NLA OS Rep 350 Ibg

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Amt Iburg bis 1885

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Nach dem Ende der französischen Herrschaft wurde durch die vom Kurfürstentum Hannover für das Fürstentum Osnabrück eingesetzte provisorische Regierungskommission im Jahr 1814 die Ämterstruktur wieder eingeführt. Dabei wurde die Teilung des alten osnabrückischen Amtes Iburg verfügt und dessen nördlichen Hälfte dem neuen Amt Osnabrück zugewiesen.

Das neue Amt Iburg umfasste demnach die Vogteien Glandorf (mit dem Kirchspiel Glandorf), Glane (mit den Kirchspielen Iburg, Glane, Hagen und Oesede), Dissen (mit den Kirchspielen Dissen und Hilter), Laer (mit dem Kirchspiel Laer) und Borgloh (mit dem Kirchspiel Borgloh).

Die Regelung über die Aufgaben der Ämter als der Landdrostei Osnabrück nachgeordneten Verwaltungsbehörden erfolgte durch die Amtsordnung vom 18. April 1823. Demnach oblag den Ämtern die Verwaltung in Regiminal-, Polizei-, Domanial-, Kameral- und Konsistorial-Sachen sowie die Rechtsprechung in unterer Instanz. 1852 wurde die Rechtsprechung an die neu geschaffenen Amtsgerichte übertragen.

Nach der preußischen Einverleibung des Landes gehörte ab 1867 das Amt Iburg mit dem Amt Grönenberg und der Stadt Melle zum Kreis Melle. Mit Inkrafttreten der Kreisordnung zum 1. April 1885 wurde das Amt Iburg aufgelöst und ging in den Kreis Iburg ein.

Literatur 

Bär, Max: Abriß einer Verwaltungsgeschichte des Regierungsbezirks Osnabrück, Hannover/Leipzig 1901, S. 107-110.

Siehe

Korrespondierende Archivalien 

NLA OS: Rep 150 Ibg (Amt Iburg bis 1814). - Rep 355 (Rechnungsbücher und Register). - Rep 450 Ibg (Landratsamt Iburg). - Rep 491 (Zivilstandregister und Kirchennebenbücher).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

7233 Akten