Akten der Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg zu Calenberg:
Rechtsstreit des Klosters Mariengarten gegen die Dorfschaft Deiderode, die Herren von Grone und das Kloster Reinhausen wegen verschiedener Eingriffe in die Güter des Klosters, namentlich betr. den Zehnten zu Alperode, die Ländereien am Weg zwischen Atzenhausen und Barlissen (Berlepsen) und die Dienste und Geldezahlungen von vier Hufen Landes am Kuhhagen und zweier Kothöfe zu Atzenhausen, zwei Ferding Zins aus einer Hufe zu Mechemelshusen sowie Hude- und Weidegerechtigkeit in der Wüstung Mechemelshusen
Enthält:
Urkundenabschriften und -regesten:
1245,-
Brüning, Verweser zu Beuren (Buren), kauft vier Hufen in Welderekeshusen von Johann aus dem genannten Dorf
Druck: UB Mariengarten Nr. 2
ohne Jahr (um 1245)
Giso von Ziegenberg übereignet der Kirche in Beuren einige Güter in Welderekeshusen
Druck: UB Mariengarten Nr. 3
1245 Mai 31
Erzbischof Siegfried von Mainz an die Pröpste in Heiligenstadt und Beuren wegen der Kirche in Eylwardeshusen oder Welderekeshusen
Druck: UB Mariengarten Nr. 5
1250 Juni 19
Die Herren von Everstein urkunden über die Rechte der Kirche zu Sieboldshausen im Dorf Welderekeshusen
Druck: UB Mariengarten Nr. 7
1255,-
Herzog Albrecht von Braunschweig-Lüneburg urkundet über eine Hufe in Byslacht, 1 1/2 Hufen in Dramfeld (Dransfelde) und eine Hufe in Welderekeshusen
Druck: UB Mariengarten Nr. 9
1259,-
Erzbischof Gerhard von Mainz urkundet für das Kloster Mariengarten und den Pfarrer in Sieboldshausen wegen des halben Vorwerks in Dramfeld und den Zehnten in Mariengarten, vorzeiten Welderekeshusen genannt
Druck: UB Mariengarten Nr. 12
1262,-
Hermann der Jüngere, "beschutter" zum Ziegenberg, verkauft dem Kloster Mariengarten drei Teile des Dorfes Wetenborn
Druck: UB Mariengarten Nr. 14
1267 Juni 14
Schlichtung eines Streites zwischen dem Pfarrer
1536 - 1539
in Elkershausen und dem Pfarrer in Hermerode wegen des Hagens Deiderode durch den Richter Johann in Northeim
Druck: UB Mariengarten Nr. 21
1269,-
Gottschalk von Plesse und Burkhard von Ziegenberg übereignen dem Kloster Mariengarten das Dorf Wetenborn (Wittenborn) und zwei Hufen in Welekershusen
Druck: UB Mariengarten Nr. 28
1269 April 25
Die Vitztume von Rusteberg urkunden für das Kloster Mariengarten über ein Allod in Mechelmeshusen
Druck: UB Mariengarten Nr. 27
1280 Januar 8
Die Räte der Herzogin Adelheid von Braunschweig-Lüneburg entscheiden einen Streit über die Besetzung der Kapelle in Deiderode
Druck: UB Mariengarten Nr. 45
1280 Oktober 28
Feststellung des Patronatsrechtes an der Kapelle in Deiderode, das zwischen der Herzogin Adelheid von Braunschweig-Lüneburg und dem Kloster Mariengarten umstritten ist
Druck: UB Mariengarten Nr. 46
1283 August 21
Mandat des Propstes Lippold von Northeim an den Priester Konrad von Frankenberg wegen der von diesem aus der Kapelle zu Deiderode an das Kloster Mariengarten zu entrichtenden Renten und Zinsen
Druck: UB Mariengarten Nr. 53
ohne Jahr (ca. 1290)
Das Kloster Mariengarten bittet den Bischof von Samland, Weihbischof des Erzbischofs von Mainz, den Tag der Weihe der St. Marienkirche zu Welderekeshusen, der bisher zu Mariens Geburt begangen wurde, auf den Sonntag davor festzusetzen
Druck: UB Mariengarten Nr. 62
1302 Juni 26
Die Brüder Dietmar und Heinrich von Stockhausen resignieren auf Ludolf von Schönberg zugunsten des Klosters Mariengarten auf zwei Teile des Zehnten in Mechelmeshusen und zwei Teile einer Hufe daselbst
Druck: UB Mariengarten Nr. 84
1303 September 26
Der Rat der Stadt Münden beurkundet die Übereignung von zwei Hufen in Wetenborn durch Elisabeth, Tochter des ehemaligen Bürgers Konrad Engelfridi, an das Kloster Mariengarten
Druck: UB Mariengarten Nr. 93
1303
September 27
Der Rat der Stadt Witzenhausen beurkundet die Übereignung von zwei Hufen in Wetenborn durch Heradis, Tochter des ehemaligen Mündener Bürgers Konrad Engelfridi, und andere an das Kloster Mariengarten
Druck: UB Mariengarten Nr. 94
1312 Oktober 27
Die Herren von Berlepsch (Berlevesen) übereignen den vom Erzbischof von Mainz lehenrührigen Zehnten in Alperode an das Kloster Mariengarten
Druck: UB Mariengarten Nr. 126
1313 Juli 16
Die Herren von Stockhausen verkaufen zwei Teile des Zehnten in Mechelmeshusen mit einer Wort und zwei Teilen der Zehnthufe, ausgenommen zweier Äcker in Klein Schneen, an das Kloster Mariengarten
Druck: UB Mariengarten Nr. 128
1314 August 16
Herzog Otto der Jüngere von Braunschweig-Lüneburg räumt dem Kloster Mariengarten einen Weg im obersten Teil des Klosterhofes ein
Druck: UB Mariengarten Nr. 131
1323 September 2
Herzog Otto von Braunschweig-Lüneburg schenkt 3 1/2 Hufen mit dem Zehnten in Deiderode, die die Söhne des verstorbenen Ritters Konrad Arnoldi aufgelassen haben, zu deren Seelenheil an das Kloster Mariengarten
Druck: UB Mariengarten Nr. 154
1326 September 21, Göttingen
Herzog Otto von Braunschweig-Lüneburg bekundet, dass das Kloster Mariengarten bereits vor 64 Jahren den Zehnten und das ganze Dorf Wetenborn besessen hat
Druck: UB Mariengarten Nr. 165
1347 Juli 25
Austausch von näher bezeichneten Ländereien in Mechelmeshusen u. a. zwischen dem Kloster Mariengarten und dem Propst Ernst von Grone
Druck: UB Mariengarten Nr. 192
1347 Dezember 9
Konsens der Herren von Kerstlingerode zur Übereignung einer halben Hufe in Mechelmeshusen durch den Göttinger Bürger Konrad von Elkershausen an das Kloster Mariengarten
Druck: UB Mariengarten Nr. 194
1348 Februar 1
Herzog Ernst von Braunschweig-Lüneburg überträgt dem Kloster Mariengarten den halben Zehnten in Deiderode, den ihm die Herren von
Stockhausen aufgelassen haben
Druck: UB Mariengarten Nr. 196
1348 Februar 10
Herzog Ernst von Braunschweig-Lüneburg überträgt dem Kloster Mariengarten den 4. Teil des Zehnten in Deiderode, den ihm die Herren von Grone aufgelassen haben
Druck: UB Mariengarten Nr. 197
1372 April 14
Das Kloster Mariengarten verpfändet dem Schlachter und Göttinger Bürger Werner von Grone für eine Schuld von 18 Mark die Wolle von seinen Schafen
Druck: UB Mariengarten Nr. 240
1385 November 28, Göttingen
Der Mainzer Weihbischof Bruder Hermann über die neue Weihe des Kirchhofs in Wetenborn
Druck: UB Mariengarten Nr. 246
1423 März 15
Auflassung des Dorfes Mechelmeshusen und des Burglehens in Friedland durch Heinrich von Stockhausen, Burgmann in Friedland
Druck: UB Mariengarten Nr. 266
1426 April 28
Übereignung von 23 Morgen und einer Wiese unterhalb des Weges von Atzenhausen durch den Knappen Hans von Atzenhausen an das Kloster Mariengarten
Druck: UB Mariengarten Nr. 270
1472 Februar 27
Hartung Vischer, Einwohner in Klein Schneen, verkauft an das Kloster Mariengarten eine Rente aus einer Hufe bei Mechelmeshusen auf Wiederkauf
Druck: UB Mariengarten Nr. 304
1493 Oktober 28
Belehnung der Herren von Grone durch Herzog Wilhelm von Braunschweig-Wolfenbüttel mit zwei Burglehen in Friedland und anderen näher bezeichneten Ländereien, u. a. der Wüstung Mechelmeshusen
Druck: UB Mariengarten Nr. 325
1498 November 19
Spruch des herzoglich braunschweig-lüneburgischen Richters Heinrich Jans, Greve auf dem Leineberg, und des Johannes Ertinghausen, Schulte zu Göttingen, über eine Hufe in Mechelmeshusen
Druck: UB Mariengarten Nr. 328
1504 Dezember 17
Belehnung der Herren von Grone durch Herzog Erich I. von Braunschweig-Lüneburg zu Calenberg mit zwei Burglehen in Friedland und anderen näher bezeichneten Ländereien, u. a. der Wüstung Mechelmeshusen
Druck: UB
Mariengarten Nr. 335
1526 Oktober 11
Otto von Kerstlingerode schlichtet einen Streit zwischen Bastian von Grone und dem Kloster Reinhausen einerseits und dem Kloster Mariengarten andererseits über die Ländereien im Risne oberhalb des Klosters
Druck: UB Mariengarten Nr. 374
Cal. Br. 7 B Kloster Mariengarten Nr. 5
1245
1526
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Info |
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| Masterdigitalisat | Akte |
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| Nutzungsdigitalisat | Akte |
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| Micro-/Macrofiche | Akte | 0011 / 5 |
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| Sicherungsfilm | Akte | 0011 / 5 |
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| Original | Akte | 0011 / 5 |
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Link: https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v3020367