StadtA HOL E.4

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Description

Identification (short)

Title 

Bauunternehmen B. Liebold

Life span 

1857-1961

Fonds data

Custodial history 

Der vorliegende Rest des Firmenarchives des Bauunternehmens Bernhard Liebold gelangte ab 1993 in mehreren Ablieferungen in das Stadtarchiv Holzminden. Die Unterlagen stammen aus dem Besitz von Max Liebold, einem Neffen des Firmengründers, und wurden von dessen Witwe, Frau Elisabeth Liebold, dem Stadtarchiv geschenkt. Es handelt sich allerdings nicht um Schriftgut aus der eigentlichen Unternehmensregistratur; diese ist offenbar gänzlich in Verlust geraten. Geschäftliche Papiere dürften zumindest teilweise nach Fristablauf vernichtet worden sein. In großem Umfang soll Material, hauptsächlich technische Unterlagen, im und nach dem Zweiten Weltkrieg verloren gegangen sein.
Hauptteil der überlieferten Unterlagen sind gedruckte Werbematerialien sowie für diese angefertigte Fotografien aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Qualität und Format der Aufnahmen sowie die teilweise aufwendige Ausstattung der Prospekte ließen diese Dinge aufbewahrenswert erscheinen. Sie dokumentieren zweifellos die Blütezeit des Unternehmens. Über dessen Anfänge finden sich nur wenige Angaben. Um so wichtiger sind daher einige direkt den Firmengründer betreffende Papiere, die bis in das Jahr 1857 zurück reichen. Schlecht belegt ist auch das Schicksal der Firma nach der Vereinigung mit der Habermann & Guckes-A.G. Einige Hinweise dazu bieten die von Max Liebold zusammengetragenen Materialien.

Literature 

Liebold, Max: Beitrag zur Geschichte der Firma B. Liebold & Co. AG Holzminden und der Firma Habermann & Guckes-Liebold AG. In: Jahrbuch für den Landkreis Holzminden 10/11 (1992/93), S. 50-67
(Literatur zu einzelnen Bauten der Firma ist in der regelmäßig aktualisierten "Bibliographie zur Geschichte des Landkreises Holzminden" verzeichnet.)

Further information (fonds)

Size in m 

2,0 (sofern verzeichnet)

Person in charge 

Matthias Seeliger

Information / Notes

Additional information 

Anfang 2013 übergab die Tochter Christine Liebold weiteres Material dem Stadtarchiv, wo es als Akzession 12/2013 vereinnahmt wurde. Darunter befanden sich auch Papiere ihres Vaters sowie anderer Familienmitglieder, welche nicht die Firma betreffen und deshalb eine Erweiterung der Gliederung erforderlich machten ("Private Unterlagen"). Bei den Unterlagen zur Firmengeschichte handelte es sich zu einem nicht geringen Teil um Dubletten, die angesichts ihres schlechten Erhaltungszustandes (Wasserschaden, teilweise Schimmelbefall) kassiert wurden. Der übernommene Teil wird in den vorhandenen Bestand eingegliedert und ist an der Signatur (Akzession 12/2013 Nr. ...) erkennbar; er ist noch nicht vollständig verzeichnet.