NLA WO 5 C Nds

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Description

Identification (short)

Title 

Katasteramt Goslar

Life span 

1862-1977

Fonds data

History of creator 

Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Katasterämter siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Vermessungs- und Katasterverwaltung".

Den Kreis Liebenburg, ab 1885 den Kreis Goslar bildeten ursprünglich folgende Gemeinden: Alt Wallmoden, Beuchte, Bredelem, Dörnten, Goslar, Groß Döhren, Hahndorf, Heißum, Immenrode, Jerstedt, Klein Döhren, Klein Mahner, Lengede, Liebenburg, Lochtum, Neuenkirchen, Othfresen, Upen, Vienenburg, Weddingen, Wehre, Wiedelah. Diese gehörten zur preußischen Provinz Hannover und fielen erst zum 1. August 1941 an das Land Braunschweig. Ebenfalls zum 1. August 1941 wurde der Gemeindebezirk Ostharingen (vormals Kreis Gandersheim) dem Kreis Goslar einverleibt.

Gem. Erlass des MI vom 4. Januar 1950 (Mitteilungsbl. f.d. Nds Verwaltungsbezirk Braunschweig 1950 S. 5f) gehören die im Kreis Goslar befindlichen Gemeinden Groß Flöthe, Haverlah, Klein Flöthe und Steinlah zum Bezirk des Neumessungsamtes Watenstedt- Salzgitter und die Gemeinden Burgdorf, Dorstadt, Gielde, Heiningen, Ohrum, Schladen zum Bezirk des Katasteramts Wolfenbüttel. Dafür treten zum Katasteramtsbezirk Goslar aus dem Kreis Blankenburg die Gemeinden Braunlage, Hohegeiß, Neuhof, Walkenried, Wieda, Zorge und die Forstgemarkungen Braunlage, Hohregeiß, Wieda, Zorge und Walkenried; und aus dem Kreis Wolfenbüttel die Gemeinden Bad Harzburg, Bettingerode, Bündheim, Harlingerode, Oker, Schlewecke, Westerode, Forstgemarkungen Harzburg I und II.

Gem. Bekanntmachung des Nds. MdI vom 15. März 1957 (Nds. MBl. 1957, S.243f.) sowie RdErl. d. Nds. MdI vom 5. Februar 1962 (Nds. MBl. 1962, S.186f.) umfaßt der Amtsbezirk des Katasteramtes Goslar: Die kreisfreie Stadt Goslar, den Landkreis Goslar ohne die Gemeinden Groß Flöthe, Haverlah, Klein Flöthe, Steinlah (=Katasteramt Salzgitter), Burgdorf, Dorstadt, Gielde, Heiningen, Ohrum, Schladen (=Katasteramt Wolfenbüttel), den Landkreis Blankenburg, sowie aus dem Landkreis Wolfenbüttel die Gemeinden Bad Harzburg, Bettingerode, Bündheim, Harlingerode, Oker, Schlewecke, Westerode und die Forstgemarkungen Harzburg I und II.

Per Anordnung d. MI vom 22. Juni 1972 wurde zum 1. Juli 1972 die Stadt Bad Harzburg dem Amtsbezirk des Katasteramtes Goslar zugewiesen (Nds. MBl. Nr. 31/1972 S. 1077). Dem folgte, dass per Gesetz vom 11. Februar 1974 zum 1. März 1974 die Stadt Bad Harzburg und das gemeindefreie Gebiet Harzburg II in den Landkreis Goslar eingegliedert wurden (Nieders. GVB. Nr. 6/1974 S. 70).

Per Gesetz vom 29. Februar 1972 wurden ebenfalls zum 1. Juli 1972 die Gemeinden Bettingerode, Bündheim, Harlingerode und Westerode, vormals Landkreis Wolfenbüttel, mit der Stadt Bad Harzburg vereint (Nieders. GVBl. S. 125).

Gem. Rd.Erl. vom 1. November 1974 (Nds MBl. Nr. 46/74) ist das Katasteramt Goslar allein für den Landkreis Goslar zuständig.

Per Anordnung d. MI vom 8. November 1984 (Nds. MBl. Nr. 45/1984 S. 911) wurde das "Gemeindefreie Gebiet Harz" mit den Gemarkungen Gittelde-Forst, Hahausen-Forst, Langelsheim-Forst, Riechenberger Klosterforst, Schaeder, Seesen I-Forst, Seesen II-Forst, Moelmke, Suelteberg, Wolfshagen-Forst aus dem Amtsbezirk des Katasteramtes Bad Gandersheim in den Amtsbezirk des Katasteramtes Goslar überführt.

Per Anordnung d. MI vom 13. Mai 1986 (Nds. MBl. Nr. 21/1986 S. 503) wurden die Städte Langelsheim und Seesen sowie die Samtgemeinde Lutter am Barenberge aus dem Amtsbezirk des Katasteramtes Bad Gandersheim in den Amtsbezirk des Katasteramtes Goslar umgegliedert.

Stand: September 2000

Zum 1. Januar 1996 wurde die Ortsebene der Vermessungs- und Katasterverwaltung neu organisiert. Die Katasterämter Goslar und Osterode wurden zur Vermessungs- und Katasterbehörde Harz zusammengefasst. Die beiden Katasterämter blieben dabei als Behördenstandorte erhalten.

Infolge der Verwaltungsreform, durch die die Bezirksregierungen als Landesmittelbehörden abgeschafft wurden, wurden auch die 24 Vermessungs- und Katasterbehörden der Ortsstufe zum 31. Dezember 2004 aufgelöst. An ihrer Stelle traten zum 1. Januar 2005 14 Behörden für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL), die direkt dem Innenministerium zugeordnet waren. Als Behördenstandort gehörte das Katasteramt Goslar zur GLL Braunschweig, welche für die Landkreise Goslar, Peine, Wolfenbüttel und die Städte Braunschweig und Salzgitter zuständig war.

Mit der Gründung eines neuen Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) zum 1. Januar 2011 blieben die bisherigen 14 GLL an ihren Standorten erhalten und werden als Regionaldirektionen bezeichnet. Das Katasteramt Goslar gehört zur Regionaldirektion Braunschweig (RD Braunschweig), die den gleichen Amtsbezirk wie zuvor die GLL Braunschweig betreute.

Im Zuge der Reorganisation und Umbenennung des LGLN zum 1. Juli 2014 wurden die RD Braunschweig und Wolfsburg zur RD Braunschweig-Wolfsburg vereinigt. Inzugedessen wechselte die das Katasteramt Goslar zur RD Northeim.

Stand: August 2016

Custodial history 

Der Kern der Überlieferung stammt aus 22 Gemeindebezirken, die mit Einrichtung der Mutterrolle (als Liegenschaftsbuch fortgeführt) im Jahr 1876 den Kreis Liebenburg (ab 1885: Kreis Goslar) bildeten. Die Gemeinden gehörten bis 1941 zur preußischen Provinz Hannover und erst dann zum Land Braunschweig, wo die Liegenschaftsbücher über die Gründung des Landes Niedersachsen hinaus fortgeführt wurden. Aus Gründen der Geschlossenheit sind alle Liegenschaftsbücher bzw. Lagerbücher in diesem Bestand vereint, auch wenn einzelne Laufzeiten nicht bis in die Gründung des Landes Niedersachsen hineinreichen. Laut Aussonderungsverzeichnis des Katasteramtes Goslar aus dem Jahr 1972 wurden diese jedoch größtenteils von 1949 bis 1968 fortgeführt.

Stand: September 2000

Includes 

u.a. Lager-/Liegenschaftsbücher; Bestandsblätter; Karten

See

Corresponding archival items 

NLA HA, Hann. 129 Goslar (Katasteramt Goslar, vor 1945)

Further information (fonds)

Size in m 

13,5

Person in charge 

Jürgen Diehl (2000)

Dr. Christian Helbich (2016)

Information / Notes

Additional information 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet