StadtA HI Best. 362

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Description

Identification (short)

Title 

Nachlass Josef Nowak

Life span 

1924-2001

Fonds data

History of creator 

Dr. Josef Nowak wurde am 14.01.1901 in Stuttgart geboren und
besuchte dort das humanistische Gymnasium. Später studierte
er Philologie an der Universität Freiburg und promovierte
dort 1924. 1929 kam er mit Frau und Tochter nach Hildesheim
und wurde Lokal- und Feuilletonredakteur der Kornackerschen
Zeitung. Im Jahre 1933 gründete er mit Professor Dr. Erich
Riebartsch das Katholische Kirchenblatt für das Bistum
Hildesheim. Nebenher schrieb er zahlreiche Theaterstücke,
die in vielen großen Städten Deutschlands aufgeführt wurden.
Von 1941 bis 1945 war Josef Nowak der meistgespielte
deutsche Bühnenautor. Nach dem Einsatz als Soldat im zweiten
Weltkrieg und der Kriegsgefangenschaft kehrte er nach
Hildesheim zurück und wurde von 1948 bis 1952 Ratsherr der
Stadt Hildesheim. Er war weiterhin journalistisch tätig und
war eine Zeitlang Chefredakteur bei der Hildesheimer
Allgemeinen Zeitung. 1977 wurde er Ehrenmitglied der
Landespressekonferenz. 1974 erhielt er den Niedersächsischen
Verdienstorden erster Klasse und 1981 wurde ihm der Orden
der Ritterschaft des heiligen Gregorius verliehen.
Er veröffentlichte mehrere Biographien zu Hildesheimer
kirchlichen Persönlichkeiten, einige heimatkundliche Werke
über Hildesheim, einen Band über Würzburg und einen Roman
über seine Kriegsgefangenschaft während des zweiten
Weltkrieges. Zahlreiche Zeitungsartikel von ihm, zu sehr
unterschiedlichen Themen, wurden in diversen Zeitungen und
Zeitschriften abgedruckt. Im Rentenalter fuhr er bei allen
drei Romwallfahrten der Diözese Hildesheim mit und trug mit
zahlreichen Beiträgen in Form von Reden und Vorträgen
während der Zugfahrt nach Rom zum Gelingen der Wallfahrten
bei. Am 8. Mai 1988 verstarb er in Hildesheim.

Quelle: Karl Sievert in Die Diözese Bd. 56/1988 und Best. 800 Nr. XI

Custodial history 

Der vorliegende Nachlass wurde im September 2004 von seiner
zweiten Frau, Gisela Nowak, an das Stadtarchiv abgegeben. Er
umfaßt den Zeitraum von 1924 bis 2001 und hat einen Umfang
von zwei Regalmetern. Teile seines Nachlasses wurden bereits 1988 an das
Bistumsarchiv abgegeben. Ein Vermerk darüber und die
Aufstellung, um welche Unterlagen es sich handelt, befinden
sich in diesem Bestand unter der Nummer 105.

Finding aids 

AIDA-Findbuch, maschinenschriftlich

Further information (fonds)

Size in m 

156 Stück, 2 lfd. M.

Person in charge 

Claudia Gaßmann, im Dezember 2004

Access 

Vorbestellung erforderlich - Wegen Lagerung im Außenmagazin kann die Vorlage erst einige Tage nach der Bestellung erfolgen.