Vollständige Signatur

StAB, 11

Bestand


Identifikation (kurz)


Titel Titel
Kartensammlung
Laufzeit Laufzeit
1440-2019

Bestandsdaten


Geschichte des Bestandsbildners Geschichte des Bestandsbildners
Die Notwendigkeit, große Karten wegen ihres Formats getrennt von den Akten zu lagern, bot den ersten Ansatzpunkt für den Aufbau einer eigenen Kartensammlung. Das 1828 angelegte Verzeichnis der am Archive ... vorhandenen Charten, Pläne, Prospecte und Risse (sog. Rißregister) erlaubt den frühesten zusammenhängenden Überblick über den Umfang. Die Sammlung wurde ständig erweitert und umfasste schließlich 1940 neben von Behörden abgegebenen Karten und Gebäudeplänen auch durch Kauf oder Schenkung erworbene Drucke, Fotografien, Porträts und Plakate, insgesamt mehrere tausend Stücke aus den Jahren seit 1557 unter ca. 1400 Titeln. Bei Kriegsende befand sich die Sammlung in Bernburg (Saale), von wo sie in die Sowjetunion abtransportiert wurde. Seitdem ist sie bis auf wenige zufällig in Bremen gebliebene Stücke und einige 1990 zurück gelangte verschollen. Der fast vollständige Verlust zwang zum Aufbau einer neuen Sammlung aus Ankäufen und Reproduktionen. Von Behörden abgelieferte Karten werden in sie nur noch aufgenommen, soweit sie in keinem Zusammenhang mit Akten mehr stehen oder in mehrfacher Ausfertigung eingehen. Mit Akten abgelieferte Karten werden im Provenienzzusammenhang belassen. Die jetzige Kartensammlung umfasst den Zeitraum von 1572 bis 2019.
Enthält Enthält
Jetzige Kartensammlung: Allgemeines - Gesamtes Stadtgebiet - Altstadt - Neustadt - Vorstadt - Gesamtes Landgebiet - Rechtes Weserufer - Linkes Weserufer - Vegesack - Bremen-Nord - Grenzen - Bau, Umwelt, Stadtentwicklung - Brücken, Straßen, Verkehr - Häfen - Deiche, Wasserwirtschaft - Gebäude - Sonstiges - Bremerhaven - Weser und Nebenflüsse - Nordwestdeutschland - Nordsee - Deutschland - Europa - Außereuropa

Weitere Angaben (Bestand)


Umfang in lfd. M. Umfang in lfd. M.
2400 Karten
Benutzung Benutzung
Ein großer Teil der Kartensammlung ist inzwischen gescannt und soll nicht mehr im Original vorgelegt werden. Die Scans können auch auf den Benutzer-PCs eingesehen werden.