NLA HA Hann. 182 Fallersleben

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Oberförsterei Fallersleben

Laufzeit

1834-1958

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Im Bereich der Forstinspektion Fallersleben wurden auf diese Weise aus den Forstrevieren Heiligendorf, Stellfelde, Barnbruch und Druffelbeck die Oberförstereien Heiligendorf, Stellfelde und Druffelbeck errichtet. Die Oberförsterei Heiligendorf bestand im Jahr 1874 aus den Schutzbezirken Oelper, Almke, Barnstorferwald und Hohnstedterholz; die Oberförsterei Stellfelde aus den Schutzbezirken Stellfelde und Calberlah und die Oberförsterei Druffelbeck aus den Schutzbezirken Grassel, Rethen, Isenbüttel, Dalldorf, Dragen und Ringelah. Bereits ab dem Jahr 1876 sind die Oberförstereien Heiligendorf und Stellfelde zur neuen Oberförsterei Fallersleben vereinigt, bestehend aus den o.g. 6 Schutzbezirken. Die Oberförsterei Druffelbeck wurde umbenannt in Oberförsterei Gifhorn, die Reviere blieben unverändert bestehen (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1865, 1867, 1874, 1876).

1880 bestand die Oberförsterei Fallersleben nur noch aus 5 Schutzbezirken (Oelper (Ölper), Barnstorferwald, Hohnstedterholz, Stellfelde und Calberlah); an dieser Einteilung änderte sich in den folgenden Jahren nichts mehr (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1880, 1885/86, 1890, 1900, 1911 und 1914; Preußisches Forsthandbuch 1922 S. 89).

1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (vgl. Mbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Fallersleben.

Das Forstamt bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Oelper (Ölper), Barnstorferwald, Stellfelde, Calberlah und der Unterförsterei Hohnstedterholz (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 168).

Bestandsgeschichte

In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Fallersleben ist bislang lediglich eine Ablieferung des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Fallersleben eingegangen: Acc. 109/92. Diese umfasst auch einige Forstakten der Oberförsterei Gifhorn, da das spätere Forstamt Gifhorn zum 01.10.1963 aufgehoben und dessen Revierförsterei Dragen dem Forstamt Fallersleben zugelegt wurde (vgl. Nds. MBl. 1963 Nr. 33 S. 786). Aufgrund der wenigen vorhanden Akten wurde kein eigener Bestand für die Oberförsterei Gifhorn angelegt.

Forstakten mit einer Laufzeit nach 1945 finden sich im Bestand Nds. 660 Fallersleben.

Forstkarten zu den Oberförstereien Fallersleben und Gifhorn finden sich bei den Karten Mappen (Mappen 1083, 1103, 1172, 1172) sowie im Bestand Karten - Gifhorn.

Stand: August 2013

Enthält

Allgemeine Verwaltung, Personalangelegenheiten, Forstamtschroniken, Forstwesen, Jagdsachen

Literatur

Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M.

5,7

Bearbeiter

Christiane Drewes

Benutzung

Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.