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Description

Identification (short)

Title 

Atelier Hans-Otto Pollähne (Werbegrafiker)

Fonds data

Short description 

Nachlass von Hans-Otto Pollähne (1923-2009). Pollähne hat für zahlreiche bedeutende Unternehmen aus Braunschweig und ganz Norddeutschland Firmenzeichen und Werbematerial gestaltet, auch Unterlagen für die Verkehrserziehung und vieles andere. Er ist u. a. der Vater des "Flexis", eines fröhlichen Gespenstes, das in den 70er Jahren als Reflektor auf Kinderkleidung angebracht wurde. Sein Gesamtwerk weist zahlreiche weitere Facetten auf; erwähnt sei nur, dass er auch Gebäudeensemble und Straßenszenen in Braunschweig zeichnerisch festgehalten hat.

Custodial history 

Hans-Otto Pollähne wurde 1923 in Ketzin (Brandenburg) geboren und verstarb am 18.10.2009 (Traueranzeige Brsg. Zeitg., 20.10.2009). Auf Wunsch seines Vaters begann er eine Verwaltungslehre, die aber seinem Geschmack nicht entsprach, weshalb er sich 1940 freiwillig zur Front meldete. Noch während des Krieges heiratete er die Schwester eines Braunschweiger Kameraden. 1945 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, kam nach Oklahoma, 1947 ins Lager Sandbostel. Nach der Entlassung wandte er sich nach Braunschweig. Schon in der Gefangenschaft hatte er viel gezeichnet, in Sandbostel auch Anleitung von Mitgefangenen erhalten, und jetzt begann er eine Ausbildung an der Werkkunstschule. Gemeinsam mit dem Maler Günther Kaphammel studierte er bei Günter Clausen. Seitdem hat er für zahlreiche bedeutende Unternehmen aus Braunschweig und ganz Norddeutschland Firmenzeichen und Werbematerial gestaltet, auch Unterlagen für die Verkehrserziehung und vieles andere. Er ist u. a. der Vater des "Flexis", eines fröhlichen Gespenstes, das in den 70er Jahren als Reflektor auf Kinderkleidung angebracht wurde. Sein Gesamtwerk weist zahlreiche weitere Facetten auf; erwähnt sei nur, dass er auch Gebäudeensemble und Straßenszenen in Braunschweig zeichnerisch festgehalten hat.


Die hier verwahrten Unterlagen - eine Sammlung der von ihm gestalteten Werbegrafik - übergab er dem NWA im Jahre 2007. Die Erfassung leistete die Archivangestellte Margit Zeitl unter der Fachaufsicht von Dr. Martin Fimpel, der auch die Schlussredaktion vornahm. Die Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv Braunschweig dankt der Bundesagentur für Arbeit für die bewilligten Fördermaßnahmen zur Erschließung dieses Archivbestandes.

Wolfenbüttel, im Dezember 2007
Dr. Bei der Wieden

Information / Notes

Additional information 

Abgeschlossen: nein

teilweise verzeichnet