NLA HA Celle Or. 100 Heiligenthal

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Urkunden des Klosters Heiligenthal

Laufzeit

1332-1498

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

I. Bestandsinformation:
Das 1314 in Kirchgellersen gestiftete Prämonstratenserkloster wurde 1319 nach Siebelingsborstel verlegt und Heiligenthal genannt. Es wurde 1382 in die benachbarte Stadt Lüneburg verlegt und löste sich 1530 freiwillig auf. Den außerhalb der Stadt liegenden Besitz vereinigte Herzog Wilhelm zu dem landtagsfähigen Gut Heiligenthal, das sein Rat Dr. Joachim Moller und seine Nahchfahren zu Lehen erhielten, vgl. daher auch das Urkunden-Depositum von Möller im Stadtarchiv Lüneburg. Die Urkunden lagen früher bei Celle Or. 17-28.

II. Umfang:
13 Urkunden

III. Erschließung:
EDV-Findbuch 2008

IV. Bemerkungen

Bestandsgeschichte

I. Zur Geschichte des Klosters

Das 1314 in Kirchgellersen gegründete Prämanstratensermönchskloster Heiligenthal wurde 1319 nach Siebelingsborstel, das fortan Heiligenthal genannt wurde, und 1382 in die benachbarte Stadt Lüneburg verlegt. Es löste sich 1530 freiwillig auf. Der Rat von Lüneburg erhielt 1562 alle Klostergüter innerhalb der Stadt, der Landesherr vereinigte diese Güter zu dem landtagsfähigen Gut Heiligenthal und gab es seinem Rat Dr. Joacheim Moller zu Lehen, dessen Nachfahren sich bis in das 20. Jahrhundert im Besitz des Rittergutes befanden.


II. Literaturhinweise

Helms, Hermann, Das Prämonstratenserkloster Heiligenthal. Gründung, Verfassung, Wirtschaft und Verfall in: Archiv für Urkundenforschung, Bd. 9, Jahrgang 1926, S. 307/421.

Hoogeweg, Hermann, Verzeichnis der Stifter und Klöster Niedersachsens vor der Reformation. Hannover und Leipzig 1908, S. 84. (Dienstbibliothek: Rb 1)

Streich, Gerhard, Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation. Hildesheim 1986, S. 92.
(Dienstbibliothek: Hb 48, 30)


III. Bestandsgeschichte

Der Bestand Celle Or. 100 Kloster Heiligenthal lag bis 1946 in Celle Or. 17-28, bzw. in der Ende des 19. Jahrhunderts angelegten sogenannten "Neuen Reihe" Nr. 50. Die Lesbarkeit der Urkunden wurde durch die Frühjahrsüberschwemmung 1946 kaum beeinträchtigt. Sämtliche Siegel wurden 1968 restauriert.

Ein weiterer, größerer Urkundenbestand des Klosters Heiligenthal liegt im Urkunden-Depositum von Dr. Joachim Moller im Stadtarchiv Lüneburg. Weitere Urkunden (ca. 30 Stück) befinden sich im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade.

Hannover, April 1968
gez. Dieter Lent


Der maschinenschriftliche Findbuch ist 2008 im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen

worden.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet