LkAH A 12a

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Description: Fonds

Identification (short)

Title 

Generalsuperintendentur Alfeld

Life span 

1740-1836

Fonds data

Custodial history 

1569 sind im Zuge der kirchlichen Neuordnung des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel, zu dem zu dieser Zeit auch der größte Teil des Großen Stiftes Hildesheim gehörte, Generalsuperintendenturen in Alfeld und Bockenem errichtet worden. Generalsuperintendenten waren jeweils die Inhaber der 1. Pfarrstellen. Nach dem Rückfall des Großen Stiftes an des Fürstbistum Hildesheim 1643 führten die Generalsuperintendenten ihre Ämter in verkleinerten Sprengeln weiter. Daneben waren die Alfelder Generalsuperintendenten auch immer Mitglieder des 1651/52 gegründeten Konsistoriums Hildesheim, wo sie den Titel Konsistorialrat führten. 1806 wurden die Generalsuperintendenturen Alfeld und Bockenem zusammengelegt. Dadurch entstand die Generalsuperintendentur für das Fürstentum Hildesheim, die bis 1832 ihren Sitz in Alfeld hatte.
Bei dem bestandsbildenden Schriftgut handelt es sich um Akten, die nach Verlegung der Generalsuperintendentur in Alfeld geblieben sind. Der kleine Bestand ist bei Ordnungsarbeiten am dortigen Ephoralarchiv aussortiert und dem Landeskirchlichen Archiv übergeben worden. Inhaltlich betrifft das Material u. a. folgende Themen: Registratur, Landeskatechismus, Sterbetalergesellschaft, Gesangbuch, Pfarreinkünfte. Eingeordnet in die Registratur der Generalsuperintendentur Hildesheim ist das weitere Schriftgut der Alfelder Generalsuperintendenten 1943 in Hannover verbrannt.

Verwandte und ergänzende Bestände: A 6 (Pfarrbestellungsakten), A 12c (Generalsuperintendentur Hildesheim)

Literature 

Rudolf Steinmetz: Die Generalsuperintendenten von Hildesheim, in: Zeitschrift der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte, Bd. 43, Braunschweig 1938, S. 117-185 (Teil I) und Bd. 44, Braunschweig 1939, S. 101-168 (Teil II).

Further information (fonds)

Size in m 

0,3

Information / Notes

Additional information 

Abgeschlossen: ja

vollständig verzeichnet