NLA BU L 22

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Oberappellationsgericht

Laufzeit 

1817-1879

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Abteilung: Akten staatlicher Provenienz, Alte Grafschaft Schaumburg (bis 1647) und Schaumburg-Lippe (ab 1647), Zentrale Behörden.
Inhalt: Zivil- und Kriminalsachen, die vor dem Oberappellationsgericht in Wolfenbüttel verhandelt wurden.
Umfang: 0,42 m.
Erschließung: Findbuch, EDV.

Bestandsgeschichte 

Nach der Errichtung des Deutschen Bundes wurde im Jahre 1816 ein gemeinschaftliches Oberappellationsgericht für das Herzogtum Braunschweig und die Fürstentümer Waldeck, Lippe und Schaumburg-Lippe mit Sitz in Wolfenbüttel bestellt. Im Zuge der Reichsjustizreform wurde das Oberappellationsgericht in Wolfenbüttel mit Wirkung vom 1. Oktober 1879 aufgehoben, das Oberlandesgericht in Oldenburg übernahm bis 1908 die Aufgabe samt einem Großteil der Akten. Durch Staatsvertrag zwischen Preußen und Schaumburg-Lippe vom 24./25. Februar 1908 wurde das Oberlandesgericht in Celle für das Fürstentum Schaumburg-Lippe zuständig. Während des 2. Weltkrieges sind die im Landgericht in Oldenburg verbliebenden Akten durch Kriegseinwirkung verbrannt. Die 1879 von der schaumburg-lippischen Regierung übernommenen Akten sind im vorliegenden Bestand verzeichnet. Der Bestand trug früher die Bestandssignatur L

22a.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Ja

abgeschlossen