NLA AU Rep. 145

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Wasserbauinspektion Esens

Laufzeit

1788-1892

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Die Wasserbauinspektionen entstanden nach 1814 als untere Ausführungsbehörden für alle Belange des Wasserbaus , ab 1910 hießen sie Wasserbauämter. Der Bestand enthält vorwiegend Abwässerungs-, Deich- und Sielsachen des Harlingerlandes aus dem 19. Jahrhundert.

Bestandsgeschichte

VORWORT - Rep. 145

Die Wasserbauinspektionen sind nach 1814 als untere Ausführungsbehörden für alle Belange des Wasserbaus enstanden und sind somit die ältesten Spezialbehörden technischer Art in Ostfriesland. Seit 1830 hießen sie förmlich Wasserbauinspektionen. 1871 versuchte man, den Staatsbau in einer Behörde zu vereinigen, und schuf Baukreise, die Hoch-, Tief- und Wasserbau betrieben. Mit der Abschaffung der Ämter 1884 und der Einrichtung der Stadt- und Landkreise hob man diese Einheit wieder auf und erneuerte die Wasserbauinspektionen in jedem Kreis. Ab 1910 hießen sie Wasserbauämter. Sie bestanden in Aurich, Emden, Leer, Norden und Wilhelmshaven. Das Amt in Wilhelmshaven hatte die Aufgaben der Wasserbauinspektion Esens mit übernommen.
Die Übertragung der Verwaltung der hauptsächlichen Wasserstraßen auf das Reich nach dem Ersten Weltkrieg änderte vorerst nichts an dieser Organisation. 1924 freilich wurde das Wasserbauamt in Aurich in ein Wasserwirtschaftsamt umgewandelt. Die übrigen Ämter, 1949 in Wasser- und Schiffahrtsämter umbenannt, wurden 1978 im Wasser- und Schiffahrtsamt Emden vereinigt, das seit 1984 eine reine Bundesbehörde ist und die Landesaufgaben an die Hafenämter in Emden und Norden übertragen hat.

Die nachstehend verzeichneten Akten der ehemaligen Wasserbauinspektion Esens sind 1912 vom Wasserbauamt Aurich, dem damals auch die Wasserbauverwaltung für den Bezirk Esens-Wittmund oblag - an das Staatsarchiv mit einem provisorischen Verzeichnis abgegeben worden. Sie wurden zunächst als Repositur 45, Wasserbauamt Aurich, im Magazin eingelagert.

Bei einer flüchtigen Durchsicht im Jahre 1947 wurde festgestellt, daß einige Akten fehlten und ein großer Haufen ungeordneter Aktenstücke, vorwiegend lose Blätter den Abschluß des Bestandes bildete. Im Jahre 1951 wurde der Bestand einer gründlichen Neuordnung unterzogen. Dabei wurden einige wenige

Aktenfaszikel der Hafenbaukommission für das Jadegebiet und der Wasserbauinspektionen Wilhelmshaven zuständigkeitshalber an das Staatsarchiv Oldenburg abgegeben, einige wenige Stücke - vor allem die oben erwähnten losen Akten - konnten ohne Bedenken kassiert werden.

Im September 2006 wurde das maschinenschriftlich vorliegende Findbuch von Archivdirektor Möhlmann in AIDA übertragen.

Aurich, 28. September 2006

Dr. Michael

Hermann


Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet