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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

NLA Stade

Besuchsadresse

Straße 

Am Staatsarchiv 1

Postleitzahl 

21680

Ort 

Stade

Wegbeschreibung 

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Aus Richtung Hamburg/Harburg: Mit Metronom/S3 (Fahrtzeit ca. 50 Min.) nach Stade, beim Bahnhofsausgang rechts halten entlang der Straße "Am Bahnhof", am Parkhaus vorbeigehen, dann geradeaus weitergehen entlang der Straße "Am Güterbahnhof" bis zum Kreisel, dort die zweite Abbiegung nehmen in die Straße "Am Staatsarchiv" (ehemals Grabenweg, nach den Bahngleisen).

Aus Richtung Bremen: Bahnverbindung bis Harburg, dann wie unter "Aus Richtung Hamburg/Harburg"

Aus Richtung Bremervörde: Mit der EVB Richtung Hamburg, in Buxtehude umsteigen (Metronom/S3) Richtung Stade oder Busverbindung von Bremervörde nach Stade, beim Bahnhofsausgang rechts halten entlang der Straße "Am Bahnhof", am Parkhaus vorbeigehen, geradeaus weitergehen entlang der Straße "Am Güterbahnhof" bis zum Kreisel, dort die zweite Abbiegung nehmen in die Straße "Am Staatsarchiv" (ehemals Grabenweg, nach den Bahngleisen).

Ein barrierefreier, rollstuhlfahrergeeigneter Zugang zum Archiv ist gewährleistet, bitte klingeln Sie!

Empfohlene Anfahrt mit dem Auto:
Aus Richtung Hamburg: B 73 bis Stade, von B 73 Abfahrt auf Harburger Straße Richtung Zentrum, über Hansebrücke, Salztorswall, Beim Salztor, Altländer Straße, Salztorscontrescarpe, beim Kreisel dritte Ausfahrt, Am Staatsarchiv 1 (ehemals Grabenweg, nach den Bahngleisen).
Aus Richtung Bremen: Autobahn A 1 Abfahrt Sittensen Richtung Stade, dann auf B 73 bis Stade, von B 73 Abfahrt auf Harburger Str. Richtung Zentrum, über Hansebrücke, Salztorswall, Beim Salztor, Altländer Straße, Salztorscontrescarpe, beim Kreisel dritte Ausfahrt, Am Staatsarchiv 1 (ehemals Grabenweg, nach den Bahngleisen).

Aus Richtung Bremerhaven und Cuxhaven auf der B 73 Richtung Stade, von B 73 Abfahrt auf Harburger Str. Richtung Zentrum, über Hansebrücke, Salztorswall, Beim Salztor, Altländer Straße, Salztorscontrescarpe, beim Kreisel dritte Ausfahrt, Am Staatsarchiv 1 (ehemals Grabenweg, nach den Bahngleisen).

Landkreis 

Landkreis Stade

Weitere Angaben (Archiv)

Telefon 

04141 66060-0

Telefax 

04141 66060-35

E-Mail (Poststelle) 

Stade@nla.niedersachsen.de

Homepage 

Nds. Landesarchiv

Öffnungszeiten 

Montag - Donnerstag: 09:00 - 17:00 Uhr, ab 16:00 Uhr nur Vorlage vorbestellter Akten
Freitag: 09:00 - 13:00 Uhr

Leitung 

Frau Dr. Gudrun Fiedler

Benutzung 

Voranmeldung: siehe Öffnungszeiten; um Wartezeiten abzukürzen, empfehlen wir eine Voranmeldung
Bestellzeiten: Montag - Donnerstag: 10:00, 13:00, 15:00 Uhr, Freitag und vor Feiertagen: 10:00, 11:30 Uhr

Enthält 

Von den beiden wichtigsten Fonds an Pergamenturkunden, dem des Erzstifts Bremen (ca. 2.400 Stück [834] 888-1835) und dem des Stifts Verden (568 Stück, [786] 849-1770), hat der Bestand des Erzstifts im 2. Weltkrieg schwere Verluste erlitten. Von den 13 Klosterfonds sind hervorzuheben Kloster Zeven (236 Stück, 986-1673), Buxtehude-Altkloster (626 Stück, 1196-1674), Andreasstift Verden (212 Stück, 1221-1643) und Lilienthal (678 Stück, 1232-1624). Unter den Deposita ragen die Fonds der Stadt Buxtehude (707 Stück, 1297-1774) sowie der Adelsarchive von Behr (566 Stück, 1330-1880) und von Zesterfleth (266 Stück, 1232-1677) heraus.
Die Abteilung der Handschriften und älteren Amtsbücher ist dagegen 1943 bei dem durch einen Luftangriff ausgelösten Brand des Staatsarchivs Hannover vollständig zerstört worden. Unter den älteren Aktenbeständen sind die Fonds des Erzstifts Bremen (Rep.5b; 62 laufende Meter (künftig: lfdm.) [1038] 1502-1648) und des Stifts Verden (Rep.8; 9 lfdm. [1286] 1525-1653) zusammen mit dem Archiv der schwedischen Regierung in Stade (Rep. 5a; 200 lfdm. 1645-1712), den auf den Elbe-Weser-Raum
bezogenen Akten des Reichskammergerichts (Rep. 27; 39 lfdm. [1185] 1500-1648) und des Schwedischen Tribunals Wismar (Rep. 28; 72 lfdm. 1653-1712) von besonderem Rang. Erhalten sind auch die bremen-verdischen Akten des Niedersächsischen Reichskreises (Rep. 6; 13 lfdm; 1532-1712). Ein Kuriosum ist die sog. Erskeinsche Aktensammlung (Rep.32; 12 lfdm.; [1149] 1431-1655), die den Restbestand einer ehemals viel größeren schwedischen Aktenbeute aus dem Dreißigjährigen Krieg darstellt und vorwiegend Reichsarchivalien enthält. Unter den jüngeren Akten ragen die Bestände der kurhannoverschen Regierungsräte in Stade (Rep. 40; 1715-1803), der Landdrostei Stade (Rep. 80; 1815/23-1885), der preußischen bzw. niedersächsichen Regierungspräsidenten in Stade (Rep. 180; 1885-1978) sowie des dazugehörigen Bezirksausschusses (Rep. 268; 1885-1947) heraus. Insgesamt sind etwa 4.800 Pergamenturkunden, etwa 7.000 lfdm. Akten und Amtsbücher sowie etwa 13.000 Karten und Pläne vorhanden.
Schriftgut aus dem alten Regierungsbezirk Lüneburg, das bis 1978 geschlossen wurde,
befindet sich im Standort Hannover.

Bibliothek 

Die Bibliothek des Standortes enthält neben der eigentlichen Dienstbibliothek als Deposita auch die Bibliothek des Stader Geschichts- und Heimatvereins (Sigle: GHV) und die historische Bibliothek des Landgerichts Stade. Es handelt sich um eine Präsenzbibliothek. Eine Einsichtnahme ist zu den Öffnungszeiten des Lesesaals möglich, nicht jedoch eine Ausleihe. Bücher im Lesesaal tragen in der Signatur das Kürzel "BS" und müssen nicht vorbestellt werden. Bei sonstigen Bücher ist eine kurze Vorbestellung per E-Mail an unsere Poststelle erwünscht: Stade@nla.niedersachsen.de
Zum KATALOG geht es HIER

Veröffentlichungen (Einzelwerke) 

M. Bär: Geschichte des Königlichen Staatsarchivs Hannover (= Mitteilung der Preußischen Archivverwaltung, Heft 2) 1900, S. 44-51 (Das Stader Archiv).

Quellen zur Bevölkerungsgeschichte des Elbe-Weser-Raums vom 16. bis zum 19. Jahrhundert im Niedersächsischen Landesarchiv - Staatsarchiv Stade, neu bearbeitet von Bernd Watolla nach Vorarbeiten von Walter Deeters (= Veröffentlichung der Niedersächsischen Archivverwaltung, Band 62), Göttingen 2009.

H.-J. Schulze: Der Neubau des Niedersächsischen Staatsarchivs in Stade, in : Der Archivar, 19. Jg. 1966, Sp. 245-250.
H.-J. Schulze: Das militärgeschichtliche Schriftgut im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen, 2. Jg. 1972, S. 157-161.

H.-J. Schulze: Quellen zur Geschichte der Arbeiterbewegung im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade, in: Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, 14.Jg. 1978, S. 214-231 und 344-361.

U. Heinrichs: Archivalische Quellen zur politischen Krisensituation während der Weimarer Zeit in den ehemaligen Territorien des Landes Niedersachsen - Ein analytisches Inventar. Bd. 4, Teil 2: Akten der staatlichen Dienststellen im Regierungsbezirk Stade (= Veröffentlichungen der nds. Archivverwaltung, Heft 46), Göttingen 1988.

H. Talkenberger: Quellen des 16. bis 18. Jahrhunderts zu Baudenkmalen im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade (= Veröffentlichungen der nds. Archivverwaltung, Heft 49), Göttingen 1993.

E. Weise: Geschichte des Niedersächsischen Staatsarchivs in Stade nebst Übersicht seiner Bestände (= Veröffentlichungen der nds. Archivverwaltung, Heft 18), Göttingen 1964, ist nur noch bedingt aktuell und muss im Laufe der nächsten Jahre durch eine neue Beständeübersicht ersetzt werden.

Die Reihe Inventare und kleinere Schriften des Staatsarchivs in Stade (Veröffentlichungen der nds. Archivverwaltung) umfasst bislang die Findbücher zu den Beständen Reichskammergericht (Rep. 27), Er

skeinsche Aktensammlung (Rep. 32), Stader und Celler Akten der braunschweig-lüneburgischen Besetzung 1675 ff. (Rep. 5 und Rep. 30) sowie Akten der westfälisch-französischen Übergangszeit 1803 ff. (Rep. 50).

B. B. d. Wieden, S. Graf, H. Otte: Findbuch zu den Akten des Konsistoriums in Stade (1652-1903) in staatlichen und kirchlichen Archiven (= Veröffentlichungen der Nds. Archivverwaltung; Inventare und kleinere Schriften des Staatsarchivs in Stade, Heft 6; Veröffentlichungen aus dem Landeskirchlichen Archiv Hannover Bd.5), Stade 2002.

B. Kappelhoff und J. Lokers: Verdener Gerichts- und Geschichtsquellen (1663-1909) (= Veröffentlichungen der nds. Archivverwaltung, Inventare und kleinere Schriften des Nds. Landesarchivs - Staatsarchiv Stade-, Heft 7) Stade 2006.

Ausstattung 

20 Arbeitsplätze im Lesesaal mit Stromversorgung für Notebooks; Zugriff auf Arcinsys sowie auf Handbibliothek mit regionaler Fachliteratur; 2 Arbeitsplätze für Mikrofilm- und Mikrofiche-Lesegeräte; Fotowerkstatt

Zuständigkeit 

Der Standort Stade des Niedersächsischen Landesarchivs war bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform vom 1. Februar 1978 zuständig für die Archivierung des staatlichen Schriftgutes im Regierungsbezirk Stade, dessen Grenzen sich über die Landdrostei Stade auf die weltlichen Herzogtümer bzw. auf die mittelalterlichen geistlichen Fürstentümer Bremen und Verden sowie das 1731 vom Kurfürstentum Hannover erworbene Land Hadeln zurückführen lassen.

Im Jahre 1978 hat sich die territoriale Zuständigkeit des Standorts beträchtlich verändert. Er ist seitdem zuständig für das Schriftgut der staatlichen Dienststellen in dem Gebiet des von 1978-2004 bestehenden Regierungsbezirks Lüneburg, in welchem der alte Regierungsbezirk Stade und große Teile des alten Regierungsbezirks Lüneburg aufgegangen sind. Das bis 1978 geschlossene archivwürdige Schriftgut aus dem Altbezirk Lüneburg gelangt jedoch weiterhin an den vorher dafür zuständigen Standort Hannover.

Das Niedersächsische Landesarchiv ist am Standort Stade zuständig für die Verwahrung und Vorlage der geschlossenen Grundbücher der Freien und Hansestadt Hamburg. Anfragen und Benutzungsanträge sind an das Staatsarchiv Hamburg zu richten. Privatpersonen müssen für die Benutzung eine Genehmigung des zuständigen Amtsgerichts bzw. Grundbuchamts vorlegen.