NLA HA Hann. 1/3

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Staatsarchiv Hannover: Mittlere Dienstregistratur

Laufzeit 

1835-1982

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Zur Geschichte des Staatsarchivs Hannover 1866/1867-1950

Die Annektion des Königreichs Hannover durch Preußen im Jahr 1866 hatte die Eingliederung des Königlichen Archivs in Hannover in die preußische Archivverwaltung zur Folge. Fortan war das Archiv kein Zentralarchiv mehr, sondern lediglich eine den anderen staatlichen Archiven in Preußen gleichgeordnete Einrichtung. Das Archiv war noch nicht einmal für die ganze nunmehrige Provinz Hannover zuständig war, sondern nur für den Teil östlich der Weser, da links der Weser die staatlichen Archive in Aurich und in Osnabrück, die im Königreich Hannover ein ausgesprochenes Schattendasein geführt hatten, nun auch zu formal gleichrangigen Institutionen ausgebaut wurden. Gemäß Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 21. November 1867 trug das Archiv in Hannover - wie die anderen Archive der preußischen Monarchie - fortan die Bezeichnung "Staatsarchiv".

Eine wichtige Neuerung der Preußenzeit war die Übernahme von Akten von allen Behörden der Landesverwaltung in das Archiv, also die Entstehung dessen, das was wir heute Behördenbetreuung nennen. Bis in die 1860er Jahre hinein war es nur zu Abgaben von Akten der Hof- und Zentralbehören an das Königliche Archiv gekommen, und dies auch nur dann, wenn die Behördenregistraturen überzuquellen drohten. Dann trafen die Registratoren der jeweiligen Behörde die Entscheidung, welche Akten dem Archiv angeboten werden sollten. Nach 1867 wurde die Auswahl der in das Archiv zu übernehmenden Akten in die Hände der Archivare gelegt - die sogenannte Bewertung ist bis heute eine unserer wichtigsten Aufgaben -, und außerdem auf alle Behörden und Gerichte der Landesverwaltung ausgedehnt. So kamen über die Amtsgerichte und Ämter bzw. Landratsämter große Mengen für die Regionalgeschichte wichtiger Archivalien ins Haus.

Weitere bedeutende Zuwächse erfuhr das Staatsarchiv Hannover in den Jahren 1869/1870, als die Regierungsarchive in Stade und Hildesheim dem preußischen Zentralismusstreben zum Opfer fielen und die umfangreichen Archivalienbestände des ehemaligen Hochstifts Hildesheim und der beiden geistlichen Fürstentümer bzw. ab 1648 Herzogtümer Bremen und Verden in das hannoversche Archiv überführt wurden.

Die zahlreichen Zugänge zum Archiv führten allerdings dazu, daß eine Erweiterung des Archivgebäudes unausweichlich wurde. So erfolgte in den Jahren 1889-1893 ein Aus- und Erweiterungsbau, dem das Gebäude im wesentlichen seine heutige äußere Gestalt verdankt. Das Archiv wurde um ein Stockwerk erhöht; außerdem gab der Anbau des Südflügels dem Gebäude seine heutige T-Form. Der Südflügel war zwar als repräsentativer Eingang konzipiert, hat diese Funktion aber erst nach dem Wiederaufbau des Gebäudes nach dem Zweiten Weltkrieg übernommen. Der Zugang zum Archiv erfolgte seit der Wiedereröffnung 1893 durch die unscheinbaren Ecktürme zwischen Altbau und Neubau.

Im Innern wurde das Archiv völlig umgestaltet. Die beiden unteren Geschosse - also der Altbau - wurde durch Einziehung von aus Gitterrosten bestehenden Böden in jeweils zwei Galerien geteilt. Im aufgestockten Teil des Gebäudes wurden auf die gleiche Weise weitere drei Galerien gewonnen. Wohl bei diesen Maßnahmen wurden im Ostflügel die Gewölbe des 18. Jahrhunderts beseitigt, während sie im ersten Obergeschoß des Westflügels, weil hier u. a. keine Magazinfläche, sondern Findbuchraum und Benutzertrakt untergebracht waren.

Der so 1889/1893 neu gewonnene Magazinraum erschöpfte sich allerdings schon bald. Diesmal - das ergab sich aus der räumlichen Situation rings um das Archivgebäude - konnte es dabei keinen Anbau geben, sondern es mußte auf einen völligen Neubau gedrängt werden. Schon weit fortgeschrittene Neubaupläne in den späten 1930er Jahren fielen dann der intensivierten deutschen Wiederaufrüstung und schließlich dem Beginn des Zweiten Weltkriegs zum Opfer.

Die Bombennächte des Zweiten Weltkriegs haben dann zu erheblichen Verlusten unter den Beständen des Archivs geführt. Maßnahmen zur Auslagerung von Archivalien waren im November 1942 begonnen worden, noch aber nur schleppend, denn den nationalsozialistischen Machthabern erschienen solche Maßnahmen suspekt. Im Mai 1943 waren immerhin die oberen drei der sieben Magazingeschosse von Archivalien geräumt. Bausachverständige hielten dann die 75 cm starke Zwischendecke der unteren Stockwerke des Westflügels - also das erhalten gebliebene Gewölbe des Archivgebäudes des frühen 18. Jahrhunderts - für bombensicher. So beschränkte man sich darauf, als Brandschutzmaßnahme die Fenster des Erdgeschosses und des ersten Stockwerks zuzumauern.

Beim Bombenangriff auf Hannover in der Nacht vom 22. auf den 23. September 1943 wurde gerade dieser Westflügel von Sprengbomben getroffen, die das Dach aufrissen und im Bereich des Gebäudekreuzes die Zwischendecken bis zum untersten Geschoß durchschlugen. Direkte Archivalienverluste waren dadurch anscheinend nicht eingetreten. Aber: Der Zugang zum Westflügel war damit versperrt. So konnten keine Sicherungsmaßnahmen mehr unternommen werden, zumal die Generaldirektion der Staatsarchive in Berlin dem hannoverschen Bericht über die Dringlichkeit sofortiger Maßnahmen wohl keinen rechten Glauben schenken und erst noch einen Beamten zur Prüfung der Situation entsenden wollte.

Beim schweren Bombenangriff auf Hannover in der Nacht vom 8. zum 9. Oktober 1943 wurde dann das schon beschädigte Archiv abermals schwer getroffen: Brandbomben sowie übergreifendes Feuer von der benachbarten Reformierten Kirche zerstörten den Westflügel weitgehend, die darin noch lagernden Archivalien verbrannten ausnahmslos. Immerhin konnte das drohende Übergreifen des Feuers auf den ja auch noch nicht völlig geräumten Ostflügel verhindert werden. Quantitativ hat das Staatsarchiv Hannover in jener Nacht ca. 20 Prozent der gesamten Bestände verloren. Zudem verbrannten damals sämtliche Findbücher des Staatsarchivs.

Erst nach der Katastrophe vom Oktober 1943 wurde das Archivgebäude vollständig geräumt, die erhaltenen Archivalien in verschiedene Auslagerungsorte verbracht. Seit Sommer 1945 lief die Rückführung der ausgelagerten Archivalien in das Archivgebäude an, zudem ist auch zum Jahresbeginn eine äußerst umfangreiche Aktenabgabe der Stader Regierung zu vermerken - als das Staatsarchiv von einer zweiten Katastrophe heimgesucht wurde, als am 9. Februar 1946 ein völlig überraschendes Hochwasser der Leine das Gebäude drei Tage lang in einer Höhe von zwei Metern unter Wasser setzte. Die davon betroffenen ca. 2,5 km Akten und ca. 40.000 Pergamenturkunden tragen bis heute zum Teil irreparable Wasserschäden.

Erst nach der Währungsreform von 1948 wurde die Instandsetzung des schwer beschädigten Archivgebäudes begonnen und Ende 1952 abgeschlossen. Alle anderen Lösungen - etwa ein Neubau an völlig anderer Stelle scheiterten am Geld. Somit hat das Hauptstaatsarchiv Hannover als eines der wenigen deutschen Archive seinen Dienstsitz in einem Archivzweckgebäude aus der Barockzeit.

Als Aushilfsmagazin war noch im Jahr 1946 ein nicht mehr für seine ursprüngliche Bestimmung genutzter Hochbunker in Hannover-Bothfeld angemietet worden. Dieser Bunker wurde im Jahr 1972 durch den Neubau eines Magazingebäudes mit einer Lagerkapazität von 32 km Akten in Pattensen ersetzt. Bei der Wahl des Ortes hat immer noch die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg eine Rolle gespielt.

Stand: September 2010

Zur weiteren Geschichte des Staatsarchivs Hannover nach 1945/1950 siehe das Vorwort zum Bestand Nds. 71.

Leiter des Staatsarchivs Hannover 1867-1959

1851-1867 Adolf Schaumann
1867-1874 Karl Ludwig Grotefend
1875-1877 Hans Sudendorf
1877-1895 Karl Janicke
1895-1910 Richard Doebner
1910-1923 Bruno Krusch
1923-1930 Adolf Brenneke
1930-1938 Otto Grotefend
1938-1959 Georg Schnath

1940-1942 Otto Grotefend (kommissarisch)
1942-1944 Rudolf Grieser (kommissarisch)
1944-1945 Aloys Schmidt (kommissarisch)
1945-1948 Rudolf Grieser (kommissarisch)

Bestandsgeschichte 

Die eigene Dienstregistratur des Hauptstaatsarchivs ist der einzige Bestand, bei dem die hannoverschen Archivare die Trennung zwischen der königlichen Zeit und der darauffolgenden preußischen Ära konsequent vollzogen haben. Mit dem Jahr 1866 wurde hier ein Schnitt vorgenommen, indem die ältere Dienstregistratur (jetzt Bestand Hann. 1/2) abgeschlossen und eine neue Dienstregistratur aufgebaut wurde. Nur wenige Akten beider Bestände - im wesentlichen Personalakten - reichen in die Zeit hinein, die von dem jeweils anderen bestand abgedeckt wird.

In den Jahren 1876/1877 wurde die kurrente Dienstregistratur des Staatsarchivs Hannover im Rahmen der Vereinheitlichung der Registraturführung der preußischen Staatsarchive von dem Archivsekretär Felix Geisheim neugeordnet. Im Herbst des Jahres 1877 schloß der Archivsekretär Richard Doebner diese Arbeiten ab. Zugleich wurde ein Repertorium zur Registratur angelegt (heutige Signatur: Hann. 1/3 Nr. 903). Seit Abschluß der Ordnungsarbeiten Geisheims und Doebners erfolgte die Ablage der eingehenden Schreiben nach dem von der neuen Systematik der Registratur vorgegebenen Aktenplan. Grundlage der Registratur waren nun die drei großen Abteilungen I. Generalia, II. Spezialia und III. Personalia. Später wurde noch eine weitere Rubrik IV. Geschäftsbücher angehängt. Die Rubrik II. Spezialia war wiederum durch ein alphabetisches Stichwortprinzip untergliedert, welche allerdings naturgemäß keine konsequente sachliche Untergliederung zuließ.

Die Aktenführung der Dienstregistratur des Staatsarchivs Hannover während der preußischen Zeit war übrigens ohnehin alles andere als konsequent und einheitlich. Beispielsweise wurden in den 1860er und 1870er Jahren Anfragen der Bearbeiter des Bremischen Urkundenbuchs sowohl in den Akten über die amtliche Benutzung des Staatsarchivs Hannover durch andere Staatsarchive, in den Akten über die Benutzung durch wissenschaftliche Institutionen sowie in den Akten über die nichtamtliche Benutzung unter dem Namen des jeweils anfragenden bremischen Archivars abgelegt.

Auch die mittlere Dienstregistratur wurde schwer von der Brandkatastrophe vom 8./9. Oktober 1943 getroffen, als das Staatsarchiv Hannover bei einem britischen Luftangriff rund 20 Prozent seiner gesamten Bestände einbüßte. Anhand der durch die Kriegseinwirkungen in den Bestand Hann. 1/3 gerissenen Lücken ist eine Scheidung zwischen reponierter und kurrenter Registratur erkennbar. Während der reponierte Teil der Registratur unversehrt blieb, ist die kurrente Registratur - ca. 43 Prozent des Gesamtbestandes - anscheinend vollständig verbrannt. Die Verluste verteilen sich auf die vier Abteilungen des Bestandes wie folgt:

I (Generalia): 17 Akten
II (Spezialia): 249 Akten
III (Personalia): keine Verluste
IV (Geschäftsbücher): rd. 20 Akten.

Unter den Verlusten befinden sich wichtige Unterlagen betr. die Genese der Bestände des Archivs. Schwerwiegend sind etwa die Verluste eines Großteils der Erwerbungsakten (II E, 114 verlorene Akten) und der Akzessionsbücher (IV C a) für die Zeit von 1877-1943, die heute Auskunft über Entstehung und Inhalt vieler im Oktober 1943 verbrannter Bestände hätten geben können. Hierdurch gewinnt jedoch zugleich der Bestand Hann. 1/3 seine besondere Bedeutung, indem die erhaltenen Akten der Gliederungspunkte 01.04 (Jahresberichte an den Generaldirektor), 02 (Benutzung), 05 (Erwerbungen) und 11 (Geschäftstagebücher) zahlreiche Informationen über solche Bestände enthalten, die im Oktober 1943 verbrannt sind. Auch die jüngeren Tagebücher und die jüngeren Jahresberichte sind 1943 vernichtet worden. Ferner haben die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs Lücken in die Benutzeranfragen in der Regel für die Jahre 1940-1943 gerissen.

Unbeschadet haben die Personalakten der Archivmitarbeiter den Zweiten Weltkrieg überstanden. Die hier entstandenen Lücken resultieren daher, daß - über das Ende der preußischen Zeit hinaus - bei Versetzung von Archivbeamten ihre Personalakten in der Regel an die neue Dienststelle abgegeben wurden. Die Personalakte Rudolf Griesers etwa ist mit seinem Wechsel in die Staatskanzlei 1946 nach dorthin abgegeben worden und somit heute im Bestand Nds. 50 (acc. 2003/037 Nr. 4) überliefert. Weitere heute im Bestand fehlenden Akten sind entweder in die jüngere Dienstregistratur überführt (Nds. 71) oder aber nach der Errichtung der Staatsarchive in Stade 1959/1964 (Personalakte Erich Weise) und Bückeburg 1961 (u. a. Personalakte Franz Engel) nach dorthin abgegeben worden. Einige Personalakten sind auch in in die jüngere Dienstregistratur ab 1950/1951 (Nds. 71) überführt worden.

Das handschriftliche Behördenrepertorium von 1877 blieb nach dem Zweiten Weltkrieg in Gebrauch, die Benutzung dieses ohnehin unzulänglichen Findmittels jedoch war durch Aktenabgaben und v. a. durch die Kriegsverluste zusätzlich erschwert. Außerdem wurde das Repertorium häufig vom Registrator gebraucht und konnte deshalb nicht im Findbuchzimmer einstehen. Diesem schon vor 1943 üblichen Umstand ist es allerdings zu verdanken, daß das Repertorium der mittleren Dienstregistratur als einziges Findmittel des Staatsarchivs Hannover den Zweiten Weltkrieg überdauert hat. Die Archivalienverluste v. a. im Bereich der Generalia wurden notdürftig mit Handakten der Archivare aufgefüllt, die im Repertorium nachgetragen wurden.

Im Spätsommer 1980 hat Frau Palow unter Anleitung von Manfred Hamann eine maschinenschriftliche Fassung des alten Behördenfindbuchs erstellt. In diesem Zusammenhang wurde die Numerus-currens-Zählung des Bestandes durchgeführt und Belege und belanglose Kassenlisten ausgeschieden. Die wenig zufriedenstellende Gliederung des Bestandes v. a. im Bereich der Spezialia wurde beibehalten, wie auch die Entscheidung über die Aufnahme nicht mehr vorhandener Akten nicht recht einleuchtet: Die verbrannten Generalia, Spezialia und Geschäftsbücher des Bestandes wurden nicht in das maschinenschriftliche Findbuch aufgenommen, wohl aber die im Rahmen der Versetzung von Beamten an deren neue Dienststellen übersandten Personalakten.

Nachdem das maschinenschriftliche Findbuch zum Bestand im Sommer 2007 im Rahmen eines größeren Erschließungsprojekts in die archivische EDV-Datenbank unter Verwendung der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden ist, wurde die unzureichende Erschließung, die sich aus dem Charakter der ursprünglichen Verzeichnung zu Behördenzwecken ergab, ab August 2007 sukzessive vom Unterzeichner überprüft, korrigiert und erweitert, ferner wurden auch noch unverzeichnete Archivalien des Bestandes erschlossen.

In seiner derzeitigen Gestalt umfaßt der Bestand Hann. 1/3 918 Akten (= 17,6 lfdm) aus der Zeit von 1741 bzw. von 1835 bis 1980. Der Schwerpunkt der Überlieferung liegt deutlich auf den Jahren 1866 bis 1950. Die Abgrenzung zur älteren Dienstregistratur des Archivs aus der Zeit vor 1866 ist verhältnismäßig konsequent durchgeführt worden, indem nur sieben Akten - in der Regel Personalakten - vor dem Jahr 1866 einsetzen. Umgekehrt gehen auch nur acht Akten des Bestandes Hann. 1/2 und jeweils nur unwesentlich über das Jahr 1866 hinaus. Auch bei den weit über das Jahr 1950 hinausreichenden Akten des Bestandes Hann. 1/3 handelt es sich in der Regel um Personalakten bzw. um die bis 1971 geführte Kartei der nichtstaatlichen Archive des Sprengels, die schwerpunktmäßig in den Jahren 1947 bis 1952 geführt worden ist.

Den einzigen regelrechten zeitlichen Ausreißer stellt ein Schriftstück aus dem Jahr 1741 dar. Im Jahr 1892 übersandte das Oberlandesgericht Celle einen Recherchevermerk des Archivars Philipp Conrad Hugo, des Archivsekretärs Bernhard Böhmer und anderer Archivbediensteter nach Autographen der Gräfin Agnes von Hoya, geb. von Bentheim und Steinfurt (+ 1589), in den Celler Beständen des Königlichen Archivs zu Hannover von 1741 sowie die seinerzeit zutage geförderten und dem Geheimen Rat ausgehändigten Originalurkunden aus den Jahren 1570 bis 1575. Während die vier Originalurkunden dem Bestand Celle Or. 13 zugeordnet worden sind, wurde das Schreiben von 1741 nicht der älteren Dienstregistratur zugeordnet, sondern als Anlage zum Schreiben des Oberlandesgerichts der kurrenten Registratur zugewiesen (Hann. 1/3 Nr. 419 fol. 125-126).

Stand: September 2010

Enthält 

u.a. Dienstregistratur des Preußischen Staatsarchivs Hannover; Dienststellenorganisation, Bestandsbildung und Benutzung

Literatur 

Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover I: Regierungsbezirk Hannover, Heft 2: Stadt Hannover, bearb. v. Arnold Nöldeke, Teil 1: Denkmäler des "alten" Stadtgebietes Hannover (Eingemeindungsstand bis 1. Januar 1870), Hannover 1932, S. 330-336: Archiv und Bibliothek.

Max Bär, Geschichte des Königlichen Staatsarchivs zu Hannover (Mittheilungen der K. Preussischen Archivverwaltung 2), Leipzig 1900.

Max Bär, Übersicht über die Bestände des Königlichen Staatsarchivs zu Hannover (Mittheilungen der K. Preussischen Archivverwaltung 3), Leipzig 1900.

Adolf Brenneke, Archivkunde. Ein Beitrag zur Theorie und Geschichte des europäischen Archivwesens, bearb. nach Vorlesungsnachschriften und Nachlasspapieren und ergänzt von Wolfgang Leesch, Leipzig 1953, S. 329-338.

Hans Goetting, Vor vierzig Jahren. Das Hauptstaatsarchiv Hannover und die Hochwasserkatastrophe vom 9.-11. Februar 1946, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 58 (1986), S. 253-278.

Manfred Hamann, Geschichte des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs in Hannover, 2 Teile, in: Hannoversche Geschichtsblätter NF 41 (1987), S. 39-87 und NF 42 (1988), S. 35-119.

Waldemar R. Röhrbein/Ernst Schubert, Georg Schnath zum Gedenken (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, Sonderband), Hannover 2001.

Georg Schnath, Eines alten Archivars Erinnerungen an das Staatsarchiv Hannover aus den Jahren 1920 bis 1938, in: Dieter Brosius/Martin Last (Hrsg.), Beiträge zur niedersächsischen Landesgeschichte. Zum 65. Geburtstag von Hans Patze (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, Sonderband), Hildesheim 1984, S. 454-474.

Beständeübersichten:

Carl Haase/Walter Deeters (Bearb.), Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs Hannover, Bd. 1 (Abt. Cal., Celle und Hild.) (Veröffentlichungen der Niedersächsischen Archivverwaltung 19), Göttingen 1965.

Ernst Pitz (Bearb.), Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs Hannover, Bd. 2: Kurfürstentum, Königreich und Provinz Hannover (Veröffentlichungen der Niedersächsischen Archivverwaltung 25), Göttingen 1968.

Manfred Hamann (Bearb.), Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs Hannover, Bd. 3: Mittel- und Unterbehörden in den Landdrostei- bzw. Regierungsbezirken Hannover, Hildesheim und Lüneburg bis 1945, 2 Teile (Veröffentlichungen der Niedersächsischen Archivverwaltung 42/1-2). Göttingen 1983.

Manfred Hamann/Christine van den Heuvel/Peter Bardehle (Bearb.), Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs Hannover, Bd. 4: Deposita, Kartenabteilung und Sammlungen bis 1945 (Veröffentlichungen der Niedersächsischen Archivverwaltung 47), Göttingen 1992.

Siehe

Korrespondierende Archivalien 

NLA HA:
Hann. 1/2: Ältere Dienstregistratur des Hauptstaatsarchivs Hannover (bis 1866/67)
Nds. 71: Jüngere Dienstregistratur des Hauptstaatsarchivs Hannover (ab 1950/51)
Hann. 122a: Oberpräsident der Provinz Hannover (1867-1945)
Nds. 50: Niedersächsische Staatskanzlei (ab 1946)

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin:
Rep. 93 B: Preußisches Ministerium der öffentlichen Arbeiten
Rep. 151: Preußisches Finanzministerium
Rep. 178: Generaldirektion der preußischen Staatsarchivs

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M. 

17,6

Bearbeiter 

Dr. Christian Hoffmann (2010)

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

teilweise verzeichnet