LkAH A 9

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Description

Identification (short)

Title 

Visitationsakten

Life span 

1602-[1939]

Fonds data

Short description 

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden von allen Konsistorien die Vorschriften über die Visitationen erneuert. In den Visitationen sollte das innere Leben der Kirchengemeinde, Amtsführung der Pastoren, Vermögensverwaltung, Schulwesen und sittlicher Zustand der Gemeinde kirchenaufsichtlich überprüft werden. In der Regel visierte der zuständige Superintendent, gelegentlich unter Zuziehung des weltlichen Kirchenkommissars (Landrats). Der Bestand ist nach Konsistorialbezirken und Inspektionen bzw. Orten geordnet und setzt sich wiederum aus verschiedenen Provenienzen mit unterschiedlichen Laufzeiten zusammen, die in den Klammern angegeben sind: Konsistorium Hannover (1853 - ca. 1900; für den Sprengel Hildesheim bis 1940), Konsistorium Stade (1827 - ca. 1900); Konsistorium Osnabrück (ca. 1830 - ca. 1890; lückenhaft); Konsistorium Aurich (nur Generalia 1671-1811; Spezialia des 19. Jahrhunderts verbrannten 1943); Konsistorium Neustadt/Harz für den Bezirk Grafschaft Hohnstein (1856-1891). Die älteren Visitationsakten befinden sich in der Regel in den Staatsarchiven, für Ostfriesland beim Landessuperintendenten in Aurich; die nach 1900 entstandenen Visitationsakten verbrannten 1943 im Landeskirchenamt bis auf die Visitationsakten, die beim Landessuperintendenten in Hildesheim lagerten.

Finding aids 

Findbuch

Further information (fonds)

Size in m 

42

Access 

Der Bestand ist teilweise in einem schlechten Zustand, u. a. von einem früheren Schimmelschaden. Es muss daher von Einzelfall zu Einzelfall entschieden werden, ob eine bestellte Akte vorgelegt werden kann.

Information / Notes

Additional information 

Die Visitationsakten aus dem Bereich des Konsistoriums Stade (= LkAH A 9 Nr. 2540 bis LkAH A9 Nr. 2787) finden sich im Sammelbestand "Akten des Konsistoriums in Stade" (s. u.).
Für den Breich des Konsistoriums Osnabrück: Es liegen für Loxten, Melle, Oldendorf und Rehden keine Akten vor.