NLA HA V.V.P. 39

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Nachlass Adolf von Thadden

Laufzeit

1948-1996

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Reden, Pressematerial, Plakate, Prozesse, Korrespondenz und Rundschreiben u.a. Materialien aus der Parteiarbeit bei der DRP und der NPD, persönliche Unterlagen, auch von Ilse Hermann, Publikationen u.a.
Findmittel: EDV-Findbuch
Umfang: 20,4 lfdm

Bestandsgeschichte

zum Nachlaß Adolf von Thadden (geb. 1921, verst. 1996)

Im Dezember 1981 übergab Herr Adolf von Thadden dem Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv als Depositum Akten zur Geschichte der Deutschen Reichspartei (DRP) und der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) aufgrund einer Einwerbeaktion von Archivrat Dr. Reimann. Der Hinterlegungsvertrag sieht vor, dass die Akten "nach dem Tod des Eigentümers ... in den Besitz des Hauptstaatsarchivs über[gehen]." Zu Lebzeiten hatte sich der Depositar die Benutzungsgenehmigung vorbehalten. Da Herr von Thadden am 16. Juli 1996 verstorben ist, erfolgt die Benutzung nunmehr nach den Bestimmungen des Niedersächsischen Archivgesetzes. Bezüglich der in dem Bestand enthaltenen Korrespondenzen u.a. ist bei der Benutzung und Auswertung das Urheberrecht zu beachten.
Das maschinenschriftliche Findbuch wurde von Frau Weyer geschrieben.

Hannover, den 20. April 1982 Jaitner
[Informationen zur Benutzung am 30. Januar 2018 durch Hzl ergänzt.]

Weitere Abgaben (acc. 147/92, acc. 119/93, acc. 129/93, acc. 28/94, acc. 90/94 und acc. 1/98) zu diesem Bestand sind zwischen 1992 und 1998 im Staatsarchiv Hannover eingegangen. Die Akzessionen sind vollständig in einem EDV-Findbuch verzeichnet. Das von Frau Weyer maschinenschriftlich erstellte Findbuch ist ebenfalls in das EDV-Findbuch eingearbeitet worden.

Hannover, September 1999




Literaturhinweise


Eckhard Jesse, Adolf von Thadden, in: Jahrbuch Extremismus & Demokratie (E&D) hrsg. von Uwe Backes und Eckhard Jesse, 2. Jahrgang 1990, S. 228-238

Kothe, Michael, 'Rechtsextrem' oder 'konservativ'? Selbstdarstellung und Beurteilung von außen: eine Untersuchung der Rechtsstreitigkeiten der Deutschen Reichspartei (1950-1960), Hausarbeit zur Erlagung des Magistergrades (M.A.) am Fachbereichn Historisch-Philologische Wissenschaften der Universität Göttingen, 1992. Bestellsignatur: VVP 39 Acc. 1/98 Nr. 26

Horst W. Schmollingen, Die Deutsche Reichspartei, in: Richard Stöss, Hrsg., Parteienhandbuch, Opladen 1983, Bd. 1, S. 1112- 1191.

Dergl., Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands, in: Richard Stöss, Hrsg., Parteienhandbuch, Opladen 1984, Bd. 2, S. 1922-1994.


Abkürzungsverzeichnis

APO ==> Außerparlamentarische Opposition

CDU ==> Christlich-Demokratische Union
CSU ==> Christlich-Soziale-Union

BdV ==> Bund der Vertriebenen
BHE ==> Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten

CDU ==> Christlich-Demokratische Union Deutschlands
CSU ==> Christlich-Soziale Union (Bayern)

DG ==> Deutsche Gemeinschaft
DKP ==> Deutsch-Konservative Partei
DP ==> Deutsche Partei
DRP ==> Deutsche Reichspartei
DVU ==> Deutsche Volksunion

FDP ==> Freie Demokratische Partei

EKD ==> Evangelische Kirche Deutschland

GDP ==> Gesamtdeutsche Partei

JN ==> Junge Nationaldemokraten

NR ==> Nationale Rechte
NPD ==> Nationaldemokratische Partei Deutschlands
NS ==> Nationalsozialismus, nationalsozialistisch
NSDAP ==> Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
NVP ==> Nationale Volkspartei

RAF ==> Rote-Armee-Fraktion
Rep. ==> Republikaner

SED ==> Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
SPD ==> Sozialdemokratische Partei Deutschlands
SRP ==> Sozialistische Rechtspartei
SS ==> NS-Schutzstaffel

VSPB ==> Volkssozialistische Bewegung Deutschlands

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet