NLA HA Dep. 91

  • Zugeordnete Objekte zeigen
  • Drucken
  • Mit Strg+C oder Rechtsklick kopieren.
    Verlinken
  • Versenden
  • Verbessern

Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Nachlass Bernhard Lange

Laufzeit

1949-1963

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Notizen, Exzerpte, Kopien und Korrespondenz zur wissenschaftlichen Erforschung der Reformationsgeschichte im Fürstentum Lüneburg, insbesondere zur Konkordienformel
Findmittel: EDV-Findbuch
Umfang: 0,6 lfdm

Bestandsgeschichte

Bernhard Lange wurde im Jahre 1915 als Sohn des Kreisoberpfarrers Werner Lange in Dessau geboren. Als Theologiestudent besuchte er auch das Historische Seminar der Universität Göttingen, wo er sich das methodische Rüstzeug für seine späteren wissenschaftlichen Studien aneignete.

Pastor Lange aus Bergen, Landkreis Celle, hat sehr gründlich die kirchenpolitische Entwicklung im ehemaligen Fürstentum Lüneburg studiert, unzählige Quellen ausgewertet und seine Arbeiten überwiegend im Jahrbuch der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte veröffentlicht (u.a. "Ein Quellenstück zur Entstehungsgeschichte der Lüneburgischen Kirchenordnung von 1764", " Grubenhagensche Kirchenvisitation von 1579", Die General-Kirchenvisitation im Fürstentum Lüneburg 1568" und "Zur Geschichte der Einführung der Reformation im Fürstentum Lüneburg").

Bernhard Lange starb am 15. September 1963 im Alter von nur 48 Jahren in Bergen bei Celle. Im Oktober 1963 hat Frau Ilse Lange, die Witwe des Pastors, dem Wunsch ihres Gatten entsprechend, dem Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv Hannover die wesentlichen Teile des Nachlasses übergeben. Dieses Material enthielt als ersten Teil den Nachlass des Pastors Eduard Salfeld aus Soltau, der, nach mündlicher Aussage von Frau Lange, seit einigen Jahren im Besitz ihres Mannes war. Den zweiten Teil bildeten die wissenschaftlichen Unterlagen ihres Gatten. Die gesamten Unterlagen (ca. 5 Fach) wurden in den Bestand Depositum 91 eingeordnet.

Aufgrund der Kündigung der Depositarin und dem Auffinden einer testamentarischen Verfügung des verstorbenen Pastors Salfeld wurde im Juli 1964 der erste Teil des Depositums, der Nachlass des Pastors Salfeld aus Soltau, an Herrn Prof. Dr. Dr. Krumwiede, Direktor der Abteilung für niedersächsische Kirchengeschichte an den Vereinigten Theologischen Seminaren der Universität Göttingen übergeben. Der zweite Teil wurde

im November 2000 als "Depositum 91 - Nachlass Bernhard Lange" vom Unterzeichnenden neu gegliedert und verzeichnet.

Hannover, im November 2000
gez. Johann

Krizsanits

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet