Sammelakte (Geheim-/Sonderakte) der Polizeidirektion im Anfangsstadium des Ersten Weltkrieges mit dem Übergang zur Kriegswirtschaft und der stärkeren Regulierung des zivilen Lebens
Enthält u.a.: Schriftgut über das Verbot der Veröffentlichung von Verlustzahlen, den Fund von Artillerieladungen auf der Bahnstrecke Hi- Goslar, diverse Merkblätter für die Presse, die Ausstellung von Ausweisen, das Verbot des vorzeitigen Schlachtens, das Verhalten gegenüber Kriegsgefangenen im Lager, einer anonymen Anzeige gegen schlechte Unterbringung von Soldaten, eine Anzeige einer Prostituierten gegen Soldaten, einige Listen über den Bestand an Kakaobutter in Hildesheim, die Beschwerde eines Kaffeehausbesitzers gegen die Einschränkung der Musikaufführungen, ein Brief des Musiker Vereins Hildesheims, das Verbot des Exports von kriegswichtigen Maschinen, einen Erlaß über die Einreise nach Belgien, mehrere Spionagevorgänge, einen Erlaß die Goldmünzen betreffend, die Deutsche Arbeiterzentrale, die Zunahme der Bettlerplage seit Kriegsbeginn, die Höchstpreise für Kartoffeln, Wolle, den Schutz von Kornspreichern, die völkerrechtswidrige Ermordung von 21 dt. Gefangenen, Verbot des Seifeherstellens mit Kartoffeln, einen Vorgang über: Eduard Ahlborn, den Bäckermeister Fritz Söhlemann
20.11.1914-22.12.1914
Best. 101-728a Nr. 7
Titel DIII Abschnitt Cg Nr. 1
Deutsche Arbeiterzentrale
Musiker Verein Hildesheim
Polizeidirektion
Ahlborn, Eduard
Söhlemann, Fritz, Bäckermeister
Bestand an Kakaobutter
Bettlerplage
Erster Weltkrieg
Goldmünze
Höchstpreise für Kartoffeln
Höchstpreise für Wolle
Musikaufführung
Prostitution
Spionage
Verbot der Veröffentlichung von Verlustzahlen
Verbot des Exports von kriegswichtigen Maschinen
Verbot des Seifeherstellens mit Kartoffeln
Verbot des vorzeitigen Schlachtens
Verhalten gegenüber Kriegsgefangenen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Info |
|---|---|---|---|
| Original | A |
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Link: https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v6736589