
Identifikation
Titel
Mappe ("C. W. Adam - geb. 8.2.1830 in Benneckenstein, gest. 24.6.1910 in Halberstadt", "Carl Wilhelm Adam - Stiftung in Benneckenstein")
Enthält u.a.:
Schwarzweißfotos (z.B.: Goldene Hochzeit 1908, Beisetzung, C.W. Adam 1910); Briefe, Schriftverkehr; Reisepass; Testament; Diverse Schmuck-Karten, Unterhaltung zur Goldenen Hochzeit (1884); Zeitungsartikel; Postkarten; Reisebücher; Geburtstagskalender, 1846-1920
Anm.: Enthält auch "Freundschaftsbuch" (kleines, schwarz-goldenes Kästchen mit beschrifteten Zetteln), C.W. Adam, Benneckenstein, (1846-1851); "Merkbuch über Harzreise ab Staßfurt", C. W. Adam (1907)
Enthält:
(Nach Auswertung von Ulrich Reiff)
Mappe: C. W. Adam, geb. 8.2.1830 in Benneckenstein, gest., 24.6.1910 in Halberstadt/Carl Wilhelm Adam - Stiftung in Benneckenstein. (Notiz: "S. Sondermappe in Oker (A & S)")
5.5.1908
- 2 Fotografien, goldene Hochzeit, wie oben.
1846-1851
- Freundschaftsbuch CWA2. Kartonkästchen, Goldaufdruck "Souvenir", Benneckenstein, Einlegeblätter von 1846 bis 1851.
- Breitenholz 28.1.1846, Breitenworbis 21./(2x)8.1.1846, Leinefelde 27.1.1846, Nordhausen 20./27.1.1846, 16.11.1851, Osterwiek 19.5./25./29.10.1848, (2x) 25.10.1849, Wernigerode 1.4.1846.
3.11.1868
- Brief C.W. Adam, Staßfurt an Bruder Berthold Adam. Bogen 3 S.
Da übersandte 20 rt zu knapp, schickt C.W. ihm schon vor der Rückkehr des Vaters aus Quedlinburg Rthlr. 15. Er solle an der Universität keine Schulden machen, wie es wohl früher in Bernburg einige Male vorkam. Soll Ausgaben minimieren, dann würde er nach dem aufgestellten Etat mit dem zusätzlich zum Stipendium gezahlten Geld des Vaters auskommen. Falls nicht, solle er es melden, er würde niemals in Verlegenheit geraten. Wenn ein "gut beendigtes Studium" eine "sichere Lebensstellung" begründe, werde dies Vaters größte Freude. Sein Jüngstgeborener bekomme im Laufe der nächsten Woche die Taufe auf seinen Namen, "Berthold", "wünschend, dass ich auch Mal wie Vater im Stande bin ihn später gleich wie Dich einen
Laufzeit
1846-1920
Enthält
gleichen Berufe ?zahlen? zu können." Patenschaften von Vater M. Schuhmann und Schwiegervater Stützer. Familienfest, Krankheit Rachenbräune. Louis "hatte wieder auf einige Tage dicke Backe mit Zahngeschwür", bald geheilt. Bis auf seine Frau, die immer noch sehr unter Fingerrheumatismus leide, alle wohlauf. Bruder Louis reise nach Vaters Rückkehr nach Quedlinburg um Schwager Kiesel im Geschäft zu unterstützen.
18.7.1887
- Preuß. Reisepass, Calbe/S., 18.7.1887. Für Reise in die Schweiz.
27.7.1883
- Dt. Konsulat Glasgow an Generalkonsul London, Musterung CWA3.
Amtliches Attest Oberarzt Deutsches Hospital London, 2.8.1883.
Erachtet "p. Adam für dauernd unbrauchbar zum Militärdienst".
1.7.1903
- "An meine Familie" Testament, Staßfurt, mit Vortext, sonst wie oben.
1.7.1903
- Testament, Staßfurt, wie oben, handschriftl.
Dez. 1904
- Vermögensauseinandersetzung wie oben, handschriftl., 4.-10.12.1904.
31.3.1905
- Aufstellung Forderungen CWA2 an seine Söhne lt. Vereinbarung 1.4.1903.
s.d. [1920?]
- Lebenslauf C.W. Adam 2, Kinder, Verwandte, Betriebsverhältnisse. (6 S.)
Um 1910
- Postkarte "Kurhotel "Lindenberg" Wernigerode" Aufschrift Rückseite: Dort nahm CWA2 "seinen letzten Aufenthalt, wo er erkrankte und darauf in Halberstadt, Kaiserstr. 55 in der Klinik von Dr. Reinicke verschied."
5.5.1909
- Goldene Hochzeit Karte, Programm Kirche und hektogr. launiges Tafellied.
5.5.1884
- Silberhochzeit, gedr. Liedtext.
Ab 28.7.1907
- "Merkbuch über Harzreise ab Staßfurt mit Gespann Donnerstag, d. 28. Juni 1907." Reisedaten, Kostenberechnung, Notizen über geschriebene Briefe.
24.11.1895
- Kurkarte Wiesbaden.
s.d.
- Postkarte "Wernigerode. Breite Straße" Aufschrift Rückseite: "In dem Hause Breitestr. 74 bei der Fa. Spilke in Wernigerode war C. W. Adam in der kaufmännischen Lehre (etwa 1844 - 46) Heute befindet sich in dem Hause die Drogerie Unger".
21.4.1892
- C.W. Adam Staßfurt Brief an Sohn Walther. 2 kl. Bogen 4 S.
3.3.1905
- C.W. Adam 2 Staßfurt Brief an Sohn Rudolf.
2 kl. Bogen 6 S.
10.10.1887
- "Werttaxen der Gebäude vor Eintritt der Beschädigungen" Bogen 4 S.
1910
- Foto aufgebahrter und geschmückter Sarg CWA2.
25.10.1937
- Abschrift der Sterbeurkunde CWA2 vom 25.6.1910.
15.1.1982
- GZ Artikel Adamsblick.
Um 1920
- 2 Postkarten mit Luftbild Staßfurt, Aufschrift Rückseite: "Umrandet Geschäftshaus C. W. Adam & Sohn Staßfurt / von 1858 - 1892 / in Besitz bis 1908 / wegen Bergschäden an den / preußischen Staat verkauft".
1907
- Reiseutensilien nach Benneckenstein, 20.6.-31.8.1907.
Darunter "1. Revolver mit Patronen".
1878-1881
- Tagebuchfragment C.W. Adam 2, früher 34 S., fehlende Seiten.
s.d.
- Liste Familiengedenktage.
1850-1857
- Mappe "Eingaben von C. W. Adam betr. Befreiung bzw. Beurlaubung seines ältesten Sohn Carl (2) vom Militärdienst"
- An Landrat Nordhausen, CWA (1) Benneckenstein 6.8.1857. (Bogen 3 S.)
S. 1, 2 "Vorräthe und sämtliche Bücher eingeäschert wurden".
- CWA (1) Benneckenstein an Kommando des 31. Btl. Inf. Landwehr Regiment Sangerhausen, 6.6.1858.
- CWA (1) Benneckenstein an Kreis-Gerichts-Kommission, 23.4.1855. (Konzept, Bogen 4 S.) Anzeige, dass am 1.1.1855 "in mein Geschäft mein Sohn als Theilnehmer unter der Firma C. trat, und jeder einzelne von uns in allen gerichtlichen Verhandlung als gültig zu betrachten" sei. 2 Unterzeichner. Rückseite längeres Schreiben ohne Anrede, Unabkömmlichkeit. Schreiben an den "Magistrat, hier".
- CWA (1) Benneckenstein an General-Kommando Magdeburg, Antrag auf vorzeitige Freistellung, 5.8.1853. (Bogen 3 S.)
- CWA (1) Benneckenstein an Hauptmann von Hippel, Weissenfels, 23.5.1853. Antwort an "den Musketier Adam der 3. Kompagnie 31. Infanterie-Regiments beurlaubt in Benneckenstein bei Nordhausen", 25.5.1853.
- Oberpräsident Provinz Sachsen Magdeburg an CWA (1) Benneckenstein, 17.8.1852. Bescheid auf Antrag vom 16.5.1852 "auf Wiederentlassung Ihres in das 31ste Infanterie Regiment eingestellten Sohnes nicht entsprochen werden kann; denn wenn sie durch Krankheit
auch verhindert sind, Ihr Geschäft zu allen Zeiten selbst zu betreiben," so sei nicht überzeugend, "daß Ihr Sohn in Ihrem Geschäft unersetzlich sei, und dasselbe nicht durch einen Gehülfen unter Ihrer Leitung fortgesetzt werden könne." Stempelpapier zu benutzen versäumt, Antwort daher kostenpflichtig.
- CWA (1) an Magistrat Benneckenstein, 19.10.1852. (2 S.)
- CWA (1) an Landrat Baron von Byla Nordhausen, 25.3.1852. (Bogen 2 S.)
- CWA (1) an Regierung Erfurt, 4.2.1851. (Bogen 3 S.) "epileptischen Anfällen ausgesetzt", umso gefährlicher, da er "durchschnittlich 30 hiesigen Familienvätern als Nagelschmiede und Böttcher, in Folge meines Kaufmannsgeschäfts Nahrung gebe."
- CWA (1) an Kreisersatzkommission Ellrich, 13.2.1850. (Bogen 4 S.)
Alte Archivsignatur
M F 4/3c
Index-Gruppe
PERS
Adam, Carl Wilhelm, Mappe, Privates, Fotos, Briefe, divers
SACH
Mappe, Adam, Carl Wilhelm, Privates, Fotos, Briefe, divers
| Aktion | Typ | Bezeichnung | Zugang | Info |
|---|---|---|---|---|
| Detailseite | Original | A | 2010 / 6 |
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