NLA OL Best. 235

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Oldenburgische Zollstätten

Laufzeit

1821-1833

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Der Bestand umfasst nur Zollrechnungen als Amtsbuchüberlieferung der 51 Zollstätten des Großherzogtums Oldenburg.

Bestandsgeschichte

Best. 235 Oldenburgische Zollstätten
Zeit: (1716/17) 1776-1833
Umfang: 4 lfd. m; 260 Verzeichnungseinheiten
Erschließung: Archivdatenbank/Internet

Der Bestand umfasst im Wesentlichen die Amtsbuchüberlieferung der oldenburgischen Zollstellen (insbesondere Grenzzollstellen) für die Zeit von 1815 bis 1833. Ausnahme ist die Zollstelle Huntebrück, für die auch Register aus dem 18. Jahrhundert vorliegen. Auch nach dem Wegfall des hartnäckig verteidigten Weserzolls im Jahre 1820 bestand Oldenburg auf einer zoll- und handelspolitischen Souveränität. Die meisten Zollstätten (Wehrzollstätte = Grenzzollstätte) betrafen die Landwege in das Königreich Hannover, welchespreußische Städteordnung das Herzogtum nach 1814 vollständig umschloss. Die Zollerhebung war für das Herzogtum fast rein pekuniärer Art, also ohne handelspolitische Funktion und betrug deshalb fast einheitlich rund ein Prozent des Warenwertes. Durch den Zollvertrag von 1836 mit Braunschweig und Hannover entfielen die Grenzzollerhebungen, 1854 schloss sich Oldenburg dann dem Deutschen Zollverein an.

Inhalt:
Grenzzollstätte Altenesch 1821-1831 (11); Grenzzollstätte Auen (Kirchspiel Lindern) 1832-1833 (2); Grenzzollstätte Bevernerbrücke 1832-1833 (2); Grenzzollstätte Blexen und Tettens 1825-1833 (7); Wehrzollstätte Böen 1832 (1); Wehrzollstelle Bohlenberge 1825-1833 (6); Nebenzollstätte Brägel 1831 (1); Grenzzollstätte Brake und Wehrzoll Klippkanne/Käseburg 1822-1833 (12); Grenzzollstätte Burhave 1823-1824 (2); Zollstätte Delmenhorst 1832-1833 (2); Hauptgrenzzollstätte Dinklage und Wehrzollstätten Landskrone, Bahlen und Langwege 1831 (1); Grenzzollstätte Dreisielen 1828-1833 (5); Zollstätte Ehrendorf 1831 (1); Grenzzollstätte der Ellenserdammer Siele 1825-1833 (7); Grenzzollstätte Elsfleth 1818-1833 (16); Grenzzollstätte Esenshammer Siel 1825-1833 (9); Grenzzollstätte Essen 1832 (1); Nebengrenzzollstätte

Flagbalgersiel 1827-1833 (6); Wehrzollstätte Gingermühlen 1832-1833 (2); Grenzzollstätte Goldenstedt 1833 (1); Grenzzollstätte Golzwardersiel 1825-1833 (8); Grenzzollstätte Großensiel und der Nebenstelle Flagbalgersiel 1824- 1833 (10); Grenzzollstelle Heidkrug 1932 (1); Wehrzollstätte Helmighausen 1832 (1); Grenzzollstätte Hengstforde 1823-1824 (2); Zollstätte Huntebrück 1716-1833 (21); Zollstätte Lehmden 1831 (1); Grenzzollstätte Lemwerder 1821-1833 (11); Hauptzollstätte Lindern 1832-1833 (2); Grenzzollstätte Löningen 1832 (1); Hauptzollstätte Lohne 1831 (1); Grenzzollstätte Lutten 1833 (1); Grenzzollstätte Moorburg und Zollstätte Apen 1823-1830 (3); Grenzzollstätte Motzen (Kirchspiel Warfleth) 1822-1833 (10); Grenzzollstätte Neuenburg 1825-1833 (6); Grenzzollstätte Neuenhausen 1825-1833 (6); Grenzzollstätte Nordloh 1823-1824 (2); Grenzzollstätte Ochtum 1822-1833 (11); Grenzzollstätte Sandhausen 1823-1833 (4); Zollstelle Steinhausersiel (z.T. auch Ellenserdammer Siel) 1815-1830 (12); Grenzzollstätte Strohausen (auch Abser Siel)1823-1833 (11); Grenzzollstätte Stuhr 1824 (1); Grenzzollstätte Stumborg (Stumberg) 1832-1833 (2); Grenzzollstätte Varel 1820-1831 (4); Grenzzollstätte Varrel 1815-1833 (9); Grenzzollstätte Vechta 1833 (1); Grenzzollstätte Weserdeich 1821-1833 (12); Grenzzollstätte Wildeshausen 1815-1824 (10); Wehrzollstelle Winkum 1832 (1).

Literatur:
Klaus Lampe, Oldenburg und Preußen 1815-1871, Hildesheim 1972; Brigitte Fischer, Oldenburg und der Mitteldeutsche Handelsverein, in: Oldenburger Jahrbuch 80 (1980), S. 99-120.

Verwandte Bestände:
Best. 25 (Rentkammern und ältere Zoll- und Postbehörden); Best. 31 (Kabinettsregistratur Oldenburg); Best. 70 (Regierung Oldenburg); Best. 71 (Kammer Oldenburg); Best. 176 (Landesfinanzamt Oldenburg und Steuer- und Zollkassen); Best. 180 (Zentral- und Landeskassen und Krongutkassenverwaltung); Rep 530

(Zollämter).

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Georeferenzierung

Bezeichnung

Herzogtum Oldenburg

Zeit von

1814

Zeit bis

1853

Objekt_ID

1

Ebenen_ID

2810