NLA HA Hann. 182 Coppenbrügge

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Oberförsterei Coppenbrügge

Laufzeit 

1857-1984

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Die Forstreviere Lauenstein, Coppenbrügge, Mariennau, Hohnsen und Brünnighausen wurden auf diese Weise zur Oberförsterei Coppenbrügge ausgebaut. 1874 bestand die Oberförsterei Coppenbrügge aus den Schutzbezirken Ockensen, Lauenstein, Marienau I und II, Benstorf, Brünnighausen und Hohnsen, im Jahr 1885 dann aus den Revieren Ockensen, Coppenbrügge, Lauenstein, Heide, Salzburg, Brünnighausen und Hohnsen (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874, 1885/1886).

In den folgenden Jahren bis 1945 kam es zu weiteren Gebietsaustauschungen und Umbenennungen der Revierförstereien; so wurde der Schutzbezirk Brünnighausen an die Oberförsterei Springe (lt. Staatskalendern ab 1903 zu Springe) und später die Försterei Rohrsen von der Oberförsterei Hameln an die Oberförsterei Coppenbrügge verlegt.

1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (vgl. Ministerialbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Coppenbrügge. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Ockensen, Lauenstein, Coppenbrügge, Osterwald, Salzburg und Rohrsen (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 149).

Bestandsgeschichte 

In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Coppenbrügge ist die folgende Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Coppenbrügge eingegangen:

Acc. 99/97

Die (wenigen) vorhandenen Akten des Forstamtes Coppenbrügge nach 1945 befinden sich im Bestand Nds. 660 Saupark; für Coppenbrügge wurde daher kein eigener Nds.-Bestand angelegt. Im Jahr 1997 ist das Forstamt aufgelöst und der größte Teil des Gebietes mit dem Forstamt Saupark vereinigt worden.

Stand: Juli 2010

Enthält 

Allgemeine Verwaltung, Personalangelegenheiten, Forstamtschroniken

Literatur 

Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

2,4

Bearbeiter 

Christiane Drewes

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.