
Identifikation
Titel
Hermann Wergesing (Wergesinch), Richter auf der Neustadt zu Osnabrück, bekennt, dass vor ihm Godeke von Varendorf (Varendorpe) mit Amelung von Varendorf, seinem rechten geborenen Vormund, verkauft an Godchard von Goch und seine Nachkömmlinge, die Besitzer sind des Altars des heiligen Kreuzes und unserer lieben Frauen in der St. Johannis-Kirche, jährlich 2 Mark Geldes der ersten Rente in Arndes Haus zu Varning (Varnyncge), in Hanneken Haus zum Felde (ton Velde), in Beneken Haus Clonemanns, sämtlich belegen im Kirchspiel Menslage, in Benningmanns (Bennincgmans) Haus, in Niemanns (Nyemans) Haus, belegen im Kirchspiel Hagen, und in das Roden Haus zu Westendorf (Westorpe), gelegen in dem Kirchspiel St. Katharinen, und in aller Zubehörung dieser Güter, dessen einer Teil vollkommen vorbehaltlos vererbbares Eigengut (dorslacht egen vry gud) sein soll, für 32 gute vollgewichtige rheinische Gulden und für 16 Mark Pfennige, wie sie zu Osnabrück gang und gäbe sind. Zahlbar jährlich zwischen Michaelis und Hernemisse (22 September). Als Bürgen benennt der Verkäufer Gyseke van den Swege und Hermann van den Swege, Brüder, Heinrich von Haren und Kurt von Langen.
Zeugen: Amelung, Vikar zu St. Johann, Johann Slyclo, Johannes de __erer
Datum anno domini millesimo quadringentesimo vicesimo quinto ipso die beati Servacii episcopi
Original auf Pergament
Abhängendes Siegel des Richters, des Verkäufers und der 4 Bürgen
Transfix: Amelung von Varendorf (Varendorpe) bekennt sich als geborener Vormünder zu der Urkunde, in der Godeke von Varendorf verkauft hat 2 Mark Geldes in Zinsgütern an Godehard von Goch für 32 rheinische Gulden und für 16 Mark Pfennige.
Datum anno domini MCCCC vicesimo quinto ipso die beati Servatii episcopi
Original auf Pergament
Abhängendes Siegel des Ausstellers fehlt
Laufzeit
13.05.1425
| Aktion | Typ | Bezeichnung | Zugang | Info |
|---|---|---|---|---|
| Detailseite | Original | Urkunden | 0100 / 32 |
|