NLA HA BaCl Hann. 84f Rehburg

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Steinkohlenbergwerk Rehburg Loccum (BaCl)

Laufzeit

1818-1863

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Das Bergwerk von Rehburg-Loccum lag im Amt Rehburg/Loccum an der Gailenhorst und hatte acht- bis zehnzöllige Steinkohlenflöze [Nr. 18].
Im Laufe des 18. Jahrhunderts kam es zu mehreren Versuchsbauen im Rehburger und Loccumer Revier, die aber alle nach kurzer Zeit wegen Unrentabilität wieder eingestellt wurden. 1782 gelangte das Werk in sechsjährige Pacht des Loccumer Kaufmanns Wilhelm. Ihm folgten der Hausvogt Künnecke, dessen Sohn und Steiger Breves, der um die französische Besatzungszeit die Pacht abgab. 1818 beginnt der fiskalisch hannoversche Bestand.
Das Loccumer Werk wurde ab 1791 durch Einwohner der Gemeinde Münchehagen betrieben. Die Schächte lagen in direkter Nähe des Rehburger und bauten dasselbe Flötz unter günstigeren Verhältnissen ab, wie sie wohl auch qualitativ bessere Kohlen als die Rehburger fanden. Das Loccumer Werk wurde nach der französischen Besatzungszeit vom Landesherrn aufgekauft, teilweise vom Kloster Loccum gepachtet und fusionierte mit dem Rehburger Werk.
Abnehmer waren in Preußen, aber auch benachbarte Ziegeleien und Branntweinbrennereien und das Bad zu Rehburg. Seit 1850 wurde das Werk durch die Berginspektion am Deister verwaltet und beschäftigte 24 bis 28 Arbeiter regelmäßig.
Die Knappschaft war bis 1837 selbständig, konnte sich aber nicht alleine tragen und wurde ab 1837 mit der Deisterknappschaft zusammen geführt, übernahm deren Reglement, wurde aber selbständig unterverwaltet. [Nr. 6, 1851/52]. Bei der Verpachtung des Werkes an den Bergverwalter Einer 1863 wurde sie von jenem mit übernommen.

Bestandsgeschichte

Das Bergwerk befand sich unter Clausthaler Bergaufsicht. Der Bestand umfasst 0,7 lfm aus der Zeit zwischen 1818 und 1863. Er ist unterteilt in Knappschaftsangelegenheiten und Rechnungsangelegenheiten. Vorberichte zu den Rechnungen ab 1850 illustrieren die Betriebsgeschichte und den Abbau neben Kohlen- und Gedingepreisen, Grubenanschnitte sind in den Rechnungsbelegen enthalten.

Enthält

Knappschafts- und Rechnungsakten

Findmittel

EDV-Findbuch

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang in lfd. M.

0,7

Bearbeiter

Wolfgang Lampe, 2008

Helga Brand

Benutzung

Der Bestand lagert in der Außenstelle Clausthal (Bergarchiv) des Niedersächsischen Landesarchivs. Das Archivgut kann nur dort (An der Marktkirche 9, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Standort LBEG) unter Berücksichtigung der entsprechendenen Schutz- und Sperrfristen nach §5 Niedersächsisches Archivgesetz (NArchG) eingesehen werden.

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet

Georeferenzierung

Bezeichnung

Rehburg-Loccum, Stadt [Wohnplatz]

Zeit von

1

Zeit bis

1

Objekt_ID

5005

Ebenen_ID

1