NLA OS Erw A 16

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Description

Identification (short)

Title 

Nachlass Stüve, Familie

Life span 

1402-1877

Fonds data

Short description 

Die Familie Stüve ist seit 1568 in fortlaufender Stammfolge in Osnabrück nachweisbar. Den Kern des vorliegenden Bestandes bildet der Nachlaß Johann Carl Bertram Stüves.

Custodial history 

In dem vorliegenden Bestand sind vereinigt:
1) Vormal. Nachlass S 2: "Nachlass des Ministerialvorstandes und Bürgermeisters Carl Bertram Stüve" (jetzt Gruppen A, B und E) (Im Wesentlichen von der Familie Stüve zunächst 1874 als Depositum und dann 1891 als Eigentum übergeben worden).
2) Vormal. Nachlass S 3: "Erben August Eberhard Stüve ((1764-1833))" (jetzt Gruppe C). Er wurde dem Staatsarchiv 1908 von dem Antiquariat Ernst Geibel in Hannover geschenkt (Akz. 11/1908).
3) Vormal. Erw 16: "Oberlehrer Dr. Stüve" (jetzt Gruppe D). Schenkung Dr. Carl Friedrich Eberhard Stüves (1826-1905) vermutlich aus dem Jahr 1879.
4) Vormal. Dep 21: "Depositum des Regierungspräsidenten Dr. Gustav Stüve (1833-1911)" (jetzt Gruppe A). Von Gustav Stüve kam der älteste Teil des Bestandes (Akz. 8/1893). 1922 kam eine Abgabe des Landgerichtsrates Dr. August Stüve hinzu. 1950 erwarben das Land Niedersachsen und die Stadt Osnabrück den Bestand mitsamt einem weiteren Zugang (Frommann-Briefe) von dem Familienverband Stüve (Antiquar Dietrich Stüve, Osnabrück) zu gemeinschaftlichem Eigentum.

Bei der Zusammenfügung dieser Bestände in einem Bestand Erw A 16 wurden die Archivalien nach einzelnen Mitgliedern der Familie Stüve neugruppiert:
1. Nachlass Carl Bertram Stüve (1798-1872).
2. Nachlass Heinrich David Stüve (1757-1813) - der Vater Carl Bertram Stüves. Sein Nachlass ist offenbar von diesem übernommen und getrennt von seinem eigenen Schriftgut verwahrt worden.
3. Erwerbung von Carl Friedrich Eberhard Stüve (1826-1905), einem Neffen Carl Bertrams; Von den 142 Urkunden des 14. - 19. Jahrhunderts (meist Originale), die das Staatsarchiv 1879 und 1890 von ihm erhielt, sind die meisten auf die Urkundenbestände verteilt worden.
4. Nachlass August Eberhard Stüve (1764-1833) - eines Onkels Carl Bertram Stüves - und seiner Nachkommen.
5. Nachlass eines ungenannten Erblassers betr. vor allem die napoleonische Zeit.
Die Nummern 309-312 wurden nachträglich im September 1971 von Herrn Antiquar Dietrich Stüve, Osnabrück, erworben und dem Land Niedersachsen geschenkt worden.

Literature 

Angaben von Walter Vogel im Niedersächsischen Jahrbuch 21 (1949) und in seiner Edition der "Briefe Johann Carl Bertram Stüves" (1959/60, Bibliothek Nr. 5100/102). August Stüve, Geschichte der Familie Stüve, Osnabrück 1905 (mit Stammtafeln); (Carl Bertram Stüve), Heinrich David Stüve, Doktor der Rechte und Bürgermeister der Stadt Osnabrück, Jena 1927; Gustav Stüve, Johann Carl Bertram Stüve nach Briefen und persönlichen Erinnerungen, 2 Bände Hannover-Leipzig 1900; Max Bär und Friedrich Runge, die Schriften Johann Karl Bertram Stüves, in Osnabrücker Mitteilungen 23, 1898; Gustav Stüve (Hrsg.), Briefwechsel zwischen Stüve und Detmold in den Jahren 1848 bis 1850, Hannover-Leipzig 1903; Ludwig Bäte (Hrsg.), Briefe des Bürgermeisters und Ministers Johann Carl Bertram Stüve an August Ledebur, in Neues Archiv für Niedersachsen 12, 1949 (s. dazu Rezension von Vogel in Osnabrücker Mitteilungen 64, 1950, S. 192).

Further information (fonds)

Size in m 

7,5 lfd. M.

Geotagging

Name 

Osnabrück, Stadt [Wohnplatz]

Time from 

1

Time to 

1

Region_ID 

10484

Level_ID 

1