146
Vollständige Signatur
KreisA VER, 42, 146
Verzeichnung
Identifikation
Titel
Titel
Gemeinde Amedorf-Ritzenbergen
Laufzeit
Laufzeit
1947-1968
Enthält
Enthält
Gemeinde Amedorf seit 1938 (sowie auch ehemals) Gemeinde Ritzenbergen (incl. Neddernhude)
Niederschrift zur Gemeindeversammlung, Erlass einer Satzung zur Regelung des Geschäftsganges bei der Gemeindeverwaltung (wurde nicht gebilligt), Er-wählung des Ratje Niebuhr zum Beigeordneten, 08.-12.12.1945 Verfassung der Gemeinde (wurde nicht genehmigt), 14.01.1946 Verfassung der Gemeindeversammlung, 18.02.-12.03.1946 In Ergänzung u. Ausführung der Gemeindeverfassung Regeln für die Gemein-deverwaltung (Geschäftsordnung), 16.04.-14.05.1946 Verfassung der Gemeindevertretung, 06.10.1946 Änderung der Gemeindeverfassung, u.a. aufgrund der Erhöhung des Bezuges der Schreibkraft, 21.-28.06.1951, Az.: 0.00.010 Beschluss über die Sicherstellung der jederzeitigen Durchführung der Aufga-ben der Gefahrenabwehr innerhalb der Gemeinde, 26.10.1951 Umänderung der Gemeindeverfassung anlässlich der Steigerung der Auf-wandsentschädigung für den Bürgermeister, 08.02.-13.05.1952, Az.: 0.00.010[-60/63] Hauptsatzung, 01.-18.01.1956 Abänderung der Hauptsatzung, 14.-19.09.1959 Neue Hauptsatzung, 24.-28.04.1964, Az.: 0/00/010-60 Erlass einer Gemeindesatzung über die Entschädigung der ehrenamtlich Tätigen, 05.05.1956 Der Nachtrag zur Gemeindesatzung über die Entschädigung des ehrenamtli-chen Bürgermeisters, der Ratsherren u. der ehrenamtlich im Rat oder in der Verwaltung der Gemeinde Tätigen kann nicht beschlossen werden, da die eigentliche Satzung nicht beschlossen worden sei, daher Beschluss u. Geneh-migung einer neuen Gemeindesatzung über die Entschädigung des ehrenamt-lichen Bürgermeisters etc., 25.10.-30.12.1963, Az.: 00/082/58/021-05 u. 00/010-60 Neue Gemeindesatzung, 06.-17.01.1966 Satzung über die Leistung von Naturaldiensten (Hand- u. Spanndiensten), 01.-30.01.1959, Az.: 00/010-60/62 Satzung über Erschließungsbeiträge nach § 132 des Bundesbaugesetzes, 25.10.-05.11.1963, Az.: 00/010-60 Mit Wirkung vom 01.07.1968 Beitritt der Gemeinden Holtum-Marsch u. Rit-zenbergen zur Gemeinde Blender kraft Gesetzes vom 27.06.1968 Ersuchen der Preußischen Bau- u. Finanzdirektion (Berlin) um Richtigstellung einer Beanstandung. Der Ort Ritzenbergen sei angeblich keine selbständige Gemeinde, sondern ein Wohnplatz der Gemeinde Amedorf. Antwort des Preu-ßischen Katasteramtes (Verden), die aus den Ortsteilen Amedorf u. dem („ei-gentlichen“) Ritzenbergen bestehende Gemeinde heiße „Ritzenbergen“, 12.-21.10.1936, Az.: 006-60/4/1, Abschrift einer Erklärung des Kreishauptmannes, 14.09.1870 Bitte des Statistischen Reichsamtes (Berlin) um Neufestsetzung der Namen „Amedorf“ u. „Ritzenbergen“, 27.11.1936-03.05.1937. Der Bürgermeister in Amedorf wird um Stellungnahme gebeten, wie es zu der Änderung des Na-mens Ritzenbergen auf Amedorf gekommen sei. Ansuchen um Auskunft an das Katasteramt, das Amtsgericht (Verden) u. die Oberpostdirektion (Bremen), unter welchem Namen die Gemeinde bisher geführt wurde u. von welchem Namen angenommen wird, dass er der richtige sei, 08.05.1937 Das Preußische Katasteramt benennt die Gemeindebezirksbezeichnung „Rit-zenbergen“, 20.05.1937, die Reichspostdirektion erhebt keine Bedenken ge-gen die Bezeichnung „Amedorf“, 20.05.1937,das Amtsgericht macht keine Ein-rede gegen eine etwaige Änderung in „Amedorf“, 21.05.1937, der Bürgermeis-ter ersucht um Beibehaltung des Namens „Amedorf“, 14.06.1937, das Statisti-sche Reichsamt erhebt keinen Einspruch gegen eine Festsetzung des Na-mens „Amedorf“ für die aus Amedorf, Neddernhude u. Ritzenbergen bestehen-de Gemeinde, 28.06.1937, der Bürgermeister, die Beiräte u. Einwohner seien alle der Meinung, man solle bei der Schreibung „Gemeinde Amedorf, Ort Rit-zenbergen“ bleiben, 01.07.1937 Brief des Landrates an den Regierungspräsidenten mit der Erwähnung, Anlass zum Zweifeln habe die Tatsache ergeben, dass der Reg.Präs. die Bezeich-nung „Ritzenbergen“ führt u. das Katasteramt ebenso. Auch trage ein älteres Siegel die Bezeichnung „Ritzenbergen“. Eine Bekanntmachung des Hannover-schen Innenministeriums von 1859 nenne „Ritzenbergen mit Amedorf u. Ned-dernhude“. Der Landrat bittet, sofern beim Reg.Präs. „Amedorf“ nicht bereits feststehe, um Erwirkung einer Änderung in „Amedorf“, 05.07.1937. Der Reg. Präs. ersucht nach einer Erklärung, nach der der Gemeindebezirksname „Rit-zenbergen“ als amtlich gültig anzusehen ist, 28.07.-05.08.1937. Schreiben des Reg.Präs. mit dem Bemerken, dass sowohl Amedorf als auch Ritzenbergen bereits 935 urkundlich erwähnt worden seien. 1684 sei Ritzenbergen in den Namen Ammendorf (für Amedorf) mit eingeschlossen worden. Im 19. Jhdt. werden getrennte Dörfer bzw. zwei selbständige Gemeinden aufgeführt, aber an anderer Stelle „Ritzenbergen mit Amedorf u. Neddernhude“ benannt, auch wird im selben Jhdt. nur Amedorf erwähnt. Ebenso findet sich eine kombinierte Form „Amedorf-Ritzenbergen“. Weitere Ausführungen zur Praxis der Benen-nung in der jüngeren Vergangenheit, Bitte um Umänderung in „Amedorf“ [hier Tippfehler „Amendorf“], 09.-13.09.1937. Ersuchen des Reg.Präs. um Bericht, wel-cher Zusatz im Falle der Gemeinde Amedorf gewählt werden könnte, da es im Krs. Neustadt/Rbge. einen Ort gleichen Namens gibt, 20.09.-12.10.1937, Ant-wort eines Rektors. Die Flurnamen gäben keinerlei Anhalt für „Amedorf-Marsch“ oder „Amedorf-Weser“. Auch „Neu-Amedorf“ oder „Groß-Amedorf“ passe nicht. Daher wird „Amedorf-Ritzenbergen“ vorgeschlagen, 13.-19.10.1937. Der Oberpräsident der Provinz Hannover hat nichts gegen den genannten Doppelnamen einzuwenden. Es seien aber trotzdem möglichst Doppelnamen zu vermeiden, 19.11.1937. Der Reg.Präs. hält „Amedorf (We-ser) für die glücklichste Lösung, 27.11.-07.12.1937. Erfordernis der Ent-schlussfassung durch die Gemeinde, 07.12.1937, die Gemeinde entschließt sich, man möge wieder den (alten) Namen „Ritzenbergen“ wählen, 09.01.1938. Das Preußische Katasteramt hat keine Bedenken gegen die Ge-meindebezeichnung „Ritzenbergen“, 28.01.1938, ebenso das Amtsgericht, 15.01.1938, auch der Präsident der Reichspostdirektion, 17.01.1938, ferner das Statistische Reichsamt, 17.01.1938. Schriftstück des Landrates an den Reg.Präs., nachdem eine Bezeichnung der Gemeinde mit Amedorf nicht zuge-lassen werden konnte, für einen Zusatz kein rechter Anhalt vorhanden war, andererseits ein Doppelname „Amedorf-Ritzenbergen“ vermieden werden soll-te, Bitte um Umbenennung in „Ritzenbergen“, 01.02.-31.03.1938. Der Ober-präsident in Hannover bestimmt einen Namen „Ritzenbergen“, 31.03.-20.04.1938. Mitteilung des Reichs= u. Preußischen Ministers des Innern, 28.-30.04.1938, Ausschnitt aus dem Amtl. Kreisblatt, dass die aus den Ortsteilen Amedorf, Ritzenbergen u. Neddernhude bestehende Gemeinde nunmehr den Namen „Ritzenbergen“ führt, 23.04.1938, weitere Korrespondenz, 09.-22.11.1938 Angaben des Bürgermeisters zur Person u. zu seiner vormaligen Mitglied-schaft in der NSDAP, 18.05.1945 Vorschlagsliste neuer Beigeordneter u. Gemeinderäte, 06.08.1945
Berufung neuer Beigeordneter u. Gemeinderäte, 01.09.1945 Wegen Ermangelung einer ausreichenden Menge an Unterschriften Bestellung einer Gemeindeversammlung, nicht einer Gemeindevertretung, 29.10.1945 Niederschrift zur Gemeindeversammlung, Erwählung des Rathje Niebuhr zum Beigeordneten, 08.12.1945 Bitte des Bürgermeisters F. Wulfers um Amtsenthebung, im Beischluss Ärztli-ches Attest, 13.-21.01.1946 Protokoll zur Gemeindeversammlung. Eine Trennung in der Gemeindeverwal-tung soll nicht stattfinden, Entscheidung für Friedrich Blume als Bürgermeister sowie Festlegung seines Bezuges, 21.01.1946, Bestallung des Blume, 30.01.-04.02.1946, Anstellung des Rathje Niebuhr als Beigeordneter vorbehaltlich ei-ner Entscheidung des Entnazifizierungsgerichtes, 30.04.-03.06.1946 Verzeichnis der Gemeinderäte usw., undatiert Niederschrift zur Gemeinderatssitzung, Wahl des Friedrich Blume zum 6. Ge-meinderatsmitglied u. zum Bürgermeister, des Friedrich Ernst zum 1. Beige-ordneten, Auslosung der Amtsdauer der Gemeinderäte sowie Erwählung der Mitglieder des Haushaltsausschusses u. des Wohnungsausschusses, 06.10.1946 Erwähnung des Kassenwartes Johann Meyer, 17.-22.03.1947 Protokoll zur Gemeinderatssitzung, Wiederwahl des Blume als Bürgermeister u. des Ernst als 1. Beigeordneter, vermutlich Schreibfehler: Tag der Sitzung 12.10.1945, Eingang 13.10.1947 Anberaumung einer Gemeinderatssitzung, 14.04.1948, Brief des Blume an den Oberkreisdirektor, 20.04.1948, Niederschrift zur Gemeinderatssitzung, Vorwürfe gegen Bürgermeister Blume wegen Verstoßes gegen Statuten u. die Geschäftsordnung sowie Nichtbekanntgabe derer, wegen nicht ordnungsge-mäßer Einladungen, Abhaltung nicht beschlussfähiger Sitzungen, wegen un-zutreffender Angaben zur Zuteilung von Verbrauchsgüter u. eigener Vorteils-nahme (u. für die Familie), 22.04.1948 Anberaumung einer weiteren Gemeinderatssitzung, 23.04.1948, Niederschrift zu dieser, Wahl des Hermann Wolters zum Gemeinderatsmitglied, des Willi Buchholz zum Bürgermeister, Bestimmung des Gehaltes der Schreibhilfe, 30.04.-02.06.1948 Mitglieder der Gemeindevertretung, Jan. 1949 [Eingang 20.01.] Protokoll zur Gemeinderatssitzung, Wiederwahl des Buchholz zum Bürger-meister u. des Friedrich Ernst zum Stellvertreter, kein Wechsel in den Aus-schüssen, Ernennung des Gustav v. Ahsen zum Standesbeamten, 19.-20.12.1949 Erneute Erwählung des Buchholz als Bürgermeister u. des Ernst als Stellver- Treter, 21.12.1950, 19.-20.12.1951, 07.-08.12.1953 (hier auch keine Verände-rung in der Besetzung der Auschüsse) Abfassung der Gemeinderatssitzung, Neuwahl des v. Ahsen zum Bürgermeis-ter, Wiederwahl des Ernst als stellvertretender Bürgermeister, Entscheidung für Siegfried Dreyer zum Gemeindebrandmeister, 07.-09.12.1954 Mitglieder der Gemeindevertretung, 26.11.1956, Az.: 0/00/010-02 Angaben zum Bürgermeister v. Ahsen, zum Kassierer Bruno Heck, zum 1. Beigeordneten Friedrich Baumgarten u. auch zu den weiteren Beigeordneten, ohne Datum Wahl von Gemeinderatsmitgliedern, 27.09.1964
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
|---|---|---|---|---|
| Original | Original | Detailseite anzeigen |