LkAH D 22a

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Description

Identification (short)

Title 

Ephoralarchiv Coppenbrügge (Oldendorf-Hemmendorf)

Life span 

1568-1990

Fonds data

Custodial history 

Das alte Amt Gronau gehörte im 16. Jahrhundert zur Inspektion Gronazu. Nach Wiederherstellung des Stiftes Hildesheim kam es zur Inspektion Münder, welche eine sehr große Ausdehnung hatte. Aus diesem Grund wurde 1794 die Inspektion Oldendorf errichtet, zu der folgende Kirchen gelegt wurden: Oldendorf, Hemmendorf, Lauenstein, Salzhemmendorf, Wallensen, Duingen, Hastenbeck, Eime, Banteln, Deinsen, Esbeck, Hoyershausen und Limmer. Sitz der Superintendentur war zunächst Oldendorf.
Nachdem Hastenbeck bereits bald der Inspektion Börry zugeschlagen worden war, wurde das weit entfernt gelegene Limmer 1855 zu Alfeld gelegt. 1867 kamen von Münder die Kirchen Coppenbrügge und Brünnighausen hinzu, die nach dem Winer Kongress vom Königreich Hannover erworben worden waren, nachdem die Grafschaft Spiegelberg, zu der sie gehörten, zuletzt im Besitz des Hauses Oranien gewesen war.
1868 wurden Banteln und Eime zur Inspektion Elze gelegt, Hoyershausen zu Alfeld. Nachdem 1907 eine Vereinigung der Inspektionen Oldendorf und Elze im Gespräch gewesen war, wurde der Sitz der Superintendentur 1913 nach Coppenbrügge verlegt. 1941 wurde Duingen ausgegliedert und gelangte ebenfalls zu Alfeld. Dagegen wurde Inspektion 1947 durch die früher braunschweigischen Kirchen Bessingen, Bisperode und Harderode vergrößert.
Nachdem die Superintendentur seit 1936 mehrere Jahre unbesetzt und von Springe aus mitversehen worden war, wurde sie 1951 wieder besetzt und nach Hemmendorf verlegt. 1969 ist noch die Kirchengemeinde Hohnsen, früher zu Springegehörig, dazugekommen, die ebenfalls zur Grafschaft Spiegelberg gehört hatte, sie soll von Brünnighausen aus versehen werden.
Die Akten und Rechnungen der zur Inspektion Elze gelangten Kirchen Banteln und Eime sind meist im Archiv verblieben. Dagegen wurden die Spezialia von Hastenbek nach Börry, die von Limmer, Hoyershausen und Duingen nach Alfeld abgegeben.

Das umfangreiche Archivgut wurde durch Superintendent Hustedt von Oldendorf nach Hemmendorf überführt, teilweise auch aus Coppenbrügge abgeholt. In Coppenbrügge scheinen gewise Lücken, speziell in den Visitationsakten aus neuerer Zeit, entstanden zu sein. Näheres darüber konnte nicht festgestellt werden.
Nachdem zunächst einige wenig glückliche Ansätze, das Archiv zu ordnen, ohne positive Ergebnisse geblieben waren, führte Dr. Helmut Speer diese Arbeit in den Jahren 1961-1966 in mehreren Arbeitsgängen durch, nachdem das Archiv in der Superintendentur zu ebener Erde und auf neuen Regalen einen angemessene Unterbringung erhalten hatte.

Seit 1997 ist der Bestand im Landeskirchlichen Archiv Hannover deponiert.

Literature 

Gerhard Pursch: Der Kirchenkreis Elze-Coppenbrügge, Elze 1995

Further information (fonds)

Size in m 

24

Information / Notes

Additional information 

Abgeschlossen: ja

vollständig verzeichnet