NLA HA V.V.P. 20

  • Zugeordnete Objekte zeigen
  • Drucken
  • Mit Strg+C oder Rechtsklick kopieren.
    Verlinken
  • Versenden
  • Verbessern

Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Nachlass Walter Behrend

Laufzeit

1935-1967

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Aufzeichnungen, Korrespondenz, Biografisches, Skizzen, Entwürfe und Fotografien
Findmittel: EDV-Findbuch
Umfang: 0,3 lfdm

Bestandsgeschichte

Der schriftliche Nachlass des Malers Walter Behrend (geb. 25.11.1889 in Leipniz, gest. 18.06.1969 in Hannover) wurde dem Hauptstaatsarchiv in Hannover im Januar 1975 auf Vermittlung des Direktors des Niedersächsischen Landesmuseums, Dr. Harald Seiler, von seiner Witwe, Frau Margarethe Behrend in Bad Nenndorf, angeboten. Es handelte sich neben den persönlichen Aufzeichnungen und Briefen vor allem um Tagebücher und Notizen, in denen Behrend seine jahrzehntelangen Versuche und Überlegungen zum Problem und zur Technik der Transparenz in der Malerei festgehalten hat. Mit Hilfe von selbst hergestellten Farben bemühte er sich, die transparente Malweise der Maler des 16. und 17. Jahrhunderts nachzuvollziehen. Seine Studien, deren Quintessenz in der 1956 in Celle gedruckten Schrift "Das Problem der Transparenz" (vgl. VVP 20 Nr. 2) festgehalten ist, könnten nach Ansicht von Dr. Seiler einmal auf das Interesse von Kunsthistorikern und Restauratoren stoßen.

Aus dem Nachlass, der teilweise starke Feuchtigkeitsschäden aufwies, wurde etwa ein Zehntel übernommen: vor allem Aufzeichnungen über die Malversuche (in maschinenschriftlicher Fassung, da die handschriftlichen Originale zu stark beschädigt waren) und Korrespondenzen dazu, daneben einiges Material, das den persönlichen und künstlerischen Lebensweg Behrends dokumentiert. Die Ahnentafel (vgl. VVP 20 Nr. 1) verfertigte Helmut Zimmermann, der mit einer Tochter Behrends verheiratet ist.

Der übernommene Teil des Nachlasses ist in das Eigentum des Hauptstaatsarchivs übergegangen. Eine Durchschrift dieses Verzeichnisses ist Frau Behrend ausgehändigt worden.

Hannover, 22.07.1975
gez. Dr. Dieter Brosius


Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.

Hannover, im September

2006

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet