NLA HA Hann. 310 III

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Deutsch-hannoversche Partei

Laufzeit 

1869-1933

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Vorstand, Parteiprogarmme, Korrespondenzen, Versammlungen, Ausschüsse, befreundete Vereinigungen, Abgeordnete, Parteiarbeit, Presse, Wahlen und Wahlkämpfe
Findmittel: EDV-Findbuch 2010
Umfang: 2,0 lfdm

Bestandsgeschichte 

Der Bestand Hann. 310 III wurde im Jahr 1959 eingerichtet, als das Bundesarchiv aus einer von ihm angekauften Sammlung von Zeitungsausschnitten, dem sogenannten "Zeitungsausschnittsarchiv" der Deutschen Volkszeitung (vgl. F.A. 182), neun schmale, aus der Registratur der Deutsch-Hannoverschen Partei (DHP) stammende Bände ausschied und dem Hauptstaatsarchiv in Hannover übergab (Acc. 85/59; vgl. Tgb. Nr. 2802/59). Zwei weitere Bände kamen 1963 hinzu (vgl. Tgb. Nr. 2516/74). Die Masse des Archivs der Deutsch-Hannoverschen Partei, soweit es nicht in die genannte, von G.F. Konrich angelegte Zeitungsausschnittssammlung oder in die ebenfalls im Bundesarchiv befindliche "Sammlung Lauterbach" (vgl. F. A. 183) eingegliedert wurde, gilt als verschollen.

Am 9. Dezember 1981 übergab Frau Dr. von Rohr (Historisches Museum am Hohen Ufer, Hannover) dem Hauptstaatsarchiv etwa 2,5 lfd.m Schriftgut des Generalsekretariats der Deutsch-Hannoverschen Partei aus den Jahren 1920-1933. Die Akten waren ihr von Nicolaus von Engelbrechten (Oppershausen bei Celle), dessen Vater Maximilian von Engelbrechten dem Präsidium der Partei angehört hatte, zur freien Verfügung überlassen worden. Das Material war zu zwei Drittel noch zu Akten formiert, zu einem Drittel bestand es aus losen Schriftstücken, die offenbar aus Heftern oder Ordnern herausgerissen waren und aus denen erst wieder Akteneinheiten geformt werden mußten. Die Registratur des Generalsekretariats, das anfangs von Oberst a.D. von Berger, später von Dr. Bingmann geleitet wurde, war allem Anschein nach völlig unsystematisch aufgebaut; die Aktenbildung erfolgte teils nach Sachen, teils nach Korrespondenzpartnern oder nach der Chronologie. Eine Untergliederung ließ sich nicht erkennen; die vorliegende Aufteilung in zwölf Abschnitte wurde von mir vorgenommen. Das vom Bundesarchiv abgegebene Schriftgut (jetzt die Nr. 1, 51, 60, 62-64, 66, 81,

83, 92 und 94) wurde dabei in den Bestand eingeordnet.

Wenn auch das vorliegende Material gewiß nur einen Teil des zwischen 1920 und 1933 im Generalsekretariat der Deutsch-Hannoverschen Partei erwachsenen Schriftguts darstellt, so ermöglicht es doch einen guten Einblick in die Arbeit der Partei in dem Zeitraum des Ersten Weltkrieges bis zu ihrer Auflösung durch die Nationalsozialisten.

Ergänzende Unterlagen finden sich außer in den beiden oben genannten Beständen des Bundesarchivs auch im Bestand VVP 17 (Heimatbund Niedersachsen) des Hauptstaatsarchives in Hannover.

Hannover, 18. Januar 1982
gez. Dr. Brosius


Der kleine Bestand ist mit Hilfe von Praktikanten in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.

Hannover, im September 2010

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet