NLA HA Nds. 457

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Landesmuseum Hannover

Laufzeit 

1919-2003

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Vorbemerkung: Für die ältere Geschichte des Museums bis 1945 siehe das Vorwort des Bestandes Hann. 152 (Provinzialmuseum Hannover).

1. Allgemeines

Das Museum, das 1941 und 1943 Bombenschäden erlitten hatte, war nach Ende des Zweiten Weltkriegs Plünderungen und Diebstählen ausgesetzt. Dabei verlor die Landsgalerie zum Beispiel 20 Gemälde weniger bekannter oder unbekannter Maler (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 19, pag. 19). Bei der Auslagerung im Kriege ging auch eine große Anzahl fotografischer Aufnahmen der Originale (Platten) durch Feuchtigkeitseinwirkung verloren (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 19, pag. 183). Im Februar 1946 richtete ein Hochwasser weitere Schäden an. Zunächst waren die ausgelagerten Bestände wieder in das Gebäude zurückzuführen. Die Gemälde waren zunächst noch bis 1948 im Kunstgutlager im Celler Schloss untergebracht. Die wertvollsten urgeschichtlichen Funde sind am Auslagerungsort im Krieg vernichtet worden. Die wegen ihrer Empfindlichkeit in Banktresoren eingelagerten Bilder des Landesmuseums, Holzskulpturen und Altäre überdauerten die Angriffe vor Ort. Weniger empfindliche Gegenstände aus Erz und Stein, Plastiken, mittelalterliches Kirchengerät und Hartholzskulpturen konnten in unterirdischen Stollen eingelagert werden. Eine 22 Meter hohe Orgel wurde abgebaut, die gemalte Decke einer romanischen Kirche, der Lettner des Westchores einer Kirche Stein für Stein abgetragen und verwahrt. Die besonders wertvolle "Lüneburger Goldene Tafel" wurde in die Provinz gebracht und dort an geschützter Stelle sichergestellt.

Wenn auch das als Kunsthandwerk-Museum genutzte, aus der Spätrenaissance stammende Leibniz-Haus vollständig vernichtet wurde, so war doch sein beweglicher Inhalt durch Auslagerung im Keller gerettet (vgl. zu Vorigem "Geborgene Schätze", in: Hannoversche Zeitung vom 15./16.1.1944, ZGS 2/1 Nr. 89). Nach einer grundlegenden Renovierung des Hauses seit 1997 ist das Landesmuseum seit April 1999 wieder eröffnet.

Die aus unterschiedlichen Quellen stammenden Abteilungen Landesgalerie, Naturkunde, Urgeschichte und Völkerkunde vollzogen auch in der Nachkriegszeit relativ eigenständige Entwicklungen.

2. Landesgalerie
2.1. Geschichte

Die Landesgalerie (die Gemäldegalerie des Provinzialmuseums erhielt erst 1953 die offizielle Bezeichnung Niedersächsische Landesgalerie) begann unmittelbar nach dem Neubeginn 1945 mit dem Wiederaufbau einer modernen Abteilung, die durch die Beschlagnahmung der so genannten "entarteten Kunst" 1937 verloren gegangen war. Der hohen Preise von Ölbildern wegen beschränkte man sich aber zunächst darauf, Aquarelle, Zeichnungen und Grafik zu erwerben (Acc. 2006/017 Nr. 58, fol. 184, 193). Größere Anstrengungen in dieser Hinsicht erfolgten aber erst ab 1948 (Grundsätzliche Absprachen mit dem Kultusministerium: Acc. 2006/017 Nr. 58, fol. 193). In der Zeit bis dahin standen Sicherungsarbeiten im Vordergrund.

Der Landesgalerie gelang durch einen Ankauf 1955, die Bestände des so genannten Welfen-Museums seinen Beständen endgültig hinzuzufügen. Das seit seiner Entstehung im Museum gezeigte "Welfen-Museum" bildet heute den Grundstock der reichen Sammlung mittelalterlicher Kunst, die im norddeutschen Raum einzigartig ist und zu den größten und bedeutendsten in ganz Deutschland gehört. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg gelang die Eingliederung zweier hervorragender privater Impressionismus-Gemäldesammlungen (Wrede 1948 und Dr. Doebbeke 1949) in die Landesgalerie (die Sammlung Wrede, eine bedeutende Slevogt-Sammlung, ging nach dem Tode Rittmeister Konrad Wredes 1947 als dessen Vermächtnis in den Besitz der Städtischen Galerie Hannover über; aus der Sammlung Doebbeke, in der Liebermann und Corinth dominieren, erwarb die Stadt Hannover 114 Werke, während das Land keine Finanzmittel aufbringen konnte). Der deutsche Impressionismus ist in keinem Museum der Bundesrepublik besser und umfassender repräsentiert.

Die auf das Jahr 1924 zurückgehende Vereinbarung zwischen dem Land und der Stadt Hannover, dass die städtischen Gemälde und Skulpturen im Rahmen der Landesgalerie verwaltet und gezeigt werden, wurde 1951 bestätigt. Die Erneuerung der bestehenden Regelung führte aber weiterhin nicht zu einer vertragsmäßigen und schriftlich fixierten Ausgestaltung des Verhältnisses (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 25, fol. 48). Die Gemälde aus städtischem Besitz werden nicht als geschlossene Sammlung gezeigt, sondern in systematischer Ineinanderordnung, d.h. sie finden sich überall in der Galerie verteilt im inhaltlichen Zusammenhang mit Werken aus Landesbesitz (Besitznachweis durch sichtbare Beschriftung der Werke).

Ältere italienische Werke eher moderater Qualität wurden ca.1957 durch den Grafen von der Schulenburg als Dauerleihgaben überstellt (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 20, fol. 362-363). Kunstgewerbliche Gegenstände (v.a. Textilien und Goldschmiedearbeiten) gab man im Zuge der Aufgabentrennung an das städtische Kestnermuseum ab (ständige Leihgaben), vom Kestner-Museum erhielt die Landesgalerie im Gegenzug 1954 dessen Gemälde und Plastiken und sammelte seitdem lediglich weiterhin Aquarelle und Pastelle (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 24, fol. 287). Auch vorhandene Zeichnungen und Grafiken waren an das städtische Kestner-Museum gegeben, von wo aus allein die Sammlungserweiterung dieser Kunsttechniken betrieben wird (Acc. 2006/013 Nr. 23, fol. 452) - eine Regelung, die bis 1979 Bestand hatte.

Im Frühjahr 1955 konnten die wiederhergestellten Räumlichkeiten der Landesgalerie nach über 16 Jahren Pause der Öffentlichkeit übergeben werden (vgl. zu Obigem Nds. 457 Acc. 2006/013 Nr. 18, fol. 564). Sie wurden in 20 Oberlichtsälen und 30 Seitenlichträumen zugänglich. Knapp die Hälfte davon waren nach neuestem museumstechnischen Standard neu hergerichtet. Anlässlich der Wiedereröffnung erging durch die Stadtverwaltung ein Aufruf an die hannoversche Industrie und Wirtschaft, dem Museum von der Museumsleitung vorgeschlagene Kunstwerke zu stiften. Von den derart eingeworbenen 300.000 DM konnten 30 hochrangige moderne Kunstwerke angeschafft werden (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 19, fol. 284).

Der modernen Abteilung - u.a. einen Paula Modersohn-Becker-Raum umfassend - galt ab 1948 ein verstärktes Aufbauengagement. Sie konnte sich nach den Beschlagnahmungen der angeblich "entarteten" Kunst 1937 aber erst langsam entwickeln, da ein größerer Ankaufsetat dem Hause nicht zur Verfügung stand (Gelder mussten jeweils beantragt oder extern eingeworben werden), 1965 beliefen sich die Ankaufsmittel des Landes für die Landesgalerie jedoch auf 180.000 DM (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 25, fol. 52). Die Stadt sammelte in der Nachkriegszeit in weit größerem Umfang als das Land.

Ende Mai 1955 stellte der Kultusminister 40.000 DM aus vorhandenen Rundfunkmitteln des NWDR zum Ankauf von Kunstwerken zur Verfügung. Damit verband sich für die Landesgalerie eine raschere Entscheidungs- und Bezahlungsmöglichkeit (Nds. 457 Acc. 2006/013 Nr. 64, fol. 1). Für die Ankäufe durch das niedersächsische Kultusministerium war ein Jahr zuvor eine Ankaufskommission ins Leben gerufen worden, die das Ministerium bei der Auswahl der anzukaufenden Werke unterstützen sollte. Der Landesmuseumsdirektor (Stuttmann) gehörte neben anderen (vorgeschlagen waren Dr. Hentzen, Prof. Karpa und der Künstler Harm Lichte) der Kommission an, in die ferner zwei Fachleute aus dem Ministerium berufen wurden (vgl. Nds. 457 Acc. 2006/013 Nr. 63, fol. 270).

Die "Moderne" besaß noch Jahrzehnte nach Kriegende nicht den Umfang, den sie bis 1937 besessen hatte, wenngleich es v.a. nach 1950 gelang, eine ganze Reihe moderner Gemälde (Corinth, Marc, Macke, Boccioni, Picasso, Kirchner, Nolde, Schmidt-Rottluff, Pechstein, Mueller, Beckmann, Heckel, Kokoschka, Klee, Chagall, de Chirico, Kandinsky, Dufy, Manessier) und Plastiken (Maillol, Rodin, Lehmbruck, Barlach, Calder, Marcks, Archipenko) zu erwerben (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 31, fol. 298-301). In stillschweigender Übereinkunft mit dem Anton-Ulrich-Museum in Braunschweig, das nach der Eingliederung des Landes Braunschweig in das Land Niedersachsen mit dem Landesmuseum Hannover unter gleicher Regie steht und das nur Kunst bis 1800 sammelt, wurde der Sammlungsausbau auf das 19. und 20. Jahrhundert beschränkt: Braunschweig mit seinen weit bedeutenderen Sammlungen Alter Meister kauft alte Kunst, Hannover moderne (vgl. Nds. 457 Acc. 2006/013 Nr. 36, fol. 95; Nr. 59, fol. 316).

Die Gemälde-Erwerbungen der beiden Jahrzehnte zwischen 1955 und 1975 verfolgten primär das Ziel des Ausgleichs der Verluste an moderner Malerei. Darüber hinaus wurden Erwerbungen von Gegenwartskunst getätigt, um auch diese in der Sammlung zu repräsentieren. An Erwerbungen alter Meister fallen in dieser Zeit nur zwei Zugänge ins Gewicht (Hildesheimer Lamberti-Altar, St.-Jacobi-Altar Osterode/Harz). Der 1970 gegründete Förderkreis der Landesgalerie engagierte sich 1974 beim Erwerb des genannten Osteroder Altares und förderte auch in den Folgejahren durch Ankäufe den Bestandsaufbau an älteren und neueren Meistern. Die Öffentlichkeitsarbeit und den Sammlungsausbau beförderte außerdem der Galerieverein "Kunstfreunde Hannover e.V.".

1955 bestanden Kontakte zu folgenden in- und ausländischen Kunsthändlern:

- Galerie Wilhelm Grosshennig, Düsseldorf (zuvor 1931-51 in Chemnitz)
- (Rheinischer Kunstsalon) Aenne Abels. Kunst-Galerie Alter und Neuer Meister, Köln-Lindenthal
- Michael Hertz Kunsthändler. Verleger, Bremen
- Carl Nicolai Kunsthandlung und Kunstausstellung, Bad Kohlgrub (zuvor ab 1918 in Berlin)
- Kunst Kabinett Klihm, München
- Propyläen-Kunsthandlung GmbH, Berlin-Halensee
- Moderne Galerie/Kunstkabinett Otto Stangl, München
- Albert F. Daberkow, Bad Homburg
- Galerie Ferdinand Möller, Köln
- Galerie Christoph Czwiklitzer, Köln
- Galerie Hella Nebelung, Düsseldorf
- galerie gerd rosen, Berlin
- Kunstkabinett Elfriede Wirnitzer, Berlin-Charlottenburg
- Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt/Main
- Galerie Günter Franke, München
- Galerie Rudolf Hoffmann, Hamburg
- Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, Stuttgart
- Dr. Werner Rusche, Köln, Erlesene Bilder des 20. Jahrhunderts
- Kunsthandlung Paul Cassirer & Co, Amsterdam
- Robert Baron Antiquaire, Colmar
- Galerie d'Art Moderne Bale, Basel
- Galerie Chateau d'Art E. Beyeler, Basel
- Kunsthandlung Rosengart, Luzern
- Galerie Louis Leiris Anciennes Galerie Kahnweiler et Galerie Simon, Paris
- Curt Valentin Gallery, New York.

1961 fand ein Austausch von Bildern mit dem Schweriner Landesmuseum statt, zuvor waren Schweriner Werke (Hals, Steen, Fabritius) leihweise in Hannover zu betrachten (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 23, fol. 375). Die Rekonstruktion des Abstrakten Kabinetts von Lissitzky war im Sommer 1968 abgeschlossen (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 26, fol. 91). Einschneidendstes Ereignis war jedoch die 1975 bis 1979 schrittweise erfolgte Ausgliederung der modernen Kunst aus dem Landesmuseum, da für dieses ein "Kunstmuseum Hannover mit Sammlung Sprengel" (heute "Sprengel Museum") gegründet wurde (1979 eröffnet). Der Verlust der Sammeltätigkeit für das 20. Jahrhundert und die Abwanderung der modernen Bestände führte zu einer Neuorientierung der Landesgalerie, deren Bestände seitdem mit der Malerei des deutschen Impressionismus und des Worpsweder Kreises enden. Aus dem Kestner-Museum gelangte in diesem Zusammenhang dessen Grafiksammlung in die Obhut der Landesgalerie, die daraus das "Kupferstichkabinett" formte.

Nach der Auflösung des "Vereins für die Öffentliche Kunstsammlung" im Jahr 1967 gehört der Bilderbesitz satzungsgemäß der Stadt Hannover und wird teils im Landesmuseum, teils im Sprengel Museum ausgestellt. Aus der 1984 aufgelösten - erstrangige Gemälde von Rubens, Rembrandt, von Dyck u.a. umfassenden - Kunstsammlung der Pelikan-Werke (ehemals Sammlung Senator Fritz Beindorff) gelang der Erwerb zehn bedeutender Zeugnisse alter Malerei und je eines Werkes von Corinth und Slevogt.

Seit 1975 zeigt der Gemäldeankauf drei Schwerpunkte: holländische und flämische Malerei (u.a. Werke im Umkreis Rembrandts), ältere französische Malerei und venezianische Malerei des 18. Jahrhunderts. Erhebliche Geldmittel zum Ankauf stammen seit 1983 aus der Stiftung Kommerzienrat Georg Spiegelberg, Hannover (Vermächtnis von Gertrud Spill). Weitere Finanzmittel stellen die Fritz-Behrens-Stiftung, die Stiftung Niedersachsen und die Niedersächsische Sparkassenstiftung zur Verfügung.

Die Sammlung wird bis heute ständig unter kunsthistorischen Aspekten erweitert. Der Bestand umfasst derzeit knapp 3.000 Gemälde und Skulpturen sowie rund 36.000 Handzeichnungen und Druckgrafiken. Die Werke sind Eigentum des Landes Niedersachsen und der Landeshauptstadt Hannover sowie - als Leihgaben - verschiedener Institutionen und Privatpersonen.

Seit 1983 betreut das Landesmuseum (mit der neugeschaffenen Stelle eines Landesnumismatikers) das Niedersächsische Münzkabinett der Deutschen Bank, das aus dem angekauften Königlichen Münzkabinett gebildet worden war (Vgl. auch Dep. 119). Die Dienstbibliothek ist mit ca. 8000 Büchern und Zeitschriften ausgestattet (1961).

2.2. Ausstellungen/Öffentlichkeitsarbeit

1945 lag das Ausstellungswesen in Hannover wie in allen deutschen Städten völlig darnieder. Zwar wurde noch im Spätsommer 1945 auf Befehl der englischen Besatzungsmacht eine große Ausstellung "Kunst und Leben des Barock" in einem erhaltenen Nebengebäude des Schlosses Herrenhausen durchgeführt, sie konnte unter den damaligen Verhältnissen aber nur einen sehr populären Charakter haben. Bis 1948 wurden zahlreiche kleine Ausstellungen in der Hauptsache moderner Kunst in Verbindung mit dem Kunstverein Hannover gezeigt.

In den Galerieräumen wurden erst ab 1950 wieder größere Kunstschauen durchgeführt (z.B. 1950 Corinth, 1952 Slevogt, 1954 Liebermann). Die Ausstellung "Alte Kunst aus niedersächsischen Kirchen" hatte einen passenden Ort in der noch kriegszerstörten Marktkirche. In kleineren Museumsräumen veranstaltete die Landesgalerie kleinere Ausstellungen zur hannoverschen Kunstgeschichte, daneben in den Anfangsjahren Präsentationen moderner Künstler mit Studiocharakter im Lesesaal (Reihe "Ausstellungen zur jungen Kunst").

Später überließ man aus Platzmangel die Tätigkeit der Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler der Kestnergesellschaft und dem Kunstverein sowie den hannoverschen Galerien (1963 werden genannt: Galerie Brusberg in der Königstraße, Galerie am Steintor, 1967 Galerie H, Alleestraße, und Galerie Bogenstahl, Kurt-Schuhmacher-Straße; 1970 steht auch der "Kubus" der Stadt Hannover zur Verfügung). Ein Ausnahmeereignis war die Sonderausstellung der Landesgalerie (Juni 1970) aus Anlass der Neuerwerbung einer größeren Anzahl von Werken Kurt Schwitters' (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 27, Fol. 145).

Neben (Sonder-)Führungen bot die Landesgalerie im Winterhalbjahr monatliche Vorträge an, im Sommerhalbjahr Exkursionen. In der Landesgalerie lag die Redaktion der seit 1961 herausgegebenen Zeitschrift "Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte" (Dienstbibliothek: ZS 120), in der die Forschungsergebnisse der niedersächsischen Kunsthistorie publiziert werden.

Zeitweilig bestanden Kooperationen mit Lehrer-Ausbildungskursen und der Volkshochschule. Mitarbeiter der Landesgalerie nahmen Lehraufgaben an hannoverschen Hochschulen wahr (Dr. von der Osten als Dozent an der TH, Dr. Behrens als Lehrbeauftragter für Kunstgeschichte an der Gartenbauhochschule) (vgl. ebenfalls Nds. 457 Acc. 2006/013 Nr. 18, fol. 564). Der Stand der Museumspädagogik ließ aber noch länger zu wünschen übrig, auch war das Interesse der Lehrer an Führungen zum Thema Kunst gering (vgl. Acc. 2006/013 Nr. 27, fol. 79).
Die Finanzverwaltung bestellte den Leiter der Landesgalerie nebenamtlich als Gutachter für die Zuerkennung der Künstlereigenschaft von Steuerpflichtigen, außerdem übte er das Amt des Vorsitzenden des Deutschen Museumsbundes aus.

2.3. Personalia
Leiter der Landesgalerie:

1947-1953 Dr. Ferdinand Stuttmann (1897-1968)
1962-1975 Dr. Harald Seiler (1910-1976)
1975-1992 Dr. Hans Werner Grohn (* 1929)
1992-2009 Dr. Heide Grape-Albers
2009-2010 Jaap Brakke (* 1947)
seit 2011 Dr. Katja Lembke (* 1965)

Direktor der Städtischen Galerie:
1954-1960 Dr. Gert von der Osten (1910-1983)

3. Naturkundeabteilung

Die Naturkunde-Abteilung beherbergt zum einen umfangreiche Sammlungen aus den beiden großen naturkundlichen Bereichen, den Geowissenschaften und den Biowissenschaften, zum anderen gibt es zusätzlich zur Schausammlung ein Vivarium. Nach einem provisorischen Anfang Mitte der 1950er Jahre in Gestalt kleiner, auf die Fensterbänke der Schausammlung gestellter Glaskästen mit einheimischen Lebewesen zogen Anfang der 1960er Jahre Fische und Reptilien in ein eigens eingerichtetes Aquarium. Der Tierschaubereich musste 1978 wegen durch Grundwasserabsenkungen entstandenen Problemen aus Sicherheitsgründen geschlossen werden.

Die Sicherungsarbeiten mündeten in 1984 in die Eröffnung eines räumlich erweiterten Aquariums. Die Attraktion stellte ein großes Südamerika-Becken mit einem Land- und Wasserteil dar. Die notwendig gewordene Renovierung des gesamten Hauses brachte 1997 eine zweite Schließung mit sich. Seit 1999 zeigt sich das Aquarium erweitert und unter neuem Namen (Vivarium). Die großen Dioramen in der zoologischen Ausstellung stammen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, wohingegen die ausgedehnten Magazinsammlungen (z.B. Gesteine, Fossilien, Vogelbälge und Insekten) bis in die Zeit um 1800 zurückreichen.

Leiter:
ab 1924 Prof. Hugo Weigold (1886-1973)
1957-1973 Prof. Fritz Steiniger
1975-1978 Dr. Heinrich Friese
1979-1981 Dr. Gerhard Boenigk (ab 1995 in Braunschweig)
2002-2009 Dr. Michael Schmitz

4. Ur- und frühgeschichtliche Abteilung

In der Schausammlung gezeigte Objekte aus rund 500.000 Jahren nordwestdeutscher Ur- und Frühgeschichte repräsentieren die archäologische Sammlung der Abteilung Urgeschichte des Landesmuseums, die durch Objekte aus den Ausgrabungen der archäologischen Denkmalpflege laufend vermehrt wird.

Bis 1974 gelangten Funde aus dem gesamten Gebiet der früheren preußischen Provinz Hannover in die Sammlung. Mit der Gebietsreform 1974 wurde das archäologische Sammelgebiet jedoch auf die Regierungsbezirke Hannover und Lüneburg eingeschränkt. Im Herbst 1975 wurde der Sachsensaal der Öffentlichkeit vorgestellt (ZGS 2/4 Nr. 4).

Leiter:
1917-1950 Prof. Dr. Karl Hermann Jacob-Friesen (* 1885)
1953-1968 Dr. Wolfgang Dietrich Asmus
1977 Dr. Albert Genrich (* 1912)
1978-1981 Dr. Heinz Schiering
bis 2002 Prof. Dr. Dr. Günter Wegner
ab 2011 Dr. Babette Ludowici

5. Völkerkundeabteilung

Die Sammlung der Abteilung Völkerkunde erlebte, bis zur Schaffung einer eigenständigen wissenschaftlichen Abteilung 1957, eine bewegte Geschichte. Teile der völkerkundlichen Sammlungen waren der historischen Abteilung angegliedert, daneben bestand die völkerkundliche Sammlung der Fideikommiss-Galerie zur Verwaltung der königlichen Leihgaben. Der Sammlungsbestand ist nur sporadisch und zufällig ergänzt worden. Erst seit den 1960er Jahren werden die Sammlungen systematisch aufgebaut und kontinuierlich wissenschaftlich betreut. Neueste Sammlungen brachten die Ethnologen der Abteilung von ihren Feldforschungen mit. Heute besteht die Abteilung aus ca. 20.000 Objekten, einem Fotoarchiv und einer Bibliothek.

Leiter:
1968-1981 Dr. Hans Becher
Corinna Raddatz-Koechert
Viola König
(2002 und 2003 vakant)

Neben diesen Fachabteilungen bestanden ausweislich des Staatskalenders (2003) die beiden Querschnittsaufgaben wahrnehmenden Abteilungen Zentrale Verwaltung und Kommunikation - Information - Marketing. 2006 erfolgte eine grundlegende Umstrukturierung und Straffung des Museumsbetriebes, verbunden mit einer räumlichen Konzentration der Aufgaben- und Funktionsbereiche auf das Gebäude des Haupthauses.

Stand: März 2007

Bestandsgeschichte 

1. Landesmuseum und -galerie

Nach dem Grundsatz der zeitlichen Teilung der Archivbestände des Hauptstaatsarchivs in die Abteilungen "Mittleres" und "Neues Archiv" (ab 1945) ist bei dem Schriftgut des Landesmuseums, dessen Existenz in beide Perioden ragt, eine - zumindest virtuelle - Teilung erfolgt. Das ältere Schriftgut und das ab 1945 entstandene sind je zu eigenen Beständen in der jeweiligen Archivabteilung formiert. Akten mit übergreifenden Laufzeiten sind im Gegensatz zur üblichen Praxis in beiden Findbüchern nachgewiesen.

Nachdem der Bestand bislang hauptsächlich die Ur- und frühgeschichtliche Abteilung dokumentierte, gibt eine Aktenabgabe der Landesgalerie im Jahre 2006 seitdem auch genauen Aufschluss über das Kunsthandelsgeschehen sowie Erwerbspolitik und Auskunftstätigkeit der Abteilung Landesgalerie.

Das Landesarchiv besitzt die Ankaufsakten der Landesgalerie aus den Bereichen "Neue Meister" (Erwerbungen 1901-1939 und 1943-1961), "Alte Meister" (Erwerbungen 1873-1944), Handzeichnungen, Grafik und Aquarelle (Erwerbungen 1892-1944 und 1951-1962) und Plastik (Erwerbungen 1892-1943 und 1947-1966). Insbesondere bei diesen zentralen Akten war eine über das normale Maß archivischer Erschließung hinaus gehenden inhaltliche Einzelerschließung geboten, nicht zuletzt im Hinblick auf aktuelle Restitutionsforderungen von Erben in der NS-Zeit enteigneter oder zum Verkauf gedrängter Kunstsammler. Der Ankauf von Kunstwerken seitens des Museums erfolgte allerdings meist über den gewerblichen Kunsthandel, so dass aus den Akten (eventuell jüdische) Vorbesitzer nicht oder nur in Ausnahmefällen erkennbar sind. Provenienznotizen erfolgten im Museum offenbar gesondert an anderer Stelle (evtl. in der Objektkartei).

Bei der Erschließung der genannten Ankaufsakten (die mehr als nur den wirklichen Erwerb enthalten) wurde zwischen Angebot, Ankaufswunsch (Kaufinteresse) und Ankauf unterschieden. Wurde ein Kunstwerk letztendlich vom Landesmuseum (sei es auf Rechnung des Landes oder der Stadt Hannover) angekauft, ist es lediglich als Ankauf verzeichnet; in den Fällen "Angebot" und "Ankaufswunsch" kam es nicht zum Vertragsabschluss (in ersterem Falle bestand seitens Hannovers auch kein Interesse daran oder lag außerhalb des finanziell Denkbarem). Die Einzelaufnahme auch der verworfenen Angebote erfolgte unter dem Gesichtspunkt, dass unter den zu dieser Zeit auf dem Kunstmarkt befindlichen Werken manche mit "dunkler Provenienz" gewesen sind, so dass der laufenden Kunst-Provenienzforschung, gerade auch der über Niedersachsen hinausgehenden, jeglicher Verbleibsnachweis erwünscht sein dürfte (fallweise in Klammern hinzugefügt wurden Angaben zu früheren Besitzern/Sammlungen, Äußerungen zur Provenienz der Kunstwerke sind in den Akten jedoch selten. Wurden Kunstwerke aus dem Besitz der Erben des Künstlers selbst angeboten, erfolgte der Hinweis "aus Familienbesitz").

Hannover wurden immer wieder erstrangige Werke aus dem gesamten deutschen und zum Teil auch außerdeutschem europäischen und amerikanischen Kunsthandel angeboten. Hinzu treten Korrespondenzen mit kunstbesitzenden Privatpersonen (z.T. mit umfangreichen Sammlungen) und einzelnen Künstlern. Wenn möglich, wurde bei den Gemälden, Grafiken oder Plastiken ein Entstehungsjahr (in Klammern nach der Bezeichnung des Werkes) hinzugefügt, das gerade dann wichtig wird, wenn ein Werktitel ansonsten nicht genannt oder die Kunstwerkbezeichnung schwankend ist.

Die Akten über Auskünfte und Gutachten von Mitarbeitern der Landesgalerie (1943-1970) sind ebenfalls sehr inhaltsreich. Sie enthalten neben Fragen zu einzelnen Kunstwerken, Künstleroeuvres u. dergl. auch Nachrichten zur Restaurierungspraxis und Ausstellungstechnik.

Die Ankaufsakten des Jahres 1960 entahlten bereits Verhandlungen, die Gert von der Osten im Hinblick auf seinen Wechsel auf den Posten als Generaldirektor der Kölner Museen geführt hat.

Der Bestand beinhaltet bisher fünf Ablieferungen, wovon die ersten drei (Acc. 53/84, Acc. 68/94 und Acc. 2006/013) zugleich Bestandteil von Hann. 152 sind. Die letzte Ablieferung (Acc. 2010/012) betrifft Akten zur Münzsammlung.

Die Gliederung des Bestandes orientiert sich an der Abteilungsgliederung des Museums und nachfolgend an Aufgabenfeldern. Es wurde eine Gliederung analog zu Hann. 152 entworfen, die nach Notwendigkeit kleine Änderungen und zeitgebundene Umbenennungen berücksichtigt.

2. Münzkabinett

2010 wurden die vom langjährigen Kurator des Münzkabinetts der Deutschen Bank (ehemals königliche Münzsammlung), Dr. Cunze, gebildeten Akten als neuer Gliederungspunkt "Münzkabinett" angefügt.

Georg II. erwarb von den Erben des Loccumer Abtes Molanus die darin in dessen Münzsammlung enthaltenen "vaterländischen" Gepräge des Mittelalters und der Neuzeit für seine königliche Sammlung. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das Königliche Münzkabinett Bestandteil der Königlichen Bibliothek in Hannover. 1983 erwarb die Deutsche Bank das ehemalige Königliche Münzkabinett, das zuletzt im Schloss Marienburg bei Hildesheim untergebracht war, von den Welfen. Unter dem neuen Namen Niedersächsisches Münzkabinett der Deutschen Bank erfolgte daraufin ein Eintrag in das Gesamtverzeichnis national wertvollen Kulturguts. Die wissenschaftliche Betreuung wurde seit 1984 durch das Land Niedersachsen sichergestellt. Die Kooperation zwischen Bank und Land dauerte bis 2009. Ende diesen Jahres gelang es dem Land, die Münzsammlung für das Landesmuseum Hannover anzukaufen.

3. Indizes

Zur leichteren Auffindung im gedruckten Findbuch wurden folgende sieben Einzelindizes gebildet:
1. Personenindex (ca. 740 Lemmata),
2. Ortsindex (ca. 610 Lemmata),
3. Sachindex (ca. 640 Lemmata),
4. Ikonographischer Index (ca. 1900 Lemmata),
5. Künstlerindex (ca. 2430 Lemmata),
6. Institutionenindex (ca. 270 Lemmata),
7. Index der Voreigentümer (Provenienzen und private Kunstsammlungen) (ca. 240 Lemmata).

Zu beachten ist, dass Indexlemmata im betreffenden Aktentitel durchaus mehrfach auftreten können, so dass es sich immer empfiehlt, den gesamten Text durchzugehen.

In den Personen- bzw. Ortsindex nicht aufgenommen wurden solche Ortsbezeichnungen und Personennamen, die in Werktiteln auftreten, es sei denn, es handelt sich ausdrücklich um Porträts (-> Aufnahme in den Personenindex, mit Zusatz "Bildnis").

Der Sachindex enthält Sachschlagworte und verzeichnet so u.a. Kunstausstellungen, Künstler- oder Sammlernachlässe (unter "Nachlass ..."), Materialien oder einzelne Kunsttechniken. Diese wurden allerdings nur ausgeworfen, sofern sie sich aus dem Aktentitel nicht von selbst ergeben.

Der ikonographische Index verzeichnet die Titel, Themen und Einzelmotive von Kunstwerken. Mittelalterliche Gesamtobjekte wie Altäre, Taufsteine, Codizes o.ä. suche man man hingegen im Sachindex.

Künstler wurden nur dann in den separaten Künstlerindex aufgenommen, wenn lediglich ihre Werke Thema im Aktentitel sind. Sind sie auch als Person erwähnt oder handelnd tätig (z.B. in Korrespondenzen mit dem Museum), so stehen sie (zusätzlich) im Personenindex.

Im Institutionenindex suche man u.a. Kunstgalerien, Kunstmuseen, Behörden, Parteien, Vereine und Wirtschaftsunternehmen.

Im Index der Vorbesitzer und (privaten) Kunstsammlungen, der Hinweise auf Provenienzen angebotener oder angekaufter Kunstwerke liefert, sind öffentliche Kunstsammlungen und Kunstmuseen nicht verzeichnet (siehe aber -> Institutionenindex). Diese stellen auch nur in Ausnahmefällen (v.a. im Falle des Bilderverlusts durch die Aktion "Entartete Kunst") eine Vorprovenienz dar. Der Index verzeichnet auch Privatsammlungen, aus denen nicht angekauft wurde.
Unter "Sammlung" ohne weiteren Zusatz sind meist Kunst-, v.a. Gemäldesammlungen zu verstehen.

Stand: März 2007

Enthält 

Verwaltungsakten, u.a. Jahresberichte, Personalakten, Schriftwechsel zu Denkmalpflege und Grabungen, Veröffentlichungen, u.a. "Die Kunde", Auskünfte und Gutachten, Ankäufe, Leihgaben u.a.

Literatur 

Gert von der Osten, Verzeichnis der Kunstwerke [auch Skulpturen, Kartons, Aquarelle] nach 1800 im Landesmuseum Hannover, Hannover 1950.

Karl Hermann Jacob-Friesen, Hundert Jahre niedersächsisches Landesmuseum zu Hannover, Hannover 1952.

Gert von der Osten, Katalog der Gemälde Alter Meister in der Nds. Landesgalerie, Hannover 1954 (=Kataloge der Nds. Landesgalerie Hannover, 1).

Gert von der Osten, Katalog der Bildwerke [= Skulpturen] in der Nds. Landesgalerie Hannover, München 1957 (=Kataloge der Nds. Landesgalerie Hannover, 2).

Katalog der Aquarelle und Pastelle 1959.

Ferdinand Stuttmann, Meisterwerke der Nds. Landesgalerie Hannover, Honnef 1963.

Bildwerke der Gegenwart [Nachtrag zum Skulpturenkatalog], Landesgalerie Hannover, 1967.

Harald Seiler, Nds. Landesgalerie Hannover, Köln 1969.

Ludwig Schreiner, Die Gemälde des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts in der niedersächsischen Landesgalerie Hannover, 2 Bände (Text- und Bildband), München 1973 (=Kataloge der Nds. Landesgalerie Hannover, 3).

Hans Becher u.a., Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Braunschweig 1984.

Von Cranach bis Monet. Zehn Jahre Neuerwerbungen 1976-1985, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover Landesgalerie 1985.

Katalog der deutschen, französischen und englischen Gemälde des [späten 16.,] 17. und 18. Jhs., 1990.

Michael Wolfson, Die deutschen und niederländischen Gemälde bis 1550. Kritischer Katalog mit Abbildungen aller Werke, Hannover 1992.

Heide Grape-Albers (Hg.); 2002. Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover. 150 Jahre Museum in Hannover. 100 Jahre Gebäude am Marschpark. Festschrift zum Jahr des Doppeljubiläums, Hannover 2002.

Vgl. auch die Literaturliste im Bestandsvorwort Hann. 152.

Siehe

Korrespondierende Archivalien 

Zum Vorgängerbestand vgl. Hann. 152 (Provinzialmuseum Hannover)

Heranzuziehen sind ebenfalls folgende Bestände im NLA Hannover:
- Nds. 401: Acc. 112/83 Nr. 247-260 und Nr. 471-484 sowie Acc. 2000/155 Nr. 141-143, daneben einzelne Personalakten von Mitarbeitern des Museums im Bestand Nds. 401;
- VVP 21: Nachlass Alexander Dorner;
- Nds. 171 Nr. 21238 und Nr. 11302: Entnazifizierung Stuttmann und Jacob-Friesen;
- ZGS 2/1: Verabschiedungen und Nachrufe für Hugo Weigold (Nr. 229), Jacob-Friesen (Nr. 57 und Nr. 229 sowie ZGS 2/2 Nr. 180) sowie Stuttmann (Nr. 229);
- ZGS 2/4: Verabschiedungen und Nachrufe für Harald Seiler (Nr. 14), Heinrich Friese und Albrecht (Nr. 4) und Gert von der Osten (Nr. 10);

Vgl. zum Kunstleben Hannovers auch Dep. 100 (Kestnergesellschaft) und ZGS 2/2 Nr. 190 (Kestnergesellschaft in Hannover 1926-1960) sowie VVP 87 (Bund der bildenden Künstlerinnen und Künstler).

Gesperrte Akten befinden sich in Dep. 103 XX, v.a. Gliederungspunkte 02.07 und 02.08 (Sammlungen des Königshauses, Gemäldeankauf, Münzkabinett, Fideikommissgalerie).

Zum Münzkabinett vgl. auch Nds. 458 und die Numismatische Kommission Dep. 140.

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

1,1

Bearbeiter 

Dr. Sven Mahmens (2007)

Benutzung 

Das gesamte Schriftgut liegt de facto noch zusammen unter der Bestandbezeichnung Hann. 152 und ist mit dieser Bestandsbezeichnung zu bestellen.

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Hannover, Stadt [Wohnplatz]

Zeit von 

1

Zeit bis 

1

Objekt_ID 

2369

Ebenen_ID 

1

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Stadt Hannover

Zeit von 

1974

Zeit bis 

2000

Objekt_ID 

23

Ebenen_ID 

120

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Stadtkreis Hannover

Zeit von 

1928

Zeit bis 

1974

Objekt_ID 

3232027

Ebenen_ID 

20

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Stadtkreis Hannover

Zeit von 

1907

Zeit bis 

1920

Objekt_ID 

2

Ebenen_ID 

5820

Georeferenzierung

Bezeichnung 

Stadtkreis Hannover

Zeit von 

1920

Zeit bis 

1928

Objekt_ID 

1

Ebenen_ID 

8520