes befinden). Infolge der Neugliederung der Bauverwaltung 1863 wurde die Landbauinspektion Goslar aufgelöst und als III. Distrikt der Landbauinspektion Hannover II eingegliedert.

Im Zuge der Angleichung der hannoverschen an die preußische Bauverwaltung nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen (1866) wurden die Dienstbezirke der Land-, Wege- und Wasserbauinspektionen zusammengefasst und die Königliche Kreisbauinspektion Goslar zum 1. April 1871 wieder eingerichtet. Der Dienstbezirk der neuen Behörde umfasste die Stadt Goslar und die Ämter Liebenburg und Wöltingerode. 1873/1876 entfiel der Bereich der Wegebausachen, der auf die Provinzialwegebauverwaltung überging. Nach der Ausgliederung der Wasserbausachen 1884 wurde die Bezeichnung "Hochbauinspektion Goslar" üblich. Infolge der Kreisreform 1885 umfasste der Amtsbezirk nun den Kreis Goslar sowie das ehemalige Amt Bockenem.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Behörde mehrfach umbenannt: 1910 in "Königliches Hochbauamt Goslar", 1922 in "Preußisches Hochbauamt Goslar" und 1933 in "Preußisches Staatshochbauamt Goslar".

Das bisher preußische Staatshochbauamt Goslar wurde im Zuge des Gebietsaustauschs zwischen Preußen und Braunschweig mit der Verordnung über Gebietsbereinigungen im Raume der Hermann-Göring-Werke Salzgitter vom 25. Juni 1941 (RGBl. I 1941, S. 357) mit Wirkung zum 1. August 1941 braunschweigisch, als der Landkreis Goslar in den Freistaat Braunschweig und der Landkreis Holzminden in die preußische Provinz Hannover wechselten.

Stand: Oktober 2015

Zur weiteren Geschichte des Staatshochbauamts Goslar nach 1945 siehe das Vorwort zum Bestand Nds. 240 Südniedersachsen.

Bestandsgeschichte

Der Umfang des Bestandes beträgt zur Zeit 26 Fach. Der überwiegende Teil der Akten stammt aus der Zeit vor 1945. Weitere Abgaben wurden 1974 (Acc. 7/74) und 1986 (Acc. 163/86) übernommen. Neue Zugänge sind zu erwarten.

Stand: 28. Mai 1980

Die zugehörigen Karten lagern in der Kartenabteilung und sind über das Kartenfindbuch (Karten Mappen) erschlossen. Der gesamte Bestand ist im Dezember 2002 vollständig EDV-technisch erschlossen worden.

Stand: März 2003

Enthält

u.a. Generalia, Personalia, Bau- u. Bauunterhaltung für Staats- und Regierungsgebäude sowie Justiz- u. Gerichtsgebäude, Pfarr- und Schulhäuser, Kirchen, Mühlen, Lehrerwohnungen, Domänen, Katasteramt Göttingen, Forstdienstgebäude, Kaserne Goslar, weitere Gebäude, Kaiserpfalz, Bergschloss Liebenburg, Wasser-, Wege- und Brückenbau

Literatur

Siehe Gruppenvorwort

Findmittel

EDV-Findbuch (mit Index)

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Nds. 240 Südniedersachsen

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M.

8,4

Bearbeiter

Dr. Jürgen Asch (1980)

Christina Hillmann-Apmann (2003)

Dr. Christian Helbich (2015)

Benutzung

Der Bestand ist wegen starker Verpilzung gesperrt.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

teilweise verzeichnet

Abgeschlossen: Nein