NLA HA Celle Or. 3a

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Urkunden der Grafen von Reinstein

Laufzeit

1246-1644

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

I. Bestandsinformation:
Die Grafen von Reinstein bei Blankenburg sind 1599 ausgestorben. Die Grafschaft Blankenburg-Regenstein fiel zunächst an Wolfenbüttel, 1634 an die Harburger, vorübergehend an die Dannenberger Linie, bis sie 1651 endgültig an Wolfenbüttel kam.
Akten: Celle Br. 112. Der Hauptteil der Urkunden liegt im Staatsarchiv in Wolfenbüttel als Bestand 60 Urk., ein Teil auch im Landeshauptarchiv Magdeburg als Bestand Rep. U 12a 1.

II. Umfang:
39 Urkunden, leichtere Wasserschäden

III. Erschließung:
EDV-Findbuch 2010

IV. Bemerkungen
Urkunden bis 1500 sind in einem Sonderfindmittel erfasst und online recherchierbar.

Bestandsgeschichte

I. Zur Geschichte der Grafschaft Blankenburg-Regenstein

Die Grafschaft Blankenburg-Regenstein entstand im 12. Jahrhundert, als Kaiser Lothar die Blankenburg als Lehen an den Edelherrn Poppo gab, der der Ahnherr der drei Linien der Grafen von Blankenburg, Regenstein und Heimburg wurde. Nach Aussterben der letzten Linie Regenstein-Heimburg fiel die Grafschaft 1599 zunächst an Wolfenbüttel, dann 1634 an die Harburger und vorübergehend an die Dannenberger Linie, jedoch 1651 endgültig an Wolfenbüttel. Im Jahre 1707 wurde die Grafschaft zum souveränen Fürstentum erhoben unter einer Nebenlinie und 1731 endgültig mit Braunschweig-Wolfenbüttel vereinigt.


II. Literaturhinweise

Leibrock, G.A., Chronik der Stadt und des Fürstentums Blankenburg..., 2 Bde., Blankenburg 1864f.

Steinhoff, R., Geschichte der Grafschaft bzw. des Fürstentums Blankenburg, der Grafschaft Regenstein und des Klosters Michaelstein, Blankenburg u. Quedlinburg 1891

Bode, G., Leibrock, G.A., Das Güterverzeichnis und das Lehnsregister des Grafen Sigfrid von Blankenburg aus den Jahren 1209 - 1227 (Zeitschr. d. Harzvereins f. Gesch. u. Altertumskunde, 2 , (1869), H. 3., S. 71-94)

Schmidt, G., Zur Genealogie der Grafen von Regenstein u. Blankenburg bis zum Ausgang des 14. Jahrhunderts (Zeitschr. d. Harzvereins f. Gesch. u. Altertumskunde 22, (1869), S. 1-48)

Hahn, Otto, Eine Beschreibung des Fürstentums Blankenburg und der Grafschaft Regenstein aus dem Jahre 1717 (Zeitschr. d. Harzvereins f. Gesch. u. Altertumskunde 42, 1909, S. 171-190)


III. Bestandsgeschichte

Die Hauptmasse der blankenburgischen Urkunden liegt im Niedersächsischen Staatsarchiv in Wolfenbüttel (444 Nummern aus den Jahren 1208-1799 unter der Signatur Urk. 60), ein weiterer Teil im Landeshauptarchiv Magdeburg (unter Sign. Rep U 12a, 1). Die Niedersächsische Landesbibliothek in Hannover verwahrt in der

Handschriftenabteilung MS XXIII, 9, 470 : Kollektanea betr. Grafschaft Blankenburg-Regenstein unter Nr. 5 Urkundenabschriften (der Grafen von Blankenburg aus den Jahren 1201-1313ff und der Grafen von Regenstein aus den Jahren 1197-1378); ferner unter MS XXIII, 9, 469 eine topographisch-statistische Beschreibung des Fürstentums (Hand des 19. Jahrhunderts). Im Staatsarchiv in Hannover befindet sich ein Aktenbestand der Grafschaft Regenstein-Blankenburg in Celle Br. 112 und in der Handschriftenabteilung das Kopiar X 01 mit Urkundenabschriften des 18. Jahrhunderts betr. die Jahre 937 bis 1612. Die Siegel des vorliegenden Bestandes sind im Jahre 1961 restauriert worden.

Der vorliegende Bestand Celle Or. 3a ist teilweise, jedoch nicht besonders stark, durch das Hochwasser des Frühjahres 1946 geschädigt worden, wobei die Nummern 32 bis 39 nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Die Verzeichnung im Januar 1969 erfolgte in Form von Kurzregesten, die das Rechtsgeschäft ohne die Sonderbestimmungen erfassen unter Weglassung der Mitbeteiligten, der Zeugen sowie der besonders in den Lehnsurkunden zahlreich aufgeführten Orts- und Flurnamen, welche nur in den älteren und kürzeren Urkunden vereinzelt berücksichtigt wurden. Die übereinkomme Nummerierung wurde nicht geändert, wobei zu bemerken ist, daß Nr.6 fehlt und Nr. 5 chronologisch falsch eingeordnet ist.

Hannover, den 30. Januar 1969
gez. Dr. Dieter Lent


Das maschinenschriftliche Findbuch ist nun im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.

Hannover, im Juli

2010

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet