NLA HA Celle Or. 100 Walsrode

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Urkunden des Klosters Walsrode

Laufzeit

1323-1564

Bestandsdaten

Kurzbeschreibung

I. Bestandsinformation:
Das Benediktinerinnenkloster Walsrode wurde vor 986 durch Graf Wale und seine Gemahlin Odelint gegründet und besteht seit der Reformation als evangelisches Damenstift weiter. Ein großer Teil der mittelalterlichen Klosterurkunden verbrannte bereits 1482, der Rest als Bestand Dep. 34 durch Kriegseinwirkung im Hauptstaatsarchiv 1943.
Frühere Bestandsbezeichnung: Celle Or. 26 (wohl aus Celle Or. 9); vgl. auch Celle Or. 31, Stadt Walsrode.
Akten: Celle Br. 49 VIII

II. Umfang:
6 Urkunden, Wasserschäden

III. Erschließung:
EDV-Findbuch 2008

IV. Bemerkungen

Bestandsgeschichte

I. Zur Geschichte des Klosters

Das Benediktinerinnenkloster Walsrode wurde vor 986 durch Graf Wale und seine Gemahlin Odelint gegründet und besteht seit der Reformation als evangelisches Damenstift weiter. Ein großer Teil der mittelalterlichen Klosterurkunden ist bereits 1482 bei einem Brand verloren gegangen. Die restlichen Urkunden des Klosterarchivs wurden 1909 im Hauptstaatsarchiv in Hannover deponiert und sind im Bestand Dep. 34, der auch einige 1918 abgegebene Akten des Klosters enthielt, 1943 verbrannt, ebenso wie drei unter der Signatur Cop. IX 260 aufgestellte Kopiare. Dass unter diesen Umständen die Quellen zur Geschichte des Klosters im Mittelalter überhaupt noch greifbar sind, ist Wilhelm von Hodenberg zu verdanken, der 1859 das Lüneburger Urkundenbuch, 15. Abteilung: Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode herausgab und darin sowohl die Kopiare wie die im Kloster und im Hauptstaatsarchiv in Hannover vorhandenen Originale auswertete.


II. Literaturhinweise

Hodenberg, Wilhelm von, Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Celle 1859, Lüneburger Urkundenbuch, 15. Abteilung (nachgewiesen als UB Walsrode, Nr. ).
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Sb 6, 15)

Stuhlmacher, Hans, Geschichte der Stadt Walsrode, Osterode/Harz 1964.
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Walsrode 5)

Skowranek, Johannes, Kloster Walsrode, Walsrode 1979.
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: SD 002840)

Oldermann, Renate, Kloster Walsrode - vom Kanonissenstift zum evangelischen Damenkloster, Bremen 2004.
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Walsrode 9)


III. Bestandsgeschichte

Die im vorliegenden Bestand vereinigten sechs Urkunden sind nach Pertinenz von Archivarshand aus anderen Beständen, vor allem wohl aus Celle Or. 9, zusammengetragen worden. Sie sind sämtlich bei Hodenberg bereits gedruckt oder regestiert. Einige weitere

das Kloster betreffenden Stücke enthält der Bestand Celle Or. 31 (Stadt Walsrode). Akten der Celler Kanzlei über das Kloster aus nachreformatorischer Zeit finden sich in den Beständen Celle Br. 49 und Hann. 113. Das Aktenarchiv des Klosters, das im wesentlichen Akten des 18. bis 20. Jahrhunderts, vereinzelt aber auch des 16. und 17. Jahrhunerts umfasst, befindet sich in Walsrode (vgl. FA 214).

Hannover, 1. November 1982
gez. Dr. Dieter

Brosius

Informationen/Notizen

Zusatzinformationen

Abgeschlossen: Nein

teilweise verzeichnet