Hann. 74 Fallersleben

Complete identifier

NLA HA, Hann. 74 Fallersleben

Fonds


Identification (short)


Title Title
Amt Fallersleben
Life span Life span
1500-1897

Fonds data


Short description Short description
Enthält u.a. Generalia, Hoheits-, Statistiksachen, Steuern, Abgaben und Dienste, Militär-, Kommunal-, Höfe-, Polizeisachen, Teilung und Verkoppelung, Domänen-, Forst- und Jagdsachen, Kirche und Schule
Findmittel: EDV-Findbuch in Bearbeitung
Umfang: 54,3 lfdm

Hinweis:
Wegen Pilzbefall, Verunreinigung und Beschädigungen kann es teilweise zu Benutzungsbeschränkungen kommen. Einige Archivalien werden nur noch als Mikrofiche zur Benutzung vorgelegt.
Custodial history Custodial history
I. Behördengeschichte

Die Herzöge Otto und Wilhelm von Lüneburg kauften 1337 von den Grafen von Woldenberg die Gografschaft Grevenlah, die sie mit der in ihrem Besitz befindlichen Gografschaft Hasewinkel zum Amt Fallersleben zusammenlegten. Bis 1428 blieb das Amt mit Gifhorn bei der braunschweigischen Linie und kam dann zur lüneburgischen. Von 1467-1477 ist das Amt Fallersleben an die Familien von Bülow und von Alvensleben verpfändet. Nach 1539 erhielt es Herzog Franz, der es seiner Frau Clara aus dem Haus Sachsen-Lauenburg als Witwensitz überließ. Noch einmal ist das Amt von (ungefähr) 1636-1641 an Georg von der Wense verpfändet gewesen, ehe es wieder in braunschweigischen Besitz kam.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein hat das Amt keine gebietsmäßigen Veränderungen erfahren. Die Verwaltung lag bei zwei Kammerbeamten, die im Magistrat von Fallersleben und in zwei Gografen Unterstützung zur Durchsetzung des herrschaftlichen Willens fanden. (vgl. Scharf, Der politische Staat, Lauenburg 1777, S. 8)

1852 erfuhr das Amt Fallersleben eine Vergrößerung um das Boldecker Land (Ortschaften: Barwedel, Bockensdorf, Grußendorf, Jembke, Osloß, Tappenbeck und Weyhausen), das vom Amt Lüne abgetrennt wurde. Diese Vergrößerung bewahrte es bei der Verwaltungsreform von 1859, als man möglichst große Ämter bildete - durchschnittliche Einwohnerzahl eines Amts im Landdrosteibezirk Lüneburg: 14.225 (vgl. Ringklib, Statistische Übersichten, Hannover 1859, S. X) - möglicherweise vor dem Schicksal der anderen kleinen Ämter, die alle aufgelöst worden sind. Das Amt Fallersleben war 1859 mit 8.373 Einwohnern das zweitkleinste der 22 Ämter des Landdrosteibezirks Lüneburg.

Seit 1885 bildet es mit den einstigen Ämtern Gifhorn und Meinersen den Kreis Gifhorn.


II. Literaturhinweise


III. Bestandsgeschichte

Im Zweiten Weltkrieg gingen durch Brand sämtliche Findbücher des
Staatsarchivs verloren. Nach 1945 fertigte Herr Prof. Ohnsorge eine vorläufige Übersicht zum Amtsbestand. 1965/1966 schrieb der Unterzeichnete das vorliegende Findbuch nach den Aufschriften der Akten, 1969 erstellte er den Orts-, Personen- und Sachindex und gliederte wieder aufgefundene Akten in den Bestand ein. Diese Akten sind, soweit sie nicht das Gliederungsschema des Gesamtbestandes hatten, durch Klammern um die Aktennummer gekennzeichnet.

Hannover, im Januar 1970
gez. Peter Bardehle



Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.

Hannover, im April
2013

Information / Notes


Additional information Additional information
Abgeschlossen: Nein
teilweise verzeichnet

Geotagging


Name Name
Amt Fallersleben
Time from Time from
1815
Time to Time to
1849
Region_ID Region_ID
101
Level_ID Level_ID
6020
Geo_ID Geo_ID
6020-101
Link Link
Name Name
Amt Fallersleben
Time from Time from
1849
Time to Time to
1885
Region_ID Region_ID
8
Level_ID Level_ID
6220
Geo_ID Geo_ID
6220-8
Link Link