8.-13. Sammlungen

Gliederung (Tektonik)


Identifikation (Gliederung)


Titel Titel
8.-13. Sammlungen

Kontext


Bestandsgeschichte Bestandsgeschichte
Ursprünglich waren die Sammlungen nur aus Lagerungsgründen gesonderte Teile des Archivs. Weil sich z. B. großformatige Karten nicht ohne starke Beschädigung auf Aktenformat zusammenfalten ließen, bewahrte man sie in eigenen Schränken auf. Erst in den 1950er Jahren erfolgte eine Abgrenzung zwischen Archiv- und Sammlungsgut. Als Sammlungen werden die Dokumentationen bezeichnet, die das Staatsarchiv zwecks Ergänzung seiner provenienzmäßig geordneten Schriftgutbestände selbst gebildet oder von anderen übernommen hat. Seit Beginn der 1960er Jahre werden sie nach einem festen Plan ausgebaut. Als eigene Sammlungen des Staatsarchivs gelten diejenigen, die entweder hier angelegt worden sind oder nach ihrer Übernahme ins Staatsarchiv in dessen Sammlungsplan einbezogen werden konnten; sie wurden lange Zeit auch laufend fortgesetzt. Außerdem übernahm das Staatsarchiv auch Sammlungen, die unter anderen Gesichtspunkten, z. B. für die speziellen Bedürfnisse einer Fachverwaltung oder aus privatem Interesse für bestimmte historische Themen, entstanden sind; sie werden als thematische Sammlungen bezeichnet. Auch darunter befinden sich vom Staatsarchiv selbst eingeworbene Unterlagen.
Literatur Literatur
Brigitta Nimz, Sammlungsqualifizierung im Staatsarchiv Bremen. „Die wesentliche Dokumentation auszusondern und aufzubewahren ist in allen Jahrhunderten seine Aufgabe gewesen“, in: ARCHIVAR. Zeitschrift für Archivwesen 70, 2017, S. 41-47.