NLA HA V.V.P. 17

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Heimatbund Niedersachsen e.V., Hannover

Laufzeit

1805-1977

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Materialien (überwiegend Zeitungsausschnitte, auch Korrespondenz, Veröffentlichungen) zu historischen Epochen und Themen Niedersachsens und Hannovers, darunter Kultur, Wirtschaft, Niedersachsen im Zweiten Weltkrieg, Parteien (insbesondere NSDAP), Unterlagen zur Heimatbewegung und Heimatbund (u.a. Veranstaltungen, Mitgliederverwaltung, Ehrungen, Personalia)
Findmittel: EDV-Findbuch 2010
Umfang: 36,7 lfdm

Bestandsgeschichte

Der vorliegende Bestand (Umfang 36,7 lfd. Regalmeter) wurde am 19./20. November 1973 als Depositum des Heimatbundes Niedersachsen in das Hauptstaatsarchiv übernommen (Acc. 59/73, vgl. Gz. 2109/73, Dienstakte Spez. D-2-3). Laut Depositalvertrag ist der ehemalige Vorsitzende des Heimatbundes Niedersachsen, Herr Dr. Walther Lampe, vor jeder Benutzung des Bestandes zu unterrichten, in der Regel fernmündlich. Sein Vertreter bzw. Nachfolger ist der jeweilige Vorsitzende des Heimatbundes. In der Praxis können jedoch die vor dem Benutzungsgrenzjahr liegenden Akteneinheiten, die Material der Deutsch-Hannoverschen Partei und der NSDAP enthalten (überwiegend Zeitungsausschnitte, wenig Registraturgut), wissenschaftlichen Benutzern ohne spezielle Unterrichtung des Depositars vorgelegt werden. Das Gleiche gilt für alle Faszikel mit Zeitungsausschnitten, die der zuständige Referent aber vor jeder Vorlage daraufhin prüfen muss, ob nicht an versteckter Stelle Schriftwechsel des Heimatbundes Niedersachsen darin enthalten ist. Die Ordnung des Bestandes sowie das Findbuch gehen auf Gustav Lauterbach (1900-1966) zurück, der von 1949 bis 1966 Geschäftsführer des Heimatbundes Niedersachsen war. Lauterbach hat die Gliederung des Bestandes im April 1954 fertig gestellt. Mit seinen zahlreichen Leer-Nummern war sie auf großen Zuwachs berechnet. Handschriftliche Nachträge reichen bis 1969. Nach Lauterbachs Tode wurden viele Leer-Nummern mit Akteneinheiten belegt, die nicht in Findbuchnachträgen erscheinen. Bei ganzen Aktengruppen wurden die Faszikel teilweise bis vollständig ausgeleert (Abt. 8. 4, Abt. 9. 6 und 7, Abt. 10. 3 bis 5) und mit andersartigem Material vollgestopft. Zwei Aktengruppen fehlten bei der Übernahme gänzlich (Abt. 3. 18 und 21). Im ganzen wurde der Bestand seit 1966 schlecht geführt und erheblich durcheinandergebracht. Bei der Übernahme war auch die Aktennummernfolge am

Lagerungsort, dem Keller der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft, schwer gestört. Bei der Verzeichnung im Hauptstaatsarchiv wurde die vorhandene - wenn auch unbefriedigende - Gliederung des Bestandes belassen, da die einzige Alternative eine totale Neuverzeichnung und Neuordnung gewesen wäre. Die Terminologie der Aktentitel wurde dem heutigen Sprachgebrauch angepasst. Springende Nummern weisen darauf hin, dass die ausgelassenen Nummern bei Übernahme in das Hauptstaatsarchiv nicht belegt waren, vielleicht noch mit bei Herrn Dr. Lampe liegendem Material nachträglich aufgefüllt werden können. Der Mischbestand aus Akten, Zeitungsausschnitten, Manuskripten und Druckschriften wurde beibehalten. Die einzelnen Materialgattungen sind jeweils angegeben. Ergänzt wurden die Laufzeiten und die Titel, falls sie unvollständig, oder neu formuliert, falls sie unzutreffend waren. Hinzugefügte Enthält-Vermerke sowie ein ausführlicher Index sollen Fehlschlüsse, die aus der vorgegebenen Gliederung herrühren, vermeiden und den tatsächlichen Inhalt eines Faszikels, der oft umfangreicher ist, als der Titel vermuten lässt, erschließen. Der Inhalt des Bestandes ist höchst heterogen und disparat. Verschiedene Provenienzen sind künstlich in einem Findbuch vereinigt, dessen Gliederung den Versuch verrät, eine Totaldokumentation über Hannover und Niedersachsen zu schaffen. Zu diesem Zweck hat der geistige Vater dieses Bestandes, Gustav Lauterbach, Teile seiner eigenen Presseausschnitt- und Dokumentensammlungen mit Materialien und Schriftgut vermischt, das ihm als ehemaligem Archivar des Parteigaues Südhannover-Braunschweig zugekommen war. In dieses Sammelgut wurde dann die Registratur des Heimatbundes Niedersachsen eingebaut und das Ganze dann als klassischer Mischbestand - halb Sammlung, halb Registratur - bis 1966 weitergeführt und offenbar auch laufend aufgefüllt. Lauterbach ist es indes zu

verdanken, dass im vorliegenden Bestand ein Teil des verschollenen Zeitungsausschnittsarchivs der Deutsch-Hannoverschen Partei sowie einige sehr wertvolle Archivalien der NSDAP erhalten geblieben sind (zum Lebenslauf vgl. Heimatland 1966, S. 57f). Er hatte vor 1933 Beziehungen zur Deutsch- Hannoverschen Partei und sammelte damals bereits privat unter völkischem, welfischem und niedersächsischem Aspekt, ab 1933 dann privat und amtlich mit nationalsozialistisch-niedersächsischer Zielrichtung. Nach 1945 dominierte der auch vorher immer wirksam gewesene Gesichtspunkt einer umfassenden niedersächsischen heimat- und landeskundlichen Sammlung.

Aufgrund dieser Entstehungsgeschichte sind auch die einzelnen Akteneinheiten des vorliegenden Bestandes in sich nach Herkunft und Zusammensetzung oft völlig uneinheitlich - bis an die Grenze des Unlogischen. So finden sich in Extremfällen zu einem Betreff in einem einzigen Aktenband oft Zeitungsausschnitte aus dem Zeitungsausschnittsarchiv der Deutsch-Hannoverschen Partei vermischt mit jüngeren Ganzzeitungen, Kleinstausschnitten, Manuskripten, Broschüren, Vermerken, Korrespondenzen, Einladungen, Danksagungen, Fotos, Ansichtskarten und Prospekten des Heimatbundes Niedersachsen. Eine Ordnung innerhalb der Faszikel fehlt fast durchgehend. Der Umfang der Faszikel schwankt sehr: neben starken überfüllten Aktenbänden begegnen solche, in denen sich nur ein einziger kleiner Zeitungsausschnitt findet. Die Übernahme des Gesamtbestandes als Depositum in toto rechtfertigt sich vornehmlich aus den sehr wertvollen Einsprengseln deutsch-hannoverscher und nationalsozialistischer Provenienz, die eine Ergänzung der hiesigen Archivbestände Hann. 310 I und Hann. 310 III bilden.

Der Bestand enthält folgende Hauptprovenienzen:
1) Grundstock ist die Privatsammlung Lauterbach (1914-1945), die dieser 1937 leihweise dem Parteimuseum Niedersachsen (s.u.)

überlassen hatte.
2) Grundbestandteil sind ferner die Sammlungen des aus dem Gauarchiv der NSDAP (von Lauterbach zunächst ehrenamtlich geleitet) erwachsenen sogen. Parteimuseums Niedersachsen in Hannover (vgl. Hann. 310 I, A, Nr. 126/127), das am 4.2.1943 in die Stiftung "Germanische Zeitgeschichtliche Sammlung" umgewandelt wurde (vgl. Hann. 80, Hann. II, Nr. 1886, und Hann. 151, Nr. 83e).
3) Den Hauptteil machen die Registratur und die Presseausschnittsammlung des Heimatbundes Niedersachsen aus.
4) Umfangmäßig geringer sind die Akten und Presseausschnitte der ehemaligen Deutsch-Hannoverschen Partei.
5) Anteilmäßig gering sind die Akten, Broschüren etc. der NSDAP.
6) Nachlass Professor Julius Iwan Kettler (1852-1921), Gründer und von 1901-1911 Vorsitzender des Heimatbundes Niedersachsen: Akten und Materialien von der Gründungszeit bis 1910, dem Heimatbund Niedersachsen vor 1960 übergeben von dessen Tochter Elise Kettler (Nr. 481-515 des Bestandes).
7) Manuskripte für die Zeitschrift "Niedersachsen" (ab 1897 bis etwa um 1900), nach Einsendern alphabetisch geordnet (Nr. 555 bis 570 des Bestandes).8) Splitterprovenienz: Akten und Drucksachen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands vor 1933 (Nr. 2436 und Nr. 2400 des Bestandes), nach der Beschlagnahme in das Parteimuseum Niedersachsen gelangt.
9) Zuweisung unsicher: Nachlass des Deutsch-Hannoverschen Politikers Georg Friedrich Konrich (siehe VVP 75).

In der folgenden Übersicht wird eine Bestandsgliederung nach Provenienzen gegeben, in der die Bestandsgruppen nach den dominierenden Provenienzen aufgeschlüsselt werden:
Abteilung 1
1-6 Privatsammlung Lauterbach

Abteilung 2
1 Deutsch-Hannoversche Partei (DHP)
2 Privatsammlung Lauterbach
3-4 Deutsch-Hannoversche Partei (DHP)
5 Heimatbund Niedersachsen
6 u. a. DHP
7 Privatsammlung Lauterbach und Parteimuseum
8 Privatsammlung Lauterbach, Heimatbund

Niedersachsen und Parteimuseum
9 DHP, Parteimuseum
10 Heimatbund Niedersachsen, (Parteimuseum), Privatsammlung Lauterbach
11 Heimatbund Niedersachsen, Privatsammlung Lauterbach, (DHP)

Abteilung 3
1 Heimatbund Niedersachsen (u. a. aus dem Nachlass Prof. Kettler)
2 Heimatbund Niedersachsen (Registratur)
3 Manuskripte für die Zeitschrift "Niedersachsen"
4 Heimatbund Niedersachsen (Registratur)
5 Heimatbund Niedersachsen (und Parteimuseum)
6-9 Heimatbund Niedersachsen (Registratur)
10-26 Heimatbund Niedersachsen

Abteilung 4
1-21 Heimatbund Niedersachsen

Abteilung 5
1 Privatsammlung Lauterbach (?)

Abteilung 6
1-3 Privatsammlung Lauterbach
4 Parteimuseum
5-6 wahrscheinlich Parteimuseum (Privatsammlung Lauterbach)

Abteilung 7
1 Privatsammlung Lauterbach, Parteimuse um
2-14 wahrscheinlich Privatsammlung Lauterbach, Gauarchiv

Abteilung 8
1 Parteimuseum
2-3 DHP, Parteimuseum
4 (fehlt)
5-9 Privatsammlung Lauterbach

Abteilung 9
1-4 Parteimuseum
5 DHP, auch Parteimuseum
6-7 (fehlt)
8-9 Privatsammlung Lauterbach
10 Heimatbund Niedersachsen

Abteilung 10
1-2 Deutsch-Hannoversche Partei (DHP)
3 NSDAP
4-5 (fehlt)
6 Heimatbund Niedersachsen
7 Parteimuseum
8 Akten der NSDAP
9 Heimatbund Niedersachsens.

Bei der nachfolgenden Aufstellung sind die einzelnen Akteneinheiten zu den verschiedenen Fremdprovenienzen zusammengefasst:
Fremdprovenienz Deutsch-Hannoversche Partei:
Nrn. 58, 59 (intus DHP), 60-61, 101, 107, 115-122, 124, 130, 176-226, 185 (Akten), 195 (Korrespondenz), 196197 (Akten), 199 (Akten), 200 (Akten), 202-203 (Akten) 208 (Akten), 231-232, 235, 242, 251 (auch Akten), 259, 266-269, 272, 274-278, 280-284, 371-375, 383-387, 412 (Korrespondenz), 431, 441, 444-448, 1368-1372, 1992 (aus den Jahren 1887-1932), 1996, 2222, 2381, 2388 (Akten), 2389 Akten), 2390-2392 (Akten), 2391 (Akten ab 1903), 2405 (Akten), 2411ff,

2422-2424, 2674, 26892693, 2696, 2705ff, 2709-2710 (2709 insbes. Schriftwechsel von G. F. Konrich), 2713 (Korrespondenz), 2714, 2717-2723 (2721 Korrespondenz), 2783, 3061-3108 (3061 und 3074 Korrespondenz), 3195, 3206

Fremdprovenienz Parteimuseum Niedersachsen (Gauarchiv der NSDAP):
Nrn. 2046-2142, 2146ff, 2356-2368, 2398, 2411ff, 31283134, 3251-3322 (zum großen Teil); 3323-3361 Akten der NSDAP (gehören eigentlich in den Bestand Hann. 310 I)

Weitere Fremdprovenienzen:
Nr. 2436: Schriftwechsel und Drucksachen der SPD (nach der Beschlagnahme durch das NS-Regime im Parteimuseum Niedersachsen archiviert);
Nr. 2400: SPD-Akten (Schriftwechsel), 1 Versammlungsbuch der SPD aus den Jahren 1927 1930 (nach der Beschlagnahme ins Parteimuseum Niedersachsen gelangt);
Nrn. 555-570: Manuskripte für die Zeitschrift "Niedersachsen";
Nrn. 481ff: offenbar aus dem Nachlass Professor Kettler;
Nrn. 1340ff: Nachlass Georg Friedrich Konrich (?)

Die Faszikel der ehemaligen Deutsch-Hannoverschen Partei, teilweise noch gekennzeichnet mit dem alten Stempel "Registratur der Deutsch-Hannoverschen Partei", (z. B. Nr. 1992 und 2381), enthalten überwiegend datierte und herkunftsmäßig genau gekennzeichnete Zeitungsausschnitte aus der welfischen und nichtwelfischen Presse vornehmlich des nordwestdeutschen Raumes. Soweit sie echte Aktenvorgänge enthalten, handelt es sich um Korrespondenzen, Vervielfältigungen, Aufrufe, Einladungskarten, Broschüren u. ä. Ähnlich verhält es sich bei der Fremdprovenienz "Parteimuseum Niedersachsen".

Eine Art Fremdkörper bilden die Akteneinheiten Nrn. 228 -230, in denen die halbamtlichen Verhandlungen Dr. Lampes über einen Anschluss Lippes an Niedersachsen nach 1945 ihren Niederschlag gefunden haben. In Nr. 450 finden sich Schreiben des Genannten sowie des Hinrich Wilhelm Kopf über die Entstehung des Landes Niedersachsen 1945/46. Unter den aufgeführten

Fremdprovenienzen des Bestandes ist die Sparte Deutsch-Hannoversche Partei von besonderem Interesse, da erst seit der Übernahme dieses Bestandes in das Hauptstaatsarchiv die Schicksale der Archive der welfischen Bewegung, die man verlorengegeben hatte, abschließend aufgeklärt werden konnten. Nachstehend folgt deswegen ein Überblick über die Geschichte der Archive der DHP sowie des Parteimuseums Niedersachsen, in dem sie von 1933 bis 1945 lagerten.

Zur Geschichte des ehemaligen Archivs der Deutsch-Hannoverschen Partei (bzw. der "Deutschen Volkszeitung"/"Hannoverschen Landeszeitung")

Dieses Archiv existiert heute nicht mehr als einheitlicher Fonds, obwohl es in der wissenschaftlichen Literatur ausgiebig benutzt und zitiert worden ist. Nach der um 1955 vorgenommenen Zerschlagung sind von diesem Bestand nur mehr Reste in verschiedenen Archiven nachweisbar (s. u.). Es handelt sich um das Zeitungsausschnittsarchiv der wichtigsten welfischen "Deutschen Volkszeitung", die ab 1924 in "Hannoversche Landeszeitung" umbenannt wurde. Dieses Zeitungsausschnittsarchiv wurde von dem Deutsch-Hannoveraner Georg Friedrich Konrich (1879-1955) aufgebaut (zum Lebenslauf vgl. "Handbuch des Niedersächsischen Landtags" von 1948 und "Neues Archiv für Niedersachsen", Bd. 4, 1950, S. 446f). Konrich war seit 1902 Mitglied der Deutsch-Hannoverschen Partei (DHP) und seit 1904 Schriftleiter der "Deutschen Volkszeitung"/"Hannoverschen Landeszeitung" (bis 1933). Zweck dieser Sammlung war anscheinend neben der Dokumentierung der Parteigeschichte - Konrich hatte starke heimat- und landesgeschichtliche Interessen - auch das Bemühen, eine übersichtliche Materialgrundlage für die Parteiredner und Partei- und Presseartikel zur Hand zu haben. Teilweise arbeitete Konrich in die Faszikel auch echtes Registraturgut wie Korrespondenzen, Vermerke etc. ein, wenn es sich inhaltlich damit berührte. Die

Ausschnitte entstammen sowohl der welfischen wie der nichtwelfischen Presse. Unabhängig davon bestand das Aktenarchiv der DHP mit Registraturschriftgut, das von 1920-1933 von Heinz Matthes (geb. 1897) verwaltet wurde. Matthes war von 1921-1933 Geschäftsführer der DHP und Landesführer der welfischen "Deutschen Legion" (zum Lebenslauf vgl. "Handbuch des Deutschen Bundestages", 1957). Die Nachrichten über den Umfang und die Schicksale dieses Archivs nach 1933 sind widersprüchlich. Schon 1932 waren die Unterlagen dieses Archivs nicht mehr vollständig erhalten (vgl. H. Leffler: Ursachen und Anfänge der Deutsch-Hannoverschen Bewegung 18661870, Wismar 1932). Möglicherweise wurde nach dem Verbot der Partei ein Teil des Archivs bzw. der laufenden Registratur von den Parteimitgliedern 1933 selbst vernichtet. Im Jahre 1933 wurden nach dem Verbot der Parteien sowohl das Aktenarchiv der DHP wie das Zeitungsausschnittsarchiv der "Hannoverschen Landeszeitung" in das Neue Palais in der Leinstraße überführt. Beide Bestände waren hier jedoch später gefährdet und sollten auf Anordnung der Gestapo eingestampft werden. In dieser Situation rettete der Gauarchivar der NSDAP, Gustav Lauterbach, dieses Schriftgut vor der Vernichtung, indem er es in Übereinkunft mit dem Oberpräsidenten der Provinz Hannover und dem Herzog von Braunschweig und Lüneburg kurzerhand in das von ihm geleitete "Gauarchiv" der NSDAP übernahm. Das zunächst ehrenamtlich geleitet Gauarchiv (vgl. Hann. 310 I, A, Nr. 60-93, 128) wurde später institutionell erweitert zum "Parteimuseum Niedersachsen e. V." (vgl. Hann. 310 I, A, Nr. 126/127, sowie VVP 17, Nr. 1745), das dann am 4.2.1943 in die Stiftung "Germanische Zeitgeschichtliche Sammlung" umgewandelt wurde (vgl. Hann. 80, Hann. II, Nr. 1886, und Hann. 151, Nr. 83e). Die Provinz Hannover finanzierte diese Einrichtung. Im Gauarchiv-Parteimuseum befanden sich u. a. die

beschlagnahmten Archive der politischen Parteien vor 1933, Registraturgut und Sammelgut der NSDAP, eine Plakatsammlung und ein Bildarchiv, Sammlungen von Symbolen und Gebrauchsgegenständen vieler politischer Bewegungen und Parteien sowie endlich eine sehr umfangreiche Zeitungsausschnittsammlung (vgl. VVP 17, Nr. 1825). Die Zeitungsausschnittsammlung bestand 1939 aus 400.000 Ausschnitten, 1943 aber bereits aus 4 Millionen in 4.000 Faszikeln. Ihren Grundstock bildete die vereinnahmte Presseausschnittsammlung der "Hannoverschen Landeszeitung", mit der später (etwa ab 1937/ 1938) die privaten Presseausschnittsammlungen von G. Lauterbach (betr. Völkische Bewegung und Hannover ab 1920) und von G. F. Konrich vereinigt wurden. Lauterbach setzte sich etwa 1938 mit Konrich in Verbindung. Mit ihm gemeinsam ordnete er das Zeitungsausschnittsarchiv der DHP (Landeszeitung) neu, heftete es um und verzeichnete es. Zugleich wurde es von beiden für die Jahre 1933 bis 1945 fortgeführt. Im Jahre 1944 existierten für die gesamte Zeitungsausschnittsammlung des Gauarchivs drei große Verzeichnisse (nach lfd. Nummern und chronologisch-historisch) sowie eine Findkartei mit 30.000 Karteikarten.

Seit Ende 1943 war das Gauarchiv mit der "Germanischen Zeitgeschichtlichen Sammlung" in das Amtsgericht Lauenstein am Ith und die Schule in Denkiehausen (Kreis Holzminden) ausgelagert. In Denkiehausen lagerten in erster Linie die 1933 beschlagnahmten Aktenarchive der politischen Parteien, darunter das der DHP. Beim Zusammenbruch 1945 kam es in diesem Ort zu Plünderungen des Materials durch Deutsche und Engländer. Schließlich wurde Ende September 1946 der Hauptteil der Akten durch den englischen Stadtkommandanten von Holzminden beschlagnahmt und abtransportiert, so dass das Aktenarchiv der Deutsch-Hannoverschen Partei heute als verloren gelten muss. Durch Vermittlung Konrichs wurde das am

Auslagerungsort im wesentlichen erhalten gebliebene Zeitungsausschnittsarchiv Kern der "Germanischen Zeitgeschichtlichen Sammlung") im April 1946 an das Staatsarchiv in Hannover transportiert, um es zu retten. Es hatte damals einen Umfang von 150 Archivfächern. Auf Anforderung der Niedersächsischen Landespartei/Deutschen Partei wurde die Sammlung am 18. Juli 1947 an diese Nachfolgeorganisation der alten Deutsch-Hannoverschen Partei nach Agathenburg (Kreis Stade) abgegeben. Dort ordnete Gustav Lauterbach, der inzwischen Geschäftsführer des Heimatbundes Niedersachsen geworden war, das ganze Material neu und teilte es in die ursprünglichen drei Sammlungskomplexe auf:
1. Zeitungsausschnittsarchiv der DHP/Hannoverschen Landeszeitung (1900-1932): 121 Pakete;
2. Zeitungsausschnittsammlung Konrich-Lauterbach (1933-1945): 47 Pakete;
3. Private Zeitungsausschnittsammlung Lauterbach (1914-1945): 31 Pakete.

Das Zeitungsausschnittsarchiv der DHP/Hannoverschen Landeszeitung erhielt von Lauterbach aufgrund der alten Gliederung (die aber bereits nicht mehr die ursprüngliche Gliederung vor 1933 war) ein neues Verzeichnis, das im vorliegenden Bestand erhalten geblieben ist (Nr. 1825). Einige ursprünglich nicht in die Sammlung gehörige Faszikel kennzeichnete er deutlich mit dem Zeichen "x". Konrich hatte vor dieser Neuverzeichnung bereits Personalsachen aus dem Schriftgutkörper entfernt und an sich gebracht. Im Juli 1950 übergab die Deutsche Partei den gesamten Schriftgutkomplex an den Heimatbund Niedersachsen in Hannover. Der Grund war einmal die Übersiedlung der Parteiführung von Stade/Agathenburg nach Bonn, wo die Unterbringungsmöglichkeiten für das DHP-Archiv fehlten. Zum anderen bemühte sich Lauterbach darum, die einst von ihm betreute Sammlung als heimatgeschichtlich-landesgeschichtliches "Archiv" weiter fortzuführen. Beim Heimatbund lagerte das Material unter der

Bezeichnung "Archiv für Zeitgeschichte Niedersachsens" zusammen mit den Sammlungen betr. NSDAP, Völkische Bewegung, Drittes Reich und "Großgermanischer Raum", die Lauterbach vom früheren Parteimuseum/Germanische Sammlung persönlich gerettet hatte.

Auf dem Zeitungsausschnittarchiv der DHP im sogenannten "Archiv für Zeitgeschehen Niedersachsens" beim Heimatbund basiert die immer noch grundlegende Dissertation über die Welfische Bewegung:
Hans Prilop: Die Vorabstimmung in Hannover. Untersuchungen zur Vorgeschichte und Geschichte der Deutsch-Hannoverschen Partei im preußisch deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Diss. phil. (maschinenschriftlich), Hamburg 1954.

Desgleichen benutzte der Verfasser der nachstehen den wichtigen Wahlanalyse das beim Heimatbund lagernde Material:
Bernhard Ehrenfeuchter: Politische Willensbildung in Niedersachsen zur Zeit des Kaiserreiches. Ein Versuch auf Grund der Reichstagswahlen 1867-1912. Diss. Phil, Göttingen 1952.
Prilop fand noch echtes Registraturgut der DHP wie Korrespondenzen, Sitzungsprotokolle, Mitgliederlisten u. ä. vor. Seit 1955 löste Lauterbach aus unbekannten Gründen (Tod G. F. Konrichs (?)) das sogenannte "Archiv für Zeitgeschehen Niedersachsens" beim Heimatbund auf und zerschlug es. Einen großen Teil verkaufte und verschenkte er an das Bundesarchiv in Koblenz. Ein Teil der Zeitungsausschnitte wurde wegen des vorgeschrittenen Verfallsprozesses vernichtet. Den Rest "verarbeitete" er nach eigener Aussage in der Alt-Registratur des Heimatbundes Niedersachsen (sogen. "Archiv"), das heißt die Faszikel wurden mit diesem provenienzfremden Material vereinigt und vermengt. Der damalige Bundesminister Hellwege erhielt auf persönliche Anforderung ebenfalls DHP-Material. Vom ehemaligen Zeitungsausschnittarchiv der welfischen Landeszeitung sind gegenwärtig aus diesen Gründen Reste und Teile an folgenden Stellen zu

finden:

Hauptstaatsarchiv Hannover:
Hann. 310 III: Akten der DHP
Hann. 91 Matthes: rd. 20 Akteneinheiten (Registratur gut und Zeitungsausschnitte)
VVP 17 (Heimatbund Niedersachsen): rd. 200 Faszikel Zeitungsausschnitte, gelegentlich Registraturgut
Ministerpräsident a. D. Heinrich Hellwege in Neuenkirchen (bei Horneburg, Kreis Stade): ca. 300 Schriftguteinheiten (15 Pakete)
Bundesarchiv Koblenz: ZSg 103 (Sammlung Lauterbach); ZSg 1 Kleine Erwerbungen

Ein Drittel, möglicherweise die Hälfte des ursprünglichen Bestandes, ist nicht mehr nachweisbar und muss als verloren gelten.

Folgende Dienstakten geben Auskunft über die ehemaligen Archive der Deutsch-Hannoverschen Partei:

Hann. 1/3: E 2 Vol. IX, Blatt 27-185
Hann. ¼: Spez. E 42 (Deutsch-Hannoversche Partei)
P 3207
P 7674
Gz. 177/71
Gz. 254/72
St.A.-Nr. 2689/64
St.A.-Nr. 2400/69
VVP 7, Nr. 33 (Schreiben an Bahlburg vom 26.10.1948)
Gz. 624/72
Gz. 814/74
Gz. 897/74
Gz. 1332/74.

Die Bemühungen des Hauptstaatsarchivs, die Nachlässe von G. F. Konrich und Heinz Matthes zu erwerben, blieben ergebnislos (vgl. Hann. 1/4, Spez. E 5, Vol. II, Blatt 381-387 und Gz. 2660/69).

Die nachfolgende Aufstellung gibt einen Überblick über die Gliederung des ehemaligen DHP-Archivs und weist den Verbleib der Restakten nach.

Gliederung und Verbleib der Restakten

1 Vorgeschichte des Weltkrieges (3 Akten heute im Bundesarchiv Koblenz, Bestand ZSg 103)
2 Der Weltkrieg 1914-1918 (3 Akten im Bundesarchiv)
3 Die belagerte Festung Deutschland (1 Akte im Bundesarchiv)
4 Zusammenbruch der innerdeutschen Front (4 Akten im Bundesarchiv)
5 Der Endkampf des Weltkrieges
6 Zusammenbruch des Zweiten Reiches (5 Akten im Bundesarchiv)
7 Kaiser Wilhelm II. (7 Akten im Bundesarchiv)
8 Fortsetzung des Krieges auf deutschem Boden
9 Die Nationalversammlung in Weimar (1 Akte im Bundesarchiv)
10 Innere Unruhen (1 Akte im

Bundesarchiv)
11 Der Weltfriede gegen das Deutsche Volk (20 Akten im Bundesarchiv)
12 Die Verstümmelung des Deutschen Reiches (14 Akten im Bundesarchiv)
13 Die Verstümmelung Deutsch-Österreichs (2 Akten im Bundesarchiv)
14 Die Entwaffnung Deutschlands (14 Akten im Bundesarchiv)
15 Der Kampf um Rhein und Ruhr (4 Akten im Bundesarchiv)
16 Verarmung des Deutschen Volkes (19 Akten im Bundesarchiv)
17 Internationale Konferenzen (22 Akten im Bundesarchiv)
18 Wirtschaftskrise (13 Akten im Bundesarchiv)
19 Aufbau der Widerstandsfront (1 Akte im Bundesarchiv)
20 Kampf um Deutschland (25 Akten im Bundesarchiv)
21 Wahlen (101 Akten bei Ministerpräsident a. D. H. Hellwege)
22 Die Parteien in Deutschland (209 Akten im Bundesarchiv, 100 Akten bei Ministerpräsident a. D. H. Hellwege)
23 Weimarer System, Staat und Innenpolitik des Reiches (41 Akten im Bundesarchiv)
24 Die Neuordnung des Deutschen Reiches (50 Akten bei Ministerpräsident a. D. H. Hellwege)
25 Föderalismus (51 Akten bei Ministerpräsident a. D. H. Hellwege)
26 Die Bundesstaaten (86 Akten im Bundesarchiv)
27 Schlagwörter (16 Akten im Bundesarchiv)
28 Organisationen und Verbände (55 Akten im Bundesarchiv)
29 (nicht besetzt)
30 Gesetze und Verordnungen (17 Akten im Bundesarchiv)
31 Steuerwesen (20 Akten im Bundesarchiv)
32 Finanzpolitik und Geldwesen (25 Akten im Bundesarchiv)
33 Arbeitsrecht, Gewerkschaften, Soziale Lage (59 Akten im Bundesarchiv)
34 Jugendfragen (7 Akten im Bundesarchiv)
35 Weltanschauungen (18 Akten im Bundesarchiv)
36 Judentum (1 Akte im Bundesarchiv)
37 Freimaurer (1 Akte im Bundesarchiv)
38 Kultur (12 Akten im Bundesarchiv)
39 Wirtschaft (81 Akten im Bundesarchiv)
40 Die Presse (8 Akten im Bundesarchiv)
41 Vorgeschichte
42 Die Sachsenzeit
43 Geschichte der Einzelländer des niedersächsischen Raumes (Einiges im Hauptstaatsarchiv, VVP 17, Nr. 209ff)
44 Die Provinz

Hannover
44 a) Geschichte des Staates Hannover (Einiges im Hauptstaatsarchiv, VVP 17, Nr. 101ff)
44 b) Loslösungsbestrebungen und § 18 der Reichsverfassung (33 Akten in VVP 17, Nr. 176ff, 18 Akten im Bundesarchiv)
45 Landesversammlungen der Deutsch-Hannoverschen Partei (17 Akten im Bundesarchiv, ZSg 103 Anhang, 25 Akten in VVP 17)
46 Kreistage der Deutsch-Hannoverschen Partei (21 Akten in VVP 17, Nr. 3087ff)
47 Die Kreise der Provinz Hannover (Einiges in VVP 17, Nr. 266ff)
48 Die Verwaltung der Provinz Hannover (rd. 55 Akten ? in VVP 17, Nr. 371ff)

Das in Nr. 1825 von VVP 17 erhalten gebliebene Verzeichnis des ehemaligen DHP-Archivs weist insgesamt 2699 Aktentitel auf. Es ist zu beachten, dass es sich dabei nicht um die gleiche Anzahl von Akteneinheiten handelt, da sehr viele Springnummern vorkommen.

Von dem ursprünglichen Gesamtbestand sind heute noch rund 1420 Akteneinheiten an folgenden Verwahrstellen nachweisbar:
a) Bundesarchiv in Koblenz: rd. 916 Akten
b) Ministerpräsident a. D. H. Hellwege in Neuenkirchen (Kreis Stade): rd. 302 Akten
c) Hauptstaatsarchiv Hannover, Bestand VVP 17: mindestens 200 Akten.

Diese Zahlen sind nicht genau, sondern nur Annäherungswerte. Zur Verdeutlichung der vorhergehenden Darlegungen folgt im Anschluss ein Schema, das die komplizierten Überlieferungsverhältnisse der im Archiv des Heimatbundes Niedersachsen durch Lauterbach vereinigten Bestände in graphischer Darstellung anschaulich nachweist.

Dr. Walther Lampe: 50 Jahre Heimatbund Niedersachsen (in: Heimatland 1951, S. 72-92)

ders.: 60 Jahre Heimatbund Niedersachsen (in: Heimatland 1961, S. 42-60)

Heimatland 1971, Mai/Juni: Verschiedene Aufsätze zum 70jährigen Bestehen des Heimatbundes Niedersachsen

Kurt Voß (Hrsg.): 30 Jahre Heimatbund Niedersachsen e. V., Hannover 1931

Dietrich Steilen: Werden und Wachsen des Heimatgedankens in Niedersachsen. Zum

50jährigen Bestehen des Heimatbundes Niedersachsen e. V. (1906-1956), Hannover 1958

Notiz betr. "Zeitgeschichtliches Archiv für Niedersachsen" (in: Heimatland 1951, S. 154)

Wer ist Wer?, Jahrgang XVI, BRD, 1969/1970, und Heimatland 1951, S. 88: Lebensabriß von Dr. Walther Lampe

Zur Fremdprovenienz:
NSDAP vgl.: Jeremy Noakes: The Nazi Party in Lower Saxony 1921-1933 (Oxford 1971)

Der vorliegende Bestand ist bei allen Nachforschungen, die die Deutsch-Hannoversche Partei und die NSDAP einbegreifen, primär heranzuziehen. Des weiteren ist er in Teilen für die kulturelle Entwicklung Niedersachsens seit 1945, in geringerem Maße auch für die Zeit ab 1900, von Bedeutung. Als Materialsammlung für die niedersächsische Landeskunde in allen ihren Zweigen sowie auch für die Geschichte und politische Entwicklung des niedersächsischen Raumes vor 1945 und des Landes Niedersachsen ist der Bestand von eingeschränktem Nutzen. Für das geistige und kulturelle Leben in der Stadt Hannover und im gleichnamigen Regierungsbezirk findet sich hier vielfältiges Material. Als Sonderbetreffe, die man in dem Bestand nicht vermutet, sei auf die Aktengruppe "Luftkrieg in Hannover" sowie "Großgermanischer Raum 1933-45" hingewiesen. Die Überarbeitung des Bestandes wurde 1974 von Herrn Dr. Lent, jetzt Staatsarchiv Wolfenbüttel, begonnen. Er schrieb den überwiegenden Teil des Vorwortes. Die Verzeichnungsarbeiten wurden seit Anfang des Jahres 1982 von Herrn Dr. Dettmer, jetzt Landesarchiv Berlin, und Frau Bertrang fortgesetzt. Die Unterzeichnete übernahm den zu zwei Drittel verzeichneten Bestand und schloss die Überarbeitung im Februar 1984 ab. Frau Kothe schrieb das Findbuch und erstellte den Index.

Hannover, im Januar 1985
gez. Dr. Christine van den Heuvel

Die unverzeichneten Akzessionen Acc. 118/85, Acc. 97/86 und Acc. 137/86 (8,8 lfd. Regalmeter) wurden im Dezember 1999/Januar 2000

vom Unterzeichnenden in den vorliegenden Bestand eingegliedert und verzeichnet.

Hannover, im Februar 2000
gez. Johann Krischanitz

Der Bestand ist seit dem Tod des ehemaligen Vorsitzenden Dr. Walter Lampe am 18.09.1985 ohne Einschränkungen zu benutzen.

Hannover, im Januar 2011

Dr. Claudia

Kauertz

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Georeferenzierung

Bezeichnung

Hannover, Stadt [Wohnplatz]

Zeit von

1

Zeit bis

1

Objekt_ID

2369

Ebenen_ID

1

Georeferenzierung

Bezeichnung

Niedersachsen

Zeit von

1946

Zeit bis

1993

Objekt_ID

1

Ebenen_ID

200

Georeferenzierung

Bezeichnung

Stadt Hannover

Zeit von

1859

Zeit bis

1885

Objekt_ID

3

Ebenen_ID

6320

Georeferenzierung

Bezeichnung

Stadtkreis Hannover

Zeit von

1928

Zeit bis

1974

Objekt_ID

3232027

Ebenen_ID

20

Georeferenzierung

Bezeichnung

Stadtkreis Hannover

Zeit von

1885

Zeit bis

1907

Objekt_ID

1

Ebenen_ID

2920

Georeferenzierung

Bezeichnung

Stadtkreis Hannover

Zeit von

1907

Zeit bis

1920

Objekt_ID

2

Ebenen_ID

5820

Georeferenzierung

Bezeichnung

Stadtkreis Hannover

Zeit von

1920

Zeit bis

1928

Objekt_ID

1

Ebenen_ID

8520