NLA HA Dep. 103 II

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Korrespondenzen

Laufzeit 

1631-1970

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Die Benutzung des Bestandes unterliegt der Genehmigung des Depositars.

Bestandsgeschichte 

Der Bestand "Korrespondenzen" ist ein in 233 Kästen untergebrachter Teil des Archivs des Gesamthauses Braunschweig-Lüneburg, im Hauptstaatsarchiv Hannover, Magazin Pattensen, gelagert unter der Signatur Dep. 103, II.

Die Korrespondenzen kamen in teilweise geordnetem Zustand ins Archiv, wo sie von Herrn Lathwesen zu etwa 2/3 verzeichnet wurden (Kasten 1 - 162). Es handelte sich dabei um die Korrespondenzen König Ernst Augusts von Hannover, seiner Gemahlin Friederike, deren Sohn Georg V., dem letzten König von Hannover, und dessen Gemahlin, Marie von Sachsen-Altenburg. Zuletzt wurden die Briefschaften von Ernst August, Herzog von Cumberland, verzeichnet.

Dieses in Karteiform entstandene Findmittel lagerte in 9 Kästen, selten benutzt, über einige Jahre hier im Archiv, ehe ich selbst mich seit Februar 1983 daranmachte, die restlichen Kästen zu verzeichnen, die im Übrigen in noch völlig ungeordnetem Zustand Briefe zum Teil noch in Umschlägen enthielten. Nun im Juni 1983 ist die Arbeit beendet, zu den Kästen 1 - 162 wurden die Kästen 163 - 233 hinzugefügt, drei neue Karteikästen mit Findmitteln entstanden. Seit Kurzem wurde jetzt begonnen, die Karteien (12 Kästen mit ca. 15 000 Titeln) in Findbücher zu übertragen, was mir Anlass ist, kurz Bilanz zu ziehen und dem späteren potenziellen Benutzer eine Einführung zu geben.

Da Herr Lathwesen leider seine Verzeichnungsarbeit relativ unkommentiert hinterlassen hat, seine wenigen Anweisungen aber ziemlich denen von Herrn Willis, letztem Archivar des Prinzen von Hannover, entsprechen, halte ich es für sinnvoll, dessen Aufzeichnungen als Einführung in Kasten 1 - 162 wiederzugeben. Ich selbst habe mich zwar bemüht, mich an die vorgegebenen Richtlinien zu halten, kann jedoch nur für meine eigene Verzeichnungsarbeit (162 - 233) sprechen. Erst in fortgeschrittenem Verlauf der Erstellung der Repertorien wird sich zeigen, wie

weit beide Arbeiten sinnvoll zu vereinheitlichen sind.

Willis S. 17/18 seines maschinen geschriebenen Manuskriptes zu Korrespondenzen:
"Das Hauptaugenmerk des Bearbeiters war natürlich auf die Fürstliche Korrespondenz gerichtet. Bisher befanden sich diese Akten in der Tagesregistratur der Allgemeinen Verwaltung unter der Rubrik A. Korrespondenz. Da hießen diejenigen, die aus der Zeit vor 1866 stammten, "Akten aus der Marienburg" (offensichtlich waren sie 1866 vor dem Sequester dorthin gebracht worden). Sie waren lediglich nach Jahrgängen geordnet, mit den Unterteilungen ,Fürsten', römisch beziffert, und , Distinguierte Personen', arabisch beziffert. Zum Beispiel A. 4. Jahrgang 1835, I. Herzog von Cumberland - VI. Prinzessin Charlotte von Schwarzburg-Rudolstadt, dann 1. Charlotte Copper - 6. Vorstand des hannoverschen Vereins zur Förderung der inländischen Pferdezucht. Die nach 1866 erwachsenen Akten wurden anders eingereiht, und zwar: I. Familienbriefe, II. Fürstliche Verwandten, III. Fremde Fürstlichkeiten und IV. Distinguierte. Die Ordnung nach Jahrgängen wurde beibehalten, ein Verfahren, das bei einer kurrenten Registratur vielleicht erklärlich ist. Von A 1 sind Nr. 1 - 14 Familienbriefe aus den Jahren 1866 bis 1879 ff., Nr. 15 vier Briefe des Königs Ernst August bzw. der Königin Friederike und Nr. 16 - 21 Akten aus dem Nachlasse der Prinzessin Mary. Die anderen Abteilungen waren römisch nach Jahrgängen, dann arabisch nach Absendern bezeichnet. Dass es also sowohl ein Aktenstück A.I.1. als auch A.1.1. geben konnte, liefert ein Beispiel für die nicht sehr überlegte Ordnung und Rubrizierung der Akten dieser Registratur.

Dieser Bestand wurde nun bei Aufnahme ins Archiv aufgelöst und seine Akten einheitlich nach Provenienz (d.h. nach dem Empfänger, dessen Nachlass sie bildeten) geordnet. Innerhalb jeder solcher Provenienzgruppe wurden die Briefe alphabetisch

nach Absendern eingereiht, und zwar so, dass jeder Absender, auch wenn es sich nur um ein Stück handelte, einen eigenen Aktenmantel bekam. Jeder dieser Mäntel wurde kunstvoll und gleichmäßig beschriftet; die Provenienz (Empfänger) wurde links oben angegeben, der Absender in der Mitte; Verweisungen wurden an einem genauso beschrifteten leeren Aktenmantel angegeben. Jede Gruppe erhielt vier Unterteilungen: Allgemeines (Notizen, Tagebücher, Gesammeltes, Andenken etc.), Personen, Dienst (Akten von Hofchargen etc.) und Geographisch (Institutionen, Vereine etc., geographisch eingereiht). In dem Archiv selbst ist ein Verzeichnis praktisch überflüssig. Sucht man z. B. einen Brief von A. Schmidt an König Georg V., so braucht man nur den Karton Georg V. Personen: Sch - So. zu nehmen und darin nachzusehen, ob sich dort eine Akte A. Schmidt befindet; handelt es sich um einen Bienenzüchterverein von Jeinsen, so nehme man den Karton Georg V. Geographisch: Himmelsthür - Linden. Da eine Nummerierung fehlt, so hat es kein Verzeichnis im eigentlichen Sinne geben können, wenigstens habe ich kein solches aufgefunden. Vorhanden sind eine sehr gründliche Liste von Akten des Bestandes "Königin Friederike" mit kurzen Inhaltsangaben der einzelnen Stücke, jedoch vor dem Fund vom Jahre 1912 angefertigt, auch ein Zettelkatalog der Akten Georg V. Da mir das Verzeichnen der ungeordneten Bestände dringlicher erschien, so habe ich noch kein Verzeichnis dieses Bestandes aufgestellt.

König Ernst August hat testamentarisch seinen brieflichen Nachlass vernichten lassen. Übersehen worden ist bekanntlich der Briefwechsel mit seinen beiden preußischen Neffen aus den Jahren 1848 - 50. Im Archiv sind 5 Kartons verschiedenartiger Akten aus seinem restlichen Nachlass. Die Korrespondenz der Königin Friederike füllt 17 Kartons. Vier davon enthalten die so wichtigen Briefe, die ihr Gemahl bei Abwesenheit

täglich an sie gerichtet hat. Es scheint so, als ob sie 1842 verbrannt werden sollten, durch irgendeinen zufälligen Umstand aber auch übersehen worden sind; sie waren in einem Blechkasten in der sogenannten Spielzeugkammer des Leinepalais geblieben, und von dort aus sind sie nach 1866 in das Möbeldepot in Herrenhausen gekommen, wo sie der Silberdiener Macke 1912 bei einer Revision entdeckte. Ein Karton enthält die letzten Aktenmäntel von zahlreichen Briefen der Königin, u.a. von dem Kanzler Hardenberg, die an das Staatsarchiv Hannover und dann an das Geheime preußische Staatsarchiv ausgeliehen worden und anscheinend nie zurückgekommen sind. 55 Kartons enthalten die Korrespondenzen Georg V., dazu noch 3 Fächer ungeordneter Zuwachs. 42 Kartons enthalten den Nachlass der Königin Marie, der 1911 in das Archiv gekommen ist; 5 die Papiere der Prinzessin Friederike, 15 den Nachlass der Prinzessin Mary, 5 den Nachlass des Prinzen Georg Wilhelm. Am 4. November 1918 übergab der Herzog von Cumberland dem Archiv seine bis dahin in der Registratur der Allgemeinen Verwaltung aufbewahrte Privat-Korrespondenz. Sie füllt 40 Kartons. Dazu habe ich die von mir aufgefundenen Briefe des Herzogs in drei weiteren untergebracht. Auf ähnliche Weise hat es 7 Kartons Korrespondenz der Herzogin Thyra gegeben; ich habe die mir jetzt übergebenen Briefschaften in fünf weiteren untergebracht; der Inhalt einer noch nicht sortierten Kiste wird mutmaßlich noch vier füllen. Schließlich habe ich die Korrespondenz weiland Ihre K.H. der Prinzessin Olga in vier Kartons untergebracht".
Soweit der Archivar Willis zu den Korrespondenzen; mehr lässt sich meinerseits für die Kästen Nr. 1 - 162 zurzeit auch nicht sagen.

Zu den Verzeichnungen ab Kasten 162 bis zum Ende ist Folgendes zu bemerken:
Es handelt sich hier um einen Mischbestand mit folgenden Teilen
1. reiner Briefnachlass (Provenienz Mitglied des

Hauses Hannover)
2. Nachlässe anderer Personen.
So hat etwa die Tochter der Erzherzogin Marie Therese Briefe an Thyra zurückgeschickt, die sie beim Ordnen des Nachlasses als von ihr geschrieben erkannt hatte; d.h. es wurden häufig Briefnachlässe in der Weise beseitigt, dass man die Korrespondenzen an die Absender zurückschickte. Weitere Möglichkeit war aber auch, dass etwa Hofdamen ihren brieflichen Nachlass der Herzogin hinterließen.

Außerdem gab es noch Briefschaften, die auf dem Weg der Sammlung oder durch irgendeinen anderen Umstand in diese Bestände gelangt sind.
3. Sammlungen
Hierbei handelt es sich um bewusst angelegte Sammlungen, aber keine Korrespondenzen (etwa Haarlocken von Verwandten, Bilder, Karten, Gedichte etc.)
4. Nachlassteile
Damit sind eigene Nachlassteile gemeint, etwa Tagebücher, Schulhefte, Börsen, Taschen und anderes.

Nicht nur solche rein persönlichen Dinge wie etwa Rechnungsbücher, Inventare, auch die Kassenbücher der Hand- und Schatullkassen habe ich in der Regel aus dem Bestand gezogen und entweder der neugeordneten Vermögensverwaltung (XIX) oder den Sekretariaten zugefügt (XXI). Umgekehrt sind auch einige Korrespondenzen aus dem alten "Zuwachs" jetzt in Bestand II übernommen worden. Leider wurde - wie ich bemerken konnte - dieses Verfahren bei Lathwesen nicht zur Anwendung gebracht und auch in anderen Beständen von Dep. 103 finden sich einige zu II gehörende Korrespondenzen.

Geordnet habe ich die Korrespondenzen in Anlehnung an das ursprüngliche, auch von Lathwesen übernommene System (mit kleinen Abänderungen). Zu Beginn stehen immer die Briefe von "Verwandten", wobei unter Verwandten jetzt weniger tatsächlich solche gemeint sind, sondern hier nun alle fürstlichen Korrespondenzpartner, die indessen in der Regel auf Umwegen immer irgendwie verwandt waren.

Wenn nicht noch Briefwechsel mit besonders herausragenden anderen

Personengruppen folgen, dann ist jeweils der nächste Bestand die Korrespondenz mit "Personen" gefolgt vom Bestand "Geographisch". Zu mindestens 80 % fallen in diese Gruppen Glückwunschschreiben, in der Regel aus allen Teilen des ehemaligen Königreichs Hannover. Insbesondere enthalten die unter die Rubrik "Geographisch" fallenden Schreiben oft sehr lange Unterschriftenlisten von Kommunen, Vereinen oder Firmen, häufig in äußerst prächtig aufgemachten Gratulationsbüchern, während es in der Rubrik "Personen" meist nur einzelne Personen sind, die gratulieren. Hier findet man auch neben Glückwunschschreiben andere persönliche Briefe, in der Regel aus allen Kreisen des niedersächsischen Adels.

Es schließen sich daran häufig Korrespondenzen an, die "Personen, Dienst" oder ähnlich genannt sind. Das sind weniger Schreiben an "Hofchargen" wie Willis schreibt, als Schreiben an fürstliche Personen auf dem Dienstwege. An die Herzogin wurde häufig über den Hofmarschall geschrieben; als sie erkrankt war, ging nahezu die gesamte Post zunächst an ihre Hofdame Emmy von Meltzing. Briefe an den Kronprinzen liefen häufig über den Adjutanten usw. Es sind hier oft Mitglieder des Adels, die den Dienstweg direkt anschreiben, da sie den Gang der Post kannten, während andere zwar direkt an die Königin schrieben, ihre Briefe nichtsdestoweniger genauso zunächst von anderen zuständigen Stellen bearbeitet wurden, wie man den Vermerken entnehmen kann. (Dieser Weg gilt natürlich nicht bei Briefen von Verwandten.)

Nach diesen Bestandteilen folgen eigentlich nicht zu den Korrespondenzen zu rechnende Stücke, die ich meist "Nachlass" genannt habe. Wie schon oben bemerkt, sind darunter Tagebücher, Bilder und anderes zu rechnen (die Sammlungen sind hier in der Regel auch einbezogen). Es ist oft Museumsgut im eigentlichen Sinn. Die Objekte wären in keinen anderen Bestand des Archivs 103 sinnvoll

einzufügen.

Die Bestände schließen jeweils mit einer Zusammenstellung der in ihnen liegenden fremden Provenienzen, meist von mir auch Nachlass genannt.
Die Korrespondenzen sind aufgeteilt in die folgenden Bestände:
1. Ernst August, König von Hannover
2. Friederike, Königin von Hannover
3. Georg V., Kronprinz von Hannover
4. Marie, Königin von Hannover
5. Ernst August, Herzog von Cumberland
6. Thyra, Herzogin von Cumberland
7. Friederike, Prinzessin von Hannover
8. Mary, Prinzessin von Hannover
9. Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg
10. Olga von Braunschweig-Lüneburg
11. fremde Provenienzen
12. leere Umschläge
13. Schriftproben

Am Ende der Abteilung II Korrespondenzen liegen noch einige besondere Kästen:
229 und 230 enthalten nur fremde Korrespondenzen. Hierbei handelt es sich jedoch fast ausschließlich um von einzelnen Mitgliedern zusammengekaufte Sammlungen mit oft herausragendem Inhalt (zu nennen wären etwa die Nr. 229/8 mit Teilen des Nachlasses der Königin Friederike, die etwa Berichte zum Krieg zwischen 1809 und 1815, gerichtet an Großherzog Karl von Mecklenburg-Strelitz, enthalten, Nr. 229/12 Gedichte und Briefe von Friederike Goßmann, verh. Prokesch von Osten, Wien, an König Georg V., Nr. 229/13 ein Schreiben König Christians IV. von Dänemark aus dem Jahre 1631 an Elisabeth v. Braunschweig-Wolfenbüttel, Nr. 34 König Wilhelm I. von Preußen an Herzog Joseph von Sachsen-Altenburg aus dem Jahre 1866, Nr. 230/12 Briefe von Georg V. aus dem Jahre 1840 mit Bulletins zu seiner Augenoperation, Nr. 230/18-21 Briefe an Mitglieder des Hauses Solms-Braunfels zwischen 1799 und 1813, Nr. 230/32 Brief des Königs Ernst August von 1829 an den Herzog von Wellington, Nr. 230/42-46 Briefe von und an die Sängerin Amalie Hähnel aus den Jahren 1834 - 1849, Nr. 230/58 Radetzkys Armeebefehl vor Mailand von 1849 Mai 12, Nr. 230/60 Briefe des Königs Ernst August

1843 - 1846).

Die Kästen 231 und 232 enthalten die von Willis genannten leeren Umschläge der Königin Friederike.

Der Inhalt des Kastens Nr. 233 ist im Laufe meiner Arbeit mit den Korrespondenzen entstanden. Es sind Photographien von Schriftproben, Monogrammen und Unterschriften sämtlicher Fürstlichkeiten der von mir geordneten Briefschaften als Kasten 163. Ich benötige sie zur Identifizierung einzelner Schreiber, denn es ist nicht so ohne Weiteres ersichtlich, dass es sich bei "Willis" um Georg I., König der Hellenen, handelt, oder dass sich unter "Minny" oder "Dagmar" Maria Feodorowna, Zarin und Frau Alexanders III., Mutter des letzten Zaren, verbirgt. Die Schriftproben sind mit Inhaltsverzeichnissen versehen und zur schnelleren Benutzung alphabetisch geordnet.

Das System meiner Ordnung - allerdings ausschließlich für Personen aus fürstlichem Stande - ist eine Ordnung nach den Häusern, aus denen diese Personen stammen. Also ist Königin Marie von Hannover nicht unter Hannover, sondern unter Sachsen-Altenburg zu suchen, Thyra, Herzogin von Cumberland, nicht unter Braunschweig-Lüneburg, sondern unter Dänemark, oder Viktoria Luise, Frau Ernst Augusts, Herzog von Braunschweig, nicht hier, sondern unter Preußen und so weiter.

Das Auffinden der Akten ist etwas komplizierter als in anderen Beständen, doch letzten Endes ebenso problemlos. Man sucht zunächst die Stelle der Provenienz, dann dort den Korrespondenzpartner, wie es Willis beschrieben hat.

Zitierweise:
Dep. 103, II, (Name des Bestandes, etwa Thyra, Georg Wilhelm oder andere), (Kasten, lfd.Nr. des Korrespondenzpartners).
Die Signatur kann also lauten: Dep. 103, II, Olga, 223,14

Ein Numerus currens hätte bei rund 15.000 Aktentiteln zu große Probleme technischer Art hervorgerufen.

Die Benutzung der Findbücher und der Akten ist eingeschränkt und an die unbedingte Zustimmung des Depositars, Seine

Königliche Hoheit des Prinzen von Hannover, lt. Depositalvertrag vom 9.4./30.3.1973, § 3 + 4, gebunden.

Hannover, 28.07.1983
gez.

Battenberg

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet