LkAH N 016

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Nachlass Karl Guden

Laufzeit 

1866-1909

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte 

Der Pastor und Superintendent von Uslar, Karl Guden (1833-1912), war führender Geistlicher der 1875 gegründeten sog. Mittelpartei, die im Gegensatz zu den lutherisch-konfessionellen Kirchenparteien die Zusammenarbeit mit dem preußischen Staat suchte. Guden wurde 1878 als außerordentliches Mitglied ins Landeskonsistorium Hannover berufen und 1880 zum Generalsuperintendenten von Göttingen, Grubenhagen und dem Harz ernannt. 1890 trat er als Oberkonsistorialrat in das Landeskonsistorium Hannover ein.

Der Nachlass (0,1 m) besteht vor allem aus Dokumenten, die Einblick in die Tätigkeit Gudens im Landeskonsistorium geben, u. a. Verfügungen und Beschlüsse zur Neuordnung der Generalsuperintendenturen. Der Bestand enthält außerdem tabellarische Übersichten der Visitationsbescheide für die "General-Diöcesen" Göttingen, Grubenhagen, Stade, Hildesheim und Ostfriesland. Der Bestand wurde im Februar 2004 verzeichnet und ist uneingeschränkt benutzbar.

Verwandte und ergänzende Bestände: A 6 (Pfarrbestellungsakten) Nr. 5026 und Nr. 8224; A 7 (Beamtenakten) Nr. 462; A 12h (Generalsuperintendentur Göttingen); N 1 (Nachlass Gerhard Uhlhorn) Nr. 4 und Nr. 50

Literatur 

Wolfgang Rädisch: Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und der preußische Staat 1866 - 1885, Hildesheim 1972

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen 

Abgeschlossen: ja

vollständig verzeichnet