Nr. 200

Vollständige Signatur

NLA OS, Rep 2, Nr. 200

Verzeichnung


Identifikation


Titel Titel
Kopiar des Stifts St. Johann in Osnabrück, Band 1
Laufzeit Laufzeit
1295-1385
Enthält Enthält
u.a.:
Der bischöfliche Generalkommissar bezeugt, dass Hermann Kerl, Vikar zu St. Johann, den Vikaren zu St. Johann sechs Schillinge Zins von seinem Hause in der Süsterstraße (zwischen denen des Heinrich von Hagen und des Richard Buck gelegen) für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Joh. Berner, Joh. Slus, Vikare zu St. Johann, Ludolf Oldendorp, Geistlicher der Diözese Osnabrück.
Generalkommissar: Gottfried von Siegen, Thesaurar von St. Johann, für die Vikare von St. Johann: Herm. Voghel.
Abschrift.
29.08.1371
Stadtrichter von Osnabrück bekundet, dass Hinricus dictus Hellinch, Bürger zu Osnabrück, seine Frau Mechthildis und Erbin Conegundis zwei Mark Wortzins aus ihrem Hause am Markte der Altstadt an Hinricus dictus Vlecke, Bürger der Neustadt, verkauft haben.
Zeugen: die Brüder Hermannus et Arnoldus dicti Dunckerinch, Hermannus Gamme, Godefridus, Sohn des Vorgenannten, Hinricus apothecarius, Arnoldus, Sohn des Vorgenannten, . . . advocatus filius . . . Hokenesen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
27.09.1311
Vor dem Stadtrichter zu Osnabrück verkauft Johannes dictus Knedere sechs Schilling Wortgeld (denariorum areslium) aus Wolter Kneders Hause in der Straße beim großen Beghinenhause an die Beghinen Bertradis und Meghildis de Warendorpe, Schwestern.
Stadtrichter zu Osnabrück: Johannes dictus Eyfeler
Zeugen: Otbertus dictus Wise, Wighmannus de Hellete und Arnoldus de Pedhe
Abschrift des 15. Jahrhunderts
05.11.1301
Stellvertreter des Dompropstes und Archidiakons von Osnabrück bekundet, dass Rodolphus de Clovelinctorpe und Familie sechs Schilling Wordzins aus ihrem Hause in der Goltstrate (bei Johannes de Stemwede) an Everhardus de Glane und Kunegundis dicta Diderking de Yburg für zwei Mark integri und sechs Mark quadrantes verkauft haben.
(Die sechs Schilling bilden einen Teil der früher den Schwestern von Orede gehörigen Rente, genießen das gleiche Vorzugsrecht. Beim Verkaufe berühren die Verkäufer das Barett des Officials.)
Zeugen: Otto, Rektor des Hauptaltares, Hermannus de Bramesche, sein Kaplan, Bernhardus, Glöckner der Kirche St. Johann.
Dompropst: Bernhardus de Ravensberghe.
Stellvertreter: Bertoldus de Gotinghen, Domvikar.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
Bei der Abschrift ist von späterer Hand vermerkt: Johan Broxterman reemit omne cum Rodolfo ton Veltcampe.
20.10.1341
Der bischöfliche Generalkommissar bezeugt, dass Albert Buck, Vikar von St. Johann, den Vikaren von St. Johann 10 Schillinge Rente aus seinem Hause in der Holtstraße (zwischen denen des Joh. Vormann und des Wessel von Verthe, Vikaren von St. Johann), für 13 Mark verkauft hat.
Zeugen: Ludolf von Oldendorf, Geistlicher der osnabrücker Diözese, Johann von Herford, Geistlicher der paderborner Diözese, Philipp, Glöckner von St. Johann.
Generalkommissar: Gottfried von Siegen, Thesaurar an St. Johann, Provisoren der Vikare von St. Johann: Hermann von Clovelinctorpe, Hermann Voghel.
Abschrift.
30.10.1371
Gottfried von Meppen, Offizial des Dompropstes, bezeugt, dass Lutgardis, Witwe des Rudolf Budde, dem Albert Buck, Vikar von St. Johann, sechs Schillinge Rente aus dem Hause am Ende der Süsterstraße, gegenüber dem Hofe des verstorbenen Gottfried Gamme, für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Harbert van den Sweghe, Bernhard Sletere.
Abschrift.
21.10.1363
Bischöfliche Generalkommissar bezeugt, dass Johannes, Sohn des verstorbenen Werner Deken, den Altaristen der St. Johanniskirche sechs Schilling Zins aus dem Hause des Hinricus de Brochusen alias dictus Tappe in der Kampstraße, zwischen den Häusern des Johannes Vinnethe und des Borchardus de Ghesmele, für 12 Mark verkauft habe.
Zeugen: Gerhardus de Wildehausen alias dictus de St. Katharina und Ludolphus de Thekeneborch, Vikare am Dom zu Osnabrück.
Abschrift.
03.06.1351
Richter, Ratsherrn und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass ihr Mitbürger Hinricus de Cloverincdorpe und sein Sohn Hermann drei Schilling Rente aus den Häusern des Ludolphus sartor und Gerhardus cuprifaber an Johannes de Slichle, Mitschöffen der Aussteller, für vier Mark verkauft haben.
Zeugen: Hermannus Cussenteken, Johannes Platvot.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
05.12.1312
14. Juni 1364
Gottfried von Siegen, Domvikar und bischöflicher Generalkommissar, bezeugt, dass die Testamentsvollstrecker des Rudolf Culinch, Vikars von St. Johann, einen Schiedsbrief vorgewiesen haben:
11. November 1359 (crast. Elisabeth)
Joh. Scoke, Stadtrichter von Osnabrück, bezeugt, dass er zwischen Rolef Kulingh und Dethard von Dumstorpe, Hermann, seinem Sohn und Joh. Bilkevet, und seiner Tochter Grete wegen des Gutes, das Gertrud, die Mutter des Rolef, bei Lebzeiten besessen hat, folgendermaßen geschieden hat:
Rolef soll folgende Renten etc. beziehen und frei über sie verfügen können: zwei Mark aus dem Hause am Herrenteiche, das vormals seinem Vater gehörte, das kleine Haus in der kleinen Straße, wenn man zur Schwesterstraße am Dom geht, das gleichfalls seinem Vater gehört hatte; eine Mark (von zwei Mark) aus dem Hause des Hermann von Bodingen und 1/2 Mark 4 Schillinge aus dem Hause in der Lohstraße, das früher der Nortwegeschen gehörte.
Auf Dethards Teil fallen zwei Mark Rente aus Koleken Haus am Markte, 14 Schillinge aus einem Hause in der Großen Straße, neben Scawenhaus, das früher Giseken Bulsinghes gehörte, und 11 1/2 Schillinge aus dem Hause des Hermann von Bodingen, und 3 Schillinge aus dem Hause in der Lohstraße, das früher der Nortwegeschen gehörte. Dieser Teil soll jedoch Dethard erst nach dem Tode des Rolef zufallen. Es wird ebenfalls bezeugt, dass die Testamentsvollstrecker den Altaristen von St. Johann 12 Schillinge Rente aus dem Hause des Hermann von Bodingen am Salzmarkte, das jetzt Wilkin Dotesche bewohnt (zwischen den Häusern des Jacob Vlien und des Gerhard Geltemere) für Seelenmessen für den Erblasser vermacht haben.
Zeugen am 14. Juni 1364: Hermann Holenbeke, Rektor des Hauptaltares am Dom, Gerhard von Heghe, Domvikar, Joh. Hokeneze, Bürger.
Zeugen am 11. November 1359: Bernhard, Rektor der St. Georgskapelle, Joh. Bilkevet,
14.06.1364
Knappe Johannes de Alen, Burgmann in Gronenberghe, bekundet als gekorener Richter, dass der Knappe und Burgmann Albert Budde und seine Familie 14 Schilling Wordzins aus zwei Erben, das eine davon in der Bauerschaft (villa) Lare, Kirchspiel Melle, von Hermann von Lare und seiner Frau Kunigunde bewohnt, das andere in der Neustadt Osnabrück neben dem Hause des Theodor von Haren, für 18 Mark 8 Schilling an die Vikare zu St. Johann verkauft haben.
Zeugen: Rudolph von Haren, Hermann Wefel, Johann von Kersenbroke.
Vertreter der Vikare von St. Johann: die Vikare Bernhard von Haren und Gottfried von Meppen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
12.11.1355
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass die Brüder Gerhard, Nicolaus und Bernhard Roede genannt Dryghus, den Altaristen von St. Johann 12 Schillinge Rente von 3 1/2 Morgen Ackerland in den heghere vordef gelegen, für 12 Mark verkauft haben; für jeden Schaden wollen sie aufkommen und setzen zwei Morgen Acker neben dem Rupencampe, zwischen den Äckern des Bernhard tor Kulen und des Regner Restebom, zu Pfande.
Zeugen: Gerhard Walghedanc, Liborius van der Veltmolen.
Neustadt: Arnd Ristenpat, Richter, Wichmann Petronille, Bürgermeister, Hermann von Melle, Rabodo von Haren und Joh. Blome, Ratsherren und Schöffen.
Abschrift.
26.09.1383
Richter und Schöffen der Neustadt bekunden, dass die Witwe Kitten und ihre Kinder eine Mark Wordzins aus ihrem Hause in der Großen Straße der Neustadt (zwischen denen der Lutgardis dicta Plochmeyersche und der . . . . dicta Scummersche) an den Bürger Enghelbertus Brunyng für 16 Mark verkauft haben.
(Dabei ein Vermerk, dass diese Rente zu den Memorien des Conradus de Bremis und des H. Clovelinctorp gehört, Vermerk aus dem 15. Jahrhundert).
Zeugen: Johannes de Glane, Hermannus, Sohn des Vorgenannten, Kleriker, Gerhardus Slutere, Lodewicus doliator, Bürger von Osnabrück.
Neustadt Osnabrück: Hinricus dictus Rynman, Richter, Gotfridus Gamme, Schöffenmeister, Bernhardus Voghet, Johannes de Slepedorpe und Volquinus de Wymmere, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
19.01.1346
Knappe Albertus dictus Buc, Burgmann zu Iborgh, verkauft mit Zustimmung seiner Familie sechs Schilling jährlicher Rente aus seiner Mühle zu Remsede im Kirchspiel Lodere (Laer) für sechs Mark an den Knappen Hinricus de Bermetlo und dessen Frau Lutgardis.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
(Besondere Verpflichtung für den Fall, dass die Mühle abbrennt).
13.10.1325
Stellvertreter des Dompropstes zu Osnabrück bekundet, dass vor ihm (im Archidiakonalgericht) der Domdechant Everhardus als Vormund der Kinder des verstorbenen Johannes de Alen sechs Schilling Rente aus allen Häusern und Worden supra Wostene (im Kirchspiel St. Johann) an den Thesaurar der Kirche St. Johann für acht Mark verkauft hat. (Die acht Mark werden zum Nutzen der Kinder Alen angelegt im Erbe des Johannes dictus Kininc zu Westerhusen im Kirchspiel Oldendorpe).
Dompropst zu Osnabrück: Bernhardus, Domdechant: Everhardus, Stellvertreter (vices gerens) des Dompropstes: Lutbertus de Hakinc.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
16.05.1327
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass Hillegundis, Witwe des Johann von Oldendorpe, dem Goldschmied Johann Spoleke drei Schillinge Wordzins aus dem ganzen Erbe (hereditate) des Johannes Gronewold, zwischen den Häusern des Heinrich Grezeke und der Margarethe Todrancg gelegen, für vier Mark verkauft hat.
Zeugen: Joh. von Harsten und Otto Hagheman.
Neustadt Osnabrück: Detmar Suthof, Richter, Hermann Slepedorp, Bürgermeister, Ratsherren und Schöffen: Wichmann Petronille, Sweder von Welingen und Hermann Hofsleger.
Abschrift.
17.10.1375
Conrad (von Gesmold), Dekan von St. Johann und Archidiakon von Belm, bezeugt, dass Gisla von Meckingsen, die zu der Diözese Osnabrück und seinem Archidiakonate gehört, und ihr Erbe Heinrich Asschen dem Wessel von Verthe, Vikar von St. Johann, 1/2 Mark Zins, die sie aus den Äckern des Nicolaus Werdesche, Bürgers von Osnabrück, beziehen, und sieben Mark, die ihnen Joh. Scrodere zu Belm schuldet, geschenkt haben.
Zeugen: Berthold, Glöckner zu St. Johann, Joh. Brincmann, Bürger von Osnabrück, Heinr. Asschen
Abschrift.
02.05.1368
Lippold von Kersenbrock und seine Söhne Johann und Ulrich bekennen, dass sie von Evert von der Heyde das grote Hus (Kirchspiel Melle, auf dem früher Dethard saß, jetzt Hermann sitzt) und das Haus ton Grevinchole (Kirchspiel Wellingholzhausen auf dem früher Gerd gesessen und jetzt Rembert sitzt) erworben und dass die Vikare von St. Johann daraus 21 Schillinge jährlicher Rente beziehen, und geloben dem Kapitel diese Rente ohne Schwierigkeit jedes Jahr zu entrichten.
Bürgen: Werner von Borthusen, Conrad von Cleycampe, Ulrich von Kersenbrock.
Abschrift.
25.07.1362
Offizial des Dompropstes bezeugt, dass Heinrich Blome den Altaristen von St. Johann eine Mark Rente von 25 Morgen Ackerland vor dem Hegertore uppen Esche to Halle für 16 Mark verkauft hat; dieses Land ist bereits mit 4 1/2 Mark Rente belastet, von denen zwei Mark der d. O. Bruder Gerhard, Bruder des Heinrich Blome, solange er lebt, nach seinem Tode können die noch bleibenden 2 1/2 Mark mit je 16 Mark für eine Mark abgelöst werden.
Zeugen: Dietrich von Haren, Hermann Kerl, Vikare an St. Johann, Wessel von Dissen und Sander von Vinte, Laien.
Offizial des Dompropstes: Heinrich Lochus, Altaristen in St. Johann: Hermann Bolten für den St. Brigittenaltar, Arnold Meppeke, Inhaber des St. Anna-Altares.
Abschrift.
06.08.1374
Offizial des Dompropstes bezeugt, dass Johannes Lichte und seine Frau Gertrud dem Robbert von Holsten, Kanoniker in St. Johann, eine Mark Rente von sieben Morgen Ackerland auf dem Ymmenberge, neben dem Goltkampe und den Äckern ton Brinke, die jetzt der Herman ton Northus der Jüngere bebaut (colit et possidet) für 16 Mark verkaft haben.
Zeugen: die Vikare von St. Johann: Heinrich Bodeker, Dietrich von Haren und Arnold Meppeke.
Offizial: Heinrich Lochus, Vikar von St. Johann.
Abschrift.
15.07.1379
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass ihr Mitbürger Hermannus dictus Platvoet ihnen und der Stadt eine Mark Wordzins aus seinem Hause (bei dem Hause des verstorbenen Hermannus dictus Stavekorste gelegen) für 16 Mark verkauft hat.
Zeugen: Bruno de Oldenberghe, zur Zeit Kämmerer, Rodolfus de Clovelinctorpe, Notar, Hermannus dictus Platvoet, Sohn des verstorbenen Lohgerbers Ludolfus.
Neustadt Osnabrück: Johannes de Slepedorpe, Richter, Swederus Dunker, Schöffenmeister, Rodolfus Blanke, Wernherus Voghet und Johannes de Meppen, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
19.05.1344
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass Herm. von der Bruggen den Vikaren von St. Johann sechs Schilling Rente von seinem Hause in der Süsterstraße zwischen denen des Joh. Bekezeten und des Vikars von St. Johann, Dietrich Kunlinch, für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Joh. Sudendorf und Detmar Suthof.
Neustadt Osnabrück: Arnold Rystenpat, Richter, Wichmann Petronille, Bürgermeister, Sweder von Wellingen, Dietrich von Haren und Heinrich Bokeler, Ratsherren und Schöffen.
Vikar von St. Johann: Heinrich Bodeker.
Abschrift.
08.10.1376
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass Hermann genannt Suverlike Hermann dem Heinrich von Holzhausen und seiner Frau Tasse sechs Schillinge Rente von einem Hause in der großen Straße (zwischen denen des Joh. Mazinc und des Arnold Sandrinc) für acht Mark verkauft haben, wiederkäuflich nach vier Jahren innerhalb der folgenden vier Jahre.
Zeugen: Roland von Oesede, Hermann von Lienen und Gerhard Juncker.
Neustadt Osnabrück: Nicolaus Wordinchof, Richter, Joh. von Ankum, Bürgermeister, die Schöffen Eberhard Eyfler, Detmar Sluter und Gerlach Stekevot.
Abschrift.
06.08.1369
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Heinrich Weyge dem Gerhard Pyr drei Schilling Wordzins von dem Hause des Joh. Gronewoldes (neben dem des Heinr. Grezeken) für vier Mark verkauft hat, wiederkäufliche innerhalb der nächsten acht Jahre.
Zeugen: Ludwig Bodeken, Joh. Rasene und Gerhard Molenzete.
Neustadt Osnabrück: Heinr. von Meppen, Richter, Bernh. Voghet, proconsul, Herm. Stengnere, consul et scabinus, Herm. von Worden, consul et scabinus und Sweder Duncker, consul et scabinus.
Abschrift.
13.04.1356
(Der Anfang der Urkunde fehlt).
N. N. und seine Frau Conegundis verkaufen an die Altaristen der Johanniskirche sechs Schilling Rente aus einem Morgen Ackerland des Gherardus de Dedinghusen (gelegen vor dem Hasetore beim Sandbringh) für acht Mark (die Söhne erster Ehe der Conegundis stimmen zu).
Zeugen: Hermannus Petronille, Olricus de Tutinghen, Schöffen, Johannes de Dummesdorpe, Hermannus dictus Crevinghus.
Vertreter der Altaristen zu St. Johann: Johannes de Clovelinctorpe, Everhardus de Visbeke, Rektoren der Altäre St. Jacobi und St. Matthiae.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
11.12.1346
Offizial des Dompropstes bezeugt, dass der Bürger Dietrich Berner von Osnabrück und seine Frau Alheydis, den Altaristen zu St. Johann eine Mark Rente von zwei Morgen Ackerland am Lintesch, zwischen den Äckern vormals der Brüder Munderzeten, jetzt des Johannes van der Frauen, vor dem Natruper Tore, für 16 Mark verkauft haben.
Zeugen: Johann Vis, Geistlicher, Heinrich Neghenwerk, Laie.
Provisoren der Vikare von St. Johann: Heinrich Bodeker, Joh. Berner, Vikare.
Offizial: Heinrich Lochus, Benefiziat der St. Pauls-Kapelle.
Abschrift.
12.07.1376
Johannes de Ostwich, Kanoniker zu St. Johann, geistlicher Generalkommissar des Bischofs bekundet, dass Theodericus de Bissendorp, Kanoniker zu St. Johann, neun Schilling Rente aus dem Hause Sceveking in der Rosenstrate für 12 Mark an Dechant und Kapitel zu St. Johann zugunsten der Kapelle St. Mathei daselbst verkauft hat.
Zeugen: Bernhardus de Breytlaghe, Kanoniker zu St. Johann, Dethmarus, Vikar daselbst, Gerhardus Vromodinch und Robertus de Holtzeten, Kleriker.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
04.11.1340
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Alfram van der Brugghen den Vikaren von St. Johann 12 Schilling Zins aus zwei Joch Acker (zwischen denen des Lutger von Vechta und der Lampesche) und zwei Stück Acker (fünf Scheffelsaat groß am Sandweg neben den Äckern des Joh. Raveno) vor dem Johannistore für 16 Mark verkauft hat.
Zeugen: Joh. von Lubbecke, Heinr. Koke und Gerh. von Quatwic.
Neustadt Osnabrück: Heinrich von Meppen, Richter, Bernhard Voghet, Proconsul, Herm. Stengnere, Herm. von Worden und Sweder Duncker consules et scabini.
Vikare von St. Johann: Joh. von Klovelinctorp, Joh. Vormann.
Abschrift.
02.09.1356
Lambert von Langen, Komtur, und der Konvent der Johanniter zu Lage verkaufen den Vikaren von St. Johann drei Mark Rente von ihren Gütern im Wittenfelde (Kirchspiel Bramsche), (sechs Schilling aus Heinrichs Erbe des Bäckers, sechs Schilling aus Konynghes Kotten, sechs Schilling aus des alten Heinrichs Kotten, den jetzt Gert Stenkenberg bewohnt, fünf Schilling aus des jungen Heinrichs Erbe, 10 Schilling aus Habbiken Erbe und drei Schilling aus dem Crucehus) für 48 Mark.
Vikare: (St. Johann) Bernhard von Haren, Bernhard Rodebart und Godeword von Meppen.
Abschrift.
Am Rande: 22. März 1723 sind die 48 Mark mit 72 Rth. bezahlt.
08.12.1354
Dechant von St. Johann bekundet, dass Hinricus dictus Rike, Vikar daselbst, sechs Schilling Rente, die er aus vier Morgen Acker vor dem Tore Norttorpe (zwischen den Äckern des Johannes dictus Dethmerinch und der Conegundis de Visbeke) bezog (laut einer von dem Stadtrichter Johannes dictus Scoke ausgestellten Urkunde), für acht Mark an die sämtlichen Rektoren der Altäre in der Johanniskirche verkauft hat.
Zeugen: Gerhardus de Archenburen, Kleriker, Bernhardus dictus Voghet, Bürger
St. Johann: Dechant Nicolaus
Vertreter der Rektoren: Johannes de Clovelinctorpe und Johannes de Brielo
Abschrift.
Beglaubigung durch den Notar Rodolphus de Clovelinctorpe.
29.05.1345
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Hermannus dictus Scheveke und Familie neun Schilling Wordzins aus 3/4 ihres Hauses in der Rosenstrata an die Witwe Wendelgardis dicta Boyking für 12 Mark verkauft haben. (Für die beiden abwesenden Söhne verbürgt sich Hermannus dictus Offerman lanificus).
Zeugen: die Bürger Gerhardus Plochmeger, Helmicus Linghing, Wescelus sartor, Gobelinus lanificus, Erdewinus faciens rotas, Ludolphus und Johannes Sceveking.
Neustadt Osnabrück: Gerhardus dictus Witte, Richter, Hinricus Ludiheri, Schöffenmeister, Ludiherus de Vechta, Johannes de Sliclo und Rodolfus Blanke, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
(1/4 des Hauses bleibt frei für Johannes, den Sohn des Verkäufers).
31.01.1328
Der bischöfliche Generalkommissar bezeugt, dass der Schneider Heinrich von Holzhausen, Bürger von Osnabrück, den Vikaren von St. Johann sechs Schillinge aus dem Hause des Hermann genannt Suverlike Hermann in der großen Straße der Neustadt zwischen den Häusern des Johannes Mazinch und des Arnold Sanderinch gelegen, als Seelgeräte für Joh. Cruze, seine verstorbene Frau Tasse von Lienen und seine eigene Seele gestiftet habe.
Zeugen: (Bürger der Neustadt) Otto Korf und Heinrich Kremer von Iburg.
Generalkommissar: Gottfried von Siegen, Thesaurer von St. Johann.
Provisor der Altaristen: Joh. Berner, Vikar von St. Johann.
Abschrift.
27.08.1372
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass ihr Notar Rodolphus de Clovelinctorpe sechs Schilling Wordzins aus dem früher ihm, jetzt der Witwe Scumersche gehörigen Hause in der Großen Straße (neben dem Hause des Hinricus dictus Kattenes) für sechs Mark an die Witwe Alheydis dicta Bekesating und ihre Tochter Mechhildis verkauft hat.
Zeugen: Bernhardus de Cleve, Johannes Wordeman und Johannes Papelist, Bürger.
Neustadt Osnabrück: Gerhardus dictus Witte, Richter, Ludiherus de Vechta, Schöffenmeister, Gerhardus de Lunne, Hartbertus de Rode und Hermannus de Hoyle, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
15.06.1332
Gottfried von Meppen, Vikar am Dom und an St. Johann und Offizial des Dompropstes, bekennt, dass Albert Buck, Vikar zu St. Johann, den Vikaren daselbst sechs Schillinge Rente von dem Hause der Frau Ludgardis, Witwe des Rudolf Budde, am Ende der Süsterstraße gegenüber dem Hofe des verstorbenen Godfried Gamme, jetzt des Werner Struve, für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Conrad Gerwini, Kan. von St. Martin in Minden, Ludolf von Holsten, Geistlicher, Gottschalk Hacke, Laie in Osnabrück.
Vikare von St. Johann: Bernhard von Haren, Hermann Kerl.
Abschrift.
13.12.1368
14. Juni 1364
Gottfried von Siegen, Domvikar und bischöflicher Generalkommissar, bezeugt, dass die Testamentsvollstrecker des Rudolf Culinch, Vikars von St. Johann, einen Schiedsbrief vorgewiesen haben:
11. November 1359 (crast. Elisabeth)
Joh. Scoke, Stadtrichter von Osnabrück, bezeugt, dass er zwischen Rolef Kulingh und Dethard von Dumstorpe, Hermann, seinen Sohn und Joh. Bilkevet, und seiner Tochter Grete wegen des Gutes, das Gertrud, die Mutter des Rolef, bei Lebzeiten besessen hat, folgendermaßen geschieden hat:
Rolef soll folgende Renten etc. beziehen und frei über sie verfügen können: zwei Mark aus dem Hause am Herrenteiche, das vormals seinem Vater gehörte, das kleine Haus in der kleinen Straße, wenn man zur Schwesterstraße am Dom geht, das gleichfalls seinem Vater gehört hatte; eine Mark (von zwei Mark) aus dem Hause des Hermann von Bodingen und 1/2 Mark vier Schillinge aus dem Hause in der Lohstraße, das früher der Nortwegeschen gehörte.
Auf Dethards Teil fallen zwei Mark Rente aus Koleken Haus am Markte, 14 Schillinge aus einem Hause in der Großen Straße, neben Scawenhaus, das früher Giseken Bulsinghes gehörte, und 11 1/2 Schillinge aus dem Hause des Hermann von Bodingen, und drei Schillinge aus dem Hause in der Lohstraße, das früher der Nortwegeschen gehörte. Dieser Teil soll jedoch Dethard erst nach dem Tode des Rolef zufallen. Es wird ebenfalls bezeugt, dass die Testamentsvollstrecker den Altaristen von St. Johann 12 Schillinge Rente aus dem Hause des Hermann von Bodingen am Salzmarkte, das jetzt Wilkin Dotesche bewohnt (zwischen den Häusern des Jacob Vlien und des Gerhard Geltemere) für Seelenmessen für den Erblasser vermacht haben.
Zeugen: Hermann Holenbeke, Rektor des Hauptaltares am Dom, Gerhard von Heghe, Domvikar, Joh. Hokeneze, Bürger.
Zeugen am 11. November 1359: Bernhard, Rektor der St. Georgskapelle, Joh. Bilkevet, Schöffe,
20.11.1359
Kapitel von St. Johann genehmigt, dass Balduin von Onstwedde Vikar in der St. Johanniskirche, den Altaristen daselbst sechs Schilling Rente aus seinem Hause bei dem des Goswin Krume, Vikars zu St. Johann, für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Joh. Vormann, Wessel von Verethe, Albert Rode, Vikare zu St. Johann
St. Johann: Johann, Propst, Conrad, Dekan, Albert Buck und Hermann Klovelinctorpe, die beiden letzten Vikare.
Abschrift.
26.04.1364
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass die Witwe Lutgardis dicta Schevesche und ihre Töchter Lutgardis und Margareta sechs Schilling Wordzins aus dem Hause des Hinricus dictus Conink in der Rosenstrate an Regele und deren Tochter Elizabeth verkauft haben.
Zeugen: Johannes dictus Blawe, miles, Johannes Slichting, Johannes dictus Bekerman, Gerhardus dictus Clüwe.
Neustadt Osnabrück: Gerhardus dictus Witte, judex, Hinricus Ludgernch magister scabinorum, Swederus de Welinghen, Johannes dictus Aries und Rodolphus Blancke, scabini.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
02.09.1321
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass Gerlach Stekevot den Vikaren von St. Johann 12 Schillinge Wordzins aus seinem Hause in der großen Straße (zwischen denen des Johannes Sydencamp und Arnold von Neuenkirchen) für 16 Mark verkauft hat.
Zeugen: Roland Poppe, Fleischer, Joh. Scowe, Bernhard Sleter.
Neustadt Osnabrück: Nicolaus Wordinchof, Richter, Ertwin von Dumsdorf, Bürgermeister, die Schöffen Joh. von Ankum, Eberhard Eyfeler und Detmar Sluter.
Vikare von St. Johann: Hermann von Klovelinctorpe, Eberhard Borebeke, Hermann Bordeke, protunc proviso res vicariorum.
Abschrift.
07.05.1370
Conradus de Ghesmele, Canonikus zu St. Johann, Johannes, Rektor des Hauptaltares derselben Kirche und der Knappe Hinricus de Bermentlo bekunden, dass vor ihnen der osnabrücker Bürger Gerhardus de Ploghus (nebst seiner Frau Lutgardis) sechs Schilling jährlicher Rente aus zwei Häusern in der Campstrate dem Johannes, Sohn des verstorbenen Hinricus de Ploghus scolaris, überwiesen hat.
(Von den beiden zinspflichtigen Häusern ist das eine dasjenige des Johannes Blanke, das andere dasjenige der verstorbenen Gertrudis de Halle.)
Zeugen: Bernhardus de Cleve und Johannes Slepedorp, Bürger von Osnabrück.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
09.08.1334
Conrad von Gesmold, Dekan von St. Johann, bezeugt, dass Joh. Vormann, Vikar von St. Johann, den Vikaren zu St. Johann 12 Schillinge Rente von drei Morgen Ackerland am bischöflichen Teiche auf dem Neuen-Lande (zwischen den Äckern der Deutschherren und denen des Alfram van der Bruggen) für 16 Mark verkauft hat.
Zeugen: Detmar und Berthold, beide Glöckner von St. Johann.
Vikare von St. Johann: Gerh. Rydebertolcinch genannt Mus., Heinrich Bodeker.
Abschrift.
16.06.1368
Conrad von Gesmold, Dekan von St. Johann, bezeugt, dass Hermann von Clovelinctorpe, Vikar von St. Johann, seinen Mitvikaren zwei Mark Wordzins aus dem Hause ehemals des Nicolaus Anchemanninch, jetzt des Sattlers Joh. von Münster, in der Bierstraße (zwischen denen des Heinrich von Ankum und des Heinrich von Wede gelegen) für 32 Mark verkauft hat.
Zeugen: Detmar und Bertold, beide Glöckner von St. Johann
Vikare zu St. Johann: Gerh. Rykebertoldinch, genannt Mus, Heinrich Bodeker.
Abschrift.
16.06.1368
Der bischöfliche Kommissar bezeugt, dass Werner Drihus genannt Wede und seine Frau Elisabeth den Altaristen in St. Johann sechs Schillinge Rente aus ihrem Hause, das zwischen denen des Vikars Heinrich Bodeker und des verstorbenen Bernhard Voghet in der Holtstraße gelegen ist, für acht Mark verkauft haben.
Zeugen: Gerhard Roede, Joh. Batberch.
Der bischöfliche Kommissar: Peter Pyl, Geistlicher von Prag.
Provisoren der Altaristen: Albert Buck und Joh. Berner.
Abschrift.
20.09.1374
Konrad von Gesmold, Dekan von St. Johann, bezeugt, dass Heinrich von Beckum, Rektor der St. Silvester-Kapelle in St. Johann, dem Hermann Voghel, Rektor des Bartholomaeus-Altares, sechs Schillinge Wordzins von einem der Silvester-Kapelle gehörigen Hause in der Johannisfreiheit (zwischen denen des Käufers und dem kleinen Hause gelegen, welches jetzt dem Eberhard Borbeke, Vikar zu St. Johann, gehört) für acht Mark verkauft hat, welche zur Verbesserung des Hauses verwendet werden sollen.
Zeugen: Heinrich, Rektor des Hauptaltares in St. Johann, die Vikare Arnold Dickelo, Joh. van der Molen und Joh. von Korede.
Abschrift.
16.06.1370
Stadtrichter von Osnabrück bekundet, dass Johannes dictus Schele und seine Kinder sechs Schilling Wordzins aus ihrem Hause in der Cranenstrate (zwischen Wernerus dictus Messermeker und dictus Grotehinke) für sieben Mark an Johannes dictus Mursel verkauft haben.
Zeugen: Justatius de Brinke, Schöffe, Gerhardus Kerl und Thidericus Harcekinch, cives.
Stadtrichter: Johannes dictus Scoke.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
17.10.1347
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass ihr Mitbürger Johannes de Sliclo drei Schilling Wordzins, welche er aus dem Hause des Gerhardus sufferator in der Campstrata bezog, für vier Mark an seinen Sohn Johannes verkauft hat.
Zeugen: Albertus dictus Wrede, Wescelus, Sohn des Johannes de Brinke.
Neustadt Osnabrück: Johannes dictus Slepedorp, Richter, Ludgerus de Vechta, Schöffenmeister, Rodolfus Blanke, Swederus Dunker und Wernherus dictus Voged, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
13.05.1339
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Witwe Gertrud von Rheine und Dietrich von Haren jun. den Altaristen von St. Johann drei Schillinge Zins von dem Hause der Gertrud von Rheinen in der Goltstraße (zwischen denen des Nicoloaus von Varendorpe und Hermann Totelere) und von zwei Äckern vor dem Johannistore am Sandwege, gegenüber Rymbeke (zwischen den Äckern des Verkäufers Dietrich von Haren und des Justacius Ledebur genannt Guldenepennyngh) für vier Mark verkauft haben.
Zeugen: Heinrich von Meppen, Wessel von Haren, Fleischer und Bernhard Sletere.
Neustadt Osnabrück: Nicolaus Wordinchof, Richter, Detmar Slutere, Bürgermeister, die Schöffen Hermann Quatwich, Rud. Bersenbrugge und Heinrich Wedeken.
Vikare von St. Johann: Joh. Vormann und Hermann von Clovelinctorpe.
Abschrift.
01.12.1364
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass der osnabrücker Bürger Gerhardus de Angelbeke und seine Frau Alheydis eine Mark Wortzins aus zwei Häusern in der Rosenstrate (die einst dem verstorbenen Lyborius de Varlaghe gehört hatten) für 16 Mark an die Vormünder der Witwe Margarete und der Kinder des verstorbenen Bürgers Hermannus Powe verkauft haben.
(Vormünder: der Schöffe Wescelus Verke und Hermannus Fremumme)
Neustadt Osnabrück: Richter: Gerhardus dictus Witte, scabini: Hinricus Vlicke, Wesclus Verken, Swederus de Welinghen, Hinricus Ludgerinch.
Zeugen: Bernhardus de Cleve, Jo. de Meppen, Gerardus dictus Tapperocke, Hermannus Scavetorsten und Hinricus Platvod.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
01.11.1318
Gottfried von Meppen, Offizial des Dompropstes, bezeugt, dass Bruno, Sohn des verstorbenen Bruno Ossen Koper, Schüler, dem Kapitel von St. Johann sechs Schillinge Rente aus dem Hause des Böttchers Eberhard Snetberch in der Holtstraße, neben dem des verstorbenen Hermann Hardenberg, und aus dem Garten, der zwischen den beiden Holtporten, neben dem des genannten Hermann liegt, für . . . . Mark verkauft hat.
Zeugen: Albert Buk, Hermann Karl, Vikare von St. Johann, Richard, Knappe.
Kapitel von St. Johann: Johann von Schagen, Propst, Konrad von Gesmold, Dekan.
Abschrift.
05.07.1370
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Borchardus dictus Greteman, seine Frau Berthradis und beider Söhne Lambertus und Johannes eine Mark Wortzins an Gerhardus de Plochus, Bürger von Osnabrück, für 16 Mark verkauft haben.
Zeugen: Gerhardus Greteman, Wolterus de Edelinchusen, Hermannus de Plochus, Hinricus dictus Stolle und Wernerus de Rysenbeke.
Neustadt Osnabrück: Richter: Gerhardus dictus Witte, magister scabinorum: Rotgerus Blancke, scabini: Lutgerus de Vechta, Johannes de Slichlo, Hartbertus de Rodhe.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
22.04.1319
Der bischöfliche Generalkommissar bezeugt, dass Engelbert Bruninch, Bürger von Osnabrück, den Vikaren von St. Johann sechs Schillinge Rente aus dem Erbe des verstorbenen Fleischers Heinrich Smakepeper (zwischen den Häusern des Johannes Patberch und des Gerhard Lunynch) für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Hermann von Dissen, ebenfalls sein Sohn Hermann, Otto, der Höker (penesticus).
Vikar von St. Johann: Heinrich Bodeker.
Generalkommissar: Albert Cule, Kanoniker von St. Johann.
Abschrift.
22.01.1380
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Gertrudis, Witwe des osnabrücker Bürgers Gerhardus de Halle, sechs Schilling Wortzins aus ihrem Hause in der Capmstrate an Frau Regula verkauft hat. Der Schwiegersohn der Frau Regula, Johannes dictus Bekerman, verbürgt sich dafür, dass dieser Zins niemals an geistliche Personen veräußert werden soll.
Zeugen: Rodolfus de Clovelincdorpe, Johannes Bekerman, Arnoldus Veneman, Hinricus Adolphi.
Richter der Neustadt: Gerhardus dictus Witte, scabini: Hinricus Vlicke, Wescelus Verken, Swederus Lutgerinc.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
31.10.1318
Knappe Johann von Haren Stadtrichter auf der Neustadt bekundet, dass vor ihm Heinrich Mänch (Monscher) eine Rente von drei Schillingen aus seinem Hause in der Großen Straße auf der Neustadt für 45 Schillinge Kapital an die Testamentsvollstrecker des Stiftsherren zu St. Johann Liborius von Cappeln, den Stiftsherrn Ludolf zu St. Johann, den Ritter Liborius von Alen und den Knappen Ertwin von Haren verkauft haben.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
21.10.1300
Offizial des Dompropstes zu Osnabrück bekundet, dass Rodolphus de Clovelinctorpe und seine Familie vier Schilling Wordzins aus ihrem Hause in der Goltstrate (in der Neustadt) für fünf Mark vier Schilling an den städtischen Notar Everhardus de Glane, sowie an Konegundis, Tochter der verstorbenen Alheydis Thiderici, und beider rechte Erben verkauft haben. (Das Haus liegt neben dem Hause des verstorbenen Thomas de Holsetten).
Zeugen: Ludolphus de Tekeneborgh, Kaplan zu St. Johann, Hermannus de Clovelinctorpe, Aspellanus Schildering, clerici Osnaburgenses.
Bei der Abschrift am Rande Vermerk von späterer Hand: Johan Broxterman reemit modo cum Rodolfo ton Veltcampe.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
28.01.1344
Gottfried von Meppen, Domvikar und Offizial des Dompropstes, bekennt, dass Gerhard von Soest den Altaristen von St. Johann 12 Schillinge Rente von 2 1/2 Joch Ackerlandes des Spitals zu Heiligen Geist, vor dem Natruper Tore, und von dem kleinen Hause in der großen Straße, das Gotschalk Bley bewohnt, (neben dem Speicher des Verkäufers) für 16 Mark verkauft hat.
Zeugen: Bernhard Wevel, Advokat des Dompropstes Otto Bar, die Bürger Ulrich Tulemann und Peter von Soest.
Vikare zu St. Johann: Wessel von Verethe und Albert Rode.
Abschrift.
23.02.1362
Offizial des Dompropstes bezeugt, dass der Schneider Hermann von Cappeln den Altaristen von St. Johann sechs Schillinge Rente von seinem kleinen Hause in der Kl. Gildeword, das jetzt Johannes Gronebrinch bewohnt, (zwischen den Häusern der Alheydis Glasbekesche, das jetzt Marg. Brokesche bewohnt, und des Vrolike) für acht Mark verkauft hat; für etwaigen Schaden wird er mit dem Haus in der Bierstraße, das er bewohnt (zwischen denen des Kürschners Joh. Scopel und des Dethmar de Zodeburen) haften.
Zeugen: Hermann von Bokeloh genannt Dove, Johann Beigott (apud deum), beide Priester, Heinrich van der Kemenaden, Geistlicher.
Offizial: Heinrich Lochus, Vikar von St. Johann.
Abschrift.
05.12.1379
Ludolf von Schüttorf, Kantor (zu St. Johann und Vikar der Kirche zu Osnabrück in der Sedisvakanz) bezeugt, dass der Bäcker Wessel . . . den Vikaren von St. Johann vier Schilling sechs Pfennige Wordzins . . . verkauft hat.
Zeugen: (Domvikare) Friedrich von Derne und Lefhard von Soest.
Abschrift.
20.12.1366
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Joh. Vroydenric, Wollweber und Bürger zu Osnabrück, dem Hermann Voghel, Rektor des Bartholomaeus-Altares in St. Johann, und seinen Testamentarien sechs Schillinge Rente von zwei Äckern vor der Johannispforte auf dem Neuenlande (zwischen denen des Gerhard Dweremann und des Arnold von Bissendorpe genannt von Freckenhorst, gelegen) für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Heinrich von Meppen, Otto Korf von Lingen, Gerhard Quatwich und Bernhard Sletere.
Neustadt Osnabrück: Nicolaus Wordinchof, Richter, Hermann Quatwich Bürgermeister, die Schöffen Rud. Bersenbrugge, Heinrich Wedeken und Gerlach Stekenot.
Abschrift.
18.01.1365
Ludolf von Schüttorf, Kantor von St. Johann und bischöflicher Kommissar, bezeugt, dass Johannes Maghere, Vikar von St. Johann, den Altaristen daselbst neun Schilling Rente von seinem Hause in den sacke der Neustadt in der kleinen Süsterstraße (zwischen den Häusern des Lucke Spindmekering und des Herm. Slichlou) gelegen, für 12 Mark verkauft hat.
Zeugen: Joh. Dregere, Domvikar, Heinrich Lochus, Priester, Gerh. Teghelere, Priester.
Vikare von St. Johann: Everhard von Vischbeck, Wessel von Verthe.
Abschrift.
14.07.1357
Johannes dictus Flos, Stadtrichter von Osnabrück bekundet, dass Johannes dictus Scocche, seine Frau Enessa und ihre Erben Gerhardus, Henricus, Johannes, Megheldis und Jutta vier Schilling Wortzins aus ihrem Erbe in der Neustraße zwischen dem Hause der Domherrn und demjenigen des Rabodo Molner, beim Predigerkloster, für fünf Mark vier Schilling an Gertrudis, Tochter des verstorbenen Wilhelmus faber, verkauft haben.
Zeugen: scabini civitatis Osnaburgensis, Franko Munt, Johannes Hartbragtinch, Godscalcus Stantermast, Henricus Scufut.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
25.10.1315
Generalkommissar des Bischofs Johannes von Osnabrück bekundet, dass Gerhardus dictus Spanhune, jetziger Besitzer des früher dem Johannes de Meppen gehörigen Hauses (in der Großen Straße der Neustadt, neben Bruno de Ossencopere) anerkannt hat, dass die Altaristen der Johanniskirche aus diesem Hause jährlich sechs Schilling Wordzins zu beziehen haben.
Zeugen: Johannes, Propst des Klosters Malgarten, Dethmarus de Unswida, Jacobus de Meppen, Vikare zu St. Johann, Johannes dictus Bardeke, Bürger.
Generalkommissar: Nicolaus dictus Luneman, Domvikar.
Datierung: 1350 ?
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
05.06.1350
Konrad, Dekan von St. Johann, bezeugt, dass die Vikare von St. Johann ein Joch Acker vor der Steinpforte, neben der luttiken Wostene, zwischen den Äckern des Heinrich Smakepeper gelegen, ihrem Mitvikar Bernhard von Haren und seines Bruders Tochter Margarethe für acht Mark verkauft haben; davon haben sie vier Mark bezahlt, für die fehlenden vier Mark werden sie drei Schilling Zins zahlen. Doch behalten sich die Altaristen das Verkaufsrecht vor und zwar werden sie dann nur vier Mark zahlen, der Rest wird in Memorien und Seelenmessen angelegt, nach dem Tode der Käufer fällt der Acker nach Erbrecht wieder an die Altaristen.
Zeugen: Ludolph Gripeshop, Kanoniker zu St. Johann, Dethard von Minden, Geistlicher.
St. Johann, Vikare: Bernhard, Rektor des Nicolaus-Altares, Gotfried Hacke von Meppen.
Abschrift.
30.11.1353
Offizial des Dompropstes zu Osnabrück bekundet, dass Elizabeth, Witwe des Bürgers Johannes dictus Bekerman, drei Schilling Wordzins aus dem Hause der verstorbenen Gertrudis de Halle (jetzt deren Sohn Hermann gehörig) in der Campstrata, bei dem Hause des Johannes dictus Blanke, ihrem Sohne Johannes abgetreten und Letzterer diese Rente für vier Mark an die gesamten Rektoren der Altäre in der Johanniskirche verkauft hat.
Zeugen: Gerhardus de Achenburen, Kleriker, Hermannus dictus Stenghenere, Bürger.
Dompropst: Bernhardus de Ravensbergh.
Offizial: Johannes de Bechem, Domvikar.
Vertreter der Johanniskirche: Johannes Clovelinctorpe, Rektor des Altares St. Jacobi, Johannes de Blielo, Rektor des Altares St. Nicolai ep.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
Beglaubigung durch den Notar Rodolphus de Clovelinctorpe.
28.02.1345
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass Gertrud, Witwe des Bäckers Rudolf von Hettlage, den Altaristen von St. Johann 12 Schillinge Rente, aus drei Morgen Ackerland vor dem Johannistore (zwei Morgen auf dem Speygelberghe, zwischen den Äckern vormals des Ludger von Vechte, jetzt des Cisterzienser-Klosters Marienfeld, und des verstorbenen Ertwin von Dumstorpe, und ein Morgen "Padbrede" genannt, zwischen denen des Klosters und des verstorbenen Ertwin von Dumstorp) für 16 Mark verkauft hat.
Zeugen: Dietrich Grize, Joh. Koke und Gerhard Premel.
Neustadt Osnabrück: Arnold Rystenpat, Richter, Wichmann Petronille, Bürgermeister, Sweder von Wellingen, Dietrich von Haren und Heinrich Bokeler, Ratsherren und Schöffen.
Abschrift.
27.08.1376
Stadtrichter zu Osnabrück bekundet, dass der Tuchscherer (rasor pannorum) Gerbertus de Lose eine Mark Wortgeld aus dem Hause Junken Wackeringh (neben dem Hause Johann Dreygeres) an die Brüder Lubbertus und Wescelus de Odinghusen für 16 Mark verkauft hat.
Zeugen: Giselbertus Scrapen, Conradus medicus, Arnoldus Dagedacken, Arnoldus super Ghildewort, Johannes Schonelore.
Stadtrichter Johannes dictus Eyfelere.
Abschrift des 15. Jahrhunderts
02.07.1307
Gotfridus, Pleban zu Borcholthusen, bekundet als bischöflicher Kommissar, dass Aspellanus canonicus monasterii Clareholthensis, Premonstratensis ordinis mit Zustimmung des osnabrücker Bürgers Aspellanus dictus de Schuren sechs Schilling Wordzins aus dem Hause des Gerhardus dictus de Brinche vom Ende der Goltstrate an den (nicht genannten) Thesaurar der Johanniskirche verkauft hat.
Zeugen: der Dechant von St. Johann (nicht genannt), Everhardus de Visbeke und Jacobus de Meppen, Vikare derselben Kirche, Bernhardus matricularius und Everhardus de Bilevelde famulus.
Abschrift.
05.07.1337
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass der Kleriker Hinricus de Sliclo seinen Anteil an vier Morgen Ackerland bei dem bischöflichen Fischteiche (neben den Äckern des verstorbenen Gotfridus Gamme, jetzt Gerhardus Tynemanning) seinem Bruder abgetreten und dafür von letzterem sechs Schilling Wordzins aus dem Erbe der Conegundis, Witwe des Gerhardus subferrator (in der Campstrata) erhalten hat.
Zeugen: Hermannus de Sliclo, Vikar zu St. Johann, Jacobus de Bele, Knappe, Johannes de Menslaghe und Johannes de Sliclo, pannicidae.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
16.04.1342
Florentius Voghet, Richter von Osnabrück, bezeugt, dass Gysla von Meckingsen dem Nicolaus de Werdesche einen Morgen Acker in Heghe (zwischen denen des verstorbenen Herm. Nuzevos und des verstorbenen Gottschalk van der Culen) am Westerberg gelegen für sieben Mark sechs Schillinge bar und eine Rente von sechs Schillingen aus dem genannten Acker verkauft hat, die nach ihrem Tode ihr Bruder Johannes Schneider, in Belm beziehen soll; doch soll die Rente jederzeit mit acht Mark ablösbar sein.
Zeugen: Joh. Bilkevet, Hermann Rant, Schöffen, Joh. Cappelmann und Heinrich Superator.
Abschrift.
01.11.1367
Ludolf von Schüttorf, Kantor in St. Johann und Generalkommissar des Bischofs, bezeugt, dass die Testamentarier des verstorbenen Herbord von Venne, Benefiziaten des Domms, vor ihm über sechs Schilling Rente aus dem Hause des Heinrich Koke, in der großen Straße zwischen den Häusern des verstorbenen Alfram Done und des verstorbenen Joh. von Holte, bei St. Johann gelegen, zugunsten der Vikare von St. Johann als Seelgeräte für den Herbord von Venne verfügt haben.
Zeugen: Hermann Havethorst, Christian Rode, Benefiziaten des Doms, Ludolf von Bekiten, Priester der osnabrücker Diözese, Joh. von Herford, Priester der paderborner Diözese.
Testamentarier: Wessel Hasestrasse, Domscholaster, Godfried von Siegen, Thesaurar von St. Johann und Joh. Domhof der Ältere, Domvikar.
Abschrift.
05.03.1373
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Dietrich de Grize und seine Frau Ghezele ihren Kindern Hermann und Gheze 18 Schillinge Wordzins von einem Hause in der Großen Straße (zwischen denen des Arnold Kroz und des Reynecke, Boten) übergeben haben, doch behalten sie sich ein unverjährliches Wiederkaufsrecht für 24 Mark vor.
Zeugen: Werner de Voghet, Andres de Scroder und Bernhard de Slotere
Neustadt Osnabrück: Heinrich von Meppen, Richter, Ertwin von Dumstorpe, Schöffenmeister, Volquin von Wimmere, Hermann Slepedorp und Detmar de Slutere Ratsherren und Schöffen.
Abschrift.
30.06.1361
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Rodolphus de Clovelinctorpe und seine Familie ihr Haus in der großen Straße (beim Hause des Hinricus dictus Kitten) an Thidericus dictus Scumere verkauft haben, indem sie sich daraus eine Mark Wordzins vorbehalten.
Zeugen: Gerhardus de Plochus, Bernhardus de Cleve, Hinricus dictus Stutte, Thidericus Budde, Bernhardus Witterok und Hermannus de Bissendorpe, Bürger.
Neustadt Osnabrück: Gerhardus dictus Witte, Richter, Hinricus Ludiheri, Schöffenmeister, Ludiherus de Vechta, Johannes Sliclo und Rodolphus Blanke, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts
03.04.1328
Claus Wordinchof, Richter der Neustadt, bezeugt, dass Grete Witteholsche die drei Schillinge Rente, die Hermann Bordeke, Vikar zu St. Johann, von ihrem Hause bei dem Johannistore (bei dem des Detmar Sluter) empfängt - er hat sie vom verstorbenen Hermann Klackenbrinchk erhalten - ablösen (utkopen) will, und zwar von Michaelis ab sechs Jahre jährlich mit vier Mark zu Michaelis und zu Ostern.
Zeugen: Joh. Vormann und Bernt Quatwich, Vikare zu St. Johann und Joh. v. d. Veltmolen, Joh. Bekezette.
Abschrift.
25.06.1369
Richter, Ratsherren und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Wescelus dictus Vettehoke, Osnabrücker Bürger, seine Frau Gertrudis und ihre Erben Gerardus, Nicolaus, Johannes und Alburgis drei Schilling Wortzins aus ihrem Hause an der Johannisstraße in der Neustadt für vier Mark an Bernardus dictus de Cleve verkauft haben.
Zeugen: Rodolphus de Cloverincdorpe, Israel de Lodere, Borgardus institor, Johannes Ringelbome, Wilhelmus de Hetlage.
Johannes dictus Flos judex.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
03.04.1312
Gotfried von Cleve, Johannitermeister der Ballei Westfalen und Komtur zu Nijmwegen, bestätigt vorstehenden Verkauf.
Vikare zu St. Johann: Bernhard von Haren, Bernhard Rodebart und Godeword von Meppen.
Abschrift.
08.12.1354
Wynandus, Dechant von St. Johann, bekundet, dass Johannes de Astorpe famulus, und seine Frau Jutta den 12 Rektoren der Altäre in der Johanniskirche eine Rente von jährlich zwei Schilling aus dem Hofe Astorpe (Kirchspiel Belehem) zugesichert haben, an Stelle des Kapitals von 32 Schilling, welches die verstorbene Gertrudis de Droph den Rektoren testamentarisch überwiesen hatte.
Zeugen: die Kanoniker Johannes Vromodinc, Hermannus und Rodolphus de Haren, Johannes de Varendorpe dictus Blawe, miles, Hermannus Rike und Johannes Slepedorpe, famuli.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
08.03.1321
Der bischöfliche Kommissar Peter Pyl bezeugt, dass Hermann Zeman den Altaristen von St. Johann sechs Schillinge Wordzins von einem Hause und Speicher in der Campstraße (Neustadt) (zwischen dem kleinen Hause des Screyen, Hufschmiedes (sufferrator) und dem des Herman Suddorpe) für acht Mark gekauft hat.
Zeugen: Ludwig Scrawe, Kan., Arnold von Minden, Vikar, beide an St. Johann, Otto, Glöckner.
Provisoren der Altaristen: Herm. Clovinctorpe (!), Joh. Berner.
Abschrift.
22.12.1374
Dechant zu St. Johann als gekorener Richte bekundet, dass der Vikar daselbst Gerhard de Rene und dessen Schwester Alveradis eine Mark Rente für 16 Mark an den Vikar Johannes de Clovelinctorpe verkauft haben.
Dechant von St. Johann: Conradus de Ghesmele.
Um 1350.
Abschrift.
Schluß fehlt in der Abschrift.
1350
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Gerhardus de Brinke und seine Frau Gertrudis sechs Schilling Wordzins aus ihrem Hause in der Goltstrate für acht Mark an Aspellanus de Schuren verkauft haben.
Zeugen: Rodolfus Wlome und Hinricus Stutte, Bürger von Osnabrück.
Neustadt Osnabrück: Gerhardus dictus Witte, Richter, Hinricus Ludiheri, magister scabinorum, Johannes Sliclo, Hartbertus de Rode et Rodolfus Blanke, scabini.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
03.07.1324
Dechant zu St. Johann als erwählter Richter bekundet, dass Johannes dictus Plochmeyer, Kleriker zu Osnabrück, drei Schilling Wordzins aus dem Hause des Johannes dictus Blanke und drei Schilling aus dem danebenliegenden Hause tor Halle, (Eigentum der verstorbenen Gertrudis van der Halle), beide in der Campstrata (zwischen den Häusern des Albertus de Osede und Conradus de Arnham) den Rektoren der Altäre in der Johanniskirche überwiesen hat.
Zeugen: Hermannus dictus Slepedorp, Gerhardus de Varewerke, Bürger von Osnabrück.
Stift St. Johann: Nicolaus, decanus, Conradus de Ghesmele, scolasticus, Gerhardus de Bretlere, canonicus.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
25.02.1339
Der bischöfliche Generalkommissar und Vikar Nicolaus dictus Lunemann bezeugt, dass Johannes, Sohn des verstorbenen Werner genannt Deken, den Altaristen der St. Johanniskirche 12 Schilling Zins aus dem Hause des verstorbenen Hermann Platvot, neben dem des verstorbenen Scavekorste in der Großen Straße gelegen, verkauft habe.
Zeugen: Gerhardus de Wildehausen alias dictus de St. Katharina und Ludolphus de Thekeneborch, Vikare am Dom zu Osnabrück.
Abschrift.
03.06.1351
Stellvertreter des Dompropstes und Archidiakons zu Osnabrück bekundet, dass Johannes dictus Puntrogghe im Namen seiner (in der Urkunde Rep 2 Nr. 200 S. 58 vom 19. Mai 1341 aufgeführten) Geschwister und Verwandten jene zwei Mark Rente für 32 Mark an die Rektoren der Altäre in der Johanniskirche (von denen drei anwesend sind) verkauft hat. (Die Rente war von dem verstorbenen Johannes de Bilevelde Thesaurar zu St. Johann, den Geschwistern geschenkt worden). Everhardus de Belevelde, Verwandter des verstorbenen Thesaurars, stimmt dem Verkaufe zu).
Zeugen: Johannes de Hervordia, Domvikar zu Osnabrück, Thidericus de Heringhen, Rektor der Kapelle St. Nicolai zu Yburgh im Schlosse, Johannes dictus Akis, Kleriker, Hinricus monetarius und Gerhardus de Rene, Bürger von Osnabrück.
Dompropst zu Osnabrück: Bernhardus
Stellvertreter: Bertoldus de Gotinghen,
Anwesende Rektoren von Altären der Johanniskirche: Dethmarus, Arnoldus de Spenghe, Johannes de Brylon.
Abschrift.
21.05.1341
Stadtrichter von Osnabrück bekundet, dass die Schwestern Bertradis und Meghildis de Warendorpe, Beghinen, eine Rente von sechs Schillingen Wortgeld aus dem Hause des Wolter Kneder in der Straße beim Großen Beghinenhause an Alheydis de Vegtha und deren Töchter für acht Mark verkauft haben.
Zeugen: Arnoldus Wilmaringh, Otbertus Wise, Thidericus Vos, Hartbertus sartor, Bernhardus Hasedich.
Richter: Johannes dictus Eyfelere.
Abschrift des 15 Jahrhunderts
04.07.1305
Gerhard von Leda, Stadtrichter von Osnabrück, bezeugt, dass Heinrich Havergo, seine Frau Alheydis und ihr Sohn Gerhard. . . . . .. .
Nur der Anfang der Urkunde erhalten.
Abschrift.
1373 - 1384
Johannes Scoke, Richter der Stadt Osnabrück, bezeugt, dass Volbert von Recke dem Johann Maghere, Vikar von St. Johann, sechs Schilling Zins von einem Joch Acker neben dem Hof Edinghausen vor dem Hegertore für acht Mark verkauft hat, innerhalb 10 Jahre wiederkäuflich.
Zeugen: Lubbert Glasbeke, Herm. Rope und Herm. von Oldendorf.
Abschrift.
25.08.1355
Justacius Beckermann, Rektor der Matthaeus-Kapelle in St. Johann, zeigt vor Notar und Zeugen drei Urkunden über neun Schillinge Rente und erklärt, dass davon drei Schillinge dem jeweiligen Rektor des St. Annen-Altares (den jetzt Arnold von Meppeke innehat, der Nachfolger des verstorbenen Giselbert von Ellerbeke), sechs Schillinge allen Altaristen (auch dem St. Annen-Altare und der Matthaeus-Kapelle) zukommen sollen; er selbst als Rektor der Matthaeus-Kapelle behält neun Schilling Rente von dem Hause des verstorbenen Giselbert von Ellerbeke.
Die drei Urkunden lauten:
1. Gerhard von Witte, Richter der Neustadt Osnabrück, bezeugt, etc. (sic!),
2. Joh. von Ostwich, Kan. von St. Johann und Generalkommissar des Bischofs Gotfried, bezeugt, dass Gerhard Kelemann und Nicol. Lunemann, Domvikare, vor ihm als Richter erklärt haben, etc. (!) . . .
3) derselbe erklärt, dass desgl. Dietrich von Bissendorf, Kanonikus etc. (!) . . .
Zeugen: Hugo Bar, Domherr, Joh. Vormann, Hermann von Clovelinctorp und Joh. Sluss, Vikare von St. Johann, Gerhard Roden genannt von Oldendorf, Priester der Osnabrücker Diözese.
Notar: Joh. Domhof von Wiedenbrück.
Abschrift.
10.04.1360
Stadtrichter von Osnabrück bekundet, dass Hinricus dictus Rode sechs Schilling Wordzins aus vier Morgen Ackerland vor dem Tore Nortorpe (zwischen den Äckern des Johannes dictus Dethmerinch und der Conegundis de Visbeke) für acht Mark an Hinricus dictus Rike, Vikar zu St. Johann, verkauft hat.
Zeugen: Wicboldus de Vinnethe, Schöffe, Gerhardus dictus Rode, Sanderus monetarius.
Stadtrichter: Johannes Scoke.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
13.12.1344
Johannes Scoke, Stadtrichter von Osnabrück, bekundet, dass Nicolaus Mecklenburg dem Joh. Schuenbeke, Vikar von St. Johann, sechs Schilling Rente von zwei Joch Ackerland am Westerberg, im Lie, für acht Mark verkauft hat, wiederkäuflich innerhalb der nächsten 16 Jahre.
Zeugen: Gerhard Hellinch, Volbert Naghel und Joh. von Lengerke.
Abschrift.
10.03.1360
Ritter Bernhardus de Linghe verkauft drei Schilling Jahresrente aus dem Erbe des Ludolphus dictus Smokelon (im Kirchspiel St. Johann zu Osnabrück) für vier Mark an die Vikare der Johanniskirche.
Zeugen: Hinricus de Bermetlo und Tebbe de Belehem.
Abschrift des 15. Jahrhunderts. (in der Siegelformel fehlerhafter Satzbau)!
29.11.1332
Gottfried von Meppen, Offizial des Dompropstes, bekennt, dass Bruno Budde, Geistlicher, den Verkauf von sechs Schillingen Rente an Albert Buck, den seine Mutter Lutgardis und seine Brüder getan haben, bestätigt hat.
Zeugen: Dietrich Sluter und Heinrich Stengner.
Abschrift
03.03.1367
Dechant Nicolaus von St. Johann bekundet, dass der Vikar Wescelus dictus Verken eine Mark und drei Schilling Rente aus verschiedenen Häusern an den Vikar Thetmarus für 20 Mark verkauft hat.
(Die Rente von einer Mark ruht auf den Häusern der verstorbenen Johannes Carpentarius und Johannes dictus Sculdere, jetzt des Gotfridus de Dodehusen und des Hinricus dictus Vroydenrich in der Rosenstrata, die Rente von drei Schilling auf dem Hause des verstorbenen Gerhardus dictus van den Hureghen, jetzt Engelbertus institor in derselben Straße).
Zeugen: Conradus de Ghesmele, Thesaurar von St. Johann, Johannes de Bekesaten, canonicus Bramescensis, Johannes de Quatwich beneficiatus in Schildesche, Goswinus, Verweser (officiens) des Altars Allerheiligen in der Johanneskirche. Gerhardus de Achenburen, Kleriker.
Notar: Rodolphus de Clovelinctorpe.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
22.01.1346
Stadtrichter bekundet, dass die Brüder Rikebertoldinch ihr Erbe Rikebertoldinch in der Lostrate (zwischen den Häusern des Heinrich von Haghestede und Heinrich Kistekere) und den Garten hinter dem Hause des Friedrich Budde (gegenüber demselben Erbe) für drei Denare und 30 Schilling Jahresrente an Johann von Horghenmolen verkauft haben.
Zeugen: Johann de Wartberch, Johann Bilkenet, scabini, Johann von Lengherke, Ludolf Platvot und Johann de Erpestorpe.
Stadtrichter: Johann Scoke.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
13.12.1355
Kommende Lage verkauft drei Mark jährlicher Rente aus ihren (einzeln aufgezählten) Besitzungen im Wittenfelde für 48 Mark an die Altaristen der Johanniskirche.
Lage: Lambert van Langen, Komtur
Vertreter der Altaristen der Johanneskirche: die Vikare Bernhard Rodebard und Godevord van Meppen.
Rentpflichtige Güter: Hinrikes hus des Beckers; Konynghes Koten; olden Hinrikes Koten (jetzt von Gert Stukenberch bewohnt); jungen Hinrikes hus to Wittenvelde; Habbiken hus ton Wittenvelde; Crucchus
Abschrift des 15. Jahrhunderts in Deutsch (Erneuert und bestätigt 8. Dezember 1354), abgelöst 1738.
02.11.1347
...... bischöflicher Kommissar bekundet, dass die Geschwister von den Winthus verkauft haben . . . . (das Weitere fehlt, da das folgende Blatt des Manuskriptes verloren ist).
Der bischöfliche Kommissar in spirit.: Ludolf de Scuthorpe, Kantor zu St. Johann.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
05.07.1356
Johannes Smakepeper, Stadtrichter von Osnabrück, bekennt, dass Fenna Renekesche der Witwe Margarethe, des Joh. Mürtzel, drei Schillinge Rente aus ihrem Hause in der Lohstraße (zwischen den Häusern des Johannes Scoken und des Pergamenters Friedrich gelegen) für vier Mark verkauft hat, wiederkäuflich innerhalb vier Jahren.
Zeugen: Eberhard von der Heyde, Engelbert Bruninch, Schöffen, Joh. von Dülmen.
Abschrift.
20.10.1362
Vor Johannes de Ostwich, Notar des Bischofs Godefridus von Osnabrück und Kanonikus zu St. Johann, verkaufen Ritter Fredericus de Sweghe und seine Söhne zwei Mark Wordzins aus dem Hause und der Word des Hinricus Hellingh, Bürgers von Osnabrück, für 32 Mark an Dethmarus, Arnoldus und Everhardus, Rektoren der Altäre St. Andrea, St. Mathie und St. Silvestri in der Johanniskirche (Schluss fehlt).
Zeugen: Conradus de Ghesmele, canonicus ecclesie S. Johannis, Johannes de Velsten, miles, Gerhardus de Achenburen, Hunoldus Clericus, Matheus de Pypinchove, Ludolfus Bere, Hinricus Steneken und Hermannus (weiteres fehlt).
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
1321 - 1348
Alheid Mensinch in Osnabrück stiftet den Vikaren zu Osnabrück in St. Johann als Seelgeräte für sich und ihren verstorbenen Mann Bruno Mensinch drei Schillinge Wordzins von einem Hause in der Neuen Straße und übergibt ihnen die Urkunde von 3. März 1295.
Zeugen: Johann von Essen, Eberhard von Münster, Glöckner des Doms.
Abschrift.
Notariatsinstrument von Joh. Domhof von Wiedenbrück, Kleriker.
26.05.1368
Richter und Schöffen der Neustadt bekunden, dass Gertrudis de Vockentorpe sich bei dem Verkauf (siehe Urkunde Rep 2 Nr. 200 S. 54 vom 2. Oktober 1328) sechs Schilling Jahresrente (ablösbar mit acht Mark) vorbehalten hat.
Zeugen: Johannes de Clovelinctorpe, Vikar zu St. Johann, die Bürger zu Osnabrück: Bernhardus de Cleve, Brüder Gerhardus und Johannes de Plochus, Rabodo de Menghusen.
Neustadt Osnabrück: Gerhardus dictus Witte, Richter, Hinricus Ludiheri, Schöffenmeister, Ludiherus de Vechta, Johannes Sliclo und Rodolphus Blanke, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
02.10.1328
Offizial des Dompropstes bezeugt, dass Joh. Padberch und seine Frau Elisabeth den Testamentsverwaltern des verstorbenen Goswin Krumme, Vikars von St. Johann, sechs Schillinge Rente aus ihrem Hause in der Großen Straße der Neustadt, bei der Kotelbeke, für acht Mark verkauft haben (wiederkäuflich); drei Schillinge soll der Obedientiar der Vikare erhalten und am Jahrestage des Goswin (Mo. nach Remniscere) und den Altaristen, Pfarrer und Kaplan verteilen; die andern drei Schillinge soll der Nachfolger des Goswin in seiner Pfründe, evl. der Obedientiar der Vikare, empfangen und eine Seelenmesse lesen.
Zeugen: Sander von Holtvelde, Domherr, Rembert von Holtvelde, Knappe, Werner von Zee.
Testamentsverwalter: Arnold Meppeke, Conrad Croghe, Vikare, Wessel Stuckemann, Bürger.
Offizial: Heinrich Lochus, Vikar von St. Johann.
Abschrift.
22.11.1380
Offizial des Dompropstes Dietrich von Horne, Benefiziat der St. Pauls-Kapelle Heinrich Lochus, bezeugt, dass Heinrich Banwert, Schuster, dem Testamentsverwalter des verstorbenen Rutger von Rammesberghe, Kanonikus von St. Johann, sechs Schillinge Rente aus seinem Hause in der Rosenstraße zwischen denen des Eberhard Swane und des Heinrich Koke für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Joh. von Varenwalde, Kanoniker in St. Johann, Arnold Ristenpat, Roland von Oesede und . . . Meppeke, Schuster.
Testamentsverwalter: Herm. Drudekinch, Kantor von St. Johann.
Abschrift.
13.09.1376
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Dietrich von Rheine dem Johannes Ysraele sechs Schilling Zins von dem Hause des verstorbenen Heinrich von Rheine (zwischen dem Hause des Willekin Biscopes und der Cristine de Zosato) und von einem Speicher im Garten des Willekin Biscopes für acht Mark (wiederlöslich innerhalb sechs Jahren) verkauft habe.
Zeugen: Gerlach Stekevot, Reygner von Laer und Helmicus von Linkem.
Neustadt Osnabrück: Heinrich von Meppen, Richter, Hermann Peternelle, Schöffenmeister, Heinrich Lutgerinc, Schöffe, Volquin von Wimmer, Herm. Stengnere, Schöffen.
Abschrift.
28.06.1353
Dompropst zu Osnabrück, Bernhardus, bekundet, dass der Knappe Matheus de Rypinghove sieben Schilling sechs Denar Wordzins aus dem Hause des verstorbenen Rotger Blanke (jetzt dem Verkäufer gehörig) für 10 Mark an die Rektoren der Altäre in der Johanneskirche verkauft hat.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
18.03.1326
Der bischöfliche Generalkommissar bezeugt, dass der Bürger Bruno von Veltmolen dem Priester Balduin Voghet sechs Schillinge Wordzins aus seinem Verkaufsstande (hallula et eius area) bei der Marienkirche auf dem Markte, in der "Gasse" der Schneter zwischen denen des Ertwin Scrape und des Lampeke gelegen (welche jetzt der Schuster Meppeke innehat), für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: (Vikare von St. Johann) Wessel von Vehrte, Arnold Meppeke und Justacius Beckermann.
Generalkommissar: Gotfried von Siegen, Thesaurar von St. Johann.
Abschrift.
10.01.1373
Domkapitel von Osnabrück bekundet, dass Bernhardus de Gredesche, Rektor des Altars St. Andreas und Dionysius im Dome, für sich und seine Amtsnachfolger das Erbe Almanningh (in der Bauerschaft Anthen, Kirchspiel Swaghestorpe) empfangen hat mit der Bedingung, den Rektoren sämtlicher Altäre des Domes und der Kirche St. Johann, sowie mehrerer städtischer Kapellen und dem Propst von Gertrudenberg zum Anniversar der Stifter eine Rente zu zahlen.
Abschrift.
15.06.1341
Sweder von Bandewich, genannt Minnenbusch, Domvikar, schenkt den Vikaren zu St. Johann einen Rentenbrief über drei Schillinge von zwei Morgen Ackerland, wofür sie zu seinem Seelenheile jährlich eine Messe lesen sollen.
Zeugen: (Geistliche in Osnabrück): Gerhard von Hege, Hermann von Venne genannt von Bramsche.
Vikare von St. Johann: Joh. Vormann, Herm. Bolten, Herm. Kerl und Joh. Barner.
Abschrift.
Schluß des Notariatsinstrumentes mit dem Tenor des Rentenbriefes fehlt.
11.06.1367
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass der Kleriker Bernhardus (Sohn des verstorbenen Wescel de Haren) drei Schilling Wordzins aus seinem Anteil von dem väterlichen Erbe (in der Großen Straße, zwischen den Häusern des Hinricus de Harzaten und Gerhardus Quatwik) an Gertrudis, Tochter des Hinricus cocus für vier Mark verkauft hat.
Zeugen: Gerhardus de Ploghus, Rodolfus de Clovelinctorpe, Yzarel de Lodere.
Neustadt Osnabrück: Gerhardus de Witte, Richter, Johannes de Vlecke, Schöffenmeister, Johannes Slichting, Hartbertus de Rodhe und Rodolfus Blanke, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
02.08.1330
Der bischöfliche Generalkommissar bezeugt, dass Albert von Hilter, Bürger von Osnabrück, den Vikaren von St. Johann sechs Schillinge Rente von seinem Steinhause in der Goltstraße (zwischen denen des Rudolph Spintmeker und des Judas gelegen) für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: (Bürger der Neustadt) Hermann Dar Ute, Johann Bebezerete.
Generalkommissar: Gottfried von Siegen, Thesaurar von St. Johann.
Provisoren der Vikare zu St. Johann: Hermann Clovelinctorp und Joh. Berner, Vikare von St. Johann.
Abschrift.
22.07.1372
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Bertoldus de Oldenhove und seine Frau Elizabeth zwei Schilling Wordzins aus ihrem Erbe in der Rosenstrate (zwischen den Häusern des Gerhardus de Wevelinctorpe und des Josephus serrator) für 32 Schilling an Alheydis, Tochter des Woltherus de Edelinghusen, verkauft haben.
Zeugen: Gerhardus de Ploghus, Wolterus de Edelinchusen, Hermannus Bekezaten, Gerhardus de Wevelingtorpe, Lambertus de Scowenborgh, alle Bürger von Osnabrück.
Neustadt Osnabrück: Gerhardus dictus Witte, Richter, Hinricus Ludiheri, magister scabinorum, Johannes Sliclo, Hartbertus de Rode et Rodolfus Blanke, scabini.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
16.09.1324
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass der Höker Otto Korf den Vikaren von St. Johann 12 Schillinge Rente von zwei Morgen Ackerland vor dem Johannistore bei Blakendorpe, zwischen den Äckern des Kapitels von St. Johann gelegen, für 16 Mark verkauft hat.
Zeugen: Gerhard Oldendorp und Herm. Hoykinck.
Vikar von St. Johann: Heinrich Bodeker
Neustadt Osnabrück: Arnold Rystenpat, Richter, Hermann Slepedorp, Hermann Hofslegher, Dietrich von Haren und Heinrich Bokeler, Ratsherren und Schöffen.
Abschrift.
12.05.1377
Henricus Ryman, Richter der Neustadt Osnabrück, bezeugt, dass Johannes Bandekinch, Bürger in Osnabrück, von den Altaristen zu St. Johann einen Zins von sechs Schilling von seinem Hause, welches zwischen denen des Rodolphus Korte und des verstorbenen Hermannus Sanderinch gelegen ist, für vier Mark zurückgekauft habe.
Vikare zu St. Johann: Giselbertus de Elrebeke, Johannes Clovelinctorp, Everhardus de Visbeke.
Zeugen: Conradus de Gesmele, Dekan zu St. Johann, Godfridus Gamme, Schöffe, Henricus de Belekem, Bürger der Neustadt Osnabrück.
Abschrift.
08.07.1351
Conrad, Domdechant zu Osnabrück, bekundet, dass Everhardus (de Varendorpe) Rektor der Kapelle des Siechenhauses außerhalb der Stadt 18 Denar Wordzins aus dem Hause tor Halle in der Campstrate (in der Neustadt) dem Hause der armen Priester außerhalb der Stadt zur Stiftung einer Memorie für sich überwiesen hat.
Zeugen: Johannes Hillebil, Johannes Branch, Dethmarus dictus Kerl, Domvikare, Justacius de Buren, Priester, Johannes dictus Meyerke, scolaris, Thidericus, Diener des Dechanten.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
14.05.1340
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass Johann Witteholle, Bäcker, und seine Frau Walburg den Vikaren von St. Johann sechs Schilling Rente von dem Steinhause zwischen dem Johannistore und dem Hause des Wessel Tynemann und von einem Garten vor dem Johannistore zwischen denen des Rudolf thor porten und des Arnold Sanderinch gelegen, für acht Mark verkauft haben.
Zeugen: Ludwig Scrawe, Gerh. Plochmeger, Kanoniker zu St. Johann, Joh. de Hanzeten und Jacob von Meppen.
Neustadt Osnabrück: Arnold Rystenpat, Richter, Hermann Slepedorp, Hermann Hofslegher, Dietrich von Haren und Heinrich Bokeler, Ratsherren und Schöffen.
Vikare von St. Johann: Hermann Bolten und Arnold Meppeke.
Abschrift.
11.02.1377
Ludolf von Schüttorf, Kantor von St. Johann und bischöflicher Generalkommissar, bekundet, dass Johannes Mundesbergh und Familie vier Schilling Rente (Wordzins) aus ihren Häusern in der großen Straße der Neustadt (zwischen den Häusern des Johann Gevelinchus und des verstorbenen Dovenwittike) für fünf Mark und vier Schilling an die Altaristen der Johanniskirche verkauft haben.
Zeugen: Bernhard von Scuttorpe, Domvikar, Johannes, Kammerer des Domherren, Johann von Dalen, Vogt in Kloster Oesede
Vertreter der Altaristen: Johann Vormann, Vikar.
Abschrift des 15. Jahrhunderts
26.03.1359
Richter der Neustadt Osnabrück bezeugt, dass Hermann Bar von Stockum, Sohn des verstorbenen Hugo von Bar von Stockum, dem Pfarrer, den Vikaren und Altaristen zu St. Johann 20 Scheffel Korn-Zins von seinem oberen Hofe zu Meckelesch, Kirchspiel Schledehausen, (der dorslacht eghen ist und von Johannes, Sohn des verstorbenen Lubert, und der Margaretha bewirtschaftet wird) für 10 Mark verkauft hat.
Zeugen: Gerhard von Achenburen, Johann Israhel, Heinrich, Knappe des Hermann Bar.
Richter der Neustadt: Hermann Slepedorp
Vikare zu St. Johann: Dethmar von Unswida, Gyselbert von Elrebeke, Johann Clovelinctorp und Eberhard von Visbeke.
Bürgen: Nicolaus von Varendorpe genannt von Holte und Gerhard, sein Sohn.
Abschrift.
10.08.1352
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass ihr Mitbürger Eggehardus de Ovhusen (oder Onhusen?) eine Mark Wordzins aus seinem Hause (bei dem Hause des Johannes Slichtingh) und sieben Morgen Acker vor der holtporte (bei den Äckern desselben Johannes Slichtingh) an den Mitbürger Wescelus de Verethe verkauft hat.
Zeugen: Johannes dictus Slichtingh, Bernhardus dictus Voged und Wernherus dictus Deken.
Neustadt Osnabrück: Johannes dictus Slepedorp, Richter, Ludgerus de Vechta, Schöffenmeister, Rodolfus Blanke, Swederus Dunker und Wernherus dictus Voged, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
26.02.1339
Offizial des Dompropstes zu Osnabrück bekundet, dass der Schüler (scolaris) Hinricus de Sliclo sechs Schilling Rente aus dem Hause der Conegundis, Witwe des Gerhardus subferrator, (am oberen Ende der Campstrata) für acht Mark an Arnoldus de Spengge, Vikar der Johanniskirche, verkauft hat.
Zeugen: Bertoldus de Gotinchen, Johannes dictus Wacker, Hinricus de Bekehem, Everhardus de Visbeke und Hermannus dictus Sliclo, Vikare am Dom und St. Johann.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
21.07.1342
Anfang fehlt.
Verkaufsurkunde.
Zeugen: Giselbert Vlesch, Schöffe, Ludolf von Varendorf, genannt Wlvetamere.
Abschrift.
27.02.1383
Lubbertus dictus Bunnestorpe als Vertreter des Dompropstes und Archidiakons der Stadt Osnabrück, Bernhardus, bekundet, dass die Witwe Frau Gisla de Alen, 18 Schilling Rente aus ihren Häusern und Worden super Wostene im Kirchspiel St. Johann für 24 Mark an Herrn Johannes, Thesaurar der Kirche St. Johann, verkauft hat.
Zeugen: Everhardus, Domdechant (siegelt mit), Detmarus presbiten Rektor der Kapelle St. Silvester, Wescelus de Wetorpe, beide Vikare zu St. Johann, Gerhardus de Mundersethen, clericus, Johannes Volenbogh, Bürger von Osnabrück.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
30.01.1322
Joh. Scoke, Richter der Stadt Osnabrück, bezeugt, dass Joh. Marsel und seine Frau Margarethe dem Wolter von Horstelo (Hörstel) ihr Haus in der kleinen Straße neben der Lohstraße (zwischen den Häusern des Morcken und des Gerhard Costers) für acht Mark und neun Schilling Zins von dem Hause, den denen sich die Verkäufer drei Schilling für sich vorbehielten.
Zeugen: Engelbert Bruning, Schöffe, Joh. von Lübbecke, Dethmar Nagelberch, Gerhard Tedeman
Abschrift.
23.10.1355
Der bischöfliche Generalkommissar, Vikar Nicolaus dictus Luneman, urkundet, dass Rodolphus dictus Runnescottele und Ehefrau Gisela dicta Beckermannsche den Vikaren von St. Johann, Johann de Clovelinctorpe und Johann de Wydenbruge genannt Domhof, zu Behuf aller Altaristen zu St. Johann, einen Wortzins von sechs Schilling aus dem Hause des Hermann Hoffcleghere in der Rosenstraße für sieben Mark übertragen haben.
Zeugen: Gerhard dictus Budden, Knappe, Johann dictus Borner, Geistlicher in Osnabrück, Borchard dictus Senepmole, Geistlicher in Minden.
Abschrift.
12.03.1351
Johannes dictus Flos, Stadtrichter zu Osnabrück bekundet, dass der Knappe Nicolaus de Haren 12 Pfennig Wortzins vom Hause des Arnoldus dictus Swalenberg in der Rosenstraße acht einzeln aufgeführten Altären der Kirche St. Johann überweisen hat.
Zeugen: Rotgerus presbyter, Rodolphus de Cloverincdorpe, Hermannus dictus Schevekinc, Everhardus de Holte.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
01.04.1313
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Heinrich Schmied (faber) von Bissendorf, dem Bäcker Wessel von Dissen 16 Schillinge 6 Pfennige Zins von seinem Hause in der großen Straße, zwischen denen des Joh. Ghuzeber und des Dietrich Slutere gelegen, für 22 Mark verkauft hat, wiederkäuflich in der Form, dass er halbjährlich sechs Schillinge Rente mit acht Mark ablöst.
Zeugen: Willkin von Laer, Dietrich von Seclo.
Abschrift.
18.01.1364
Offizial des Dompropstes bezeugt, dass Christina, Witwe des Johannes Ysrael, den Altaristen in St. Johann sechs Schillinge Rente aus ihrem Hause, vormals des Giselbert Kutele, jetzt des Hermann Zeman (zwischen denen des Bernhard Biscop und des sogenannten Beren von Soest) für acht Mark verkauft hat; die Kanoniker von St. Johann leisten Währschaft und verpflichten sich, von dem Sohne der Christina, Johannes, nach seiner Rückkehr einen Verzicht auf die sechs Schillinge auszuwirken.
Zeugen: Joh. Hake, osnabrücker Priester, Bertold, Glöckner.
Offizial: Heinrich Lochus, Vikar von St. Johann.
Abschrift.
02.08.1379
Richter und Schöffen zu Neustadt bezeugen, dass Margarethe, die Frau des Gerlach Steckvot, den Testamentsverwaltern des verstorbenen Justatius Beckermann, Vikars von St. Johann, drei Schillinge Wordzins aus dem Erbe des verstorbenen Justatius, zwischen denen des Herm. Slepedorp und des Herm. Sliclo gelegen, für vier Mark (Wiederkaufsrecht) verkauft hat.
Zeugen: Engelbert Brunynch, Joh. Sluter und Bernhard Sleter.
Neustadt Osnabrück: Arnold Rystenpat, Richter, Wichmann Petronille, Bürgermeister, Sweder von Wellingen, Dietrich von Haren und Heinrich Bokeler, Ratsherren und Schöffen.
Testamentsvollstrecker: Heinrich Bodeker, Gerhard Rikebertoldinck und Arnold Meppeke, Vikare von St. Johann.
Abschrift.
19.10.1376
Schöffen der Neustadt bekunden, dass sie von dem Richter eine Mark Wordzins, welche die Stadt aus dem Hause des verstorbenen Hermannus dictus Platvoet bezog, (bei dem Hause des verstorbenen Hermannus dictus Stavekerst) für 14 Mark an ihren Mitbürger Wernherus dictus Deken verkauft haben.
Zeugen: Bruno de Oldenberghe, Hermannus quondam preco, beide Kämmerer der Neustadt.
Neustadt Osnabrück: Hinricus dictus Rynman, Richter, Swederus Dunker, proconsul, die Schöffen Gotfridus Gamme, Bernhardus Voghet und Johannes de Slepedorpe.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
12.11.1345
Arnd Ristenpat, Richter der Neustadt, bezeugt, dass der Zimmermann Heinrich tor Bruggen und seine Frau Grete den Altaristen zu St. Johann drei Schillinge aus ihrem Hause in der Goltstraße (zwischen denen der Bertelwikeschen und des Myltwilliken) für vier Mark verkauft haben.
Zeugen: Arend Hologe, Vikar, Ludeke Oldendorp, Kaplan, beide St. Johann, Lambert von Cappeln, Krämer und Joh. Wynnenbrock, Bürger.
Verwahrer der Vikare von St. Johann: Joh. Maghere, Arn. Meppeke.
Abschrift.
25.04.1385
Der bischöfliche Generalkommissar bezeugt, dass der Bäcker Rudolf von Hettlage den Altaristen von St. Johann sechs Schillinge Rente aus einem Morgen Ackerland vor dem Johannistore uppe den Speyghelberghe (zwischen denen des verstorbenen Ludger von Vechta und des Ertwin von Dumsdorf) für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Dietrich Kulinch, Vikar von St. Johann, Joh. Subbeler.
Provisor der Altaristen: Rabbert von Holsten, Scholaster von St. Johann.
Generalkommissar: Peter Pyl.
Abschrift.
09.11.1375
Dompropst (oder sein Offizial?) bezeugen, dass der Domvikar Dethmar Kerl eine Mark Zins aus dem Hause des Lubbert Glasbeke in der Bierstraße dem Conrad von Bremen, Domherren, für 16 Mark verkauft hat, er ist im Besitze dieser einer Mark Zins kraft zweier Urkunden:
1) Bertradis, Witwe des Wichmann von Visbeck . . . .vom 10. Dezember 1357
2) 18. Februar 1358 (die Juliane); Ludolf von Schüttorf, Kantor von St. Johann und bischöflicher Generalkommissar, bezeugt, das Bertradis, Witwe des Wichmann von Visbeck, genannt Luttike Wichmann, dem Detmar Kerl, Domvikar, eine Mark Zins, die der verstorbenen Dekan von Wiedenbrück, Eberhard von Visbeck, von dem Hause des Lubbert Glasbeke in der Bierstraße bezog, und die sie von dem genannten Dekan geerbt hatte, verkauft hat.
Zeugen: die Domvikare Joh. von Deventer und Joh. Domhof.
Zeugen: die Vikare zu St. Johann Bernhard Hovesche der Ältere und Herm. Kerl.
Abschrift
10.12.1357
Offizial des Dompropstes bekundet, dass die Schwestern Eghehardinch sechs Schilling Wordzins aus dem Hause des verstorbenen Walterus dictus Knedere, jetzt Hermannus dictus Engheten (?), (in der Straße prope domum quondam maiorum beghinarum, zwischen Johannes de Monasterio und . . . . dictus Haceweghe) für acht Mark an Thetmarus de Unswida, Vikar zu St. Johann, verkauft haben.
Zeugen: Justacius de Angelbecke, Kanonikus der Kirche zu Engern, Rodolfus dictus Persevole, Rektor der Kapelle S. Jacobi, Arnoldus de Haverbeke, Vikar zu Osnabrück.
Dompropst zu Osnabrück: Otto dictus Bere.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
25.02.1350
Conrad von Gesmold, Dekan von St. Johann, bezeugt, dass Joh. Maghere, Vikar daselbst, den Altaristen zu St. Johann sechs Schilling Zins von einem Joch Acker neben dem Hofe Edinghausen (jenseits des Westerberges) für acht Mark verkauft hat, doch unter der Bedingung, dass dem Besitzer des Ackers, Volbert von Recke, das Wiederkaufsrecht innerhalb 10 Jahren zustehe, auch gestattet er den Käufern für etwa entstehende Schäden sich an dem Zins von drei Häusern, (welche früher dem verstorbenen Joh. von Haverbeke gehörten) auf dem Kampe, neben dem des verstorbenen Arnold Swinemaghen, schadlos zu halten.
Zeugen: Joh. von Clovelinctorpe, Vikar an St. Johann, Eberhard von Bischbeck, Vikar an St. Johann, Dethard von Stemwedde, Kleriker, Rother Biscop, Bäcker.
Vikare von St. Johann: Gotfried von Meppen, Bernhard von Haren, Bernhard Rodebart.
Abschrift.
02.10.1355
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass der Fleischer Roland von Laer dem Justacius Beckermann, Vikar von St. Johann, sechs Schillinge Zins von zwei Äckern vor dem Johannestore (zwischen denen des Joh. Stemwedde und des Sweder Duncker gelegen) für acht Mark wiederkäuflich verkauft hat.
Zeugen: Joh. Echolt, Joh. von Hartzeten und Joh. Takol, jun.
Neustadt Osnabrück: Heinrich von Meppen, Richter, Detmar Sluter, Bürgermeister, Hermann Quatwich, Rud. Bersenbrugge und Heinrich Wedeken, Ratsherren und Schöffen.
Abschrift.
09.07.1364
(Anfang der Urkunde fehlt). N. N. und Bertradis (Erbin) verkaufen drei Schilling Wortgeld für vier Mark an Rodolphus de Clovelinctorpe und Herrn Gerhard, den Sohn.
Zeugen: Willekinus de Hetlaghe, Willekinus, Sohn des Vorgenannten, Gerhardus Brunynch, Hermannus faber, Wescelus carpentarius, Bruno gener Johannis.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
31.01.1311
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Hermann Gevelinchus der Odecke, Tochter des verstorbenen Heinrich Telecampes, sechs Schilling Zins von einem Hause in der Großen Straße (zwischen denen des Joh. von Mindesberghe und des Bertram von Helfer) für acht Mark verkauft hat, wiederkäuflich innerhalb 12 Jahren.
Zeugen: Herm. von Sliclo, Herm. Slepedorp und Joh. Rasene.
Neustadt Osnabrück: Heinr. von Meppen, Richter, Bernh. Voghet, proconsul, Herm. Stengnere, consul et scabinus, Herm. von Worden, consul et scabinus und Sweder Duncker, consul et scabinus.
Abschrift.
31.03.1356
Ludwig, Pfarrer zu Wallenhorst und Vikar des Propstes und Archidiakonus Otto von Osnabrück, bezeugt, dass Rodolphus Rumescotele und seine Frau Gisle dem Johannes Clovelinctorpe und Johannes Vorman, Vikaren zu St. Johann, drei Schilling Zins von ihrem Hause in der Kampstraße, in dem jetzt Henze der Steinmetz wohnt, gegenüber dem Hause der Brüder Bremerinc und neben dem des Alviken Sanderinch gelegen, für vier Mark verkauft haben.
Zeugen: Lutgerus, Vikar und Altarist zu Westerkappeln, Hinricus de Harseten, Bürger zu Osnabrück.
Abschrift.
Brief war besiegelt mit dem Siegel des Propstes ad causas.
24.04.1352
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Heinrich von Werdesche dem Otto Bremere sein Haus mit Hof u. s. w. upper wostene gelegen (zwischen denen des Gotschalk von Dues und Joh. Dreman) für vier Mark bar und sieben Schilling jährlicher Zins (zwei Schilling an den Obedientiar in Riemsloh, zwei Schilling dem Rektor des St. Anna-Altars in der Johanneskirche und drei Schilling an die Rektoren der Altäre in der Johanneskirche) verkauft habe.
Zeugen: Joh. Sudendorp, Dietrich von Hilter und Herm. Vanderinc.
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück: Heinrich von Meppe, Richter, Bernhard von Voghet, Proconsul, Hermann Stengnere, Hermann von Worden und Sweder Duncker, consules et scabini.
Abschrift.
12.11.1356
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Johannes Stavekorsten und Frau eine Mark Wordzins von zwei Häusern in der Rosenstrata an die Brüder Verethe verkauft haben. (Die betreffende Häuser gehörten einst dem Liborius de Varlaghe, dann dem Gerhardus de Anghelbeke, zur Zeit eines dem Johannes carpentarius, das andere dem Johannes dictus Scutderen pellifex.)
Zeugen: Hermannus Trimumme, Johannes Slichtinch, Gerhardus de Ploghus und Bernhardus de Cleve.
Neustadt Osnabrück: Johannes dictus Scoke, Richter, Hartbertus de Rode, Schöffenmeister, Gerhardus de Lunne, Ludgerus de Vechta, minor, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts
01.12.1333
Gottfried von Meppen, Offizial des Dompropstes, bekennt, das Lutgardis, Tochter des verstorbenen Rudolf von Clovelinctorpe, den Altaristen von St. Johann vier Schillinge Wordzins aus dem Hause des Justacius Beckermann, Rektor der St. Matthaeus-Kapelle in St. Johann bewohnt (zwischen den Häusern des Joh. Maghere, Pfarrers in Leden, und des Bürgers Hermann von Sliclo) für fünf Mark vier Schillinge verkauft hat.
Zeugen: Justacius Beckermann, Rektor der Matthaeuskapelle in St. Johann, die Bürger Herm. Nuzevos, Joh. Schraghe und Gerhard Quatwich.
Altaristen von St. Johann: Wessel von Verethe, Albert Rode.
Abschrift.
05.04.1362
Joh. Schoke, Richter von Osnabrück, bezeugt, das Joh. von Bramsche dem Johann Mortzell drei Schilling Zins von seinem Erbe am Kamp (zwischen den Häusern Linthorn und Vos) für vier Mark verkauft hat.
Zeugen: Heinrich von Beckum, Schöffe, Joh. Soltere, Schöffe, Joh. von Iburg, Heinrich Linthorn.
Abschrift.
03.02.1357
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Gertrudis de Vockestorpe die Hälfte der einer Mark Wordzins, welche die verstorbenen Schwestern Alheydis, Mechildis und Elizabeth de Osede aus dem Hause des Rodolphus de Clovelinctorpe in der Goltstrata bezogen, an die Töchter des genannten Rodolphus abgetreten hat. Letzterer verpflichtet sich dafür zur Zahlung einer lebenslänglichen Rente an Gertrudis und ihren Bruder.
Zeugen: Johannes dictus dives, Johannes de Clovelinctorpe, Vikare zu St. Johann, Gerhardus de Achenburen, clericus, die Bürger Johannes Slichting und Bernhardus de Cleve.
Neustadt Osnabrück: Johannes dictus Slepedorp, Richter, Gotfridus dictus Gamme, Schöffenmeister, Wescelus de Verethe, Swederus Dunker und Bernhardus dictus Voged, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
11.08.1338
Der bischöfliche Generalkommissar bezeugt, dass der Bäcker Roland von Hetlage den Altaristen in St. Johann 18 Schillinge Wordzins aus dem Steinhause Grizeshus genannt, in der grossen Straße zwischen denen des Arnold Kroz und des Heroldes Reyner gelegen, für 24 Mark verkauft hat.
Zeugen: Joh. Varenwolde, Vikar von St. Johann, Dietrich Grize, Johann Subbeler und Heinrich Koke, alle drei Bäcker und Bürger der Stadt (Neustadt) Osnabrück.
Generalkommissar: Gotfried von Siegen, Thesaurar von St. Johann.
Provisoren und Vikare von St. Johann: Hermann Clovelinctorp und Joh. Berner.
Abschrift.
06.02.1372
Offizial des Dompropstes bezeugt, dass Christina, Witwe des Johannes Israel, den Vikaren von St. Johann sechs Schillinge Rente aus dem Hause des verstorbenen Giselbert Kutelen, jetzt des Hermann Zemann (zwischen denen des Bernhard Biscop und des Beren von Soest gelegen) für acht Mark verkauft hat; die Verkäuferin und Gerhard Plochmeyger, Kanonikus von St. Johann, versprechen nach der Rückkehr des Sohnes der Christina dessen Einwilligung auszuwirken.
Zeugen: Johann Hake, Geistlicher in Osnabrück, Bertold, Glöckner.
Offizial: Heinrich Lochus, Vikar an St. Johann.
Vikare von St. Johann: Heinrich Bodeker und Hermann Clovelinctorp.
Abschrift.
08.02.1372
Provisoren des Hospitals der armen Priester vor der Stadt verkaufen die Rente von 18 Denaren (gestiftet 14. Mai 1340) für zwei Mark an Herrn Dethmarus, Rektor des Altars S. Silvestri in der Johanniskirche.
Provisoren des Hospitals der armen Priester: Conradus de Essene Domdechant, Hugo Bere, Domherr, Reinboldus de Zunderen, Vikar.
Für die 2 Mark kaufen die Provisoren zwei mansos in Snethberge von der Witwe Druda de Bersen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
13.05.1347
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass Hermann Poschmann und seine Frau Gertrud, der Bäcker Gerhard Pyr und seine Frau Gertrud, und Johannes, Sohn des verstorbenen Gerhard Pyr, der Hillegund von Oldendorp und ihrem Sohne Ecbert drei Schillinge Wordgeld aus dem Hause des Johannes Gronewald (zwischen denen des verstorbenen Heinrich Grezeken und der Margarethe Todrancges gelegen) für vier Mark verkauft haben.
Zeugen: Arnold Rystenpad, Joh. Roede und Bernhard Sletere.
Neustadt Osnabrück: Nicolaus Wordinchof, Richter, Ertwin von Dumstorpe, Bürgermeister, die Schöffen Eberhard Eyfeler, Detmar Sluter und Joh. Ysrael.
Abschrift.
14.12.1367
Hermann Drudeke, Kan. von St. Johann, bezeugt, dass im Kapitelsgerichte der Dekan von St. Johann, Conrad von Gesmold, den Altaristen daselbst eine Mark Rente aus dem Hause des Balduin von Knehem, Kan. von St. Johann, in der Johannisfreiheit gelegen (zwischen der Kurie des Propstes und dem Hause des Vikars Rotger von Lippe) für 16 Mark verkauft hat.
Vikarte von St. Johann: Joh. Vormann, Herm. Clovelinctorpe.
Abschrift.
31.08.1367
Urteil des Thidericus de Vene, Stellvertreters des Dompropstes zu Osnabrück, auf die Klage der Rektoren der 12 Altäre in der Kirche St. Johann gegen den Knappen Johannes de Hunevelde. Letzterer hatte die Priester im Besitze der Zehntlöse von den Erben des Johannes de Honen (Kirchspiel Lengherke) und des Elbertus de Overhaghen (Kirchspiel Lothe) beeinträchtigt. (vgl. 20. April 1315).
Zeugen: dominus Ludolphus de Steynvorde, prepositus in Wydenbrugge, Symon de Retberghe thesaurarius, Arnoldus cantor, Gerhardus de Varendorpe canonici ecclesie Osnaburgensis, Liborius de Alen miles, Hermannus Duncker, Johannes Eyfelere cives Osnaburgensis.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
15.02.1318
Gottfried von Siegen, bischöflicher Generalkommissar, bezeugt, dass Alheydis, Witwe des Fleischers Gerhard von Essen, dem Sweder von Bartewich, Domvikar, drei Schillinge Rente von zwei Äckern (neben dem Hofe Harst, zwischen den Äckern des verstorbenen Wichmann von Vischbeck und des Heinrich Hoppener, und 1/2 Acker zwischen denen des Klosters Gertrudenberg und des verstorbenen Gerhard Wellemann) für vier Mark verkauft hat.
Zeugen: Joh. Domhof, Priester, Bertold von Bardewic, Fleischer.
Abschrift.
31.10.1365
Offizial des Dompropstes bezeugt, dass Gerhard, ehedem Pförtner (portenarius) auf Stockum, und seine Frau Alheydis dem Robert von Holsten, Kanonikus von St. Johann, sechs Schillinge Rente von seinem Erbe an der Stadtmauer der Neustadt und an der Rückseite des Hauses des Wessel Tynemanninch gelegen, für acht Mark verkauft haben.
Zeugen: Gerhard Rykebertoldinch, Conrad von Gesmold, Dietrich Sluter und Johann von Linne (erstere beiden Vikare von St. Johann).
Offizial: Heinrich Lochus, Vikar von St. Johann.
Abschrift.
01.05.1379
Offizial des Dompropstes bekundet, dass der Bürger Johannes dictus Sceveking und seine Frau Alheydis drei Schilling Wordzins aus ihrem Hause in der Campstrata (neben dem Hause des Jordanus dictus Tobruv, am Wege nach der Wulebrughe) für vier Mark an Alexander de Biphem, Vikar zu St. Johann, und dessen Schwester Elizabeth verkauft haben.
Zeugen: Gyselbertus de Elrebeke, Johannes dictus Vorman, Vikare zu St. Johann, Burchardus de Gesmele, Wescelus dictus Grope, Bürger.
Offizial: Ludewicus de Zevinghusen, Rektor der Kirche zu Wallenhorst.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
06.04.1350
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass ihr Mitbürger Hinricus dictus tor Smeden einen Morgen Ackerland vor dem Johannistore upper lutteken Wostene (bei den Äckern des verstorbenen Johannes de Alen) an seinen Sohn Hinricus abgetreten hat.
Zeugen: die Bürger der Neustadt Johannes Slichtingh, Ecbertus preco, Bruno de Muddendorpe, Gerhardus de Muddendorpe und Hermannus de Bissendorp.
Neustadt Osnabrück: Johannes dictus Scoke, Richter, Lutgerus de Vechta, Schöffenmeister, Rodolphus Blanke, Hermannus de Hoyle und Lutgerus de Vechta junior, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
15.04.1334
Joh. Bilkevet, Stadtrichter von Osnabrück, bezeugt, dass Gerhard Rikebertoldinch, Vikar von St. Johann, den Altaristen daselbst 16 Schillinge Rente von dem Hause der Elisabeth von Bevergern (zwischen den Häusern Rikebertoldinch, jetzt des Heinrich Lomann und dem des Heinrich Kistekere) in der Lohstraße für 21 Mark 4 Schillinge verkauft hat.
Zeugen: Eberhard von Heyde, Joh. von Ankum, Gottschalk Hasencoce und Joh. Starke.
Vikare von St. Johann: Joh. Vormann, Hermann Clovelinctorp und Heinrich Bodeker.
Abschrift.
25.08.1367
Gherhardus dictus Witte, Richter der Neustadt Osnabrück bekundet, dass Hinricus dictus Cleyman, seine Frau Alheydis und ihre rechten Erben Hermannus, Engelbertus, Thidericus und Margareta, Bürger der Neustadt, vier Schilling Rente aus ihrem Hause in der Campstrate an Bernhardus dictus de Cleve, Bürger der (Alt)Stadt, verkauft haben für fünf Mark vier Schilling.
Zeugen: Gherhardus Yetzeman, Rodolphus de Clovelinctorpe senior, Hinrichus Suthof, Johannes Immeman, Rodolphus de Clovelinctorpe junior
Abschrift des 15. Jahrhundert.
Siegler: die Schöffen der Neustadt Rotgherus de Blanke magister scabinorum, Hinricus Uflicke, Lutgerus de Blankendorpe, Wescelus dictus de Vereche.
17.03.1316
Bischof Engelbert von Osnabrück bekundet, dass Knappe Johannes, Sohn des Ritters Baldewinus de Horst, eine jährliche Kornrente von drei Malter Winterroggen aus den Erben des Johannes de Honen im Kirchspiel Lengherke und des Elbertus Overhaghen im Kirchspiel Lothe (jure redempcionis decime (vgl. 15.02.1318) für 18 Mark an die Rektoren der 12 Altäre in der Kirche St. Johann zu Osnabrück verkauft hat.
Zeugen: Dechant und Cantor von St. Johann (ungenannt), magister Hermannus de Visbeke, Canonikus am Dome (gleich den beiden vorher genannten), Gherhardus Budde miles, die famuli Johannes de Hunevelde, Thidericus de Horne, Johannes Vosben, Bruno de molendino.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
20.04.1315
Johann Schoke, Richter von Osnabrück, bezeugt, dass die Witwe Fenna Renekesche und ihre Kinder dem Johannes Marseel vier Schilling Zins von ihrem Erbe in der Lohrstraße, zwischen dem Hause des Johann Schoke und des Heinrich von Leden, für fünf Mark drei Schilling verkauft habe.
Zeugen: Ulrich von Tule, Schöffe, Lubbert Glasbeke, Joh. Voghet genannt Crumiseren und Joh. in den Broyle.
Abschrift.
26.11.1353
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass der Bürger Heinrich Neghenwerck und seine Frau Engelradis dem Scholaster von St. Johann, Rabbert von Holtzeten (Holsten) und seinen Testamentsvollstreckern sechs Schillinge Zins aus 1 1/2 Morgen Ackerland vor dem Johannistore auf dem Neuenlande (zwischen den Äckern des Johannes Vorman und dem Wege nach dem Haseteich) für acht Mark verkauft haben.
Zeugen: Roland von Oesede, Detmar Muthorst.
Neustadt Osnabrück: Arnold Ristenpat, Richter, Hermann Slepedorp, Bürgermeister, Wichmann Petronille, Sweder von Wellingen und Hermann Hofslegher, Schöffen.
Abschrift.
22.09.1372
Rolf von Horne, als erwählter Richter, entscheidet in dem Streite zwischen Wessel von Verthe und Bernd dem Gropenghetere dass Gisla von Mekingsen die halbe Mark in dem Lande des Claus von Werdesche dem Wessel von Verthe mit Zustimmung ihrer Erben zu Recht verkauft habe; hat Bernd bei dem Verkaufe Schaden erlitten, sollen ihm diejenigen ihn ersetzen, welche ihm Wehrschaft gelobt haben.
Datierung ca. 1370
Abschrift.

1370
Dompropst (oder sein Offizial?) bezeugen, dass der Domvikar Dethmar Kerl eine Mark Zins aus dem Hause des Lubbert Glasbeke in der Bierstraße dem Conrad von Bremen, Domherren, für 16 Mark verkauft hat, er ist im Besitze dieser einer Mark Zins kraft zweier Urkunden:
1. Bertradis, Witwe des Wichmann von Visbeck . . . .vom 10. Dezember 1357
2. 18. Februar 1358 (die Juliane); Ludolf von Schüttorf, Kantor von St. Johann und bischöflicher Generalkommissar, bezeugt, das Bertradis, Witwe des Wichmann von Visbeck, genannt Luttike Wichmann, dem Detmar Kerl, Domvikar, eine Mark Zins, die der verstorbenen Dekan von Wiedenbrück, Eberhard von Visbeck, von dem Hause des Lubbert Glasbeke in der Bierstraße bezog, und die sie von dem genannten Dekan geerbt hatte, verkauft hat.
Zeugen: die Domvikare Joh. von Deventer und Joh. Domhof.
Zeugen: die Vikare zu St. Johann Bernhard Hovesche der Ältere und Herm. Kerl.
Abschrift
01.12.1361
Der bischöfliche Kommissar bezeugt, dass Hinricus Musike, Vikar, mit Einwilligung seiner Geschwister sechs Schilling Zins von zwei Häusern des verstorbenen Hinricus de Belehem am Neuen Graben (neben dem des Johannes de Sliclo gelegen) von denen das eine Johannes Hilligedach und das andere Alheydis de Biphem bewohnt, den Altaristen zu St. Johann zu Behuf der Memorien des Hermann Lubbekint und der Hillegundis de Varenholte für acht Mark zu gleichem Rechte verkauft hat, wie verstorbener Rykebertold sie einst von Johannes, damals Kaplan zu Belm, (Sohn der Gertrud, der Witwe des Alfram von Dissen) gekauft hat.
Zeugen: Lyborius de Alen, scholasticus major, Lambertus Haken, Kanoniker zu St. Johann, Hinricus Smakepeper und Johannes Ysrahel.
Vikare zu St. Johann: Giselbert v. Elrebeke und Johannes Vormann.
Abschrift.
Urkunde war mit dem Siegel des bisch. Kommissars N. N. besiegelt. (Name des Kommissars nicht bekannt, da Anfang der Urkunde fehlt).
02.02.1353
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Ecbertus dictus Langheman, seine Frau Conegundis und beider Erben Johannes und Alheydis das Haus genannt der Winterschen hus in der Campstrate (neben dem Erbe des verstorbenen Hinricus Ludgerinch) an den Neustädter Bürger Henricus de Dinglage verkauft haben.
Zeugen: Wescelus de Verethe, Lambertus dictus Kurre und Rodolphus dictus Grutove.
Neustadt Osnabrück: Johannes dictus Scoke, Richter, Hartbertus de Rode, Schöffenmeister, Gerhardus de Lunne, Rodolphus Blanke und Ludgerus de Vechta, junior, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
27.08.1333
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass der Bäcker Hermann von Ellerbeck den Altaristen in St. Johann sechs Schillinge Rente von seinem Hause in der Großen Straße (zwischen denen des Dietrich von Seclo und des verstorbenen Johann Deghedeken) und von 3 1/2 Morgen Ackerland vor dem Johannistore auf dem Hungerbrinke (neben denen des Jacob von Meppen) für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Heinrich Wedeken, Heinrich von Meppen und Hermann Varnham.
Neustadt Osnabrück: Arnold Ristenpat, Richter, Hermann Slepedorp, Bürgermeister, Schöffen: Wichmann Petronille, Sweder von Wellingen und Hermann Hofsleger.
Vikare von St. Johann: Hermann Voghel und Hermann Clovelinctorpe.
Abschrift.
30.09.1371
Nicolaus, Dechant der Johanniskirche, bekundet als erwählter Richter, dass der Kanoniker derselben Kirche, Bernhardus de Dinglaghe, eine Mark Wordzins von seinem Erbe in der Campstrata (zwischen verstorbenen Hinricus Ludgerinch und den Schwestern van der Zee) für 16 Mark an Thetmarus, Vikar derselben Kirche, verkauft hat.
Zeugen: Hinricus de Belehem, Giselbertus de Elrebeke, Vikare zu St. Johann.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
17.10.1339
Official des Dompropstes und Archidiakons der Stadt bekundet eine Verhandlung zwischen Johannes de Clovelinctorpe, Vikar zu St. Johann (als Vertreter des sämtlichen Altaristen) und Alheydis, Witwe des Bürgers Bernhardus de Cleve über drei Schillinge Wordzins aus dem Hause des verstorbenen Wescelus Vettehoke, jetzt Johannis de Helvere (in der Großen Straße der Neustadt neben Margarete de Helvere).
Um 1350.
Abschrift.
Schluß der Urkunde fehlt in der Abschrift.
1350
Ludolf von Schüttorf, Kantor von St. Johann und bischöflicher Generalkommissar, bezeugt, dass Gerhard Quatwich, Bürger von Osnabrück, dem Bernhard von Haren, Vikar zu St. Johann, zum Besten aller Altaristen daselbst sechs Schillinge Zins von einem Acker auf dem Galchesch (zwischen denen des Conrad von Gesmold, Dekans von St. Johann und des verstorbenen Reinhold von Hettlage) für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Ludolf Gripestop, Scholastikus in St. Johann, Heinrich Bertoldinch genannt Mus, Vikar von St. Johann und Johann von Briylo, Priester.
Abschrift.
09.08.1361
Hermannus dictus Budde, miles, als gekorener Richter, Hinricus dictus Zwarte, burrichtere in collegio tor Nuven und Thethardus in Sluchteren judex ejusdem collegii bekunden, dass der Knappe Everhardus von der Hede nebst Familie 21 Schilling jährlicher Rente aus zwei ihm dorslachteghen gehörigen Erben (das eine im Kirchspiel Melle, bewohnt von dem genannten Burrichter Thethardus, das andere im Kirchspiel Welincholthusen, bewohnt von Gerhardus ton Grevynchole) für 28 Mark an Thetmarus und Arnoldus de Spenghe, Vikare der Johanniskirche zu Osnabrück, verkauft hat. (Für die eines eigenen Siegels entbehrenden Burrichter siegeln die Burgmänner von Grönenberg).
Für richtige Zahlung verbürgen sich mit Verpflichtung zum Einlager in Osnabrück: Johannes de Kersenbroke, Alframmus dictus Vinke, alias dictus Gruneke, Rodolphus Vinke und Lodowicus van der Haze, famuli.
Die Zahlung der Rente soll in der Art erfolgen, dass die beiden Kolonen den Gläubigern sechs Malter Winterroggen bringen. Eine ältere Forderung des Knappen Hermannus de Wordinchove wird getilgt.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
Gedruckt in Mitteilungen des Vereins B. II, S. 146
01.12.1337
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Godefrid Pir, Bürger der Neustadt, dem Joh. Vorman, Vikar zu St. Johann, 12 Schilling Zins von drei Joch Ackerland an dem bischöflichen Teiche uppe den Nienlande (zwischen den Äckern der Deutschherren und des Alfram von der Bruggen) für 12 Mark verkauft hat.
Zeugen: Bernhard Biscop, Bäcker, Hermann Kruwel, Bürger von Osnabrück.
Neustadt Osnabrück: Heinrich von Meppen, Richter, Bernhard Voghet, Proconsul, Hermann Stengnere, Hermann von Worden und Sweder Duncker consules et scabini.
Abschrift.
29.11.1356
Offizial des Dompropstes bezeugt, dass Johannes Lichte dem Robbert von Holsten, Kan. in St. Johann, 12 Schilling Rente aus fünf Morgen Acker am Immenberge, neben der Liftucht und dem Luttekencamp für 16 Mark verkauft hat.
Zeugen: die Vikare von St. Johann: Heinrich Bodeker, Hermann Clovelinctorp und Hermann Bolten.
Offizial: Heinrich Lochus, Vikar von St. Johann.
Abschrift.
23.06.1379
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass Jungfrau Gertrudis de Vockestorpe ihr Haus nebst Word und Speicher (granarium) in der Holtstrata (neben dem steinernen Hause des Thethardus sutor) an Rodolphus de Clovelinctorpe verkauft hat, vorbehaltlich eine Mark Wordzins für die Schwestern de Osede und sechs Schilling Rente für die Verkäuferin. Besondere Bestimmungen über Verlegung der Wasserrinne (canale) zwischen beiden Häusern.
Zeugen: Johannes de Clovelinctorpe, Vikar zu St. Johann, die Bürger zu Osnabrück: Bernhardus de Cleve, Brüder Gerhardus und Johannes de Plochus, Rabodo de Menghusen.
Neustadt Osnabrück: Gerhardus dictus Witte, Richter, Hinricus Ludiheri, Schöffenmeister, Ludiherus de Vechta, Johannes Sliclo und Rodolphus Blanke, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
02.10.1328
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass ihr Mitschöffe Dietrich von Haren den Altaristen von St. Johann sechs Schilling Rente aus dem Hause vormals der Margarethe Grymmersche (zwischen dem Hause des Verkäufers und des Wynand Voghedinch gelegen) für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Gotschalk Kunst, Arnold Rystenpat der Jüngere.
Vikar von St. Johann: Heinrich Bodeker.
Neustadt Osnabrück: Arnold Rystenpat, Richter, Hermann Slepedorp, Hermann Hofslegher, Dietrich von Haren und Heinrich Bokeler, Ratsherren und Schöffen.
Abschrift.
22.10.1377
Ludolf von Schüttorf, Kantor von St. Johann und Vikar der Kirche von Osnabrück in der Sedisvakanz, bezeugt, dass Lucgardis, Tochter des verstorbenen Rudolf von Clovelinctorpe, dem Priester Justacius Beckermann sechs Schillinge Rente aus dem Hause des genannten verstorbenen Rudolf in der großen Straße (zwischen den Häusern des Fleischers Smakepeper und des Schneiders Joh. Vellaghen) für acht Mark verkauft hat; auch bekennt Lucgardis, dass sie keine Eigengüter habe, sondern alles von dem Justacius Beckermann zur Miete habe.
Zeugen: Vikare zu St. Johann Joh. Berner, Heinrich Museken und Heinrich Badeker.
Abschrift.
28.08.1366
Richter und Schöffen der Neustadt bezeugen, dass Hermann von Ellerbeck, Bäcker, dem Robert von Holsten, Kanonikus von St. Johann, sechs Schilling Rente von einem Morgen Ackerland vor dem Johannistore neben dem Hungerbrinke, zwischen den Äckern der Kanoniker von St. Johann gelegen, für acht Mark verkauft hat.
Zeugen: Dietrich von Zeclo, Joh. Sidencamp und Joh. Tynemann.
Neustadt: Arnold Ristenpat, Richter, Sweder von Wellingen, Bürgermeister, die Ratsherren und Schöffen: Albert Buck, Hermann von Melle und Heinrich von Holzhausen.
Abschrift.
19.10.1379
Johann von Alen, Junghe Rolf von Haren und Johann von Kersenbrock, Knappen, verbürgen sich für Albert, welcher den Vikaren von St. Johann 13 Schilling Zins aus dem Hause to Lare und aus seinem Hause bei der Holzpforte in Osnabrück für 17 Mark 4 Schilling verkauft hat.
Vikare von St. Johann: Bernhard von Haren, Bernd Rodebart, Godeverd von Meppen.
Abschrift.
26.10.1355
Bürgermeister, Richter und Rat der Altstadt Bielefeld bekunden, dass ihr Mitbürger Everhardus de Cosvelde (nebst seinen vier Schwestern Hillegundis, Hathewigis, Conegundis, Gisla und einer Base) seinem Bruder Johannes dictus Puntrogghen Vollmacht gegeben hat, die ihnen zustehenden zwei Mark Rente aus den Häusern und Worden des verstorbenen Knappe Johannes de Alen (super Wostene in der Neustadt Osnabrück) den Rektoren der Altäre in der Kirche St. Johann zu Osnabrück zu übertragen.
Altstadt Bielefeld: Hermannus Keselinc, proconsul, Johannes Cruzinch, judex.
Abschrift des 15. Jahrhunderts.
19.05.1341
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bekunden, dass ihr Mitbürger Hermannus dictus Platvoet und seine Familie eine Mark Wordzins aus ihrem Hause in der Campstrata (bei dem Hause Bremeringh) für 16 Mark an den Knappen Brand de Langhenvorden verkauft haben.
Zeugen: Eggehardus de Onhusen, Gerhardus dictus Monich, Gerhardus de Wymmere und Johannes de Meppen, Bürger der Neustadt.
Neustadt Osnabrück: Johannes de Slepedorpe, Richter, Ludgerus de Vechta, Schöffenmeister, Gotfridus Gamme, Swederus Dunker und Henricus Lutgeri, Schöffen.
Abschrift des 15. Jahrhunderts
13.10.1342
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass Wessel von Dissen, Bäcker der Domherren, den Vikaren von St. Johann neun Schilling Zins von 1 1/ Joch Acker an der Blankendorper Welle, im Westerkamp gelegen, für 12 Mark verkauft hat.
Zeugen. Joh. von Harsten und Rud. uppe den Hove.
Neustadt Osnabrück: Heinrich von Meppen, Richter, Bernhard Voghet, proconsul, Rud. Blanke genannt Korte, Schöffe. Heinrich Smakepeper, Schöffe und Hermann Slepedorp.
Vikare an St. Johann: Bernhard von Haren, Gotfried von Meppen und Bernhard Rodebart.
Abschrift.
13.07.1355
Stadtrichter von Osnabrück bekundet, dass Hante dictus Diderkinch und Gerhardus dictus Borbeke dem Lohgerber Rikebertold 16 Schilling Wordzins aus dem von ihnen bewohnten Hause in der Lostrate (zwischen dem Hause des Kisteken und dem des genannten Bertold) für 20 Mark und 16 Schilling verkauft haben.
(Am Rande Vermerk des 16. Jahrhunderts, dass Jo. Tutinch diese Rente abgelöst habe.)
Zeugen: Dethardus dictus Bekedore, Schöffe, Johannes dictus Stumme, Gerharuds de Bafwinkele, Johannes dictus Colmere.
Stadtrichter: Johannes dictus Blome
Abschrift des 15. Jahrhunderts.

25.04.1344
Richter und Schöffen der Neustadt Osnabrück bezeugen, dass der Knappe Sweder von Wellincgen den Vikaren zu St. Johann 15 Schillinge Wordzins aus seinem Hause, das vorher dem Heinrich Smakepeper gehörte (zwischen denen des verstorbenen Detmar von Onstwedde und des Arnold Meppeken gelegen) für 20 Mark verkauft hat.
Zeugen: Franke Mecklenburg, Joh. Veltmolen und Heinrich Scutt.
Neustadt Osnabrück: Nicolaus Wirdinchof, Richter, Ertwin von Dumsdorf, Bürgermeister, die Schöffen Eberhard Eyfeler, Gerlach Stekevot und Wichmann Petronille.
Vikare von St. Johann: Albert Buck, Gerhard Rykebertoldinch.
Abschrift.
12.05.1368
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1

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