NLA HA Celle Br. 100

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Auswärtige Städte: Verschiedene Städte

Laufzeit 

1038-1702

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung 

Urkundenabschriften, Kriegssachen
Findmittel: EDV-Findbuch
Umfang: 0,5 lfdm

Bestandsgeschichte 

Die am Schluss der "auswärtigen" Designationen des Celler Archivs angeordneten Bestände Celle Br. 93 bis Celle Br. 101 betreffen sowohl Reichsstädte als auch auswärtige landsässige Städte, wie u. a. Bützow, Hildesheim, Rostock, Stettin, Trier, aber auch im Bestand Celle Br. 101 eine Anzahl einheimischer Städte wie Bodenwerder, Dahlenburg, Dannenberg, Hameln, Helmstedt, Holzminden, Königslutter, Münden, Northeim, Oebisfelde, Schöppenstedt und Springe.

Der Natur der Sache nach betreffen die Akten dieser Designationen weniger politische als vielmehr wirtschaftliche Angelegenheiten: Interzessionen, Fürbitten zugunsten von Inhaftierten oder Schuldforderungen. Handelsgeschichtlich ist die Bestandsgruppe dadurch sehr ergiebig, u. a. sind zahlreiche Zoll-, Markt- und Wegesachen dokumentiert. Doch finden sich vereinzelt auch kriegsgeschichtlich bedeutsame Nachrichten, u. a. die Bremischen Unruhen 1666 in Celle Br. 93, Hamburgische Betreffe 1686-1700 in Celle Br. 96, die Belagerung Stettins 1676/77 in Celle Br. 100 sowie Schlacht zu Konzerbrück bei Trier 1675 in Celle Br. 100.

Celle Br. 100 enthält Akten der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg zu Celle bzw. ihrer Kanzlei betr. die Reichsstädte bzw. Städte Goslar, Magdeburg, Quedlinburg, Rostock, Schweinfurt, Speyer, Stettin, Straßburg und die anderen elsässischen Reichsstädte (Hagenau, Colmar, Schlettstadt, Weißenburg, Landau, Oberehnheim, Kaysersberg, Münster in Sankt Gregorienthal, Rosheim und Türkheim) sowie Trier und Worms, wobei allein sieben der 17 Akten des Bestandes die Stadt Rostock betreffen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Neuverzeichnung der Bestände des Staatsarchivs Hannover an Hand der Aktenaufschriften mit dem Ziel, möglichst schnell die in der Nacht vom 8. zum 9. Oktober 1943 vernichteten Findbücher zu ersetzten. Die Wiederherstellung eines Findbuchs zum Bestand Celle Br. 100 nahm im Juli 1949

der Angestellte H. Lathwesen unter Aufsicht des Staatsarchivdirektors Georg Schnath vor.

Der Bestand ist im Jahr 2006 im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter Verwendung der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Zwischen Oktober 2006 und Februar 2007 wurden Titelaufnahmen, Laufzeiten usw. überprüft und mißverständliche Aktentitel überarbeitet.

Die Akten des Bestandes Celle Br. 100 sind im Rahmen der allgemeinen Benutzungsbestimmungen des Niedersächsischen Landesarchivs uneingeschränkt benutzbar. Die Signatur der Akten setzt sich zusammen aus der Bestandsbezeichnung Celle Br. 100 und der laufenden Signatur der Akten. In seiner derzeitigen Gestalt umfaßt der Bestand Celle Br. 100 17 Akten (= 0,6 lfdm) aus der Zeit von 1565 bis 1702. Abschriftlich reicht die Überlieferung bis 1038 zurück.

Hannover, im Februar 2007 Dr. Christian

Hoffmann

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet