
Identifikation
Titel
1620, Mai 8; Bremervörde
Der Bremer Erzbischof Johann Friedrich von Holstein gibt eine Entscheidung des Bremer Hofgerichts bekannt, in dem die Streitigkeiten zwischen dem Kloster Osterholz und Mitgliedern der Familie von der Hude über Fischereirechte auf der Hamme geschlichtet werden. Nach dem Urteil des Hofgerichts vom 7. Oktober 1619 steht es den Mitgliedern der Familie von der Hude als Beklagten nicht zu, das Kloster in seinen Fischereirechten in der Hamme zu beeinträchtigen. Das Kloster hat eine Vielzahl von Zeugen aufgeboten zur Bekräftigung seiner Rechtsansprüche. Ankündigung des Kanzleisiegels und der Unterschriften von Kanzler und Hofgerichtssekretären.
"So geschehen und geben auff unserm Schloß Vörde den 8. Maii anno 1620".
Ausf., Perg.; das Kanzleisiegel in beschädigter Holzkapsel anhängend. Unterschriften des Kanzlers Heinrich Reiser und der Hofgerichtssekretäre Bernhard Zuckerbäcker und Jakob Stollius.
Druck: Jarck, UB OHZ Nr. 465
Laufzeit
- 1620
Alte Archivsignatur
Rep. 3 Osterholz Nr. 31a
Provenienz
Organisations- und Aktenzeichen
Rep. 74 Osterholz Fach 200 Nr. 6
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Teilweise abgedruckt und beschrieben bei Kammann, Christian: Hofkultur im weltlichen Hochstift [...], Bd. 2, Stade 2025, S. 124-125.
Index-Gruppe
GEOB
Bremen, Bernhard Zuckerbäcker, Hofgerichtssekretär
Bremen, Heinrich Reiser, Kanzler
Bremen, Hofgericht
Bremen, Jakob Stollius, Hofgerichtssekretär
Bremen, Johann Friedrich v. Schleswig-Holstein, Erzbischof
Bremervörde, Ausstellungsort
Hamme, Fluß
PERS
Hude, v. d., Familie
Reiser, Heinrich, Kanzler Bremen
Schleswig-Holstein, Johann Friedrich v., Erzbischof Bremen
Stollius, Jakob, Hofgerichtssekretär Bremen
Zuckerbäcker, Bernhard, Hofgerichtssekretär Bremen
| Aktion | Typ | Bezeichnung | Zugang | Info |
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| Detailseite | Micro-/Macrofiche | U |
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| Detailseite | Nutzungsdigitalisat | U |
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| Detailseite | Masterdigitalisat | U |
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| Detailseite | Original | Urkunden | 0072 / 0 |
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