NLA OS Rep 490 Land

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Description

Identification (short)

Title 

Landgemeinden - staatliche Bestände

Life span 

1700-1994

Fonds data

Short description 

Der Sammelbestand enthält das in staatlichen Besitz gelangte Schriftgut ehemals selbständiger Landgemeinden. Dabei handelt es sich meist nur um kleine Splitter der früheren Gemeinderegistraturen. Bei Recherchen sind die entsprechenden Deposita mit zu überprüfen. Für die Städte sind eigene Bestände und Findbücher formiert (Rep 490 Bers, Rep 490 Mel usw.).

Custodial history 

Vorbemerkung:
Der Sammelbestand enthält das in staatliches Eigentum gelangte Schriftgut ehemals selbständiger Landgemeinden. Dabei handelt es sich meist nur um kleine Splitter der früheren Gemeinderegistraturen. Bei Recherchen sind die entsprechenden Deposita mit zu überprüfen. Für die Städte ist ein eigener Sammelbestand formiert.
Soweit die bisherigen Findmittel Bearbeitungsvermerke enthielten, sind diese im Folgenden in alphabetischer Reihenfolge wiedergegeben. Angesichts der übersichtlichen Teilbestände ist die Indizierung nur teilweise durchgeführt. Der Kleinstbestand Rep 710 (Volksschulen) wurde eingegliedert. Mit gelegentlichen weiteren Zugängen ist zu rechnen.
Osnabrück, im Juni 2005 / Febr. 2009 Dr. Nicolas Rügge



ASTRUP:
Der vorliegende [Teil-]Bestand umfasst die Akten der Gemeinde Astrup. Es handelt sich in erster Linie um Druckschriften der Militärregierung aus der unmittelbaren Nachkriegszeit, sowie um Gemeinderechnungen ab 1856. Der Bestand wurde im November 1970 (Akz. 35/70) ins Staatsarchiv übernommen.
Osnabrück, Dezember 1970 gez. Skley


BOCKHOLTE:
Die hier verzeichneten Akten der Gemeinde Bockholte, Kreis Aschendorf-Hümmling, wurden dem Staatsarchiv im Juni 1970 (Akz. 20/70) vom Archivpfleger des Kreises, Herrn Hermann Droste, Werlte, übergeben.
Osnabrück, Juni 1970 gez. Behr


DÖRPEN:
Der Teilbestand umfasst bislang die Akzessionen 16/1980 (= Nr. 1), 2001/033 und 2004/046. Insbesondere die für die Gemeindegeschichte sehr wichtigen Schulchroniken werden häufig benutzt, auch auf dem Weg von Ausleihen an die Samtgemeinde Dörpen. Die bisherige Abgabeliste wurde daher in diesem Jahr durch eine eingehendere Verzeichnung ersetzt und als Ausdruck dem Sammelfindbuch Rep 490 beigefügt.
Osnabrück, im März/August 2004 Dr. Nicolas Rügge


HEEDE und RHEDE:
Der vorliegende [Teil-]Bestand umfaßt die Akten der Mairien, bzw.

Bürgermeistereien Heede und Rhede - im alten Amte Meppen - von 1811-1815. Die Mairie Heede setzte sich zusammen aus den Dörfern Heede, Dersum, Neudersum, Sustrum, Neusustrum, Walchum, Oberlangen und Niederlangen,; die Mairie Rhede umfaßte die Orte Rhede, Neurhede, Borsum, Brual und Brahe.
Beide Mairien wurden durch Verordnung vom 28.4.1811 geschaffen und dem Arrondissement Neuenhaus unterstellt, das seinerseits zum Lippe-Departement geschlagen wurde.
Mit dem Ende der französischen Fremdherrschaft wurden die Mairien in Bürgermeistereien umbenannt, ohne eine Kompetenzveränderung zu erfahren. Der linksemsische Kanton Heede - umfassend die Mairien Heede und Rhede - wurde durch Verordnung vom 3.12.1813 der preußischen Provisorischen Verwaltungskomission in Meppen, am 9.7.1815 dem hannoverschen Amt Meppen unterstellt.
Beide Mairien waren seit ihrer Einrichtung verwaltungsmäßig durch Personalunion vereinigt. Zum Vorsteher beider Mairien wurde am 8.6.1812 Eduard Ernst ernannt, und er behielt dieses Amt - nunmehr eines Bürgermeisters - auch nach Dezember 1813. Vom 28.2.-22.6.1814 war er wegen Eintritts in die Landwehr beurlaubt. Seine Geschäfte führte währenddessen der Bürgermeister von Behnes in Lathen. Beim erneuten Eintritt in die Landwehr im April 1815 wurden die Bürgermeistereien Heede und Rhede aufgelöst. Die Verwaltung des Dorfes Heede und der Kommune Rhede wurde, zuerst provisorisch, dem Bürgermeister zu Aschendorf übertragen, die übrigen Absplisse, die bisher zur Kommune Heede gehört hatten, jedoch den Kirchspielen Steinbild und Lathen einverleibt und der Bürgermeisterei Lathen unterstellt (Hann. Amt Aschendorf Nr.114).
Die vorliegenden Akten sind bei Ordnungsarbeiten aus dem Bestand des Han. Amtes Aschendorf ausgesondert worden. Dieses Amt war seit 1827 die Nachfolgebehörde der Amtvogteien Lathen und Aschendorf, die ihrerseits 1820 an die Stelle der

Bürgermeistereien getreten waren.
Februar 1962, gez. Poschmann


RIESTE:
Zu welchem Zeitpunkt und über welche Behörde der vorliegende [Teil-]Bestand in das Staatsarchiv gelangt ist, lässt sich heute nicht mehr feststellen.
Er umfasst 35 Nummern und betrifft etwa die Zeit von 1800 bis 1890. Es handelt sich hierbei offensichtlich um einen Restbestand der Registratur der Gemeindeverwaltung Rieste.
Bei der Ordnung wurden Einzelblätter, die einen großen Teil des Bestandes ausmachten, erst zu Akten zusammengefasst. So war es nicht zu vermeiden, dass die Aktentitel oftmals sehr allgemein gehalten sind.
Eine Akte des Landratsamtes Bersenbrück wurde herausgenommen und in den Bestand Rep 450 Bers. unter der Nr. 704 eingeordnet.
Osnabrück, den 10.11.1969 gez. Pötsch


SCHLEDEHAUSEN:
Der nachfolgende [Teil-]Bestand stammt aus den Unterlagen der 1972 gebildeten Gemeinde Bissendorf, die die Samtgemeinde Schledehausen in sich aufgenommen hat. Diese wiederum, 1852 bis 1972 bestehend, umfaßte u.a. die Gemeinden Schledehausen selbst sowie Wulften und Krevinghausen. Von diesen drei Gemeinden liegt hier Schriftgut vor.
Die Akten kamen als Zugang 15/1997 in das Staatsarchiv.
Osnabrück, 13.3.1997 gez.

Delbanco

Information / Notes

Additional information 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet