NLA OL Dep 84

  • Zugeordnete Objekte zeigen
  • Drucken
  • Mit Strg+C oder Rechtsklick kopieren.
    Verlinken
  • Versenden
  • Verbessern

Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Nachlass Hermann Oncken

Laufzeit 

1878-1959

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Dr. Hermann Oncken(1869-1945), Professor der Geschichte, hinterließ Sammlungen zur oldenburgischen und deutschen Geschichte.

Bestandsgeschichte 

Dep 84 Nachlass Hermann Oncken
Zeit: 1848-1990
Umfang: 9,7 lfd. m; 993 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Lagerungsbestand: Best. 271-14
Der aus einer Oldenburger Kaufmannsfamilie stammende Hermann Oncken (1869-1945) begann seine glanzvolle wissenschaftliche Karriere zunächst als Volontär und wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Großherzoglichen Haus- und Centralarchiv in Oldenburg, wurde einer der Mitbegründer und Redaktionsleiter des nachmaligen „Oldenburger Jahrbuchs“. Nach Habilitation in Berlin und einem Gastaufenthalt an der Universität Chicago wurde er 1906 ordentlicher Professor zunächst in Gießen, dann zehn Jahre lang in Heidelberg und seit 1923 in München sowie seit 1928 in Berlin, wo der liberal gesinnte, zeitweilig auch politisch aktive Historiker schon bald nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1935 aus seinem wissenschaftlichen Amt gedrängt wurde. Sein Nachlass gelangte seit 1950 ins Staatsarchiv.

Inhalt:
Biographisches 1868-1980 (58); Korrespondenzen Onckens (alphabetisch nach Korrespondenzpartner) 1887-1956 (669); Tätigkeit in verschiedenen Institutionen und wissenschaftlichen Gremien 1892-1949 (21); handschriftliche Aufzeichnungen und Entwürfe, Materialsammlungen 1887-1943 (61); Quellen und Literaturauszüge 1890-1920 (13); Vorlesungsmanuskripte und Seminarübungen 1901-1940 (7); Vorträge 1893-1940 (10); eigene Veröffentlichungen, Zeitungsartikel 1893-1942 (28); Stellungnahmen und Besprechungen zu Onckens Veröffentlichungen 1891-1938 (3); Bermerkungen Onckens zu Zeitgenossen 1904-1940 (4); Sonderdrucke anderer Autoren 1848-1944 (112); Deutscher Nationalverein und Bennigsen 1859-1917 (4); Nachrufe und Gedächtnisworte 1870-1941 (3).
Literatur:
Klaus Schwabe, Hermann Oncken, in: Deutsche Historiker, Bd. 2, hg. von Hans-Ulrich Wehler, Göttingen 1971, S. 81-97; Albrecht Eckhardt, Hermann Onckens Erinnerungen

an seine Vaterstadt Oldenburg, in: Oldenburger Jahrbuch 82 (1982), S. 159-164; Findbuch zum Bestand Nachlaß Professor Hermann Oncken (Best. 271-14), bearb. von Stefan Hartmann, Göttingen 1979; Dirk Oncken, Hermann Oncken aus Oldenburg (1869-1945). Historiker in seiner Zeit, in: Oldenburger Jahrbuch 88 (1988), S. 17-27; Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg, hg. von Hans Friedl (u.a.), Oldenburg 1992, S. 537-541 (mit der älteren Literatur, auch den

Nachrufen).

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet