NLA HA Hann. 182 Hardegsen

  • Zugeordnete Objekte zeigen
  • Drucken
  • Mit Strg+C oder Rechtsklick kopieren.
    Verlinken
  • Versenden
  • Verbessern

Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Oberförsterei Hardegsen

Laufzeit

1775-1954

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 wurde das bisherige Forstrevier Ertinghausen mit Ellierode und Fredelshagen sowie Grimmerfeld vom bisherigen Forstrevier Fredelsloh zur Oberförsterei Ertinghausen ausgebaut.

1877 wurde sie nach dem Sitz des Oberförsters in Oberförsterei Hardegsen umbenannt (vgl. Amtsblatt für Hannover, 1877, S. 155). Sie setzt sich zusammen aus den Schutzbezirken Goseplack, Leisenrode, Ertinghausen, Fredelshagen, Grimmerfeld und Hagenberg (vgl. Staatshandbuch über die Provinz Hannover, 1910, S. 212).

Zum 01.04.1930 wurde die Oberförsterei Grubenhagen aufgelöst und der Bezirk mit der
Oberförsterei Hardegsen vereinigt (vgl. Hann. 80 Hildesheim III Acc. 65/75 Nr. 9; MBl. d. Preuß. Verw. f. Landwirtschaft, Domänen und Forsten 1930, 26. Jg. S. 87).

Die Oberförsterei Ertinghausen bzw. Hardegsen gehörte zu den Forstinspektionen Dassel, dann Uslar (bis 1875), Northeim (bis 1884), Solling (bis 1888), Münden (bis 1913), Solling (bis 1918/1922) und Lautenthal.

Ab 1934 war das Forstamt Hardegsen dem Regierungsforstamt Hildesheim unterstellt. (vgl. Amtsblatt für Hannover, 1875, S. 174; Staatshandbuch über die Provinz Hannover, 1884, S. 150; ebd., 1885/86, S. 184; ebd., 1888, S. 187; ebd., 1889, S. 187; ebd., 1913, S. 218; ebd., 1914, S. 224; ebd., 1918, S. 581; ebd., 1922, S. 370; Staatshandbuch über den Preußischen Staat, 1935, S. 615).

Im Jahr 1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (MBl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Hardegsen. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Ertinghausen, Fredelshagen, Goseplack, Grimmerfeld, Leisenrode, dem Hilfsförsterbezirk Espol sowie der Stadtforst Hardegsen (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 166).

Bestandsgeschichte

In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Hardegsen sind bislang folgende Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Hardegsen eingegangen:

Acc. 81/70
Acc. 52/98

Der Acc. 52/98 wurden einige Forstkarten der Oberförsterei Hardegsen entnommen; diese finden sich jetzt in der Kartenabteilung unter der Signatur Mappe 2026. Weitere Forstkarten zur Oberförsterei bzw. zum Forstamt Hardegsen finden sich unter den Signaturen Mappe 1298, Mappe 1299, Mappe 1714, Mappe 1715 sowie im Bestand Karten - Northeim.

Akten des Forstamtes Hardegsen nach 1945 sind im Bestand Nds. 660 Uslar zu finden.

Stand: August 2012

Enthält

u.a. Verwaltung, Personalia, Statistik, Betriebsmerkbücher, Holzwirtschaft, Jagd, Nebennutzung, Rechnungswesen, Berechtigungen, Gemeindeforsten u.a.

Literatur

Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990;

Sollingverein Uslar e. V. (Hrsg.): Das Sollingische Forstbereitungsprotokoll für die Ämter Uslar, Niennover, Lauenförde, Hardegsen und Erichsburg : 1735 - 1736 ; mit einem Auszug aus der Fleischmannschen Forstchronik/ Transkription der Handschriften: Gerhard Brodhage; Holzminden: Mitzkat, 1999 - 192 S.

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M.

3,0

Referent

Christiane Drewes

Bearbeiter

Eveline Noffke (1979), Christiane Drewes (2012)

Benutzung

Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.