43 A Neu
Complete identifier
NLA WO, 43 A Neu
Fonds
Identification (short)
Title
Title
Landesstrafanstalt Wolfenbüttel
Life span
Life span
1798-1977
Fonds data
Short description
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Umfang: 40,2 lfdm
Inhalt: Kerkerregister; Statistik über Gefängnisse des Preuß. Mininisterium des Innern; Brsg Justizstatistik; Gefangenenbücher mit Namensverzeichnissen; Gefangenenpersonalakten u. Listen der im Strafgefängnis Wolfenbüttel Hingerichteten.
Inhalt: Kerkerregister; Statistik über Gefängnisse des Preuß. Mininisterium des Innern; Brsg Justizstatistik; Gefangenenbücher mit Namensverzeichnissen; Gefangenenpersonalakten u. Listen der im Strafgefängnis Wolfenbüttel Hingerichteten.
Custodial history
Custodial history
Die Geschichte dieser Anstalt ist fast ganz unerforscht. Sie gilt als eines der ältesten noch betriebenen Gefängnisse in ganz Deutschland. Sie erwuchs unter den Namen "Philippsberg" bzw. "Stockhaus" bei und auf dem Geländekomplex des Festungsbollwerks Philippsberg (Kasemattengebäude von 1580) seit etwa 1619 aus einem Militärgefängnis, Kriminalgefängnissen und einer 1790 eingerichteten Zwangsarbeitsanstalt, die ab 1791 auch andere Verbrecher zwecks Entlastung des Zucht- und Werkshauses Braunschweig aufnahmen. Das Residenzamt führte die Aufsicht über die Gefängnisse, das Polizeidepartement aber über die Zwangsarbeitsanstalt. Die Kasematten des Philippsberges wurden seit dem 18. Jahrhundert als Gefängnis für die Kriminalverbrecher benutzt. Um 1740 waren das Stockhaus und die Gefängnisse getrennte Baulichkeiten. Das bereits im Jahre 1679 erwähnte Stockhaus stand am heutigen Wohnhaus Ziegenmarkt Nr. 11. Das Bollwerk Philippsberg konnte angeblich mehrere tausend Mann Militär mit Proviant aufnehmen (vgl. W. Kelsch, Schatzkammer Wolfenbüttel, 2. Aufl. 1983, S. 108). Um 1747 existierten im Philippsberg ein gemeinschaftliches herzogliches und städtisches Kriminalgefängnis. Seit 1817 war die Anstalt für alle Karren- und Kettensträflinge des Landes Braunschweig zuständig. Nach einer Erweiterung um 1822 waren dort 1829 in Wolfenbüttel Sträflinge jeder Art vorhanden. Im Jahre 1840 wurde die Anstalt Wolfenbüttel neben Braunschweig als zweite Landesstrafanstalt bestimmt. Die Zuchthaus- und Zwangsarbeitsstrafen wurden seitdem nur in Wolfenbüttel vollzogen. Zeitweise war der Landesstrafanstalt auch das dortige Arbeitshaus und Kreisgefängnis unterstellt (Behördenbezeichnung schon seit dem 19. Jahrhundert "Landesstrafanstalten"). Um 1835 bis 1840 bestanden die "Straf- und Gefangenenanstalten" in Wolfenbüttel aus zwei Komplexen (vgl. Wolfenbüttelsches Adressbuch 1835-1840):
a) Militär- und Karrenstrafanstalt bzw. Festungsstraf- und Kettenstrafanstalt unter der Direktion des Stadtkommandanten, eines Generalmajors,
b) die Zuchthaus- und Zwangsarbeitsanstalt und die Gefängnisse (des Philippsberges) unter der Direktion des Stadtdirektors.
Durch Vertrag von 1930 wurden die Gefangenenanstalten der Länder Braunschweig (= Gefängnis in Braunschweig, Landesstrafanstalt Wolfenbüttel), Bremen, Hamburg und Oldenburg einer gemeinsamen Verwaltung unterstellt und die Gefangenen dementsprechend untereinander auch verteilt. Seit dem Jahre 1940 war die seit etwa 1936 in "Strafgefängnis" umbenannte Anstalt eine der 14 zentralen Vollstreckungsorte für Todesstrafen im Reichsgebiet mit einem Kompetenzbereich für zahlreiche Gerichtsbezirke auch außerhalb des Landes Braunschweig. Im Jahre 1937 wurde im Gefängnis eine spezielle Hinrichtungsstätte geschaffen. Von 1937 bis 1945 sind in der Anstalt mehr als 500 Personen als Opfer der radikalen NS- und Kriegsjustiz hingerichtet worden, davon mehr als die Hälfte Ausländer. Viele ausländische Widerstandskämper (u.a. sogen. NN-Gefangene) waren in Wolfenbüttel im 2. Weltkrieg inhaftiert. Nach dem Zusammenbruch ließ die Militärregierung bis 1947 mehr als 60 Hinrichtungen durchführen. Die Anstalt war um 1874 mit rd. 200 und im Jahre 1937 mit rd. 800 Gefangenen belegt. Ab 1938 mussten viele hundert Häftlinge aus Wolfenbüttel im Gebiet der Reichswerke Salzgitter arbeiten, darunter später sehr viele Ausländer. Zeitweise war das dortige Strafgefangenenlager Heerte dem Strafgefängnis Wolfenbüttel unterstellt (1942). (Vgl. G. Pischke: Europa arbeitet bei den Reichswerken, 1995, S. 264 ff.) Um 1970/1971 wurde das Strafgefängnis Wolfenbüttel in "Justizvollzugsanstallt" umbenannt. Um das Jahr 2001 verfügte die Anstalt über rd. 367 Haftplätze.
Grundlegende Vorschriften über die Anstalt in Wolfenbüttel siehe: GuVS 1873 Nr. 53 und Nr. 54; Ergänzungen ebd. 1875 Nr. 70 und 1880 Nr. 2. Nach Kriegsende 1945 sind zeitgeschichtliche Akten des Strafgefängnisses Wolfenbüttel durch Plünderungen und Abforderungen von Akten durch Militärregierung und Justizbehörden verlorengegangen (vgl. SR 43 A Neu: Vermerke vom 05.11.1970). Ein städtisches Gefängnis befand sich bis ca. 1616 im "Richthaus" (beim Rathaus) und vom 17. Jahrhundert bis ca. 1823 im Rathaus im sogen. "Bürgergehorsam", daneben im 17. Jahrhundert ebendort das sogenannte "Taternloch". Die Scharfrichterei lag nöerdlich der Stadt am Johannisdam (= Juliusdamm; heute Grünlandweg Nr. 61).
Im Jahre 1990 wurde in der JVA eine Gedenkstätte für die Opfer der NS-Justiz eingerichtet.
b) die Zuchthaus- und Zwangsarbeitsanstalt und die Gefängnisse (des Philippsberges) unter der Direktion des Stadtdirektors.
Durch Vertrag von 1930 wurden die Gefangenenanstalten der Länder Braunschweig (= Gefängnis in Braunschweig, Landesstrafanstalt Wolfenbüttel), Bremen, Hamburg und Oldenburg einer gemeinsamen Verwaltung unterstellt und die Gefangenen dementsprechend untereinander auch verteilt. Seit dem Jahre 1940 war die seit etwa 1936 in "Strafgefängnis" umbenannte Anstalt eine der 14 zentralen Vollstreckungsorte für Todesstrafen im Reichsgebiet mit einem Kompetenzbereich für zahlreiche Gerichtsbezirke auch außerhalb des Landes Braunschweig. Im Jahre 1937 wurde im Gefängnis eine spezielle Hinrichtungsstätte geschaffen. Von 1937 bis 1945 sind in der Anstalt mehr als 500 Personen als Opfer der radikalen NS- und Kriegsjustiz hingerichtet worden, davon mehr als die Hälfte Ausländer. Viele ausländische Widerstandskämper (u.a. sogen. NN-Gefangene) waren in Wolfenbüttel im 2. Weltkrieg inhaftiert. Nach dem Zusammenbruch ließ die Militärregierung bis 1947 mehr als 60 Hinrichtungen durchführen. Die Anstalt war um 1874 mit rd. 200 und im Jahre 1937 mit rd. 800 Gefangenen belegt. Ab 1938 mussten viele hundert Häftlinge aus Wolfenbüttel im Gebiet der Reichswerke Salzgitter arbeiten, darunter später sehr viele Ausländer. Zeitweise war das dortige Strafgefangenenlager Heerte dem Strafgefängnis Wolfenbüttel unterstellt (1942). (Vgl. G. Pischke: Europa arbeitet bei den Reichswerken, 1995, S. 264 ff.) Um 1970/1971 wurde das Strafgefängnis Wolfenbüttel in "Justizvollzugsanstallt" umbenannt. Um das Jahr 2001 verfügte die Anstalt über rd. 367 Haftplätze.
Grundlegende Vorschriften über die Anstalt in Wolfenbüttel siehe: GuVS 1873 Nr. 53 und Nr. 54; Ergänzungen ebd. 1875 Nr. 70 und 1880 Nr. 2. Nach Kriegsende 1945 sind zeitgeschichtliche Akten des Strafgefängnisses Wolfenbüttel durch Plünderungen und Abforderungen von Akten durch Militärregierung und Justizbehörden verlorengegangen (vgl. SR 43 A Neu: Vermerke vom 05.11.1970). Ein städtisches Gefängnis befand sich bis ca. 1616 im "Richthaus" (beim Rathaus) und vom 17. Jahrhundert bis ca. 1823 im Rathaus im sogen. "Bürgergehorsam", daneben im 17. Jahrhundert ebendort das sogenannte "Taternloch". Die Scharfrichterei lag nöerdlich der Stadt am Johannisdam (= Juliusdamm; heute Grünlandweg Nr. 61).
Im Jahre 1990 wurde in der JVA eine Gedenkstätte für die Opfer der NS-Justiz eingerichtet.
Parallelarchivalien:
- H.-R. Jarck: Beständeübersicht des Staatsarchivs Wolfenbüttel (Generalindex: Gefangene, Gefängnis)
- 2 Alt (Generalindex: Wolfenbüttel-Stadt: Philippsberg)
- 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3633 ff.
- 8 Alt Wolf. 1089-1110 (passim: Philippsberg)
- 25 E Neu
- 26 Neu 1
- 42 A Neu Findbuch 3 (Zg. 37/1983)
- 76 Neu Findbuch 2 Nr. 2494-2521
- 127 Neu (Abt. 3.5.3.)
- 2 Z 590
Hinweis: Die umfangreiche Gefängnisbücherei wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts aufgelöst.
Wolfenbüttel, Dezemer 1997 Dr. Lent
Die im vorliegenden Findbuch erfassten Gefangenenpersonalakten wurden 1984 von der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel an das Staatsarchiv abgegeben (Zg. 47/1984). Die Akten waren von der JVA nach Entlassungsdatum der Inhaftierten geordnet. Im Archiv wurden die Akten entsprechend der Registrierung in den Gefangenenbüchern nach Datum der Einlieferung umgeordnet (Gefangenenbücher s. 43 A Neu Fb. 3). Das vorliegende Findbuch erfasst die Akten von 1925 - 31.03.1945. Die Akten bis 1949 sind ungeordnet und im Findbuch nicht erfasst. Für die Gliederung des Findbuchs und die Signierung der Akten wurde die Buchführung der Gefangenenbücher zugrundegelegt. Nach dieser Buchführung wurde am 24.04.1925, am 04.08.1938 und jeweils am 01.04. der Jahre 1941 - 1945 eine lfd. Numerierung mit der Zahl 1 neu angefangen. Der in der Bestell-Nr. der einzelnen Akten angegebene Jahrgang 1925, 1938, 1941, 1942, 1943, 1944, 1945 bezeichnet dementsprechend nur das Stichjahr der neu angefangenen Zählung, nicht aber das Jahr, in dem die betreffende Person tatsächlich inhaftiert wurde (in der Regel).
- H.-R. Jarck: Beständeübersicht des Staatsarchivs Wolfenbüttel (Generalindex: Gefangene, Gefängnis)
- 2 Alt (Generalindex: Wolfenbüttel-Stadt: Philippsberg)
- 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3633 ff.
- 8 Alt Wolf. 1089-1110 (passim: Philippsberg)
- 25 E Neu
- 26 Neu 1
- 42 A Neu Findbuch 3 (Zg. 37/1983)
- 76 Neu Findbuch 2 Nr. 2494-2521
- 127 Neu (Abt. 3.5.3.)
- 2 Z 590
Hinweis: Die umfangreiche Gefängnisbücherei wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts aufgelöst.
Wolfenbüttel, Dezemer 1997 Dr. Lent
Die im vorliegenden Findbuch erfassten Gefangenenpersonalakten wurden 1984 von der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel an das Staatsarchiv abgegeben (Zg. 47/1984). Die Akten waren von der JVA nach Entlassungsdatum der Inhaftierten geordnet. Im Archiv wurden die Akten entsprechend der Registrierung in den Gefangenenbüchern nach Datum der Einlieferung umgeordnet (Gefangenenbücher s. 43 A Neu Fb. 3). Das vorliegende Findbuch erfasst die Akten von 1925 - 31.03.1945. Die Akten bis 1949 sind ungeordnet und im Findbuch nicht erfasst. Für die Gliederung des Findbuchs und die Signierung der Akten wurde die Buchführung der Gefangenenbücher zugrundegelegt. Nach dieser Buchführung wurde am 24.04.1925, am 04.08.1938 und jeweils am 01.04. der Jahre 1941 - 1945 eine lfd. Numerierung mit der Zahl 1 neu angefangen. Der in der Bestell-Nr. der einzelnen Akten angegebene Jahrgang 1925, 1938, 1941, 1942, 1943, 1944, 1945 bezeichnet dementsprechend nur das Stichjahr der neu angefangenen Zählung, nicht aber das Jahr, in dem die betreffende Person tatsächlich inhaftiert wurde (in der Regel).
Wie die Lücken in der Zählung der Inhaftierten zeigen, sind die Akten nicht vollständig. Die Gefangenenpersonalakten der in Wolfenbüttel Hingerichteten 1937 - 1947 sind im Teilbestand 43 A Neu Fb. 3 vereinigt (nach Alphabet). Sie wurden schon 1978 und 1981 an das Staatsarchiv abgegeben. Weitere Gefangenenpersonalakten aus der Zeit von 1933 - 1938 finden sich im Teilbestand 43 A Neu Fb. 1 (nach Gefangenenbuch-Nr. sortiert). Sie waren 1971 an das Archiv abgegeben worden.
Die Akten wurden im wesentlichen von Herrn Christian Maciuga geordnet. Das vorliegende Findbuch bietet eine Minimalverzeichnung. Ein Zugriff auf die Namen von Gefangenen ist durch die alphabetischen Indices zu den Gefangenenbüchern möglich (in 43 A Neu Fb. 3). Wegen eines möglichen Forschungsinteresses am Thema Zwangsarbeiter in der NS - Zeit wurde die Nationalität von Nichtdeutschen erfaßt und im Index ausgeworfen (außerdem erscheinen vereinzelt die Begriffe "Jude" und "Zigeuner"). Das Findbuch wurde von Frau Elke Ende und Herrn Rainer Kustak mit Hilfe der EDV (System AIDA) erstellt.
Die Erstellung dieses Findbuches wurde durch die Förderung des Arbeitsamtes Braunschweig im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf der Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, im Februar 1987 Dr. Ulrich Schwarz
Im März 1999 wurde ein neues Findbuch angelegt, in dem die bisherigen beiden Nachträge (5. 10.) aufgelöst bzw. eingearbeitet wurden. Die Bestell-Nr. wurden vereinfacht (es entfällt Zg. 47/1984 und Paketangabe). Die Änderungen wurden von Herrn Kustak und Herrn Herbst vorgenommen.
Nachfolgend wird eine Konkordanz zwischen der Gliederung des Fb. und den Gefangenenbüchern gegeben.
Die Akten wurden im wesentlichen von Herrn Christian Maciuga geordnet. Das vorliegende Findbuch bietet eine Minimalverzeichnung. Ein Zugriff auf die Namen von Gefangenen ist durch die alphabetischen Indices zu den Gefangenenbüchern möglich (in 43 A Neu Fb. 3). Wegen eines möglichen Forschungsinteresses am Thema Zwangsarbeiter in der NS - Zeit wurde die Nationalität von Nichtdeutschen erfaßt und im Index ausgeworfen (außerdem erscheinen vereinzelt die Begriffe "Jude" und "Zigeuner"). Das Findbuch wurde von Frau Elke Ende und Herrn Rainer Kustak mit Hilfe der EDV (System AIDA) erstellt.
Die Erstellung dieses Findbuches wurde durch die Förderung des Arbeitsamtes Braunschweig im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf der Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, im Februar 1987 Dr. Ulrich Schwarz
Im März 1999 wurde ein neues Findbuch angelegt, in dem die bisherigen beiden Nachträge (5. 10.) aufgelöst bzw. eingearbeitet wurden. Die Bestell-Nr. wurden vereinfacht (es entfällt Zg. 47/1984 und Paketangabe). Die Änderungen wurden von Herrn Kustak und Herrn Herbst vorgenommen.
Nachfolgend wird eine Konkordanz zwischen der Gliederung des Fb. und den Gefangenenbüchern gegeben.
1. Vom 23.04.1925 bis 30.07.1938 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbücher 43 A Neu Fb. 3 Nr. 2-4
(Zählung Gef.-Nr. 1-7987)
2. Vom 04.08.1938 bis 01.04.1941 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbücher 43 A Neu Fb. 3 Nr. 5-6
(Zählung Gef.-Nr. 1-3198)
3. Vom 01.04.1941 bis 31.03.1942 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbuch 43 A Neu Fb. 3 Nr. 7
(Zählung Gef.-Nr. 1-1032)
4. Vom 01.04.1942 bis 31.03.1943 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbücher 43 A Neu Fb. 3 Nr. 8-9
(Zählung Gef.-Nr. 1-1557)
5. Vom 01.04.1943 bis 31.03.1944 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbücher 43 A Neu Fb. 3 Nr. 10-11
(Zählung Gef.-Nr. 1-1356)
6. Vom 01.04.1944 bis 31.03.1945 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbücher 43 A Neu Fb. 3 Nr. 12-13
(Zählung Gef.-Nr. 1-2385)
Wolfenbüttel, im März 1999 Dr. Ulrich Schwarz
(Zählung Gef.-Nr. 1-7987)
2. Vom 04.08.1938 bis 01.04.1941 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbücher 43 A Neu Fb. 3 Nr. 5-6
(Zählung Gef.-Nr. 1-3198)
3. Vom 01.04.1941 bis 31.03.1942 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbuch 43 A Neu Fb. 3 Nr. 7
(Zählung Gef.-Nr. 1-1032)
4. Vom 01.04.1942 bis 31.03.1943 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbücher 43 A Neu Fb. 3 Nr. 8-9
(Zählung Gef.-Nr. 1-1557)
5. Vom 01.04.1943 bis 31.03.1944 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbücher 43 A Neu Fb. 3 Nr. 10-11
(Zählung Gef.-Nr. 1-1356)
6. Vom 01.04.1944 bis 31.03.1945 aufgenommene Gefangene = Gefangenenbücher 43 A Neu Fb. 3 Nr. 12-13
(Zählung Gef.-Nr. 1-2385)
Wolfenbüttel, im März 1999 Dr. Ulrich Schwarz
Literature
Literature
- F.W. Ahner: Die Entwicklung des Gefängniswesens im Lande Braunschweig (1921); gedruckter Auszug aus einer maschinenschr. Dissertation in Göttingen.
- Das Strafgefängnis Wolfenbüttel und das Gefängnis Braunschweig (1938).
- Nationalsozialistische Justiz und Todesstrafe. Eine Dokumentation... in der Justizanstalt Wolfenbüttel (1990).
- W. Pockels: Bericht über den Zustand und die Verwaltung der Gefangenenanstalten in Wolfenbüttel (1875).
- G. Schormann: Strafrechtspflege in Braunschweig Wolfenbüttel 1569-1633 (in: Braunschweigisches Jahrbuch 55, 1974, S. 90 ff.).
- Barbara Uppenkamp: Diss. (Hamburg) über Festungswerke in der Stadt Wolfenbüttel (1997); behandelt u.a. den Philippsberg.
- J. Reißner: Bilder aus den Wolfenbütteler Gefangenenanstalten (1899); darin u.a. S. 50 ff. Bericht über das dortige "Kriminalmuseum".
- Bode: Die Gefangenenanstalten in Wolfenbüttel (in: Braunschweig im Jahre 1897, hrsg. von R. Blasius, 1897, S. 405-413).
- Rathaus Wolfenbüttel (1995), S. 64 ff, S. 80 ff. (= kommunale Gefängnisse, Hinrichtungen).
- Thöne, in: Braunschweigisches Jahrbuch Bd. 35, 1954, S. 26 (= Burgverließ im Schloss).
- Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel: "Leben hinter Gittern". Die JVA Wolfenbüttel im Zeichen der Zeit, hrsg. von der JVA Wolfenbüttel (Wolfenbüttel 2001).
- Thöne, in: Adressbuch der Stadt Wolfenbüttel, 1963, S. VIII: im sogenannten "Alten Tor"bestand im Jahre 1599 ein Gefängnis.
- Jean-Luc Bellanger: "Feindbegünstigung" - Als politischer Häftling im Strafgefängnis Wolfenbüttel. Schriftenreihe der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Bd. 1, Göttingen 2018
- Das Strafgefängnis Wolfenbüttel und das Gefängnis Braunschweig (1938).
- Nationalsozialistische Justiz und Todesstrafe. Eine Dokumentation... in der Justizanstalt Wolfenbüttel (1990).
- W. Pockels: Bericht über den Zustand und die Verwaltung der Gefangenenanstalten in Wolfenbüttel (1875).
- G. Schormann: Strafrechtspflege in Braunschweig Wolfenbüttel 1569-1633 (in: Braunschweigisches Jahrbuch 55, 1974, S. 90 ff.).
- Barbara Uppenkamp: Diss. (Hamburg) über Festungswerke in der Stadt Wolfenbüttel (1997); behandelt u.a. den Philippsberg.
- J. Reißner: Bilder aus den Wolfenbütteler Gefangenenanstalten (1899); darin u.a. S. 50 ff. Bericht über das dortige "Kriminalmuseum".
- Bode: Die Gefangenenanstalten in Wolfenbüttel (in: Braunschweig im Jahre 1897, hrsg. von R. Blasius, 1897, S. 405-413).
- Rathaus Wolfenbüttel (1995), S. 64 ff, S. 80 ff. (= kommunale Gefängnisse, Hinrichtungen).
- Thöne, in: Braunschweigisches Jahrbuch Bd. 35, 1954, S. 26 (= Burgverließ im Schloss).
- Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel: "Leben hinter Gittern". Die JVA Wolfenbüttel im Zeichen der Zeit, hrsg. von der JVA Wolfenbüttel (Wolfenbüttel 2001).
- Thöne, in: Adressbuch der Stadt Wolfenbüttel, 1963, S. VIII: im sogenannten "Alten Tor"bestand im Jahre 1599 ein Gefängnis.
- Jean-Luc Bellanger: "Feindbegünstigung" - Als politischer Häftling im Strafgefängnis Wolfenbüttel. Schriftenreihe der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Bd. 1, Göttingen 2018