
Identifikation
Titel
Lauenburgische Sukzessionsfrage, besonders die Streitigkeiten mit dem fürstlichen Haus Anhalt, enthaltend Korrespondenzen und Sammlungen aus verschiedenen fürstlichen und städtischen Archiven Westfalens und Niedersachsens, Kopien von Urkunden
Enthält:
u.a. Demonstration des Ungrunds des anhaltinischen Anspruchs; Erbverbrüderung zwischen den Herzögen von Sachsen-Lauenburg und den Fürsten von Anhalt 1678 (Druckschrift); Stammtafeln der Askanier; Korrespondenz zwischen den Fürsten von Anhalt und August, Herzog zu Sachsen-Lauenburg sowie seinen Nachfolgern 1653-1657; Urkunde Kaiser Karls IV. 1370; Kaiserliche Ablehnung der Bestätigung des Erbvertrags 1677 (Druckschrift); Urkunde Rudolfs, Erzbischofs zu Magdeburg 1259; Vertrag (concordia) zwischen Johann, Albrecht und Bernhard, Grafen von Anhalt, und Erich, Erzbischof von Mainz 1288; Urkunde: Otto und Heinrich, Fürsten von Anhalt, schenken Conrad, Erzbischof von Magdeburg, das Dorf und die Burg Wegeleve 1318; Dokumente aus dem Kloster Bursfelde: Urkunde Herzog Heinrichs von Sachsen für Heinrich, Erzbischof von Mainz 1144; derselbe 1156; Urkunde Papst Eugens 1151; des Kardinalpresbyters Nicolaus 1452; Dokumente aus Celle: Auszug aus einem Vertrag zwischen Otto, Markgraf zu Brandenburg, und Magnus, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg 1369; Vormundschaftsbrief Herzog Magnus' zu Braunschweig und Lüneburg 1370; Bündnis zwischen Otto, Markgraf zu Brandenburg, und Magnus, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg 1369; Albrecht, Graf zu Ratzeburg schenkt der Kirche zu Ratzeburg Güter 1219; Urkunde der Herren zu Werle 1281; von Heinrich, Herr zu Werle 1284; Urkunde Kaiser Karls IV. 1365 (?), desselben 1355; von Herzog Wilhelm zu Braunschweig und Lüneburg 1367, von Herzog Magnus (Magnus' Sohn) zu Braunschweig und Lüneburg 1367, der Herzöge Wenzel und Albrecht von Sachsen und Lüneburg 1371; Kaiser Karls IV. 1372, König Sigismunds
Laufzeit
1672 - 1705
Enthält
1400; Erbverträge zwischen Ober- und Niedersachsen betreffend die Sukzession: Vertrag zwischen Rudolf, Wenzel und Albrecht, Herzögen zu Sachsen, und Johann, Albrecht und Erich, Herzögen zu Sachsen 1308; Stimmrecht auf den Reichstagen 1705; braunschweig-lüneburgischer Revers auf die Erbvereinigung mit Sachsen-Lauenburg 1369; sachsen-lauenburgischer Revers auf die Erbvereinigung mit Braunschweig-Lüneburg 1369; Mitteilung Herzog Erichs von Sachsen-Lauenburg an den Herzog von Sachsen-Wittenberg wegen der Huldigung für den Herzog zu Braunschweig und Lüneburg 1374; Urkunde von Albrecht, Herzog von Mecklenburg 1360; Urteil im Prozess des Bischofs von Ratzeburg mit Herzog Magnus von Sachsen-Lauenburg 1521; Herzog Erich versetzt sein Herzogtum an die Herzöge Wilhelm und Magnus von Sachsen und Erbeinung mit denselben 1369; Urkunde der Herzöge Wilhelm und Magnus von Sachsen 1369; Deghedinge zwischen Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg und Graf Adolf von Holstein 1369; Urkunden Heinrichs, Herzogs von Sachsen und Pfalzgraf bei Rhein 1203 und 1223; Ausarbeitungen von Leibniz
Ferner Urkundenabschriften:
[1144], Juli 23; Braunschweig bzw. Juli 27; Dorla
Herzog Heinrich der Löwe bestätigt dem Kloster Bursfelde die diesem von seinem Urgroßvater Heinrich [von Northeim] verliehenen Rechte und Freiheiten. Auf Bitte des Herzogs bestätigt Erbischof Heinrich I. von Mainz diese Verfügung
Abschrift 17. Jh. in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 245-246
Ausf.: HStA Hannover Cal. Or. 100 Bursfelde Nr. 6
Druck: Jordan, Urk. HdL Nr. 6
1152, Januar 8; Segni
Papst Eugen III. bestätigt die Rechte und Besitzungen des Klosters Bursfelde
Abschrift 17. Jh. in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 249-255
Ausf.: HStA Hannover Cal. Or. 100 Bursfelde Nr. 7 (Fälschung)
Druck: Jaffé-Loewenfeld 2 Nr. 9529
[1156], Juni 24; Herzberg
Herzog Heinrich der Löwe schenkt dem Kloster Bursfelde seinen
Ministerialen Heinrich mitsamt dessen sämtlichen Lehen
Abschrift 17. Jh. in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 247
Ausf.: HStA Hannover Cal. Or. 100 Bursfelde Nr. 8
Druck: Jordan, Urk. HdL Nr. 33
1202, Mai (irrtümlich: 1203,-); Paderborn
Pfalzgraf Heinrich, Herzog von Sachsen, bekundet die Teilung des väterlichen Erbes zwischen ihm und seinen Brüdern, dem König Otto und dem Herzog Wilhelm
Abschrift 17. Jh. "ex chartario civit. Luneb." in Celle Br. 104b Nr. 111/1
Weitere Abschrift nach derselben Vorlage in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 352-353; zwei weitere Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/5 fol. 58 sowie fol. 99-100
Druck: Orig. Guelf. 3 S. 852 (nach gleicher Vorlage)
1211, April 26; bei Neu Artlenburg (VI idus May)
Albrecht [von Orlamünde], Graf von Nordelbingen (comes transalbinus), schenkt dem Michaeliskloster in Lüneburg für sein und seiner Familie (Vater Siegfried, Mutter Sophie, Brüder + Otto und Hermann sowie Frau Heilwig) Seelenheil das Dorf Hittbergen (Hethberge)
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 283
Druck: Orig. Guelf. 4, Buch 8 S. 100
1219,- Smilowe
Garf Albrecht von Ratzeburg schenkt der Kirche zu Ratzeburg den Zoll für acht Lasten Salz und das Dorf Marthense (Schwartensee) sowie zwei Hufen in Bozowe (Bosow) und weitere Güter
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 277
Druck: Mecklenburgisches UB 1 Nr. 249
1223, Juli 1 (mense Julio); Braunschweig
Pfalzgraf Heinrich, Herzog von Sachsen, an alle seine Getreuen und Bürger zu Stade: Er hat die Grafschaft Stade seinem Neffen Otto von Lüneburg vermacht und weist die Stader an diesen zu Gehorsam und Treue
Zwei Abschriften 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 354-357
Undatierte weitere Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/5 fol. 149
Druck: J. H. Pratje, Herzogtümer Bremen und Verden 6 (1762), S.
108
1259, Oktober 17 (vigilia Lucas); Magdeburg
Erzbischof Rudolf von Magdeburg verpfändet, um die Kosten für den Rückkauf der comitia in Seehausen aufzubringen, dem Grafen Siegfried von Anhalt für 1.027 Mark Silber die Städte Jessant und Sorbeke sowie die Burg Sorbeke unter näher angeführten Bedingungen
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 238-239
Druck: Codex diplomaticus Anhaltinis 2 S. 189
1281, August 24 (Bartholomei); Güstrow
Heinrich, Johannes und Bernhard von Werle bestätigen eine Abmachung ihres Ritters Otto von Keredorpe und der Bürger zu Güstrow mit den Bürgern zu Lüneburg
Abschrift 17. Jahrhundert nach dreifach besiegeltem Original im Archiv der Stadt Lüneburg in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 279
Druck: UB Stadt Lüneburg 1 (UB HV Nds. 8) Nr. 135
1284, Januar 10 (IV kal. Jan.); Lübeck
Herr Heinrich von Werle befreit seine Oheime, die Grafen Heinrich und Nikolaus von Schwerin, von ihren Verpflichtungen gegenüber den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg und dem Rat der Stadt Lübeck, unter Stellung der Bürgen G. Luch, H. de Vloto, G. de Cropelin, H. de Walde und M. Ketelhut
Abschrift 17. Jahrhundert nach besiegeltem Original ("S. caput bovinum") in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 281
Ausf.: LHA Schwerin
Druck: Mecklenburgisches UB 3 Nr. 1.713
1288, Dezember 17 (feria sexta post Luciae); Magdeburg
Die Grafen Johann, Albrecht und Bernhard von Anhalt bekunden einen von ihren patruelis, den Fürsten Otto und Albrecht von Anhalt, vermittelten Vergleich mit dem Erzbischof Erich von Magdeburg, insbesondere über das Kloster Nienburg
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 240-241
Druck: Codex dipl. Anhalt. 2 S. 454
1308, März 12 (sunte Gregories); Lauenburg
Die Herzöge Rudolf, Albrecht und Wenzel von Sachsen(-Wittenberg) sowie Johann, Albrecht und Erich (von Sachsen-Lauenburg) "hertoghen des selven
landes" beurkunden eine Erbvereinigung für ihre gesamten Länder
Abschrift 17. Jahrhundert nach besiegeltem Original in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 309-310
Druck: Hasse, Schleswig-Holstein-Lauenburgische Regesten und Urkunden 3 Nr. 174
1310, Februar 6 (VIII idus Februarii); Magdeburg
Bischof Albrecht von Meißen vidimiert eine inserierte Urkunde, ausgestellt in Magdeburg am 1. Mai 1267, worin die Grafen Otto und Heinrich von AnhalAnhalt ihr Eigentum in und an der Burg und Stadt Wegeleben und einigen umliegenden Orten dem Erzbischof Konrad von Magdeburg schenken
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 242-243
Regest: Codex dipl. Anhalt. 2 S. 241
1355, Oktober 6 (II non. Oct.); Prag
Kaiser Karl IV. verleiht dem Haus Sachsen-Wittenberg die Anwartschaft auf das Land Lüneburg nach dem Tod des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg
Abschrift von 1690 nach Vorlage aus dem Archiv der Stadt Lüneburg in Celle Br. 104b Nr. 111/2
Weitere Abschrift in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 289-291
Druck: Orig. Guelf. 4 Praef. S. 22; Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 2 S. 281 f.
1360, August 10 (St. Laurencius); vor Helsingborg
Herzog Albrecht von Mecklenburg beurkundet einen Vergleich mit Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg, der u. a. eine Ehestiftung von Albrechts Sohn Magnus mit Erichs Tochter Jutta beinhaltet
Abschrift 17. Jahrhundert nach 33-fach besiegeltem Original in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 323-330
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 8 S. 80-82
1367, Oktober 18 (sunte Lucas)
Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg reversiert sich wegen der Nachfolge an Land und Leuten der Herrschaft Lüneburg
Abschrift 17. Jahrhundert nach besiegeltem Original in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 295
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 3 S. 222
1367, Oktober 21 (11.000 Juncfrowen); Celle
Herzog Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg
eröffnet dem Rat der Stadt Lüneburg, daß er Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg zum Nachfolger erkoren habe und von der Stadt erwarte, daß sie demselben huldigt
Abschrift 17. Jahrhundert nach besiegeltem Original in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 293
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 3 S. 222
1369, Februar 18 (sondaghes in aller manne vasten)
Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg schließt einen Erbvertrag mit den Herzögen Wilhelm und Magnus von Braunschweig-Lüneburg
Zwei Abschriften 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 317-318 und fol. 338-341
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 3 S. 270-272
1369, Februar 18 (sondage in aller manne vasten)
Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg versetzt das Herzogtum Sachsen-Lauenburg an die Herzöge Wilhelm und Magnus von Braunschweig-Lüneburg
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 337-338
1369, Februar 18 (zondaghe to aller Manne vasten)
Die Herzöge Wilhelm und Magnus von Braunschweig-Lüneburg schließen eine Erbverbrüderung mit Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg
Zwei Abschriften 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 315-316 und fol. 343-344
Ausf.: HStA Hannover Celle Or. 12 Nr. 32
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 3 S. 272 f.
1369, März 3 (sunavendes vor Oculi); Reinfelde
Degedingsvertrag zwischen Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg und Graf Adolf von Holstein: Sie vereinbaren einen Schiedsspruch über ihre beiderseitigen Ansprüche auf die Regentschaft über Dänemark
Abschrift von 1689, anscheinend aus dem Lauenburger Archiv, in Celle Br. 104b Nr. 111/1
Weitere Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 345
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 3 S. 274
1369, April 8 (Quasimodo); Osterburg
Markgraf Otto von Brandenburg verbündet sich mit Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg auf drei Jahre unter festgesetzten
Bedingungen
Abschrift 17. Jahrhundert "ex antiquissimo copiario Archivi Cellensis" in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 273-276
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 3 S. 276-278
1370, September 20 (in dem avend Mathei)
Johann von Honloghe, Segeband von dem Berge, Dietrich von Alten, Cord von Rotleve, Ludolf von Veltheim, Ritter, sowie Sivert von Saldern, Knappe, beurkunden, daß sie von Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg als Vormünder und Verwahrer der Herrschaft zu Braunschweig und Lüneburg eingesetzt worden sind, mit der Vollmacht, einen seiner Söhne nach seinem Tod zum Regenten zu wählen und Bestimmungen über die weitere Erbfolge zlge zu treffen
Abschrift 17. Jahrhundert nach Original im Celler Archiv in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 271-272
Druck: Orig. Guelf. 4 Praef. S. 51; Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 4 S. 40 f.
1370, März 3 (Invocavit); Fürstenberg
Kaiser Karl IV. belehnt den Erzmarschall Rudolf, seinen Bruder Wenzel und ihren Vetter Albrecht, alle Herzöge von Sachsen, mit dem Fürstentum Lüneburg mit allem Zubehör, wie dieses früher die Herzöge Otto und Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg innegehabt haben
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 232-235
1371, Januar 6 (Twelften); Wittenberg
Die Herzöge Wenzel und Albrecht von Sachsen-Wittenberg und Lüneburg überlassen den Bürgern der Stadt Lüneburg das Schloß auf dem Kalkberg
Abschrift 17. Jahrhundert nach besiegeltem Original in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 297-298
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 4 S. 61 f.
1371, Januar 6 (to Twelften); Wittenberg
Die Herzöge Wenzel und Albrecht von Sachsen-Wittenberg und Lüneburg überlassen der Stadt Lüneburg den Kalkberg
Abschrift 17. Jahrhundert nach besiegeltem Original in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 299
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 4 S. 62
1372, Oktober 15 (an St. Gallen avende);
Prag
Kaiser Karl IV. bescheidet die Gegner im Streit um die Herrschaft Lüneburg, nämlich die Herzöge Wenzel und Albrecht von Sachsen-Wittenberg sowie den Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg, zur Entscheidung nach Prina auf den Mittwoch nach Allerheiligen
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 301
Ausf.: HStA Hannover Celle Or. 6 Nr. 43
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 4 S. 210
1374, April 9 (Quasimodo); Lüneburg
Herzog Erich der Jüngere von Sachsen-Lauenburg gelobt seinen Vettern, den Herzögen Wenzel und Albrecht von Sachsen-Wittenberg und Lüneburg, seine Mannen von ihrem Eventualhuldigungseid gegenüber dem Herzog Magnus abzubringen
Abschrift 17. Jahrhundert nebst hochdeutscher Übersetzung in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 319-321
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/5 fol. 193
Ausf.: HStA Hannover Celle Or. 12 Nr. 42
Druck: Sudendorf, UB Braunschweig-Lüneburg 5 S. 13
1414, Dezember 13 (Lucien); Frankfurt/M.
Kaiser Sigismund belehnt den Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg mit dem Land zu Sachsen, mit der Pfalzgrafschaft zu Sachsen und Westfalen sowie mit genannten Zubehörungen (Mölln, Lüneburger Zölle, Hadeln, Ritzebüttel usw.)
Abschrift 17. Jahrhundert nach Vorlage aus dem Lauenburgischen Archiv zu Ratzeburg in Celle Br. 104b Nr. 111/1
Zwei weitere Abschriften 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 303-305 bzw. Nr. 111/5 fol. 206-208
Abb.: Kaiserurkunden in Abbildungen, Lief. 5 Tafel 18 ("erschlichen")
Regest: Regesta Imperii 11 Nr. 1356
1452, Februar 29; Köln
Nikolaus von Kues, Kardinalpriester der Römischen Kirche tituli sancti Petri ad vincula und apostolischer Legat in Deutschland und einigen anderen Reichen und Provinzen, erneuert und bestätigt dem Kloster Bursfelde die diesem von seinem Gründer, dem Grafen Heinrich, Sohn des Sachsenherzogs Otto, und seinen Erben Heinrich, Herzog
von Sachsen, dem Herzog Albrecht von Braunschweig (Brunswicensis) mit Verpfändung der Burg Gieselwerder verliehenen und von den Erzbischöfen von Mainz und Papst Eugen III. bestätigten Gnadenerweisungen, Freiheiten, Immunitäten und Exemtionen und bestellt den Schottenabt in Erfurt (Erffordensis) und die Dechanten von St. Ciriax außerhalb von Braunschweig und der Hl. Johannes und Dyonisius in der Neustadt in Herford (Heruordensis) als Kommissare und Richter für die Veröffentlichung und Durchführung dieses Privilegs
Datum Colonie, sub nostro sigillo die ultima Februarii anno a nativitate domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo secundo, pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri Nycolai divina providencia pape quinti anno quinto
Abschrift 17. Jahrhundert in Celle Br. 104b Nr. 111/4 fol. 257-260
Ausf.: HStA Hannover Cal. Or. 100. 100 Bursfelde Nr. 89: Unbesiegelt (Einschnitte für ein anhängendes Siegel ?), Rückvermerk: R. (gleichzeitig); Littera, qualiter apostolice sedis legatus constituerit nobis commissarios et iudices ad conservandum omnia nostra privilegio (15. Jh.)
Band
4
Alte Archivsignatur
Celle Br. 104b Nr. 111 Bd. 4, Teil 1
Nebenlaufzeit von
1144
Nebenlaufzeit bis
1657
| Aktion | Typ | Bezeichnung | Zugang | Info |
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| Detailseite | Sicherungsfilm | Akte | 0022 / 105 |
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| Detailseite | Original | Akte | 0022 / 105 |
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