NLA HA Hann. 74 Diepholz

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Amt Diepholz

Laufzeit

1533-1940

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

Enthält u.a. Generalia, Hoheits-, Militär-, Domänensachen, Steuern und Abgaben, Forst- und Jagdsachen, Kirche und Schule, Gemeinde-, Polizei-, Ablösungssachen, Akten des Amtes Auburg aus hessischer Verwaltungszeit
Findmittel: EDV-Findbuch in Bearbeitung
Umfang: 90,3 lfdm

Hinweis:
Wegen Pilzbefall, Verunreinigung und Beschädigungen kann es teilweise zu Benutzungsbeschränkungen kommen. Einige Archivalien werden nur noch als Mikrofiche zur Benutzung vorgelegt.

Bestandsgeschichte

Der Bestand umfasst das Schriftgut der drei im Jahr 1859 zusammengelegten Ämter Diepholz, Lemförde und Auburg. Diese Ämter, die bereits unter den Diepholzer Grafen bestanden, gelangten nach deren Aussterben 1585 teils an die Lüneburger (Celler) Linie des Welfenhauses (Diepholz und Lemförde), teils an Hessen (Auburg). 1665 wurden Diepholz und Lemförde von Lüneburg-Celle an Herzog Ernst August, Bischof von Osnabrück, abgetreten; er behielt die beiden Ämter auch, als er 1679 die Regierung des Fürstentums Calenberg übernahm. Auburg blieb bis 1816 unter hessischer Verwaltung und war der Regierung Rinteln unterstellt.

Nach den Jahren der französischen Fremdherrschaft, in denen die Grafschaft Diepholz 1807-1810 zum Aller-Departement des Königreichs Westphalen, dann zum Departement Wesermündung des Kaiserreichs Frankreich gehörte, sind folgende Änderungen in der Verwaltungsorganisation zu verzeichnen:
Das Amt Auburg wurde 1816 von Hessen abgetreten und zunächst als Amtsvogtei dem Amt Diepholz beigelegt. Im Jahr 1852 wurde es als "Amt Auburg zu Diepholz" wieder verselbständigt. 1820 gab Diepholz das Kirchspiel Colnrade und 1852 die Bauerschaft Rüssen an das Amt Harpstedt ab. 1859 schließlich wurden die drei Ämter Diepholz, Auburg und Lemförde zum neuen Amt Diepholz zusammengelegt. Dem Amt entsprach in unverändertem Umfang von 1885-1932 der Kreis Diepholz.

Das vorliegende Findbuch fußt auf einer Abschrift des alten Behördenfindbuchs, das kurrent gemacht und leicht überarbeitet wurde. Die Akten selbst sind seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts in das Staatsarchiv gelangt. Neu geschaffen wurde die Abteilung IX (Akten des Amts Auburg aus der Zeit der hessischen Verwaltung). Sie setzt sich aus einer Abgabe des Staatsarchivs Marburg von 1937 (Nr. 3150-3162, 3170, 3174) und verschiedenen im Jahr 1951 aus dem Bestand Celle Br. 72a ausgesonderten Akten (Nr. 3163-3169,

3171-3173, 3175-3177) zusammen.

Die Zentralakten zum Amt Auburg befinden sich im Staatsarchiv Marburg.

Hannover, im November 1973
gez. Walter


Es erfolgte ein Zugang von zwei Fach aus einer Abgabe des Domänenrentamtes Nienburg im Februar 1981 (Nr. 411/1, 420/1 - 420/4, 421/1 - 421/2, 428/1, 434/1 - 434/2, 598/1 - 598/3).


Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.

Hannover, im August

2012

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

teilweise verzeichnet

Abgeschlossen: Nein

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Diepholz

Zeit von

1820

Zeit bis

1852

Objekt_ID

33

Ebenen_ID

6020

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Diepholz

Zeit von

1852

Zeit bis

1859

Objekt_ID

29

Ebenen_ID

6120

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Auburg

Zeit von

1852

Zeit bis

1859

Objekt_ID

30

Ebenen_ID

6120

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Diepholz

Zeit von

1859

Zeit bis

1885

Objekt_ID

15

Ebenen_ID

6320

Georeferenzierung

Bezeichnung

Amt Lemförde

Zeit von

1815

Zeit bis

1859

Objekt_ID

5

Ebenen_ID

6420