8.1.3. Bildarchiv
Structure (tectonics)
Identification (classification)
Title
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8.1.3. Bildarchiv
Life span
Life span
1860-2018
Contents
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Das Bildarchiv im Staatsarchiv Bremen ist mit rund 1,7 Mio. Einzelstücken die umfangreichste Sammlung von Fotomaterial in Bremen. Gesammelt werden grundsätzlich alle Fotografien mit Bezug zur Hansestadt sowie Fotomaterialien aller Art (Negative, Positive, Dias, Fotoalben, digital). Die Motive können unterschiedlichster Art sein: Alltagsleben, Politik, Wirtschaft, Soziales, Kunst, Kultur, Sport, Militär, Topografie, Personen, Fahrzeuge, Natur/Landschaft.
Die ältesten im Staatsarchiv verwahrten Fotografien stammen aus der Zeit um 1842 (Daguerreotypien) bzw. um 1860 (Papierabzüge, auch Stereoaufnahmen), die jüngsten aus dem Jahr 2018.
Die ältesten im Staatsarchiv verwahrten Fotografien stammen aus der Zeit um 1842 (Daguerreotypien) bzw. um 1860 (Papierabzüge, auch Stereoaufnahmen), die jüngsten aus dem Jahr 2018.
Includes
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Anfangs wurden Bildberichte zum Zeitgeschehen, Topografisches, auch Portraits gesammelt. Der Zuwachs erfolgte vor allem durch den Erwerb geschlossener Bestände (z.B. Sammlungen Hermann Kippenberg, Erich Wilhelm Prosch, August Sporleder). 1957 wurde begonnen den Bildbestand planmäßig durch die Anfertigung eigener Aufnahmen zu vermehren. Seit Mitte der 1980er Jahre ist dieses Verfahren jedoch eingestellt, sodass die Bestandvermehrung wieder durch die Abgabe von Bildern durch Behörden, Firmen, Verbänden und sonstigen Institutionen, vor allem aber durch Privatpersonen erfolgt. Als große Bestände sind u.a. hinzugekommen die Nachlässe der Fotografen
Hermann Reil (1964)
Rudolph und Hermann Stickelmann (1976)
Hellmuth Paul (1991)
Karl Heinz Suchefort (1991)
Karl Edmund Schmidt (1993)
Hans-Jürgen Lankenau (1996)
Otto (und Gudrun) Lohrisch-Achilles (2003)
Jutta Vialon (2006)
Jochen Stoss (2015)
Peter F. Meyer (2015)
Hermann Ohlsen (2018)
Die Bestandsvermehrung erfolgt meist durch Schenkung, gelegentlich jedoch auch durch Ankauf.
Die Bildsammlung ist grundsätzlich in folgende Bereiche eingeteilt:
Bildkartei (Einzelbilder), Negative
Dias
Postkartensammlung
Fotoalben und Sammelmappen (kleinere Bilderserien)
Fotografennachlässe
Fotosammlungen zu bestimmten Themen
Hermann Reil (1964)
Rudolph und Hermann Stickelmann (1976)
Hellmuth Paul (1991)
Karl Heinz Suchefort (1991)
Karl Edmund Schmidt (1993)
Hans-Jürgen Lankenau (1996)
Otto (und Gudrun) Lohrisch-Achilles (2003)
Jutta Vialon (2006)
Jochen Stoss (2015)
Peter F. Meyer (2015)
Hermann Ohlsen (2018)
Die Bestandsvermehrung erfolgt meist durch Schenkung, gelegentlich jedoch auch durch Ankauf.
Die Bildsammlung ist grundsätzlich in folgende Bereiche eingeteilt:
Bildkartei (Einzelbilder), Negative
Dias
Postkartensammlung
Fotoalben und Sammelmappen (kleinere Bilderserien)
Fotografennachlässe
Fotosammlungen zu bestimmten Themen
Context
Custodial history
Custodial history
Den Grundstock bildete zunächst das sog. Bildarchiv, das 1937 bei der Regierungskanzlei eingerichtet worden war. 1943 wurde das Staatsarchiv beauftragt, diese Sammlung zu übernehmen und fortzusetzen. Seitdem übernimmt das Staatsarchiv einzelne Abbildungen, Fotoalben und Bildsammlungen von Fotografen oder Behörden. Negativ- und Diamaterialien sind in besonderen Sammlungen abgelegt.
Person in charge
Person in charge
Boris Löffler-Holte
Access
Access
Seit 2009 digitalisiert das Staatsarchiv sukzessive seine Fotobestände. Digitalisierung meint hier nach Verifizierung der Bilddaten die Verzeichnung der Einzelbilder in einer Datenbank (Metadaten mit Vorschaubild). Dahinter steht vor allem der Gedanke der Schonung der wertvollen Bestände, aber natürlich auch die leichtere Recherchierbarkeit. Im Sinne der Bestandserhaltung wird auch die Verpackung und Lagerung der Bilder im Magazin den heute geltenden Standards angepasst.
Interessierte Besucher können jederzeit in der Bildsammlung (auch mit Unterstützung des Archivars) recherchieren. Hochwertige digitale Reproduktionen werden gegen eine Gebühr in der Fotowerkstatt angefertigt.
Interessierte Besucher können jederzeit in der Bildsammlung (auch mit Unterstützung des Archivars) recherchieren. Hochwertige digitale Reproduktionen werden gegen eine Gebühr in der Fotowerkstatt angefertigt.